Beiträge von hololoy

    Hallo Zusammen,

    ich bin vor Jahren schon auf einen KFZ Luftfiter VW Golf umgestiegen, kann man sich vom Schrottplatz holen. Als Einsatz habe ich einen auswaschbaren Sportluftfilter für Renn-Dachs HR 5,3 angeschafft.


    Viele Grüße und noch gutes neues Jahr


    udo

    Ich gehe davon aus, das wir das hinbekommen. Es gibt einen zweiten Speicher und insgesamt drei Temperaturzonen, unten mit ca. 30° C eine mit um die 50°C und eine mit 70°C die nur Wärme vom Dachs bekommt. Die Heizung wird, außer bei Dauerfrost aus der mittleren Zone versorgt. Das Warmwasser durch den Speicher mit zwei Registern aus dem mittleren oder hohen Bereich. Bei Sommerbetrieb, mit minimalem Dachs-Anteil, wird das Warmwasser bei Bedarf (Legionellen) mit dem Heizstab nachgeheizt.


    Viele Grüße


    Hololoy

    Hallo Zusammen,

    mein Dachs bekommt in 14 Tagen Unterstützung durch die eine Wärmepumpe. Ich hoffe den sonst nicht direkt verbrauchten Strom, anstatt im Heizstab in der Wärmepumpe mit Faktor 3 zu veredeln. In der Übergangszeit und im Sommer wird auch Solarstrom mit zum Einsatz kommen. Da der Dachs schon seit 2004 läuft und ich keine weitere Heizung habe, ist die Wärmepumpe auch als Backup für den Dachs gedacht.


    Viele Güße


    Hololoy

    Hallo Dachsfan,

    schön das der verlorene Sohn zurückgekehrt ist. Ich kann mich noch gut an die erste Veranstaltung zur Wartung des Dachses in Bochum erinnern. Wie lange ist das schon her? Eine große "Speicherbatterie" in Norwegen (Wasserkraft) wurde gerade über eine 1 GW Leitung angeschlossen. Auch die zukünftig stark kommenden Elektroautos können mit ihren relativ großen Speichern einen Tagesausgleich von Erzeugung und Verbrauch unterstützen (bidirektionales Laden). Der jahreszeitliche Ausgleich bleibt zunächst mal ein Problem, wenn konventionelle Kraftwerke vom Netz gehen. Dazu wäre KWK ideal, wobei der EE-Anteil am Brennstoff ständig erhöht werden müsste. In meinem "Reich" sind alle erwähnten Komponenten im Einsatz, außer Wind- und Wasserkraft.


    Viele Grüße


    Udo

    Hallo BHKW-Freunde,

    ich kann mich den Ausführungen der Vorredner prinzipiell anschließen. Bei BZ-BHKW mit relativ kleinen Leistungen wird es bei hoher Last immer so sein, dass Netzbezug entsteht. Wichtig ist, dass ein großer Teil meines elektrischen Energieverbrauchs abgedeckt wird und es nicht groß zur Einspeisung kommt. Die Kilowattstunden Bezug werden halt weniger, noch ist es egal wie genau und wann. Zum Elektroauto und der Leistung zum Laden ist es entscheidend wieviel km ich fahren will oder muss und welche Zeit ich um Laden habe. Beim Laden mit kleiner Leistung mag der Wirkungsgrad etwas schlechter sein, aber die Batterie wird geschont. Meinen Opel Ampera PHV kann ich z.B. mit 6 A Netzstrom (1380 W) laden, damit kann man in 1,5 Stunden ca. 10 km "nachtanken ". Wenn es schneller gehen muss, steigt entsprechend der Netzbezug, aber entscheidend bleibt, am Jahresende, die Bilanz der Kilowattstunden.

    Mila: Gibt es auf dem Grindstück keine Garage oder Carport, welches unterstützend mit einer PV belegt werden könnte. Bei den heutigen Preisen ist eine Südausrichtung gar mehr so entscheidend.

    Hallo BHKW-Freunde,

    mein Dachs HR läuft jetzt fast 15 Jahre mit 38000 h auf der Uhr. Ersatzteile: neuer Kolben, Heizölentlüfter, Kabelbaum und Wasserpumpe. Da ich ganz vorneweg den TRABOLD-Filter geschaltet habe, sind seitdem auch keine weiteren Kraftstofffilter gewechselt worden. Der TRABOLD Einsatz wird einmal pro Jahr erneuert und mit Diesel vorher durchfeuchtet. Entlüftung und Pumpenstarts ohne Dachsbetrieb kommen so nicht vor. Eine Ausnahme bildet der Wechsel der Einspritzdüse alle 2 bis 3 Jahre.

    Hallo CO2-Vermeider,

    die Kombination habe ich auch schon. Man sollte auch den kompletten Mix aus Erneuerbaren nutzen und nicht einzelne Quellen, wie PV oder Wind, ausschließen. Zum Thema globales Stromnetz gibt es Ansätze, über HGÜ, Strom, sehr verlustarm über weite Strecken zu transportieren. Aktuell wird an einer Leitung von Deutschland nach Norwegen gebaut, um Windstrom mit Wasserkraftstrom zu kombinieren. Bei der Versorgungssicherheit in der Zunkunft geht es aber nicht allein um die Erzeugung, sondern auch um den Verbrauch. Verschiebbare Lasten sollten eben dann bertrieben werden, wenn reichlich regenerative Energie vorhanden ist.

    Von der Atomkraft halte ich gar nichts, da sie teuer, gefährlich und nicht Nachsorgefrei ist. Die langfristig teuren Lasten der Nutzung wurden letztens gerade dem Steuerzahler aufgebürdet. CO2 frei ist die Kernenergie auch nicht, da der sehr aufwendige Bergbau mit fossiler Energie abgewickelt wird. Die weitere Nutzung z.B. in GB mit neuen Kraftwerken wird letztlich durch die militärische Nutzung mit bedingt, da die nötige Infrastruktur, sonst nur vom Steuerzahler (nicht Stromkunden) aufzubringen wäre.

    Eine der schönsten Leistungen Deutschlands war, durch das EEG, den PV-Strom zu preiswert werden zu lassen das er weltweit auch in ärmeren Ländern dezentral eingesetzt werden kann. Die Früchte dieser Arbeit ernten jetzt durch eigenene politische Fehler leider überwiegend andere.