Meldung an BAFA und HZA

  • EVUs haben so viele Zähler abzulesen, dass das nicht alles an einem Tag geht. Betreiber eines Dachses hat in aller Regel nicht so viele Zähler abzulesen, so dass dieser die Zähler wohl meist soweit möglich am 31.12. abliest.
    Nach Aussage meines EVUs werden die vom EVU abgerechneten Werte weitergereicht an BAFA und/oder Hauptzollamt. Daher kam der Hinweis, der Betreiber solle die Meldungen die er an BAFA und Hauptzollamt mit den Daten der Abrechnung des EVUs machen und nicht nach den selbst abgelesenen, sonst würde es zu Diskrepanzen und unnötigen Rückfragen kommen. Bei mir war es möglich, die Zählerstände dem EVU selbst nachzumelden, die ändern jetzt die Rechnung und ich kann meine selbst abgelesenen Werte nehmen. Ausserdem ist die von dem EVU abzurechnende Betrag für mich höher (und damit auch die Vorauszahlungen in 2005), da das EVU bereits mitte Dezember abgelesen hatten.:)
    Am besten macht man mit dem EVU die Vereinbarung, die Zählerstände zum Quartalsende immer selbst zu melden (am besten per Mail), die sparen sich den Weg des Ablesers und für uns Betreiber ist es eigentlich kein Mehraufwand, da wir ja sowieso zu Prüfung des Ergebnisses die Zählerstände ebenfalls brauchen.
    Grüße
    Bruno

  • Hallo an alle BHKW-Betreiber im Bereich des Hauptzollamtes Mannheim. Hat jemand von Euch schon seine Mineralölsteuer zurückbekommen? Wahrscheinlich nicht oder nur sehr wenige. Habe gerade dort angerufen um den Stand der Dinge zu erfahren, da ich letztes Jahr bereits im Februar die Erstattung auf meinem Konto hatte und sich bis jetz nichts getan hat. Am Telefon war ein sehr freundlicher aber maßlos überlasteter Mitarbeiter der mir mitteilte, dass sie dieses Jahr statt 4 Mitarbeiter nur noch 2 seien für die gleiche Arbeit. Es könne noch Wochen oder gar Monate dauern bis die Anträge bearbeitet werden. :-|
    Hat jemand Erfahrung bei anderen HZAs wie es da ist?
    Gruß
    Bruno

  • Hi Bruno,


    ich fülle den Papierkrieg immer gleich am 1. Januar aus und schicke den dann umgehend ans Hauptzollamt :p
    Die Wartezeit bis das Geld gutgeschrieben wurde, war bis jetzt immer 2-3 Wochen (y)


    Gruß
    Thomas

  • Heute kams Geld an, also doch nicht so lange wie der Mitarbeiter glauben machen wollte.
    Künftig werde ich auch die Sachen gleich am 01. Januar wegschicken.

  • Bei bivaltenten Anlagen könnte sich möglicherweise eine geänderte Rechtslage ergeben. Daher werde ich meine Unterlagen noch nicht versenden, sondern erst noch abwarten.


    Habt bitte Verständnis, wenn hier (noch) keine Details bekannt gegeben werden können. Solltet Ihr eine bivalente Anlage haben, könnte sich warten auszahlen.


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
    Ich Unterstütze den gemeinnützigen Gedanken dieses Forums und dessen gemeinnützigen Verein, der sicher nix gegen eine Spende hat, wenn ihm hier geholfen wurde.

  • Nein - es geht um die Grundsätzliche Bewertung.


    Finanzamt ist immer ein Reizthema, besonders weil es um Geld geht und um Meinungen, Ansichten und Gesetzesauslegungen.


    Tatsache ist, das bei bivalenten Heizungen die Heizung Teil der KWK Anlage ist. SIe wird ja auch vom Dachs ( oder Ecopower etc. ) abgeschaltet. Die Steuerung wird also vom KWK Anlagenregler durchgeführt. Es handelt sich explicite um ein Spitzenlastwärmeerzeuger bzw. um ein Ersatzwärmeerzeuger wenn der Dachs ausfällt.


    Ich bin vor ca. 4 Monaten zur grossen LION Einweihungsfeier eingeladen worden. ( Als KWK - Infozentrum.Info)


    Leider wurde die Feier abgesagt, da der Lineator zur Stromerzeugung ( das ganze bewegliche Teil, das den Strom induziert ) fehlt, da hier ein Planungs bzw. Fertigungsfehler die Auslieferung unmöglich gemacht hat. Die Betreiber wurden ständig vertröstet und ihnen wurde gesagt, das sie nach Rücksprache mit dem Hauptzollamt trotzdem die Energiesteuer ( für Ihre Heizung die eigendlich eine KWK Anlage sein sollte oder ist - je nachdem wie man das sieht )zurückerhalten sollen.


    Grund sei, das sie eine zugelassene KWK Anlage besitzen die den gesamt Wirkungsgrad von 70 % überschreite.

  • Verräter!! :-(/


    Da wollten wir doch ein großes Tatata rausmachen, wenn es dann wirklich klappt.
    Nun denn der Gedanke dahinter ist halt das man auch für den Verbrauch der Zusatzheizung die Ökosteuer zurück bekommt.


    Ist immerhin ja auch Geld!


    Allerdings sind da noch die HZA's vor, und jedes wird wohl anfangs sein eigenes Süppchen kochen wollen. Wir werden sehen.


    Da es ja jetzt öffentlich ist, kann auch der allgemeine Aufruf rausgehen,
    Wer sich beruflich/nebenberuflich mit so etwas beschäftigt soll sich bitte bei Dachsfan als Sammelstelle melden.


    Ich denke das wir für diese Beratung einen Steuerbrater brauchen um nicht wieder in den Vorwurf der unerlaubten Beratung zu rutschen, auch die veröffentlichung sollte dann von einem entsprechenden Berater erfolgen.
    Deshalb sollte es eigentlich solange unter der Decke bleiben, damit wir nicht wieder einen über den Deckle bekommen vom HZA wegen unerlaubter Steuerberatung.


    Aber leider sind hier einige Quasselstrippen.....

  • Das ist das Problem, im Zweifelsfalle ein Richter.


    Wer entscheidet bei Finanzamt...erst mal der Sachbearbeiter und der erstmal wie er meint. Viele Betreiber haben bei gleicher Sachlage auch unterschiedliche Finanzamtentscheidungen erhalten.


    Ich kann nur sagen, angeblich soll jemand damit durchgekommen sein... ( wenn ich sagen würde ich weiß das damit jemand durchgekommen ist, müsste ich sagen wer...)
    Wenn es stimmt was der LIONBetreiber sagte, er würde für seine als Heizung arbeitende "fast KWK " Energiesteuern zurück bekommen....
    dann bekommen wir für unsere Heizungen das auch.


    Ich hab heute schon versucht, mit jemand vom Hauptzollamt zu sprechen, aber es war niemand zu erreichen. ( Der zuständig ist)

  • Wenn ihr wollt sprecht eure zuständigen HZAs an.
    Argumentationskette wäre:
    1. Lion ohne Lineator ist momentan auch als KWK erstattungsfähig.
    2. Die Spitzenlastheizung ist FEST verkoppelt mit dem BHKW und nicht ohne die Steuerung des BHKWs lauffähig.
    3. Ist also ein integraler Bestandteil des BHKWs, da nur als 2.te Brennerstufe des BHKWs zu sehen.
    4. Wirkungsgrad der Anlage liegt dann immer noch über den 70% Wirkungsgrad.


    Es kann natürlich passieren da dann das TÜV-Gutachten nicht mehr greift, das ein entsprechender Nachweis gefordert wird.
    Entweder Gerätespezifikationen oder eher zwischengeschaltete Mengenmesser für Verbrauch und Energieerzeugung.


    Wenn jemand das durchbekommen hat bitte sofort hier posten!