Beiträge von dbitt

    Möge jeder BHKW-Freund nach seinen Vorstellungen zufrieden werden, wenn er das Heil in 10 oder 15 jährigen Wartungsverträgen sieht. Ich sehe viele Anbieter, die diese Zeiten als Hersteller oder Anbieter gar nicht erreicht haben und keinen, der soviel Lehrgeld hat zahlen müssen wie SenerTec für eine wohl falsche Wahl des Vertriebsweges.


    Gruß Dietrich

    Moin,


    ja bei Anlagen mit Generatorstart ist das bisher ein Problem gewesen. Lichtblick ist mit seinem "Zuhausekraftwerk" in vielen Fällen an der nicht vorhandenen 63A - Hauszuleitung gescheitert. SenerTec ist dieser Schwierigkeit ausgewichen und startet mit 12V - Kfz.-Anlassern, die aber schmiertechnisch wegen der Kapseltemperaturen gerne aussteigen.


    Gruß Dietrich

    Moin,


    die Hersteller und auch Verkäufer von kleinen BHKW-Systemen haben zwischenzeitlich wohl reichlich Erfahrungen gesammelt und verstanden, dass die Vermarktung über den klassischen Heizungsbau nicht funktioniert. Das betrifft die technische Seite.


    Sie haben auch gelernt, dass der Verkauf über die Kosten/Nutzen-Rechnung, auch bedingt durch viele politisch gefertigte Hürden, selten von Erfolg gekrönt ist.


    Ich kann den Beitrag aus meiner Perspektive voll unterstützen und möchte dazu ergänzend ausführen:


    Im Jahr 2003 haben wir in einem Mehrfamilienhaus die Nachtspeicherheizung durch eine Gasheizung ersetzt, die aus zwei Gasdachsen und zwei Thermen bestand. Von der Technik der BHKW war ich fasziniert und mein SenerTec - Center stellte mir einen Fachmann beiseite, der wirklich Freude an seinem Job hatte. Kurzum habe ich mich als angehender Rentner 2006 entschlossen einen Partnervertrag mit meinem Center abzuschließen, die Schulungen wiederkehrend zu besuchen und mit Werkzeug ausgerüstet mich in diese Materie einzubringen.


    Ich habe dabei ausschließlich Gas-Dachse betreut mit der Steuerung MSR1. Es gab etliche Maschinen, deren Besitzer wegen falscher hydraulischer Einbindung oder Wartungsmängeln aufgegeben haben.


    Es hat in dieser Zeit aber auch Interessenten gegeben, die von einer Neuanlage wegen der Kosten verschiedener Anbieter Abstand genommen haben, aber mit einer Gebrauchtmaschine ohne Förderung einverstanden, und wie erlebt, zufrieden waren. Dies war und ist meine Zielgruppe. Das funktioniert technisch und kaufmännisch recht gut.


    Voll einverstanden bin ich mit den Aussagen über Ersatzteilpreise und Regulation von Ausfällen. Ich habe Systeme angetroffen, deren Servicebetrieb über Jahre durch Öl nachfüllen und Fahrzeitberechnung ganz gut zurecht kam.

    Da diese Tätigkeit für mich ein Hobby ist, kann ich auch mal Dinge anschieben, die nicht in den SenerTec-Service-Regularien

    stehen und ich habe kein fest eingegrenztes Gebiet.


    Es muss in der Neuzeit zu denken geben, dass Maschinen der Jahre 1997-1998 nicht selten 100TBh erreichen und solche aus

    2004-2006 Ölfresserausfälle hatten und solche der Jahre 2010-2012 mit AVV-Schäden leben. Das ist alles verzeihlich, wenn derartig konstruktiv- und materialbedingte Ausfälle großzügig, schnell und vor allem unbürokratisch für den Nutzer abgewickelt werden. Es ist auch in dieser Branche so, dass Negatives sich erheblich schneller ausbreitet als Positives.


    Gruß Dietrich

    Moin, moin,

    da muss ich meine Aussage aber ganz schnell korrigieren. Der Umbau von Heizöl auf Gas wird sich nicht so einfach gestalten, denn ich habe den Einbau der gesamten Gasstrecke unterschlagen, kostenseitig und handwerklich, sorry.


    Gruß Dietrich

    Die Idee mit dem H2 übers Gasnetz verteilen und dezentral mit KWK Rückzuverstromen find ich spitze. Wenn das H2 Klimaneutral erzeugt wurde wäre das ein recht großer Schritt in die richtige Richtung. Benötigt aber auch dringend KWK Ausbau!

    Ich weiß nicht in wieweit die Stromverteilungslobby mit der vom Gasnetz verknüpft ist, aber die Gasnetzbetreiber haben wohl derzeit kein Interesse daran hier klimaneutral mitzumischen. Der notwendige verfahrenstechnische Aufwand ist wohl noch ein Hindernis, denn auch ohne diesen Aufwand vertreiben sie ihr bisheriges Produkt ja auch an die bisher installierten BHKW.


    Gruß Dietrich

    Ich denke beides ist sinnvoll, aber beim BHKW das aus der Förderung raus ist ist die Eigenverbrauchserhöhung mit Speicher noch wichtiger, da man hier ja im Schnitt nur noch 4ct pro kW/h bekommt

    Ja so habe ich das bei bwegner (Altenheim) auch gesehen, aber es geht ja auch anders.

    Wenn das BHKW aus der Förderrung raus ist, dann hat es meist schon viele Betriebstunden. Die Restlebensdauer ist begrenzt und Reparaturen werden teurer. Daher wäre mir Speicher nur für so ein altes BHKW zu teuer. Wenn das BHKW dann 2 Jahre später den Geist auf gibt, haste den Speicher umsonst im Keller.

    Das ist eben die Frage wie teuer Reparaturen werden. Ich arbeite gebrauchte Gas-Dachse wieder auf für Kosten im 4stelligen Eurobereich mit Laufzeiten von min. 40.TBh.


    Gruß Dietrich

    Wartungsintervall bei Dachs HR ist aber 2700 und nicht 3500 Bh. Wenn deine Maschine 2 Liter / 1000 Bh verbraucht, dürfte kein SC72 innerhalb eines Wartungsintervalls auftreten. Entweder braucht er mehr oder du vernachlässigst ihn, was die Wartung betrifft. :huh::?:


    Gruß Dietrich