Dachs: Frischluftzufuhr von außen

  • Eine Frage,


    derzeit habe ich für meinen Dachs eine Frischluftzufuhr von außen realisiert. Dieses basiert im wesentlichen auf der Tatsache und der Empfehlung von meinem Dachsbändiger, da ich eine Waschmaschine vorübergehend in dem Raum betreibe.


    Nun wird die Waschmaschine entfernt. Ich würde dennoch auf die Frischluftzufuhr nicht verzichten.


    Meine Frage. Kann ich an der Außenwand den original Schalldämpfer
    auf dem Rohr befestigen?


    Ist dieser wettertauglich?


    Oder


    Gibt es da was anderes?


    Danke Andreas

  • Ich wundere mich, das Du den Ansaugdämpfer nicht montiert hast, denn besser ist es auf jeden Fall.


    Ich hab meinen schon 5 Jahre draussen, sieht aus wie neu.

  • In Sachen Standzeit Rußfilter schreibt erst "Andy der Frechdachs", daß er vermutet durch das geöffnete Fenster und einem Lüftungskanal im Schornstein die Standzeit des Rußfilters bedeutend zu verlängern.
    "AxelF" unterstützt die Vermutung, ich lese nun, daß Dachsfan die Verbrennungsluft ebenfalls von draußen bezieht.
    Dachsfan
    Kannst du bestätigen, daß die Standzeit des Rußfilters hierdurch erhöht wird?
    Es wäre für mich leicht ein Rohr nach draußen zu führen, es hätte eine Gesamtlänge von ca. 4 Mete.r

  • Ich schließe mich mal an:


    Welche Voraussetzungen (Beschaffenheit) muß denn eine verlängerte Ansaugleitung konkret erfüllen? Ich könnte problemlos an den Lüftungsschacht im Schornstein gehen.


    Zusatz: Grundsätzlich ist der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren bei kühlerer und sauerstoffhaltigerer Ansaugluft höher. Wenn die These mit dem Rußfilter sich besätigt, kommt das noch positiv dazu!!!


    Gruß Andy der FrechDachs

    ... denn die Freude an der richtigen Entscheidung währt länger als die Freude am billigen Einkauf!

  • Dachser, mein Gasdachs hat kein Russfilter :D


    Aussenluftzuführung finde ich grundsätzlich gut, ansonsten spielen viele Kriterien eine Rolle. Niedrige Rücklauftemperaturen z.B. können Kondensatbildung im Wärmetauscher und schnelles Russfilter sterben verursachen.


    Ansonsten spielt der Schwefelgehalt im Heizöl eine sehr grosse Rolle. Wie gesagt bei schwefelarmen Heizöl ( bis 50 mg) sind keine Ablagerungen zu sehen und das Russfilter hält doppelt so lange.


    Ansonsten ist natürlich ungehinderte Frischluftzufuhr wichtig, bei kalter Luft steigt der Wirkungsgrad auch das ist richtig. Mehr kann ich nicht sagen. Ich habe ein DN 75 HT Rohr aus der Abflusstechnik als Zuluftrohr, etwa 5 m lang.

  • Die Frischluftzufuhr stellt für mich weitere Fragen auf. Durch die Rapsöllagerung neben meinem Dachs habe ich sämtliche Lüftungs-und Lichtquellen zugemacht, weil ja Rapsöl kein Licht verträgt(sonst altert es schnell) und Zugluft ist im Winter schlecht wegen der Fließfähigkeit.
    Das hat m.E. gut funktioniert.Hatte im Heizraum stets ca.15°C, weil ja kälter draußen, je länger läuft der Dachs und wärmt den Raum.
    Zugluft von außen heißt aber auch bei Regen-,Schnee- oder Schmuddelwetter, daß feuchte Außenluft angesaugt wird. Ich hab mal schon gelesen,daß durch feuchte Außenluft der Luftfilter ein wenig aufquillt(weil Papier)und dadurch die Luftmenge erheblich reduziert wird.
    Die Zuluftführung von außen sollte somit wohl recht hoch über dem Boden angebracht sein?! Ich überlege gerade, ob es nicht besser in iesem Fall ist, einfach die Heizraumtür zu öffnen.
    Andy der FrechDachs
    In der Montageanleitung auf Seite 6-1 Punkt2) steht max. 10m Leitung, weil du über en Schornsteinschacht raus willst.
    Außerdem möchte ich dich fragen, bezüglich der kälteren Ansaugluft, ich habe 15°C im Winter ist das nun als gut oder schlecht anzusehen?

  • Hallo,


    danke für die Info (... wer lesen kann ist nun mal im Vorteil).


    Bzgl. der Temperatur der Ansaugluft ist es nach meinem Erkenntnisstand grundsätzlich bei Volllastbetrieb je kälter desto günstiger. Bei Teillast bzw. "Schiebebetrieb" kann es anders sein. Da das BHKW üblicherweise unter Last läuft, würde ich ihm gern kühle bzw. auch kalte Atemluft geben wollen (warm wird sie im Dachsgehäuse ohnehin).


    Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich aus "schornsteintechnischer" Sicht den unbenutzen Schornsteinschacht als Ansaugrohr verwenden kann (evtl. Kondensbildung etc.). Ich werde mich da mal schlau machen müssen.


    Gruß Andy der FrechDachs


    @Buggyman: Danke für den Anruf, bin jetzt wieder im Hause, habe versucht dich zurückzurufen.

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  • Hallo,


    ich habe gerade die Ansaugung der Frischluft über den Schornstein geführt, in dem aber auch das Kunststoffabgasrohr liegt.
    Bei 5°C Aussenluft saugt der Dachs über ca. 10m Schornsteinhöhe und ca. 3-4cm Spalt zwischen Stein und Kunststoffrohr an. Im Gegenstrom erwärmt sich die angesaugte Luft auf ca. 25°C. Dies ist sicher nicht so optimal für eine vollständige Verbrennung.


    Gruß

  • Hallo!!


    Mich würde mal interessieren, wi lang, wieviele Bögen und welchen Durchmesser sollte oder dürfte ein Rohr zur Luftansaugung haben. Ich spiele mit dem Gedanken, das bei mir nachzurüsten.


    Und hat die Temp der Ansaugluft wirklich Auswirkung auf die Lebensdauer des Rußfilters?


    Bis dann,
    Tommi

  • Hallo Tommi,


    ich kenne zwar nicht die spezifikation, die Senertec diesbezüglich wünscht/vorschreib aber ich bin mir sicher, dass hier normalerweise 100er HT-Rohr für sehr weite strecken ausreichen müsste (weit über 10m), auch wenn da der eine oder andere Bogen dabei ist. Die Frage ist nur, ob sich das lohnt, da sich ja, je länger die Ansaugleitung ist, die angesaugte Luft darin erwärmt.


    Was den Russfilter angeht, schätze ich, dass wegen der besseren Verbrennung weniger Rückstände in den Russfilter eingebracht werden.


    Grüße


    Bruno

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  • Hallo Bruno,


    Bei mir wäre die Ansaugleitung so ca. 4m lang mit drei 90-Grad Bögen.
    Ich denke, mit deer Erwärmung im Raum wird das nicht so kritisch sein.


    Muß ich dannauch ein 100er Rohr nehmen oder reicht ein Schlankeres, was von Vorteil währe,
    wegen meiner recht begrenzten Deckenhöhe.


    Dis dann,


    Tommi

  • hallo Tommi,


    bei mir ist die Leitung etwa 7m lang, mit 4m liegst Du da ja noch wesentlich besser. Für die Luftmenge sollte 70er Rohr reichen, so die ursprüngliche Aussage meines Pflegers. Später wurde mir geraten, 100er Rohr zu verwenden, da beim 70er unter bestimmten Konstellationen Resonanzen auftreten können, die zu unerwünschten Geräuschübertragungen im Haus führen können. Ein weiterer Tip ist, nimm nicht die billigen Rohrschellen, sondern die mit Gummieinlage. Um einen Temperaturanstieg im Rohr zu vermeiden, kann man das ganze auch noch auf die Spitze treiben und das Rohr isolieren.


    Grüße


    Bruno

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    Einmal editiert, zuletzt von Bruno44 ()

  • Ein 70er Rohr reicht bis 6 m !


    Ein weiterer Tip ist, nimm nicht die billigen Rohrschellen, sondern die mit Gummieinlage !!!


    Um einen Temperaturanstieg im Rohr zu vermeiden, kann man das ganze auch noch auf die Spitze treiben und das Rohr isolieren - muss man aber nicht.

  • Hi,


    unter Umständen mußt du das Rohr doch isolieren da durch das Rohr im Winter sehr kalte Luft strömt. Wenn nun die warme Kellerluft sehr feucht ist und auf die kalte Oberfläche des Rohres trifft dann kondensiert die Kellerluft und es tropft Wasser vom Rohr auf den Boden. Bisschen Armaflex um das Rohr und gut ist.


    Grüße
    Thomas