Beiträge von Rheindachs

    Gibt es in der Dachs Regelung einen Menüpunkt, wo eingestellt werden kann, das die Heizkreispumpe ab einer bestimmten Außentemperatur ausschaltet wird?


    Hallo Theodor,


    das regelst du mit der Umschaltung Sommer/Winter. Wechselt der Dachs in den Sommerbetrieb, so geht bei mir die Umwälzpumpe für die Heizung aus. Du kannst dafür die Außentemparatur definieren, bei der das passieren soll.


    Das mit der SE Platine ist schon ein Hammer. Sagmal woran erkennt man denn, ob die Platine verbaut worden ist? Bei mir steht sie nämlich auch auf der Rechnung und es gab ähnliche Probleme mit der richtigen Ansteuerung der Spitzenlasttherme. Zuerst war die Therme einfach nur stromlos geschaltet worden, was sie beim Einschalten immer auf Störung geschaltet hat. Dass man ihr den Außentemparatursensor weggenommen hat, mochte sie auch nicht. Jetzt läuft sie dauerhaft und wird vom Dachs angefordert, sprich brennt dann erst. Gefällt mir aber so auch noch nicht, weil die Umwälzpumpe der Brennwerttherme den Puffer durchquirlt und auch noch sinnlos Strom frisst.
    Ich habe bald meine Wartung und dann sollen die Jungs nochmal ran.


    Ich wüsste aber vorher gerne, ob die SE Platine bei mir verbaut ist.


    Gruß
    Rheindachs

    Wenn ich mal davon ausgehe, das diese Pumpe micht nur läuft, sondern auch Pumpt, dann könnte hier auch der Grund für das häufige Starten des Dachses liegen, da diese Pumpe dann den Pufferspeicher durchmixt, ist zumindest bei meiner Kesselpumpe so!


    Hallo Dachsgärtner,


    ja genau das wird das Problem sein. Mir gefällt das auch so nicht, da fand ich die Lösung vorher mit dem kompletten "stromlos" schalten besser. Der Dachspfleger meinte nur, dass die Therme dann überhitzen würde, wenn man sie einfach ausschaltet. Das gleiche Problem, wie wenn man bei einem Beamer einfach den Stecker zieht und den Lüfter nicht die Birne abkühlen lässt.
    Ich habe eine Viessmann Vitodens 200 36KW.


    Gruß
    Rheindachs

    die Sache mit dem Betriebsstundenzähler für den 2. Wärmeerzeuger funktioniert nur, wenn die SE-Zusatzplatine verbaut ist! Soviel dazu.


    kleiner Nachtrag,


    die SE Zusatzplatine ist verbaut! Sie steht zumindest auf der Rechnung. Was muss man denn machen, um den Betriebsstundenzähler für den 2. Wärmeerzeuger zu aktivieren? Mein Dachs hat in 300 Stunden seine erste Wartung, dann könnte ich das dem Dachspfleger noch als Hausaufgabe geben!


    Gruß
    Rheindachs

    Hallo Axel,


    der Dachs steht bei mir im Heizungsraum, aber das mit der Zeit ist schon richtig, die hab ich nicht im Überfluss.


    Was ich jetzt nicht verstehe, was wollte der Installateur denn von Viessmann?


    Die Brennwerttherme, die wir als Spitzenlastmodul verwenden ist von Viessmann. Mit der Einbindung gab es ein paar Probleme. Erst haben wir die alte Hydraulikweiche entfernen müssen, weil die Temparatur nicht hochging und dann war die Therme wohl auch noch falsch angesteuert worden. Die Therme ist modular und das sollte erhalten bleiben. Erst lief sie immer auf Volldampf und wurde praktiv stromlos geschaltet. Dann ging sie aber immer auf Störung. Jetzt hat man den Dachs irgendwie anders verbunden und die Therme ist immer unter Strom, heizt aber erst, wenn der Dachs es will. Nachteilig ist, dass die Therme auch im Leerlauf durch die eingebaute Umwälzpumpe Strom verbraucht. Daher schalte ich sie ab 6°plus einfach aus, dann schafft der Dachs das alleine. Wie mir scheint alles nicht so optimal.


    Im Prinzip bin ich ein Technik und Konrollfreak und würde zu gerne alles überwachen und steuern. Realistisch fehlt mir aber die Zeit dazu, denn das implementiert man nicht mal so an einem Wochenende.


    Sicher ist aber leider, dass unser Dachs wohl noch etwas Tuning gebrauchen könnte.


    Gruß
    Rheindachs

    Soll ich dir sagen was mir die Infos für das Feintunning geschaffen hat?
    Loggen der Daten und das ganze dann visualisieren.
    Hab grade noch einen dazu gebracht das zu machen,
    der ist völlig geschockt und erstaunt das sich seine bisherigen "Erfahrungswerte" überhaupt nicht mit dem decken was das Logging zu Tage fördert.
    Jetzt stellt er grade seine ganzen Voreinstellungen um, damit die den Realitäten entsprechen.


    Das st wirklich nicht schwer einzurichten und wenn's läuft wachsen die Begehrlichkeiten was noch möglich ist.


    Hallo Bernd,


    ich habe da so meine Schwierigkeiten. Das Senertec Online Tool ist eine Frechheit und selten bis gar nicht beim ersten Anwählen erfolgreich. Aber das wissen ja schon alle :D
    Mir widerstrebt es ehrlich gesagt bei der ganzen Mess- und Regletechnik an Board des Dachses das ganze nochmal zu installieren. Es muss doch eine Möglichkeit geben, darauf zuzugreifen.
    Mein Dad hat an der RWTH in Aachen Mess- und Regeltechnik gelehrt und berät jetzt Unternehmen in diesem Bereich. Er hat sich mein 300 Seiten Handbuch des Dachses mal angeschaut und wir werden jetzt mal schauen, was man da machen kann.


    Ich habe bewusst auf das SD Plus Modul verzichtet, da ich noch eine neue 36KW Brennwertthereme hatte. Diese wird nun vom Dachs angesteuert, aber aus meiner Sicht deutlich zu früh. Angeblich versucht der Dachs eine Stunde die geforderte Temparatur zu erreichen und dann schaltet er die Therme zu. Im Dachs gibt es einen Menüpunkt, wo man die Laufzeit einer externen Heizung angezeigt bekommen kann. Leider ist das nicht angeschlossen. Mein Dachsbauer hat diese Konstellation zum ersten mal so gemacht und schon 4 Stunden mit Viessmann am Telefon im Heizungskeller verbracht. Scheint alles nicht so einfach zu sein.


    Was muss man denn aus eurer Sicht sinnvollerweise auslesen? Ich kann ja lange nicht alle Einstellungen selber verändern, sondern muss dafür meinen Dachspfleger konsultieren.


    Ich würde schon gerne mehr sehen.


    Gruß
    Reindachs

    Also wenn du dir Sorgen machst, was soll ich dann sagen?


    Oktober 09
    Betriebsstunden: 289
    Starts: 228
    November 09
    Betriebsstunden: 348
    Starts: 267
    Dezember 09
    Betriebsstunden: 582
    Starts: 129
    Januar 2010
    Betriebsstunden: 672
    Starts: 77
    Februar 2010
    Betriebsstunden: 575
    Starts: 212
    März 2010
    Betriebsstunden: 447
    Starts: 219


    Ich kann mir das nicht wirklich erklären. Ich glaube die Brennwerttherme springt immer noch zu früh an. Da muss mein Dachspfleger wohl nochmal ran.


    Gruß
    Rheindachs

    Hallo Hinnerk,


    es ist schade, dass du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Es würde zukünfigen verunsicherten Betreibern helfen, wenn du die Probleme etwas genauer beschreibst und erläuterst wie es dazu kam und warum es sich nicht rechnet.


    P.S: Bin von Beruf Dipl.Ing. Architekt und weiß-so glaube ich ;-)- wovon ich rede (bzw. schreibe!)


    Das alleine qualifiziert niemanden! Ich habe damals einen Dipl. Ing. und Architekten bei unserem Hausbau eingespannt und der hat nur Mist gebaut, seine Aufsichtspflicht verletzt und gravierende Fehlplanungen vorgenommen. Bitte nicht falsch verstehen ich meine das nicht persönlich, aber Titel sind Schall und Rauch. |__|:-)
    Auch beim Dachs kann man gute und erfahrene Heizungsbauer erwischen und eben auch Stümper, die sich nur die Taschen vollpacken möchten. Das zeigen auch ganz klar einige Beiträge hier im Forum.
    Ich habe damals 4 Angebote eingeholt, mir Referenzanlagen angeschaut und mit deren Kunden gesprochen. So konnte ich mir ein gutes Bild über den Betrieb machen und habe letztendlich sogar den Teuersten ausgewählt. Das hat sich allerings auch gelohnt, denn alles läuft wie zugesagt.


    Gruss
    Rheindachs

    Aber liege ich dann falsch mit meiner Rechnung?
    Ich habe einen 4 Quadrantenzähler von der RWE. Ich habe einen geeichten Zähler hinter dem BHKW , welcher den produzierten Strom misst. Ich habe 5 geeichte Einzelzähler in der der Unterverteilung die den Stromverbrauch der Wohnungen messen. Wenn ich die zusammenzähle, weiss ich ja genau, was an Strom verbraucht wurde. Am Digitalzähler kann ich Bezug und Einspeisung ablesen. Das einzige was ich nicht weiss ist, wann ich Strom aus dem Netz beziehe und wann ich Strom aus dem BHKW verbrauche.
    Mit den Informationen kann ich doch ausrechnen, ob der 4 Quadrantenzähler richtig misst, oder nicht?

    Zitat

    Ein 4-Quadrantenzähler vom EVU ist nicht gewünscht, da dieser von E.ON kontrolliert werden würde, nicht Phasensaldierend misst, also zum Nachteil des BHKW Betreibers, und weitere Werte wie Blindleistung erfasst, was später negative Folgen haben könnte


    Hallo,


    ich denke nicht, dass du da ein Mitspracherecht hast |__|:-). Bei uns wurde von der RWE ein solcher Zähler geliefert und auf Rückfrage wurde uns versichert, dass das Gerät für Privathaushalte so eingestellt ist, dass der Blindstrom nicht gezählt wird. Was bleibt mir anderes übrig, als das erst einmal zu glauben.
    Da ich in der Unterverteilung ja noch Einzelzähler sitzen habe und am BHKW auch einen Produktionszähler, habe ich ja auch eine Möglichkeit die Werte zu vergleichen. Bis dato hat der 4 Quadrantenzähler richtig gezählt, denn die Werte stimmen mit den zusammengezählten Einzelzählern überein.

    Hallo Forenteilnehmer,


    durch Zufall bin ich auf ein sehr interssantes Projekt gestoßen, welches direkt um die Ecke realisiert wird.


    Meerbuscher Geothermieprojekt


    Die Idee ist ein BHKW zu betreiben und die Abwärme über eine Bodensonde ins Erdreich zu leiten. In den Sommermonate kann man die Wärme so speichern und im Winter wieder abrufen. Klingt interessant und schlüssig - aber lest selber.


    Bei der WBM scheint richtig was los zu sein. Die haben bislang nur den Strom der RWE abgerechnet und seit 2010 bieten sie selber Strom an und das auch noch günstiger. Es lebe der Mitbewerb!



    Gruß
    Rheindachs

    Hallo Nalgo,


    erste einmal willkommen im Forum.
    Um es genau sagen zu können, wäre es wichtig zu wissen, welche Art von Heizung du verwendest und welche Vorlauftemparatur du benötigst.
    Mal ein Bespiel:
    Wir haben einen Dachs für über 500qm Wohnfläche mit Kondenser. Als Spitzenlastmodul haben wir eine 36KW Brennwerttherme, die vorher als Heizung + Warmwasser diente. Unser Haus ist BJ 2004 und recht gut isoliert. Wir haben eine Fußbodenheizung. Letzte Woche hat die Brennwerttherme den Geist aufgegeben und der Dachs muss alleine ran. Wir haben zur Zeit zwischen -2 und +3°C. Erstaunlicherweise hält er die Vorlauftemparatur der Fußbodenheizung um die 40°C. Die Nachtabsenkung haben wir zur Zeit kompett herausgenommen. Er läuft 24h am Stück.
    Nach meiner Einschätzung wirst du aber auf jeden Fall noch ein Spitzenlastmodul benötigen. Ob der Heizstab ausreicht, kann dir ein Dachshändler berechnen. Wenn du normale Heizkörper hast, hast du eine wesentlich höhere Vorlauftemparaur als bei einer Fußbodenheizung.
    Aber die Anschaffung eines BHKW lohnt sich bei der Fläche in jedem Fall.
    Wir kommen so auf 4000 Betriebsstunden. Wir haben den Dachs seit Ende August und sind schon bei knapp 1750 Betriebsstunden.


    Gruß
    Rheindachs

    Hallo Rifelito,


    du hast hoffentlich schon die BAFA Förderung für das BHKW beantragt. Das solltest du nämlich vor der Anschaffung erledigt haben und im besten Falle auch schon die Bewilligung erhalten haben. (Antrag auf Basis- / Umweltbonusförderung einer Mini-KWK-Anlage)
    Da gibt es schon mal einen kräftigen Zuschuss abhängig von den errechneten Betriebsstunden.
    Bei dem Antrag füllst du die sog. De-Minimis Erklärung aus, wo du sämtliche Zuschüsse aufführen musst.
    Was die KFW angeht kann ich dir nur zur Vorsicht raten. Bei 5 Anrufen habe ich 5 verschiedene Aussagen bekommen. Wir haben dann den Antrag eingereicht und die Leute die Ahnung haben und nicht an der Hotline sitzen, haben ihn abgeleht. Dann ging der Spass von vorne los. Hinzu kommt, dass die Banken auch meist nicht viel Bock auf den KFW kram haben. Irgendeine Bank muss es aber abwickeln, denn die KFW macht nix direkt.
    Bei uns war das Problem, dass alle CO2 Förderungen und BHKW Programme der KFW nur für Häuser gelten, deren Bauantrag vor 1999 gestellt wurde. Da muss auch erst einmal jemand drauf kommen, dass CO2 Einsparung etwas mit dem Baujahr des Hauses zu tun hat. |:-( Wir sind mit unserem Haus im Energiepass nach Einrichtung des BHKW auf das Niveau eines Passivhauses gekommen. A+ oder so...
    Also fange nicht an bei dem ganzen Behörden und Zuschusskram zu logisch zu denken, denn dann bist du garantiert auf dem Holzweg.
    Ob du 2 BAFA Programme kombinieren kannst kann dir aber die BAFA sagen. Die sind gut erreichbar und geben kompetente Auskunft.


    Gruß
    Rick

    Ich habe dazu keine steuerliche Regelung gefunden und das scheint im Ermessen des jeweiligen FA zu liegen.
    Wenn ich aber von vorne herein die Wärmekosten auch in Rechnung stelle und nicht nur den Strom, kommt aus Umsatzsteuer darauf, und die führe ich ja auch für das eingekaufte Gas ab (nur 7%). Wo soll also das Problem liegen?
    Wenn du die Wärme von einer Contracting Firma einkaufst (es gibt auch BHKW Contracting) machen die genau das gleiche.


    Da ich aber kein Experte bin kann ich nur meine Meinung dazu mitteilen.


    Gruß
    Rick

    Ganz genau! Das ist ein Anruf bei EVU und die schreiben die Rechnungen auf die GBR. Unser EVU hat das sogar für 2009 getrennt ab der Umstellung abgerechnet. War gar kein Problem.
    Aus Finanzamtsicht muss eine Firma nur innerhalb von 5 Jahren Gewinn machen, sonst machen sie diese wieder dicht. (Ist sicherlich etwas komplizierter aber so in etwa) Wenn ihr euch also alles zum Selbstkostenpreis berechnet, wir es warscheinlich schwierig.
    Wir haben vereinbart, dass wir den Strom zu den üblichen Stromkosten berechnen und den Gewinn in der GbR belassen, bis das BHKW bezahlt ist. Dannach kann man die Firma dann immer noch liquidieren. Ich weiss auch noch nicht, über wie viele Jahre man ein BHKW abschreiben kann/muss.


    Gruß
    Rick