Beiträge von alikante

    Moin,

    ob bei besserem Wärme/Stromverhältnis die jährliche benötigte Wärme von 26,0bis 28.0 mWh erreicht wird?

    Du meinst nicht milliwattstunde sondern Megawattstunde oder ? Um die Wärme brauchst Du Dich nicht sorgen, dafür ist eine Spitzenlasttherme im PT2 eingebaut.


    Grüße

    Da der Notstromer ein IT-Netz bereitstellt, kann ich doch am Zählerschrank noch vor dem RCD über einen Quellen-Umschalter L einbinden. Ich kann mir sogar aussuchen, welchen Pol ich N zuordne und welchen L ( insofern die Erdungsschraube am Gerät nicht mit einem Pol verbunden ist). Die Erdungsschraube kann man zusätzlich noch mit dem Hauserder verbinden.

    Aber genau das ist ja das Problem, im IT Netz ist ein RCD bei Einem auftretenden Fehler nutzlos. Erst wenn ein Zweiter Fehler auftritt gehts um die Wurst. ( Wir reden immernoch von einem 1~ 230V System mit N nicht etwa von einem großen OP mit 3*115V über Trenntrafo ohne N ) Deshalb macht ein Zentraler RCD bzw. FI keinen Sinn sondern wenn überhaupt nur im End- bzw. Verbraucherstromkreis. Bei IT kann man nur mit Isolationsüberwachung arbeiten und vorsorglich abschalten bevor ein zweiter Fehler auftritt. Über den Erder am Erzeuger wird niemals ein Fehlerstrom fließen er dient nur zur Messung, es sei denn - wie Du schon schreibst - geräteintern ist N mit PE gebrückt, dann ist es aber kein IT mehr.

    Deshalb sehe ich "Sinusinverter" mit Schuko kritisch um fest Installierte Stromkreise zu versorgen, solche mit festen N,L,PE Anschlüssen hingegen nicht, dort reicht auch ein zentraler allstromsensitiver RCD aus


    Zitat

    Die Thematik hat mich schonmal rumgetrieben bzgl. der Frage, ob die Hausbatterie (48V/12kWh) geerdet werden muss, oder nicht.

    Meine BYD Kiste ist ebenfalls geerdet, der Minus Pol aber nicht - dafür sehe ich keine Veranlassung.

    Moin,

    Kann man Gasthermen, wenn sie festangeschlossen sind, nicht wieder auf Schuko umrüsten?

    siehe dazu den Einwand von GM1967, wenn die Elektronik L und N richtig angeschlossen werden will gehts mit Schuko nicht ( nur mit CEE Blau )

    Deiner Skepsis gegenüber 12V-WR bzw. Klein-USVs entnehme ich, dass die grundsätzlich lebensgefährlich sind.

    Nur wenn Sie zweckentfremdet betrieben werden !

    In unseren Hausinstallationen gibt der PE-Leiter Sicherheit indem Fehlerspannungen gegen Erdpotential geführt werden. Im (indirekten) Fehlerfall wird der Strom also eher gegen Erde abfließen und dabei die Sicherung bzw. den RCD auslösen als durch den menschlichen Körper. Das funktioniert nur weil in Erzeugern und Trafostationen der Sternpunkt geerdet ist, sich also der Stromkreis schließt.

    Bei üblichen 230V Notstromern und auch billigen DC zu 230V Sinuswechselrichtern gibt es keinen Sternpunkt!! Sie kann man am besten mit einem Trenntrafo vergleichen, Strom fließt hier ausschließlich zwischen den Polen die man auch gefahrlos einzeln anfassen kann, damit ist PE nutzlos weil kein Strom gegen Erde fließen kann.

    Am besten das Gerät prüfen mit zweipoligem Phasenprüfer L gegen N und L gegen PE , soweit gegen PE Spannung anliegt hat das Gerät eine Erdung und kann auch für Festanschlüsse verwendet werden.

    Manchmal gibt es an solchen Erzeugern eine aktive PE Spannungsüberwachung die den Erzeuger abschaltet sobald an PE eine Fehlerspannung erkannt wird, Sowas kann man auch als Zwischenstecker kaufen, es enthält einen Spannungsmesser und ein Relais beides über Batterie. Diese Art der Überwachung funktioniert aber nur sicher für eine Schukosteckdose mit einem Verbraucher dran. Sobald mehrere Geräte über einen Verteiler gesteckt sind kann aus dem indirekten ein direkter Fehlerstrom werden der ausschließlich von den Sicherungen abgeschalten werden kann da hilft auch kein RCD.


    Und nun stell Dir mal vor der Bastler stellt sich ein 12V zu 230V Sinuswechselrichter ohne echte Erde in den Keller, speist über eine Schuko ein und hat irgendwo im Haus noch eine klassische Nullung............. verstehst Du was ich meine ?

    Im Falle eines ausfallenden DC-AC-Wandlers zieht er die Sekundär-Sicherung der USV.

    Von USV hatte ich nichts geschrieben, die sind für den Betrieb im Hausnetz konzipiert und stellen m.M. kein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Aber auch für diese Geräte gilt nur ein Verbraucher pro Kaltgerätebuchse.

    Naja, auch das zieht Umbauten an der Elektroinstallation nach sich. Erstens hat eine Gastherme in der Regel keinen Schukostecker ist also für einen Laie nicht direkt an einen WR anzuschließen . Zweitens bedarf es ( den Blödsinn mit Erdbezug richtig stellend ) bei Betrieb fest angeschlossener Geräte/Stromkreise am WR einer Umschalt- bzw. Netztrennvorrichtung, zusätzlich muß ein oder mehrere allstromsensitive RCD eingebaut werden denn ein solcher WR wird im Fehlerfall weder einen 16er LS auslösen noch bei Körperschluß Leib und Leben des Bastlers in der vorgeschriebenen Zeit schützen können.

    Moin,


    sorry das ist schwer zu beantworten da bereits in der Fragestellung mehrere Fehler stecken.


    Jedes elektrische Gerät funktioniert nur wenn elektrischer Strom "vorhanden" ist, das liegt in der Natur der Sache. Normalerweise kommt der Strom aus der Steckdose, ist das mal nicht der Fall - statistisch genau 15Minuten pro Letztverbraucher und Jahr - kann man sich für Geld eine Notstromversorgung bauen lassen. Mittels dieser Notstromversorgung ( Batterie , Generator o.ä. ) läuft dann auch jede x-belibige Gastherme.

    Solltest Du auf ein BHKW spekulieren so solltest Du wissen das nicht jedes als Notstromer fungieren kann.

    Die Auslegung eines BHKW ist aber wieder etwas ganz anderes, sie bezieht sich auf die 8759,75h "Normalbetrieb" eines Jahres.


    mfg

    Moin Horst,


    wenn Ihr Eure alten Geräte wie geplant ersetzt sehe ich den Stromverbrauch auf unter 5000kWh p.a. schrumpfen. Allein der alte Side-by-Side Kühlschrank wird um 800kWh verbrauchen, ein neuer wohl "nur" noch um die 350kWh.

    Etwas mehr als ein Viertel des von der BZS erzeugten Stromes würde Eure Grundlast decken. Wenn Ihr dann auch noch Selbstdisziplin haltet und Großgeräte wie WM,Trockner,Staubsauger etc. nicht parallel sondern nacheinander benutzt - ich weiß das sowas der Hausfrau schwer zu vermitteln ist - denke ich das Ihr Euren Strombezug unter 1500kWh p.a. drücken könnt.

    Um die Wirtschaftlichkeit letztendlich zu berechnen bräuchtest Du ein Angebot für den Einbau der Anlage.


    mfg

    Moin,


    ich stimme meinem Vorredner zu, 5700kWh für ein EFH sind kein Pappenstiel gibt es Großgeräte die dafür verantwortlich sind und laufen diese Verbraucher eher permanent oder nur kurzzeitig ??


    Grüße

    Moin,


    du bist im Begriff ein 3~ Inselnetz zu bauen ? Sind die 3 Sunnys schonmal zusammen in diesem Netz gelaufen ? Wenn nicht kann ich nur raten ein einfaches Ladegerät zu kaufen und jede Batterie erstmal einzeln auf ein erträgliches Niveau zu laden. Dann das WR Netz zuschalten und prüfen, erst wenn klar ist das alles einwandfrei und sicher funktioniert solltest Du daran gehen mit dem Generator zu arbeiten.


    hier ab Seite 16 bzw. 179 http://old.wagner-solar.com/pd…nstallationsanleitung.pdf