Beiträge von alikante

    Moin,


    so recht kann ich Deinen Gedanken nicht folgen, mit Verlaub da fehlt Struktur!


    Die vergangenen Richtlinien für Erzeuger haben immer ein Fenster für CosPhi von -0,9 bis +0,9 vorgegeben, wer das nicht halten konnte mußte Kompensieren. Dann gab es noch das aktive Netzmanagement mit -0,95 bis +0,95 ab festgelegten Anlagengrößen.

    Von diesen fixen Werten ist man nun weg und nutzt eine Q(U)-Regelung zur Netzstützung.


    https://www.vde.com/de/fnn/arb…gsnetz-vde-ar-n-4105-2018

    https://www.vde.com/de/fnn/arb…tatische-spannungshaltung


    mfg

    Also ich beziehe mich nur auf die Anleitung, dort steht auf Seite 5 :

    Bei dieser Anordnung ist im Leerlauf mehr Strom im Schwingkreis, worauf auch die 25A Sicherungen hindeuten.

    Ja genau, das ist auch Grundlage meiner Überlegungen im Beitrag #4 gewesen

    Aber die Funktion einer regelbaren Drossel kann ich nur nachvollziehen im Sinne des Transduktors aus dem Wiki. Da wird die Induktivität durch den Gleichstrom reduziert.

    Dem widerspricht nicht nur die Anordnung der Spulen zueinander sondern auch die Tatsache das an Ld keine Gleichspannung liegt sondern Wechselspannung bis ca. 650V 300Hz.

    Oder hast Du eine andere Beschreibung der Funktion gefunden?

    Nein leider nicht.Ich denke aber das hier einfach mittels höherer Frequenz und Spannung Spulenmaterial eingespart wurde, um einer Spule bei 230V 50Hz den benötigten Blindstrom zu entlocken müsste die Spule um einiges Größer sein.

    Moin,


    ich bin kein Freund von finanziellen Anreizen, schon gar nicht bei solch wichtigen Grundbedürfnissen wie der Versorgungssicherheit mit Strom.

    Alle "fast Blackout" Vorfälle der letzten Jahre sind doch durch rein wirtschaftlich motivierte Fehlentscheidungen hervorgerufen worden. An dieser Stelle muß ganz einfach der Techniker das sagen haben und alles nötige tun damit die Lichter nicht ausgehen.


    mfg

    Der zweite Kondensator wird durch die Induktivität der Drossel/desTransduktors "abgeschirmt", sodass er nur wenig bis keine kapazitive Blindleistung liefert.

    Das geht nicht bzw. würde nach meinem Verständnis bedeuten das die Spule direkt vor dem Kondensator liegen müsste.

    Der Kondensator liegt aber direkt an Wechselspannung, damit erzeugt er immer einen kapazitiven Blindstrom der nur von Spannung und Frequenz abhängt. Da beides in unserem Fall fix ist wird auch der Blindstrom fix sein. Dieser Blindstrom fließt je nach Größe der durch die Spule erzeugten Induktivität nicht zum Generator sondern zur Drosselspule -> Schwingkreis.

    Das ist der Sinn einer jeden Kompensation, die Blindströme sollen nicht ein ausgedehntes Leitungsnetz belasten sondern nur im kürzestes Weg Kondensator<->Spule hin und her zirkulieren.


    Durch den Gleichstrom in einer zweiten Spule wird der Kern der Spule mehr oder weniger in die magentische Sättigung getrieben, woduch die Spule mehr oder weniger an Induktivität verliert, sodass die Kapazität die Blindleistung liefern kann. (mho)

    Bedingung dafür wären aber Gleich-und Wechselspannungsspulen auf dem selben Kern. Das ist weder im Schaltplan noch Augenscheinlich im Schaltschrank so, L1 liegt vor und Ld nach dem sog. Stromregler.


    mfg

    Nicht weggeregelt sondern erzeugt. Fließt Strom durch eine Spule wird ein Feld erzeugt, je mehr Strom desto stärker das Feld....desto größer die Induktive Blindkomponente.


    Das kannst Du auch haarklein bei Wikipedia nachlesen, ich beschränke mich auf den Kern das nämlich die Induktivität der Spule die Kapazität des Kondensators ausgleicht ( Schwingkreis ) Die Blindströme fließen zwischen Kondensator und Spule hin und her, damit steht dem Generator weniger oder keine Magnetisierungsblindleistung aus dem Kondensator zur Erregung zur Verfügung.


    mfg

    Verstehe ich das richtig

    kuck doch bitte in den Schaltplan Seite 20


    Da müsste dann der Stromregler schon nachführen, oder?

    Ja, mehr Induktivitäten "fressen" die Megnetisierungsblindleistung der Kondensatoren, dadurch sinkt die Generatorspannung und es muß der Strom durch die Drosseln nachgeregelt werden


    PS: ich machs Dir mal ganz einfach :

    Moin,


    die Antwort auf deine Eingangsfrage ist ernüchternd, wenn Notstrom gefordert wird baut(e) man einen Synchrongenerator ein.


    Die Spannungsstabilisierung beim NE ist m.M. auch recht "einfach" erklärbar.


    1. Wie stephans-garage schreibt wird nichts geschalten - damit gibts keine Sprünge

    2. die 1.Kondensatoren 3*41,4µF erzeugen die Grunderregung des Generators - "Standgas"

    3. die 2.Kondensatoren 3*49,7µF erzeugen die Erregung für Maximale Last - 5,0KW 3KVar?

    4. die Drosselspulen sind so ausgelegt das sie die 2.Kondensatoren komplett "eliminieren" können - 3*49,7µH?

    5. der Stromregler mit angeschlossenem Shunt lässt im Standgas den max. Strom durch die Spulen fließen - es tritt 4. ein

    6. wird Leistung vom Generator abgefordert fährt der Spindelmotor die Brennstoffzufuhr auf, der Stromregler nimmt in gleichem Maße den Strom durch die Spulen zurück


    Damit ist zwischen "Standgas" und "max. Leistung" eine gleitende Regelung der Erregung besser der Megnetisierungsblindleistung gegeben.

    Iim Standgas wird am meisten Leistung im Shunt verbraten bei Vollast am wenigsten

    FU macht Gleichstrom, Wechselrichter wieder Drehstrom.

    Moin Meles meles ,


    selbst wenn das Gespann aus FU und WR zusammen funktionieren könnte brauchst Du einen "Verwalter" für den Zwischenkreis, also eine Logik die misst welche Leistung in den Zwischenkreis hinein/heraus fließt. Daraus eine Information bildet und einen 600V Leistungssteller anspricht der den "Rest" über Heizstab verbrennt - und das ganze in Echtzeit.

    Soweit so gut aber Du willst eine Notstromlösung, ergo muß das ganze Schwarzstartfähig sein - woher beziehst Du die nötigen 400V/230V zum starten des FU und BHKW nebst Nebenaggregaten ?


    mfg

    Wenn das System einmal läuft - oder besser schwingt, den Kondensator+Spule bilden ja auch nur einen Schwingkreis - kann das durchaus funktionieren.

    Ein Synchrongenerator wird ohne Last erstmal auf Nenndrehzahl=Nennfrequenz und Nennspannung gebracht, dann Eingekuppelt und mittels Erregerstrom langsam auf Leistung geregelt. Ohne Netz ist das nicht anders.

    Der Asynchrongenerator hingegen hat meist noch etwas Remanenz was beim hochdrehen zu Eigeninduktion und damit zu ungewollten Spannungspitzen führen würde.

    Insofern sehe ich das Problem im Start- und Abschaltvorgang! Grundsätzlich sollte erst der Synchrongenerator starten um ein "Netz" zu erzeugen darauf kann dann der Asynchrongenerator aufgeschalten werden.

    Aber ein Generator/E-Motor ist ja im Einschaltmoment ein großer Kurzschluß, um diesen Kuzschluß bzw. Anlaufstrom zu bewältigen müsste der Synchrongenerator erstmal aktiv angetrieben werden - mit Handkurbel wird das nix.