Beiträge von Bernd der Dachsgebeutelte

    Hallo
    Sich vom Netz trennen hört sich immer einfach an, aber wenn es um die letzten 5% geht wird es komliziert und teuer.
    Flüssiggas versus Heizöl, geht meine Empfehlung klar zu Flüssiggas mit eigenem Tank oder wenn Ihr einen Lieferanten findet, ein Vertrag der Euch jederuzeit das Recht einräumt bei jemand anderem zu tanken, wenn dieser günstiger anbietet.
    Der Vorteil bei einer Tankmiete, das dieser für die Einhaltung aller Vorschriften zuständig ist, nachteil die meisten lassen keine Fremdbefüllung zu.
    Wir haben einen soclen vertrag und er hat uns in den letzten Jahren gut 40% Kosten gegenüber Heizöl gespart.

    Vom Netz trennen.
    Es gibt genügend Batteriegeführte Wechselrichter, die beides können PV und BHKW/Notstromaggregat.
    Da ist es geschmacksache und geldbeutel ob es etwas aus Europa, Amerika oder China sein soll.
    Wichtig sind die Akkukosten, Gebrauchte Gabelstaplerakku gbt es für wenig Geld, damit habe ich auch angefangen und wieder aufgehört, weil die halt Pflege brauchen und z.B. SMA dauert Ausgleichladungen macht, wenn man diese überhaupt nicht brauchen kann.
    (Bei einem Inselbertrieb verhält der SMA sich wohl etwas anders)
    Ich nutze seit mehr als 5 Jahren Antriebsakkus vom Nissan Leaf, diese sind sehr häufig gebraucht zu bekommen, leider nicht mehr zu Schrottplatzpreisen wie früher.
    BMS und alles was man so braucht gibt es für die verschiedensten Akkus.
    Kommt halt darauf an wie viel man selber machen will.
    Wichtig ist das man bei einphasig bleibt, denn dreiphasig heit die installierte Leistung geteilt durch drei.
    Hat an dann einen Verbraucher der eine Phase bereits leernuckelt und die Dame des Hauses will Kochen oder Fönen, wird es bitter.
    Daher jetzt schon anfangen deine Lastgänge mitzuschreiben, ein Raspi und die Volkszählersoftware hilft dir weiter.

    PVausbau.
    Im Sommer hast du immer zuviel Strom!
    Deshalb sind die Hausdächer eigentlich nur Nebensache, wichtig sind Flächen die nach Süd und steil stehen, also Hauswände. Zäune etc.
    Dann hat man je nach Fläche auch im Winter noch ein Chance auf Eigenversorgung.
    Hinzu kommt, da im Herbst bereits die Erträge nachlassen, aber es draussen noch recht warm ist, da kann ein BHKW wenig helfen, ausser man wirft die Wärme weg.
    Im Frühjahr ist es anders herum, die Sonne brennt und es ist kalt, mehr PVertrag der aber nicht zum Heizen reicht.
    Die PVmodule gibt es auch gebraucht zu geringeren Kosten, eine Förderung wird es da es eine Insel wird, eh nicht geben.

    Dämmung
    Nicht benötigte Wärme, macht den Winter viel einfacher, hört sich platt an ist aber Wärme ist das größere Problem als Strom.
    Der Kachelofen hilft da schon viel, noch mehr wenn der auch Heiz- und Warmwasser machen kann.


    Mein Fazit, wenn es irgendwie geht wieter am Netz bleiben, Klagen bis der Arzt kommt.
    Netzbetrieb ist einfach einfacher.....
    Bernd

    VW hat den "alten" E-Golf in letzter Zeit günstig abverkauft.
    199€ für Leasing, allerdings fehlt bei den meisten Angeboten die CCS Ladbuchse, ohne die ist der Wagen weniger nutzbar.
    Um die 20.000€ beim Kauf.
    Wer in Feinstaubgebieten wohnt bekommt noch einen Bonus oben drauf.

    Ansonsten sind die gebrauchten, auch wenn aktl. durch die künstliche Verknappung die Preise hoch sind, recht ansprechend.
    Meine hatte ich vor 4 Jahren auch schon gebraucht gekauft und nicht bereut.
    Ein "alter" Leaf mit 5 Ajhren und 50.000km auf dem Buckel liegt meist zwischen 10.000 bis 15.000€ je nach Zustand.
    Beim Leaf fangen jetzt Firmen an Nachrüstsätze zu entwickeln, als Akkutausch auf größere Kapazitäten oder als Nachrüstsets für den Kofferraum.
    Alles noch Kinderstube, aber es funktioniert, der deutsche TÜV muss halt noch überzeugt werden.

    Kannst gerne zu den Treffen von Ruhrmobil-e nach Bochum kommen, allerdings sind das keine Stammtischtreffen, eher Infotreffen mit Vorträgen.

    Thema Ladeleistung EAuto.
    Wie Hololoy schon schrieb man kan je nach Fahrzeug auf 6A runter in der Ladeleistung, man mss sich dabei aber klar sein das die Ladeelektronik dabei immer an ist und ihren Betriebsanteil der Ladeleistung wegnimmt.
    Je kürzer die ALdezeit um so weniger Anteil Ladegerät und Steuerung hat man.

    Dann gibt es Fahrzeuge die nicht mit geringer Ladeleistung klar kommen.
    Renault Zoe ist so ein Auto, einphasig unter 10A geht garnichts, und der Wirkungsgrad sinkt auf fast 60%.
    Erst 3-phasig mit 16A wird es erträglich bei <85%
    Liegt am Chameleonlader, der ist extrem ineffizient bei kleinen Ladeleistungen.

    Ich kann auch nur eine zuätzliche PV empfehlen, sofern man oft Tagsüber zu Hause ist,
    Wallboxen können über einen Impulsausgang des PV Stromzählers gut die Ladeleistung an die aktl. Erzeugungsleistung oder eine Netzübergangsnullpunktregelung anpassen.

    Akku ist ein NicetoHave, aber kein Goldesel.

    Kurz und knapp?
    Vergiss es, zu wenig Energiebedarf bei bisher 1.500 Liter Heizöl.
    Wenn du alle Reihenhausbesitzer zu einer Versorgungsgemeinschaft zusammen bekommst, liest sich hier wie mindestens 3 Häuser, könnte es etwas werden.
    Wenn es noch mehr werden, sieht es immer besser aus.


    Wenn du keine Nachbarn überzeugen kannst, nimm dein Geld und bau soviel PV wie geht, selbst Fassade für den Winter bei Süd würde gehen.
    Dazu noch eine Heiztherme und fertig.
    Keine Zuschüsse beantragen, Kleingewerberegelung nutzen, nicht benötigten PV Strom verheizen in der Wärmepumpe, notfalls noch ein Heizstab in einem kleinen Heizungswasserpuffer für die Übergangszeit.
    Wenn du dann immer noch Geld über hast, bau die einen Stromspeicher dazu, frisst kein Geld, bringt aber aktl. auch nix ein.


    Wenn dein Dach eh gedämmt werden soll.
    Dämmung drauf, Regensicheres Unterdach und Dachoberfläche aus PVmodulen bauen,
    freie Stellen zum Schutz des Unterdaches mit Metall eindecken.


    Bernd

    Interessant finde ich die über 90% Lade/Entladeeffizienz der Batterie. Da hab ich schon viel schlechtere Zahlen gelesen (um 70%), aber gemessen hab ich das noch nicht (ist nicht ganz einfach).


    Ich hatte mit der PB Batterie 48V/620A mit EU im Jahr 2014 einen
    Batterie Wirkungsgrad 76,48 75,96 75,83 74,45 74,49 73,79 75,05 76,13 75,86 76,06 74,53 75,05 Jahr 75,35 (Jeder Block ein Monat)
    Gemessen mit 2 Stromzähler vor dem WR, sind also alle Verluste auch des WR mit drin.

    Alikante speichert auch teuer Strom....
    Willkommen im Club.


    ich muss aber mal deinen Thread entern, der MMPSolar von bkohl interessiert mich.
    Den habe ich vor jahren schonmal bei einem anderen Systemanbieter gesehen mit eigenem BMS und LI Zellen.
    Der betrieb den aber mit mehr als 48/60 Volt, soweit ich das im Kopf habe, nutzte er die PVspannung auch als Batteriespannung.


    Da ich ja meinen SMA auch mit externen BMS an LI betreibe, aber immer noch auf der Suchen nach 3-phasig, für Notstrom mit Dachs und meinem 3-Ph PV WR bin.


    Also bkohl erzähl doch bitte mal mehr über den MPP nd wie du ihn eingebunden hast, betreibst, Erfahrungen, Systemeffizienz, Einbindung externer BMS Möglichkeiten etc.
    Notstromfähig ist der wohl nicht, aber was solls.


    bkohl könnte auch einen neuen Thread dazu aufmachen...;-)


    bernd

    Zitat

    Wenn wir mal die Blödsinnskisten mit Notkühlung weglassen, ist ein BHKW IMMER primär wärmegeführt. Wenn ich Wärme brauche, läuft es, wenn ich keine brauche, läuft es nicht. Punkt.

    Hast etwas vergessen.
    Die Stromgeführte Betriebsweise, auch ohne Punkt.
    Der Dachs läuft solange die externe Steuerung ihm das sagt, ansonsten geht er sofort aus, wenn die Mindestlaufzeit erreicht ist.
    Der Externe schaut nach wie das Wetter wird und wie in der Vergangenheit das Haus so agiert hat.
    Der Externe schaut wie ungefähr der PV Ertrag sein wird.
    Der Externe schaut welchen Status der Wärmepuffer hat
    Der Externe schaut welchen Status der Strompuffer hat
    Der Externe schaut wie weit das EAuto gefahren ist und lässt entsprechend mehr Platz im Wärmepuffer, abhängig vom erwarteten PV Ertrag.
    Der Externe regelt den Netzübergabepunkt so gut es geht aus 0 aus
    Der Dachs läuft als Prio nur für die Stromerzeugung, Zusatzwärme und Spitzenlasten erzeugt die BackupTherme viel günstiger.


    So ist auch der Dachs gut nutzbar und rentabel
    Wo es soeine ElWMS gibt?
    Frag mal den Chefe vom Forum...DIY

    Ohen eine externe Regelung, steht der Dachs auf der Leitung, nicht nur von deiner, da er von Haus aus nur Wärmegeführt läuft.
    Mit Netzübergabe bzw. Nullbezugsregelungen macht er garnichts.
    Wenn jetzt die oder eine andere Lösung den Stromvebrauch erfasst und den Dachs oder einen anderen Erzeuger entsprechend der eingestellten Schwellwerte startet, warum nicht.

    Meine Lösung an die jeder Batteriespeicher passt.
    Eine externe Regelung, die den Akku überwacht, den Wärmepuffer um zu sehen ob überhaupt genügend Platz für die Laufzeit ist, die Aussentemp, die aktl. Stromlast etc.
    An der ist dann halt ein Relais das den Dachs über die Lastganganforderung einschaltet.
    Gibt verschiedene Anbieter für Regelungen. (Der SeitenAdmin bietet so etwas auch an.


    Ansonsten kann z.B. der SMA Island ein Relais anziegen, wenn er unter einem bestimmten Akkustand ist, damit kann man den Dachs dann auch starten.
    Zu anderen Batteriewechselrichtern kann ich dir nix xsagen, ich hab halt nur den Island.


    bernd

    Wenn jemand einen MSR2 Regler, am besten mit Ethernetplatine, günstig abzugeben hat, bitte melden.
    Kabelbaum, Temperaturfühler und Kraftstoffpumpe wären auch nicht schlecht als Kombipaket.


    Als Umrüstsatz für meinen alten Dachs, lohnt aber nur wenn wirklich Schnäppchen.
    Bernd