Beiträge von dbitt

    Wartungsintervall bei Dachs HR ist aber 2700 und nicht 3500 Bh. Wenn deine Maschine 2 Liter / 1000 Bh verbraucht, dürfte kein SC72 innerhalb eines Wartungsintervalls auftreten. Entweder braucht er mehr oder du vernachlässigst ihn, was die Wartung betrifft. :huh::?:


    Gruß Dietrich

    Moin Rene,


    Fehler SC72 bedeutet ÖLMANGEL und nicht ÖLDRUCKmangel. Im Tank befindet sich ein nach oben absaugendes Röhrchen mit einem Siebsaugkorb. Wenn der 12 Liter fassende Öltank auf 6,5 Liter (MSR1) verbraucht ist, dann unterbricht der Öldruckschalter den Betrieb wegen Ölmangels. Weil derzeit, insbesondere bei den Gasmaschinen, der Ölverbrauch bei vielen Maschinen zum Ausfall innerhalb des Wartungsintervalls führte, hat man die Eintauchtiefe des Saugrohres vergrößert, so dass bis zu einer Ölrestmenge von ca. 5 Liter gefahren werden kann. Der Öldruck soll > 1 bar sein, also hier ok.


    Dein Problem ist einfach Ölmangel. Miss einmal mit dem Zollstock die Gesamttiefe des Öltanks und bewerte deine Messung.


    Gruß Dietrich

    Ich halte die Pufferspeicher für nicht zu klein für dieses Objekt. Es sind ja zusammen 800 Liter. Wenn ein größeres Volumen aufgeheizt ist, dann entscheidet auch nur die zeitliche Abnahmemenge die Schaltphasen.

    Das Betriebsstunden/Startverhältnis ist ist für den Dachs zulässig, aber nicht optimal. Mit einer Laufzeitabstimmung ist da noch einiges zu machen.

    Um den Aufwand für ein langes Dachsleben zu ermitteln bräuchte ich einmal die drei letzten Wartungsprotokolle per email.

    Läuft der Dachs ohne Ölmangel von Wartung zu Wartung, also 3.500 Bh ohne Fehler SC172?


    Gruß Dietrich

    Ist bei Erwerb geplant eine Wohnung selbst zu nutzen?

    Für Außen- und Treppenhausbeleuchtung usw. gibt es sicherlich einen eigenen Stromzähler? Verbrauch/Jahr?

    Arbeitet der Dachs allein oder gibt es einen weiteren Wärmeerzeuger?

    Wird Warmwasser über den Dachs zentral erzeugt?

    Gibt es einen Pufferspeicher?


    Gruß Dietrich

    2006 gab es kaum die Möglichkeit einen Dachs zur Mieterstromnutzung einzusetzen. Die Netzbetreiber saßen auf einem hohen Ross. Habe selbst bei einer Anlage von 2003 in einem Objekt mit 15 Wohnungen die Mieterstromvariante haben wollen. Nix da, Volleinspeisung.

    Wenn hier neben der Einspeisevergütung auch die Energiesteuerrückerstattung (Zoll) beantragt wurde, dann gibt es hier ja nach Ablauf des Förderungszeitraums von 10 Jahren den reduzierten Betrag von 4,31 Euro/MWh.

    Ich weiß nicht, ob die Warmwasserversorgung zentral über den Dachs erfolgt. Es bietet sich ggfs. an den erzeugten Strom anstatt einzuspeisen über einen Heizstab zu verwärmen.


    Gruß Dietrich

    Thomas,


    ich möchte auf deine Fragen im letzten Post nicht mehr umfänglich antworten,

    aber ich hätte gern den Dachs von bwegner zum Leben erweckt, doch die Entfernung ist für eine nachhaltige Betreuung einfach zu weit,

    und ich habe derzeit 2 Gasdachse in der Aufarbeitung und kann deshalb den nun hier anfallenden nicht übernehmen,

    und ich habe 4 aufgearbeitete Gasdachse in der Wartung, die je bereits mehr als 20TBh störungsfrei laufen.


    Gruß Dietrich

    wir sollten aufhören die Interessierten an der Nase herumzuführen, indem wir wirklich absurde Vergleiche darstellen. Niemand wird ein BHKW betreiben, das im Jahr 100 kWh Strom erzeugt.

    Wenn es zu einer Eigenverbrauchsquote von 100% käme, dann müsste ein Gas-Dachs pro Tag 19 h laufen und auf das Jahr bezogen an möglichst 365 Tagen. Punkt.


    Wenn er damit jährlich 36.500 kWh erzeugt ist nun zu erfassen wieviel Strom zusätzlich aus dem Netz bezogen wird, um den vorhandenen Verbrauch zu erfüllen. Danach ist zu entscheiden, ob ein leistungsstärkeres Aggregat sinnvoll ist, um den Netzbezug zu reduzieren und die Eigenverbrauchsquote angemessen hoch zu halten..


    Bei allen hier durchgeführten Rechnungen wird (scheinbar) nachgewiesen, dass eine Rückspeisung in das Netz und damit die Reduzierung der EV-Quote wirtschaftlich ist. Tatsächlich trifft dies aber nur auf in der KWK-Förderung (10 Jahre) stehenden Anlagen zu. Dann muss aber auch das Invest gegengerechnet werden und dann stellt sich schnell heraus, dass nach Ablauf der Förderung die Lebenszeit der Anlage oftmals auch abgelaufen und das wirtschaftliche Ergebnis mau ist.


    Und da wir (noch) in einer geförderten Wegwerfgesellschaft leben, machen wir was? Wir machen wieder mit einer neuen Maschine weiter und die hat eine neue Regelung, die ich von Australien oder sonst wo abfragen und steuern kann.


    Und was will ich eigentlich? Im geeigneten Objekt neben der Wärme meinen eigenen Strom erzeugen, weil der so billiger ist.


    Gruß Dietrich

    Wenn ich 100kWh Erzeuge und davon 100kWh verbrauche hab ich ne geile EV Quote von 100%, werde den Invest aber in 1000Jahren nicht reinholen.


    Diese Aussage hätte ich gerne erklärt bekommen - ich sehe das genau umgekehrt als schnellste Möglichkeit des Investrücklaufs.


    Gruß Dietrich

    ich bin ja bei dir,

    aber es sollte darauf hinweisen, dass bei Auslegung und Einsteuerung einer Anlage die Rückspeisung sinnvoll eingegrenzt werden sollte.


    Gruß Dietrich

    melde mich hier einmal zum Beitrag #79 von alikante.

    Wenn ein BHKW läuft, dann verbraucht es Brennstoff und läuft stetig auf die nächste Inspektion zu. Beides ist mit Kosten verbunden und unabhängig davon, ob der Strom eigengenutzt oder eingespeist verwertet wird.


    Für eine eigengenutzte kWh bewerte ich 24 ct (Netzersatz)+ 4 ct (KWK)+ 2,56 ct (40% EEG) = 25,44 ct Ergebnis

    Für eine eingespeiste kWh bewerte ich 8 ct (KWK) + 5 ct (Einspeisevergütung) = 13 ct Ergebnis


    Die Einspeisung reduziert somit meinen Ertrag um ca. 50% bei gleichbleibenden Kosten.

    Frage: Warum hat die Eigennutzungsquote keine wirtschaftliche Bedeutung?


    Gruß Dietrich