Beiträge von firestarter

    Selbst verständlich

    sollte die Wärme genutzt werden.


    Wir sind hier im BHKW Forum,

    da die meisten hier die Verschwendung der ungekoppelten Erzeugung nicht tragfähig finden.


    Mittlerweile haben wir mehr Sonne und Wind im Netz, aber es wird noch dauern, bis das letzte thermische Kraftwerk ohne Wärmenutzung verschwunden ist und bis dahin sind KWK die bessere Lösung.


    Beim Gaspreis bitte realistisch bleiben. Ja, es gibt Ausreißer für Neukunden. Die Masse der Gasverbraucher haben das aber nicht.


    Ich persönlich hatte sogar richtig Glück mit Vertragsverlängerung zu 5,x ct/kWh bis Ende '23 und mein Anbieter lebt noch.


    Denke es sollte sich mittelfristig auf 10ct einpendeln.

    Schau ich auf die Skizzen

    mit der Eingangsfragestellung "4 Anschlüsse der Therme"


    frage ich mich, was rechts dargestellt. ist.


    Ist das die WW-Zirkulation,

    die nach dieser Zeichnung das Puffer(Heizungswasser quirlt?)

    Ich hoffe, es soll eine FiWa sein, deren Rücklauf sollte dann aber auch unten rein.


    Bitte klarstellen und korrigieren,

    nicht das jemand anders das als Vorlage nimmt.



    Ansonsten

    wäre eine Regelung über externen Mischer für Heizbetrieb,

    aber ggf. auch runtermischen WW (falls es keine FiWa ist) empfehlenswert.


    Es könnt ja auch sein, dass Speicher solarmäßig sehr voll ist, aber dennoch (etwas) Heizbetrieb erwünscht.

    da würde dann ggf. volle Temperatur in die Kreise schießen und mit hohen Volumenstrom auch wieder unten in den Puffer zurück.

    Wärmepumpen schon, Klima (nach meinem Kenntnisstand) nicht, weil da, wo die Wärme "abgesaugt" wir, soll es bei der Klimaanlage ja nicht gleich gefrieren. Vermutlich ein wesentlicher Unterschied, warum ein Klimagerät weniger kostet.

    Die Split-Anlage die ich kannte

    und zu diesen Zwecken missbraucht wurde, taute durchaus automatisch ab...


    und ja

    sobald es in Vereisung geht, wäre ein Heizstab tatsächlich effizienter.

    Bei Heizkörpern geht das im Prinzip gut, sofern voreinstellbare Thermostatventile vorhanden sind und man eine gute Software hat (in meinem Fall beides von Danfoss). Die eigentliche Arbeit ist a) das Vermessen und Eingeben sämtlicher Daten zu den Räumen und Heizkörpern und b) eine halbwegs vernünftige Schätzung der Leitungslänge zu jedem einzelnen Heizkörper – in einem Bestandsgebäude nicht ganz trivial. Ich habe da für 20 Räume mit 27 Heizkörpern einen Tag Arbeit hineingesteckt, wobei das Ergebnis am Ende wahrscheinlich genauer war als wenn das ein Fachbetrieb gemacht hätte. Das eigentliche Einstellen von 27 Ventilen ging dann in einer Stunde.

    Kleiner Tipp,


    mittlerweile gibts Ventile, bei denen man sogar die maximale Durchflussmenge einstellen kann.

    Ventilautorität von 1 ist möglich!


    Hab es bei mir umgesetzt (irgendeine Serie mit Q von oventroop)

    haben aber auch andere Anbieter seit einiger Zeit.


    Echt toll.

    irgendein Datenblatt von bauähnlichen Heizkörpern gesucht

    (Länge, breite und welcher Typ...als Lagenanzahl und Rippen) da rein geschaut,

    wieviel Nennleistung er bei welcher Spreizung hat und dann mit 1,163 kWh/(m³K) ausgerechnet, wieviel Liter der dafür benötigt.

    Das am Ventil eingestellt (gibt da Skale für "mal 10Liter") und schon sind alle vermeintlichen Kurzschlüsse weg.

    Wenn Heizkörper für entsprechenden Raum sehr üppig dimensioniert, kann man natürlich auch in 10Liter-Schritten den Durchfluss maßvoll noch weiter begrenzen um mehr Spreizug zu erreihen.


    Klar,

    die Zetawerte ect. für ganz saubere Berechnung wären auch toll,

    aber das funzt in der Praxis mit den Dingern wirklich sehr gut.


    Konnte damit gleich die Pumpleistung der Therme bei mir auf 30% begrenzen. Läuft echt prima. und hab Spreizungen von min 15, eher 20K

    1. gibt es mittlerweile erste Anbieter, die auch Spot-Tarife für Private Haushalte anbieten


    2. ist die genannte Lastverschiebung der letzten Jahre durchaus sichtbar...in der Erzeugung.

    aber früher gab es auch Stromversorger ala Stadtwerk, die Handel und Netz in einer Hand hatten.

    Heute unbundling, und Netz von Stromhandel getrennt (oftmals aber noch deutlich verstrickt)


    Das eine

    ist der Strom und hier reicht(e!) die Differenz von wenigen ct. nicht für echte Verhaltensänderung.


    Das andere

    sind die Netzentgelte und die werden noch immer wie vor 50Jahren nach Höchstlast und Jahresnutzungsdauer berechnet.

    Das ging früher mehr recht als schlecht mit den recht starren Last/Erzeuger verläufen, aber heutzutage wäre hier deutliches Potential.


    Drum ja

    der Ansatz die Netzentgelte zu flexibilisieren.

    Damit bekäme man -zusätzlich zum Strompreis- noch einen Preishub bei den Netzentgelten.

    Dann wirds eher attraktiv und vor allem vollkommen aufkommensneutral.

    Bei meinen Eltern funktioniert das so, dass die einen Blick aus dem Fenster werfen: Bei sonnigem Wetter werden Großgeräte wie Wasch- oder Spülmaschine angeschmissen, ansonsten wartet man noch einen halben Tag. Ich glaube nicht, dass man manuell im Internet egal ob mit Smartphone App oder sonst einer User-Interaktion man großes Nutzerinteresse generieren wird

    Schaue ich mir die Verbrauchszahlen/Netzlasten an,

    gucken wohl nicht genug Leute aus dem Fenster.


    Und das Nutzerinteresse könnte mit einem Preissignal durchaus gesteigert werden.


    übrigens -hab ich nicht geprüft-

    hab ich gehört, dass in Spanien die Stromampel die meist-genutzte (geladene?) App zwischenzeitlich war.

    Interesse scheint wohl durchaus zu generieren sein.

    Nun ja,


    ich denke, dass in heutigen digitalen Zeiten es sehr einfach und schnell gehen würde.


    Ne App aufs Handy,

    wo man es gleich sieht...

    vielleicht ein Vernetzen via Router auf den die Geräte drauf schauen

    oder was es immer noch so für Spielereien gibt.


    Wenn es Tarife gibt,

    dass werden sich auch sehr schnell technologische Lösungen präsentieren.


    aber sei's drum,

    erstmal brauchen wir entsprechende Tarife.

    Im Grunde haben wir die zum Teil auch schon, aber Lastganggemessenen Kunden ist gar nicht bewusst,

    dass die individuelle Preiskalkulation ihres konkreten Angebotes schon auf das Lastverhalten der Vergangenheit schaut.


    Wir brauchne hier einfach Transparenz

    Heute sagte bei einer Podiumsdiskussion Frau Nestle, dass es bei einem Windüberschuss in S-H wenig Sinn mache, in Bayern Elektroheizer hochzufahren, und bei viel Sonne in Bayern die Elektroautos in Norddeutschland zu laden. Man muss also stets die lokale bzw. regionale Komponente beachten. Und Smart Grid ist ein gewaltiges IT-Monster.


    Gruß,

    Gunnar

    netzentlaster.de

    soll ja auch "nur" eine Orientierung bieten.


    Richtigerweise -und das ist auch das Ziel meines Einsatzes-

    sollte durch eine geänderte NetzEntgeltVerordnung die Netzentgelte nicht mehr stur nach Jahresnutzungsstunden und Höchstlast ermittelt werden,

    sonder Lastvariabel mit Ziel der Nivellierung.


    Diese gelten dann -so wie heute auch- nachtürlich immer für das konkrete regionale Verteilnetz.

    Damit werden die regionalen unterschiede schon berücksichtigt und sogar eine Allokationswirkung im Zubau erzielt.


    und zum IT-Monster,


    so Pi x Daumen vor 15 Jarhen war ich ab und an bei der CDU BT-Fraktion geladen,

    dort u.a. einen der Hauptverantwortlichen der Telekom fürs Modellprojekt Bodenseeregion (war recht groß aufgestellt) gesprochen.


    Der schüttelte damals schon den Kopf.


    Eigentlich war ihm zu Lachen zu Mute,

    andererseits tottraurig, mit was für Bedenken die Netzbetreiber und big4 dort aufkamen.

    Absolut lächerlich.

    Als Mobilfunkbetreiber ist man wesentlich, ganz ganz wesentlich üppigere Daten gewohnt.


    Das wäre echt kein Ding.

    Unglaublich, dass man dies heutzutage immernoch als Vorwand anführt.


    Müsst ja nicht gleich smartgrid sein.

    Gebt den Leuten variable Tarife und 1/4h Leistungsmessung ist seit jahrzehnten Standard.

    Zumindest bei den RLM-Kunden, könnt man SOFORT und ohne jeglichen Aufwand starten.


    Hier würde Stromampel wie Netzentlaster (vom jeweiligen Netzbetreiber 1-2mal täglich zu aktualisieren) völlig ausreichen.

    ...aber wahrscheinlich ist das schon vollkommen undenkbar,

    eine dynamsiche (gilt wohl als solche, wenn 2mal am Tag aktualisiert) website, ist natürlich nicht zu leisten.

    Moin Fire,


    die Erfahrung zeigt das mögliche "Einsparungen" niemals beim kleinen Prosumer ankommen, es werden nur immer mehr neue "Marktakteure" fett gefüttert.

    Keine Frage,


    aber z.B. die Erkenntnisse im Papier zum neuem Strommarktdesign, klammer weitestgehend die Nachfrageseite aus.


    Lediglich

    -und das muss man sich mal vor Augen halten, dass BEE dabei ist-

    wie man Zeiten von überschüssigen EE-Strom agieren könnte (Prämien für industrielle Eigenerzeuger zum Drosseln ihrer Anlagen)

    wird etwas ausführlicher beschrieben.


    DAS wäre sicherlich nicht das, was wir uns hier seit Jahren vorstellen.


    Auch wenn wir seit 15 jahren in die Richtung denken,

    eines wird immer mehr Leuten klarer. Strom wird künftig vermutlich -an sich- günstiger, aber die Flexibilität wird wesentlich teurer. Und mit ein paar Hebeln an den richtigen Stellen, könnte man ein Teil für null overt bekommen.

    Krieg!


    doch worum geht es eigentlich?


    Klar, die Nato vor der Tür möchte der Russe nicht haben.

    Doch möchte die Nato wirklich dahin?


    Ich denk so richtig wollen würde man gar nicht, aber als mächtiges Bündnis will man es sich auch nicht verbieten lassen.

    Mehr noch, möchte man wohl nicht einen weiteren Vasallen ala Lukaschenko installiert sehen, der den Polen zu Leibe rückt.


    Natürlich ist das aus der Historie bedenklich wie weit die Nato vorgerückt ist

    aber an Wortbrüchen sollte man sich auch nicht zu stark fixieren.

    1994 hat die Ukraine ihre geerbten Kernwaffen abgegeben für Sicherheitsgarantien seitens Russland.

    Wär es realistisch, wenn die nun auf eine Rückabwicklung diese Vertrages (den gab es sogar schriftlich) bestehen?


    Das Assoziierungsabkommen EU/UKR hat Putin nicht geschmeckt, da wurden fleißig unter Druck gesetzt.

    Wer erinnert sich noch an sinkenden Gastransfers via Jamal zu der Zeit?

    Ich hatte sogar einen Gasvertrag zu Timoschenkos Zeiten auf den Tisch. Konnte es nicht fassen.

    Die mussten über das 3fache zahlen, als das was weiter nach Europa durch ihr Land strömte.

    Da war die Idee northsteam und Rückfluss im Fall der Fälle durchaus denkbar.


    dann Prorussisch

    und wieder zurück via Maidan

    ...letztlich hat sich hier keiner mit Ruhm bekleckert.

    und auch Einmischungen der externe Mächte in anderen Regionen

    (wie Stützung Luaschenkos durch Russland, oder aktive Unterstützung der Opposition Weißrusslands durch EU).



    Aber ist es überhaupt die Hauptfrage?


    Ich denke, man darf nicht unterschätzen,

    es geht mal wieder um GAS.


    Die Russen haben es nicht geschafft ihre Wirtschaft anders aufzustellen. Wozu auch, wenn der Rubel rollt?

    Es gab eine schöne gegenseitige Abhängigkeit.

    Europa braucht die Energie und Russland die €uros.


    Nun hat man extra northsteam gebaut und gar die zweite Röhre fertig gestellt.

    (nur am Rande: Auch wenn viele diese für Überflüssig halten, ich vermute wir bräuchten es vermutlich doch um schneller aus Kohle rauszukommen.)


    und die Europäer?

    Tendieren zu Erneuerbaren und Ami's setzen sie auch noch massiv unter Druck lieber deren Fracking-Gas abzunehmen.

    Das russische Geschäftsmodell gerät ins Wanken.


    Und Putin hat sich in den letzten Jahren Alternativen geschaffen.

    Eine neue Pipeline via Türkei und wichtiger, eine neue nach China wurde fertiggestellt(2019/20) und weitere

    -davon eine die sogar aus Westsibirien(das strömt bisher nach Europa) liefern soll- ist in Planung.


    Damit verschiebt sich die Abhängigkeit und Russland eröffnen sich Handlungsoptionen.


    und hier stellt sich die Frage, wie man damit umgeht.


    Die Krim

    ist schon eine Sauerei, aber hätte ich Putin sogar noch durchgehen lassen.

    Klar darf das nicht(!) sein,

    aber als Warnschuss hätte der Westen es wirklich annehmen können und müssen.

    Für die geopolitische Ausrichtung ist der Stützpunkt der Schwarzmehrflotte auch absolut notwendig für Russland.

    Das muss man nicht gut heißen, kann es aber sicherlich nachvollziehen, selbst wenn man das nicht mag.


    Leider lief das wohl etwas zu einfach ab und mit neu getanktem Selbstvertrauen wurde gleich noch im Donbas gestänkert.

    Da bräuchtet man aber schon viel Affinität zu Russland um das noch gut zu heißen.

    Zwar wäre ein kleiner, lodernde Konflikt vielleicht noch den äußeren Mächten genehm um Status Quo aufrecht zu erhalten.

    Das würden sich EU und Nato wohl nicht antun, ein Konfliktgebiet aufzunehmen und Russland hätte weiterhin einen Fuß in der Tür.


    Aber Ukraine wäre auf ewig zur Stagnation verdammt und dauernde Befürchtung, dass mehr passiert und so auf Bündnissuche.

    Bevor hier künftig(?) irgendwann was anbrennt,

    wäre eine veränderte Machtlage in der Ukraine ala Lukaschenko wohl eine starke und wünschenswerte Option für Russland.

    Und das, kann Putin meines Erachtens aktuell auch erzwingen.




    Tja

    und nun der Bogen zum martialischem Eingangswort.


    Ich dachte, das Taxonomie-Versprechen Europas mit Gas

    ist DIE Einladung an Putin, dass northsteam2 wirklich in Betrieb gehen kann und er auf Dekaden noch die €uros bekommt

    um seine, Russlands Macht zu sichern und Rentner und Militär zu subventionieren.


    Das scheint aber nicht zu fruchten und mit den neuen Handlungsoptionen

    (neue -auch wenn weniger ertragreiche- Märkte) scheinen die Machtinteressen doch im Vordergrund zu stehen.


    Bis vor Kurzem war ich der Meinung es handelt sich um Säbelrasseln und Verhandlungsmasse.

    Doch nun komm ich zu der Erkenntnis, dass es wohl wirklich zum Krieg kommen wird.


    Nicht northsteam,

    sondern die Pipelines in andere Märkte haben die Handlungsoptionen erweitert und eröffnen Machtoptionen.

    Und diese werden wohl nun genutzt.


    Die Sanktionen könnten noch schmerzlich werden,

    aber spätestens mit den weiter wachsenden Märkten im Fernen Osten würden europäische Interessen für Russland immer weniger von Bedeutung und künftig Konflikte hervorrufen.



    Echt traurig ;(

    Ich war dann mal so frei



    Vielleicht findet ja jemand Anregungen

    und mag auch noch seine Stellungnahme mit einbringen ;)

    Hallo miteinander,


    da habe ich mich hier lange rar gemacht,

    bin gestern mal kurz rein und was stelle ich fest...


    Ich hab mit diesem Beitrag hier Jubiläum ^|__|^


    und was macht man damit?

    Da ich keine bessere Idee habe, einfach nochmal auf netzentlaster.de hinweisen.


    Ja zwichendurch hat es mal kurzfristig gehangen,aber alles in allem geht die website auch in ihr 10tes Jahr. :-:

    ...vollkommen automatisiert mit immernoch absolut plausiblen Werten.


    Schon interessant,

    wie sich das Verhalten der Ampel verändert hat. Mittagsspitzen gibts kaum noch (PV) und Wind schlägt mächtig durch, wenn er denn bläst.


    Politisch kam da leider noch immer nichts,

    aber vielleicht kommt doch mal was in Bewegung durch Diskussion zum neuem Strommarktdesign rein.


    Die Studie dazu schreit förmlich nach flexiblen Lastesn (DSM)

    aber der Ansatz es via Industriesubventionen (Anreize, dass industrielle Eigenerzeuger bei Bedarf Ihre runterfahren)

    ist für mich nur mittelprächtig gelungen.


    Smartmeter nimmt Fahrt auf,

    aber das wird ja auch seit 15 Jahre diskutiert.


    Eigentlich hätten wir ja genug Stromabnehmer (alle über 100.000kWh p.a.) die seit Jahrzehnten schon Leistungsmessung haben und einfach per geänderter Netzentgeltverordnung ein Preissignal bekommen könnten um netzfreundlich ihren Bedarf anzupassen, aber was weiß ich schon. |:-(


    Nun ja,

    ich bete das auch nochmal 10 Jahre runter

    und bis dahin können die Idealisten -wie wir- einfach selber netzentaster.de nutzen.



    Ich les mal bissl quer

    aber werd bestimmt nicht an alte Aktivitäten anknüpfen,

    also das nächste Runde wird dauern...