Dachs: Ein Jahr in Zahlen - Meinungen?

  • Mein Dachs läuft seit Ende November 842 Stunden im letzten Jahr.
    Januar 42 Starts 643 h
    Februar 28; 677
    März 236;695


    Mir macht die Zahl der Starts im März etwas sorgen. War schon wärmer und der Dachs war sicher auch oft aus, aber trotzdem erscheint mir die Zahl sehr hoch zu sein.

  • Hallo,


    nun ja, durchschnittlich 3h Laufzeit pro Start im 'März ist wohl nichts, was unbedinmgt unter die Rubrik "Sorgen" fällt,


    aber dennoch kann ich Deine Verwunderung verstehen.
    der Februar war ja perfekt...bis auf die Sicherheitsabschaltung alle 24h ist das Teil durchgerannt
    auch der Januar sieht gut aus
    und im März lief der auch fast durch, und so ist die Frage, warum der 7mal am tag ausging schon berechtigt.


    Erzähl mal was zur
    - Einbundung (hydraulik?)
    - Puffergrößen (und WW)
    - Betriebsparameter (Nachtabschaltung, etc)
    - Welchen Puffervorrat hat er (Einstellung MSR2)
    - wie wird der Sitzenlastkessel gesteuert
    usw usw


    3h sind nicht schlecht,
    in anbetracht der Gesamtlaufzeit, solte das doch wohl deutlich besser gehn.

  • Hallo,

    nun ja, durchschnittlich 3h Laufzeit pro Start im 'März ist wohl nichts, was unbedinmgt unter die Rubrik "Sorgen" fällt,


    Finde ich so für sich betrachtet eigentlich auch, aber der große Sprung bei den Starts zwischen Feb. und März ist schon komisch.
    Ich habe gerade mal geschaut, bei mir waren es 420 Stunden zu 61 Starts, also ist die Kiste so zweimal pro Tag angesprungen, von die Werte der beiden Vormonat bringen bei mir nix, da sich mein Haustier ein wenig Kururlaub gegönnt hat! ^^|__|


    Ich muß dazu sagen, das ich die Heizkurvenregelung des Dachses nicht nutze, der Dachs läuft immer bis das der Puffer voll ist(abschaltung über die Rücklauftemp), und er springt immer dann an, wenn in der Puffermitte die eingestellte Temp. unterschritten ist.


    Zuerst war diese temp recht niedrig eingestellt, dh. der Dachs lief im Winter bis zur 24h Abschaltung durch, und wartete dann, bis das die Temp. in der Puffermitte niedrig genug war....
    ...dadurch stand der dann in der Nacht einige Stunden, und morgens ging der Puffer in die Knie.


    Ich habe dann die "Starttemperatur" höher eingestellt, und schon erreichte ich dann wenn es nötig war Laufzeiten von annähernd 24h, dafür Strtet er aber in der Übergangszeit häufiger, und im Sommer stele ich das wieder um.


    (Das sollte normal durch den Aussenfühler passieren, der liegt auch schon seit ein paar Jahren neben dem Dachs, aber da nutzt der nix)


    Wenn bei dir wie ich vermute, die Heizkurve des Dachses zu hoch eingestellt ist, dann nutzt er im Teillastbereich eben den Pufferspeicher nur zu einem kleinen Teil, "richtige" Laufzeiten kommen nur zustande, wenn die Heizlast über der Leistung des Dachses liegen, dann entleert sich ja auch in Spitzenzeiten der Puffer obwohl der Dachs läuft, dan kann er dann ja später nacharbeiten, aber dies geschiet dann ja ohne beeinflussung durch die Regelung, sobald die einsetzt, "zerhackt" sie die Laufzeit.


    Ich würde das mal im April beobachten, und evtl. in kl. Schritten mal an der Dachs-Heizkurve schrauben. |__|:-)


    Gruß Dachsgärtner

  • Also wenn du dir Sorgen machst, was soll ich dann sagen?


    Oktober 09
    Betriebsstunden: 289
    Starts: 228
    November 09
    Betriebsstunden: 348
    Starts: 267
    Dezember 09
    Betriebsstunden: 582
    Starts: 129
    Januar 2010
    Betriebsstunden: 672
    Starts: 77
    Februar 2010
    Betriebsstunden: 575
    Starts: 212
    März 2010
    Betriebsstunden: 447
    Starts: 219


    Ich kann mir das nicht wirklich erklären. Ich glaube die Brennwerttherme springt immer noch zu früh an. Da muss mein Dachspfleger wohl nochmal ran.


    Gruß
    Rheindachs

  • Soll ich dir sagen was mir die Infos für das Feintunning geschaffen hat?
    Loggen der Daten und das ganze dann visualisieren.
    Hab grade noch einen dazu gebracht das zu machen,
    der ist völlig geschockt und erstaunt das sich seine bisherigen "Erfahrungswerte" überhaupt nicht mit dem decken was das Logging zu Tage fördert.
    Jetzt stellt er grade seine ganzen Voreinstellungen um, damit die den Realitäten entsprechen.


    Das st wirklich nicht schwer einzurichten und wenn's läuft wachsen die Begehrlichkeiten was noch möglich ist.

  • Moin,


    Zitat

    Hab grade noch einen dazu gebracht das zu machen,
    der ist völlig geschockt und erstaunt das sich seine bisherigen "Erfahrungswerte" überhaupt nicht mit dem decken was das Logging zu Tage fördert.
    Jetzt stellt er grade seine ganzen Voreinstellungen um, damit die den Realitäten entsprechen.


    Da sieht man mal was moderne Technik so alles kann 8o



    Gruß
    Tom

  • Hallo BHKW-Freunde,
    ein großer Störenfried, was lange Laufzeiten betrifft, ist auch beim MSR1 Regler die ENS3 Platine. Gereade über Ostern habe ich bemerkt, dass die ENS sehr oft abgeschaltet, obwohl das Netz eigengentlich o.k. war. Ich habe im Nebenraum mein Büro und wenn ich geguckt habe, warum der Dachs nach so kurzer Zeit wieder stand, ohne weitere Fehlermeldung, war es immer die ENS . Das führt zum Teil zu einem Verhältnis von 1 zu 1 bei den Betriebsstunden und Starts. Einmal wollte er mehrmals nacheinander starten und wurde immer wieder von der ENS gestoppt, obwohl das Netz eigentlich da war. Dann gibt es auch wieder Tage, wo alles einwandfrei läuft. Die Grenzwerte für die Impedanz des Netzes sind wohl zu eng gesetzt.

    Viele Grüße

    Hololoy


    Senertec Dachs HR 5,3 kW (2004), PV 1: 10 kWp (2008), PV 2: 5 kWp (2009), PV 3: 3,75 kWp mit Eigenstromnutzung (2013), PV 4: 7,5 kWp mit Eigenstromnutzung (2015), Speicherakku stationär: 24V, 10kWh brutto (2010), Zero SR: 13 kWh (mobiler Speicher, 2016), Opel Ampera: 16 kWh (mobiler Speicher mit Wärmeerzeuger, 2013)

  • obwohl das Netz eigengentlich o.k. war

    _()_ _()_ _()_
    Da hab ich so meine Zweifel, die ENS löst nur aus wenn das Netz ausserhalb der eingestellten Parameter ist (oder die ENS ist kaputt) das kann an Sonnigen Tagen um die Mittagszeit schon mal an der PV liegen!!


    mfg

  • Hallo,

    Die Grenzwerte für die Impedanz des Netzes sind wohl zu eng gesetzt.


    Mein MSR2er ging ja im Aug. 2006 "ans Netz" und er wurde so ein bis zwei mal pro Tag von der ENS rausgeschmissen.


    Störenfried war die eigene 10Kw Wasserpumpe, die Stern-Dreieck angelassen wurde...
    ...ein paar wochen später wurde ein Softwareupdate aufgespielt, u.a. wurde der wert des Impedanzsprunges um den faktor 2 hochgesetzt, und sether gibt es keine unberechtigten abschaltungen mehr! :thumbsup:


    (na gut, wenn dann schon einmal das Licht flackert, weil mal wieder ein Orkan über´s Land zieht, dann macht er mal pause, aber das soll ja wohl auch so sein.....
    ....nur, wenn dann wenn das Netz eh nicht so gut zu fuß ist, und in Zukunft steigen dan ´n aufgrund der ENS alle Kleinerzeuger aus????? _()_ )


    Nun ja, ich hab eine gute Ersatzstromversorgung (mit 1000 Ltr Tank) :-)_:-)


    Gruß Dachsgärtner

  • Soll ich dir sagen was mir die Infos für das Feintunning geschaffen hat?
    Loggen der Daten und das ganze dann visualisieren.
    Hab grade noch einen dazu gebracht das zu machen,
    der ist völlig geschockt und erstaunt das sich seine bisherigen "Erfahrungswerte" überhaupt nicht mit dem decken was das Logging zu Tage fördert.
    Jetzt stellt er grade seine ganzen Voreinstellungen um, damit die den Realitäten entsprechen.


    Das st wirklich nicht schwer einzurichten und wenn's läuft wachsen die Begehrlichkeiten was noch möglich ist.


    Hallo Bernd,


    ich habe da so meine Schwierigkeiten. Das Senertec Online Tool ist eine Frechheit und selten bis gar nicht beim ersten Anwählen erfolgreich. Aber das wissen ja schon alle :D
    Mir widerstrebt es ehrlich gesagt bei der ganzen Mess- und Regletechnik an Board des Dachses das ganze nochmal zu installieren. Es muss doch eine Möglichkeit geben, darauf zuzugreifen.
    Mein Dad hat an der RWTH in Aachen Mess- und Regeltechnik gelehrt und berät jetzt Unternehmen in diesem Bereich. Er hat sich mein 300 Seiten Handbuch des Dachses mal angeschaut und wir werden jetzt mal schauen, was man da machen kann.


    Ich habe bewusst auf das SD Plus Modul verzichtet, da ich noch eine neue 36KW Brennwertthereme hatte. Diese wird nun vom Dachs angesteuert, aber aus meiner Sicht deutlich zu früh. Angeblich versucht der Dachs eine Stunde die geforderte Temparatur zu erreichen und dann schaltet er die Therme zu. Im Dachs gibt es einen Menüpunkt, wo man die Laufzeit einer externen Heizung angezeigt bekommen kann. Leider ist das nicht angeschlossen. Mein Dachsbauer hat diese Konstellation zum ersten mal so gemacht und schon 4 Stunden mit Viessmann am Telefon im Heizungskeller verbracht. Scheint alles nicht so einfach zu sein.


    Was muss man denn aus eurer Sicht sinnvollerweise auslesen? Ich kann ja lange nicht alle Einstellungen selber verändern, sondern muss dafür meinen Dachspfleger konsultieren.


    Ich würde schon gerne mehr sehen.


    Gruß
    Reindachs

  • Hallo Rheindachs,
    die Sache mit dem Betriebsstundenzähler für den 2. Wärmeerzeuger funktioniert nur, wenn die SE-Zusatzplatine verbaut ist! Soviel dazu.


    Was die Freigabe des zweiten Wärmeerzeugers durch den Dachs angeht, gibt es eigentlich zig Möglichkeiten der Einstellung!
    Ich habe mich damit für meine Anlage intensiv in die Anleitung eingelesen und bin nach viel Probieren einigermassen klar gekommen! Aber die Zeit hast du ja vermutlich nicht, da du wo anders wohnst. (oder hab ich das falsch verstanden?)


    An deiner Stelle würde ich mit dem Pfleger die Einstellung im Dachskeller gemeinsam besprechen und ihm genau erklären, was du möchtest und dann von ihm auch erklären lassen, wie er das umsetzt.


    Was ich jetzt nicht verstehe, was wollte der Installateur denn von Viessmann?



    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Hallo Axel,


    der Dachs steht bei mir im Heizungsraum, aber das mit der Zeit ist schon richtig, die hab ich nicht im Überfluss.


    Was ich jetzt nicht verstehe, was wollte der Installateur denn von Viessmann?


    Die Brennwerttherme, die wir als Spitzenlastmodul verwenden ist von Viessmann. Mit der Einbindung gab es ein paar Probleme. Erst haben wir die alte Hydraulikweiche entfernen müssen, weil die Temparatur nicht hochging und dann war die Therme wohl auch noch falsch angesteuert worden. Die Therme ist modular und das sollte erhalten bleiben. Erst lief sie immer auf Volldampf und wurde praktiv stromlos geschaltet. Dann ging sie aber immer auf Störung. Jetzt hat man den Dachs irgendwie anders verbunden und die Therme ist immer unter Strom, heizt aber erst, wenn der Dachs es will. Nachteilig ist, dass die Therme auch im Leerlauf durch die eingebaute Umwälzpumpe Strom verbraucht. Daher schalte ich sie ab 6°plus einfach aus, dann schafft der Dachs das alleine. Wie mir scheint alles nicht so optimal.


    Im Prinzip bin ich ein Technik und Konrollfreak und würde zu gerne alles überwachen und steuern. Realistisch fehlt mir aber die Zeit dazu, denn das implementiert man nicht mal so an einem Wochenende.


    Sicher ist aber leider, dass unser Dachs wohl noch etwas Tuning gebrauchen könnte.


    Gruß
    Rheindachs

  • die Sache mit dem Betriebsstundenzähler für den 2. Wärmeerzeuger funktioniert nur, wenn die SE-Zusatzplatine verbaut ist! Soviel dazu.


    kleiner Nachtrag,


    die SE Zusatzplatine ist verbaut! Sie steht zumindest auf der Rechnung. Was muss man denn machen, um den Betriebsstundenzähler für den 2. Wärmeerzeuger zu aktivieren? Mein Dachs hat in 300 Stunden seine erste Wartung, dann könnte ich das dem Dachspfleger noch als Hausaufgabe geben!


    Gruß
    Rheindachs

  • Hallo Rheindachs,


    Zitat

    Es muss doch eine Möglichkeit geben, darauf zuzugreifen.


    jo, das ist ein langgehegter Wunsch vieler MSR2 Betreiber. Dieser Wunsch prallt aber leider bei Senertec bisher vollkommen ab. Wir hatten vor , glaube zwei oder drei Jahren, die Möglichkeit in Schweinfurt mit dem zuständigen Herrn dort zu sprechen. Ich habe klipp und klar gesagt (bin immer etwas direkt und sage was ich denke) das es ein Unding ist in der heutigen Zeit ein hoch technisches Gerät im Gebäude zu haben von dem man eine Betrieb-, Wartungs und Störmeldung über Kontakte bekommt und mehr nicht. Mittlerweile kann man fast jedes popelige Gerät in der Gebäudeautomation irgendwie an eine übergeordnete Leittechnik einbinden, sei es über LON, EIB, Modbus, BACNET, MBUS, OPC, RS232, RS485 und was der Teufel noch alles. Nur ein Dachs bleibt ein unbekanntes Wesen @:pille
    Ist das Stand der Technik? Die sollen mal schauen was z.B. in der PV-Branche alles möglich ist.
    Als Antwort kam, es wird wohl in gaaaanz ferner Zukunft eine Schnittstelle geben, die Priorität ist aber gaaaaaanz weit hinten, auf deutsch, was der Betreiber will interessiert nicht. Auch wurde klipp und klar gesagt das sie es eigentlich nicht möchten das z.B. die Steuerung (Freigabe) durch externe Regelungen erfolgt. Sie hatten da schon so viele Probleme mit (oTon die Regelungstechniker sind nicht in der Lage ein BHKW vernünftig anzusteuern). Diese Hochnäsigkeit hat mich schon ziemlich gewurmt, denn wenn ich sehe was die und viele Partner so mit der Dachsregelungen treiben, da wirds einem :uebel: Es gibt auch Regelungstechniker die was können ausserhalb der heiligen Hallen von Senertec ;)


    Zum MSR1 hat es wenigstens ein GLT-Protokoll gegeben, wenn auch nur einfach gestrickt. Aber das war schon mal besser wie gar nichts.
    Sicher könnte man das Protokoll des MSR2 entschlüsseln (gibt auch welche die das schon gemacht haben), nur darf man damit nicht aktiv hausieren gehen und selbst erstellte Visualisierungen anbieten.


    Die haben das irgendwie verschlafen das die Leute heutzutage sehen möchten was in ihrem Haus passiert und das ganze wenn möglich jederzeit über Internet. Nicht über einen Fremdserver der ala Google Daten saugt die für den Hersteller interessant sind, sondern auf einem eigenen PC daheim.
    Aus diesem Grund biete ich die UVR1611 an. Die hat einen unschlagbaren Preis (Preis Leistung ist unschlagbar), bietet den Zugang über Internet und der Support ist sehr gut und man wird behandelt wie ein Mensch auf gleicher Augenhöhe (die Österreicher sind da scheinbar auf dem Teppich geblieben).


    Du siehst es ist nicht einfach.


    Wie alle wissen setze ich als Basissoftware IP-Symcon ein. Ich hatte die Entwickler vor ein paar Wochen gebeten bei Senertec und Vaillant mal vorsichtig nachzufragen ob es evtl. möglich wäre das dass Protokoll in die Software integriert wird. Ich denke nämlich das hier bestimmt interesse bestehen würde hier eine Webbasierte Visualisierung für die Betreiber zu schaffen damit dieser über Internet seine Anlage inkl. Datenlogging im Auge behalten kann (bekomme da ständig Anfragen). Bei bestimmten Ereignissen kann man dann eine SMS oder Mail verschicken usw. usw..
    Von Senertec kam gleich mal eine Absage, Vaillant zeigte sich zumindest interessiert, wollte zuückrufen, ist aber bisher nicht passiert. Ich werde die Entwickler von IP-Symcon nächste Woche auf der Light & Building treffen und nach dem Stand der Dinge fragen (wenn jemand am Dienstag 13.04 mitkommen möchte, bescheid geben, ich kann evtl. noch Karten besorgen).


    Ich verstehe nicht warum die sich so dagegen sträuben das der Betreiber Zugriff auf die Daten bekommt. Solange nicht aktiv mit einer Fremdsoftware Parameter verstellt werden können (das wäre nicht gut und da verstehe ich die Hersteller das die dass nicht möchten) ist doch alles in Butter und der Kunde ist zufrieden.


    Grüße
    Tom