Dachs mit Nachbarn zusammen: viele offene Fragen!

  • Hallo,
    ich bin ziemlich neu hier und habe schon eine Weile in euren BHKW-Forum nach Informationen für mein Anliegen gesucht, aber ich denke eine direkte Frage macht bei so vielen offene Punkte wie bei mir am meisten Sinn.


    Hier sind meine allgemeine Daten:
    - Freistehendes ungedämmtes Einfamilienhaus vom Baujahr 1959
    - Zentral-Ölheizung mit 20 kw / 68% Nutzungsgrad + 5000 Liter Tanks (Brenner 15 Jahre alt, Kessel 25 Jahre alt)
    - Brauchwasser Luft-Wärmepumpe im Keller mit 300 Liter Puffer (läuft hauptsächlich im Sommer und Übergangssaison)
    - Kaminofen in Wohnzimmer (läuft hauptsächlich im Sommer und Übergangssaison)


    Laut Energieberater liegt mein Wärmebedarf (2 Erwachsene + 2 Kinder) bei ca. 38000 Kwh/Jahr (ca. 3000 Liter Öl + 6000 Kwh Strom);
    er hat mir empfohlen einige Massnahmen durchzuführen:
    - Dämmung an der Fassade und an den Gaupenwänden und Dach
    - neue Heizung mit einem Öl-Brennwertgerät
    Die Gesamtkosten für diese Investion liegen bei ca. 52.000,- EUR ;( , danach würden meine jährliche Energiekosten laut Bericht sich halbieren (von den aktuellen 3250,- EUR auf 1.450,- EUR).


    Nun, ich habe irgendwie meine Zweifel dass so eine große Investition sich je wieder rechnet @:pille und habe mich deswegen etwas schlau gemacht und bin auf die Mini-BHKW's gestoßen. Daraufhin habe ich mein Nachbar diesbezüglich angesprochen. Er hat auch ein nicht gedämmtes Haus und wäre interessiert mit mir ein BHKW zu kaufen und zu betreiben.


    Nach langes recherchieren haben wir uns für die marktführende Firma Senertec entschieden und ein erstes Gespräch vor Ort gehabt.
    Hier ist die Zusammenfassung:
    - aktuelle IST-gesamt Wärmebedarf: 8500 l Heizöl => 4.700,- EUR / Jahr
    - aktuelle IST-Strombedarf: 10000 kwh el => 2.000,- EUR / Jahr
    - aktuelle Wartungskosten: 230,- EUR / Jahr
    Szenario mit einem Dachs G5.5:
    - geschätzte Betriebstunden im Jahr: 4200
    - Brennstoffverbrauch: ca. 8500 m3 Erdgas => 5.000- EUR / Jahr
    - Wartung Dachs: 740,- EUR / Jahr
    - KWK-Stromvergütung: 23000 kwh el => 1.175,- EUR / Jahr
    - Stromrückspeisung: 13200 kwh => 740,- EUR / Jahr
    - Energiesteuerrückerstattung: 96100 kwh Erdgas => 530,- EUR / Jahr
    - Gesamtpreis: 38.500,- EUR zzgl. MwSt (inkl. Rohrleitungen zwischen den zwei Häuser).
    Das schöne daran ist dass meine Energiekosten im Jahr sich genauso halbieren würden, halt aber mit weniger als die Hälfte der Investitionsumme!! :D


    Bevor wir uns definitiv festlegen und den Dachs bestellen, wollte ich hier aber hören was all die erfahrenen Dachs-Betreiber dazu meinen...
    Hier sind meine immer noch offenen Fragen:
    - kann man die Kalkulation der Fa. Senertech wirklich trauen? Sind die geschätzten Betriebstunden realistisch?
    - für das Warmwasser wurde uns ein Frischwassermodul + 200 Liter Warmwasserspeicher empfohlen. Ist es korrekt, wenn man betrachtet dass im Nachbarhaus 2x 3-köpfigen Familien noch wohnen? Oder könnte man auf den Puffer verzichten?
    - für die Spitzenlastabdeckung wurde uns ein 20kw-Gasbrennwertgerät als Zusatzheizung angeboten. Eigentlich könnte ich mein Haus auch an kalten Wintertage über den Kaminofen heizen (mein Nachbar aber nicht...), daher die Frage ob das Modul wirklich notwendig sei oder evtl. etwas anderes besser passen würde??
    - sind eventuelle Pläne für eine Sauna und/oder ein kleines Pool im Garten technisch gesehen übertrieben für unsere Konstellation?
    - stimmt dass ein Zuschuss für jede laufende Meter Fernwärmeleitung gibt?
    - kann man gleichzeitig den BAFA-Zuschlag + KfW-Zuschuss bzw. KfW-Kredit beantragen?
    - sollten wir für ein solches Vorhaben eine GbR gründen? Oder ein Gewerbe anmelden? Hat jemand schon Erfahrungen an dieser Stelle gesammelt?
    - der steuerliche Aspekt ist auch noch recht dunkel: kann man z.B. die Mehrwertsteuer auf mehrere Jahren abschreiben? Ich möchte natürlich keine detaillierte Steuerberatung, nur wissen was geht und was nicht geht. Ich habe hier in Forum recht unterschiedliche Meinungen gelesen.


    Ok, ich denke es sind 'ne Menge Fragen und hoffe ganz herzlich zumindest ein paar davon beantwortet zu kriegen.


    Mit großen Dank im voraus für eure Unterstützung,
    Milvie

  • Hallo milvie,


    wir sind hier zwar meist vom BHKW-Virus infiziert, aber nicht Betriebsblind. Sei also auch darauf gefasst, dass Deine Konstellation unter vielen Aspekten, also nicht nur der BHKW-Sicht beleuchtet wird. Und genau da will ich zunächst mal ansetzen, auch wenn ich absoluter verfechter der BHKW-Technik bin. Du schreibst, dass Du bei halber Investition die gleiche Einsparung hast. Bedenke bitte, dass sich dieses Verhältnis bei steigenden Energiekosten verschieben wird zugunsten der Dämmung. Die Beste KWh ist die, die man nicht braucht. Wenn es sich nach einer gewissen Zahl an Jahren und einer prognostizierten Preissteigerung immer noch positiv für ein BHKW ausgeht ist die Entscheidung wohl klar.


    Noch ne Antwort zur Fernwärmeleitung: Ja, es gibt dafür eine zusätzliche Förderung.


    Grüße


    Bruno

    Ich bemühe mich, garantiere aber keine Vollständigkeit und Richtigkeit, Beiträge ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung!
    Ich Unterstütze den gemeinnützigen Gedanken dieses Forums und dessen gemeinnützigen Verein, der sicher nix gegen eine Spende hat, wenn ihm hier geholfen wurde.

  • Hallo Milvie,


    und Herzlich Willkommen im Forum


    Zitat


    Hier sind meine allgemeine Daten:
    - Freistehendes ungedämmtes Einfamilienhaus vom Baujahr 1959
    - Zentral-Ölheizung mit 20 kw / 68% Nutzungsgrad + 5000 Liter Tanks (Brenner 15 Jahre alt, Kessel 25 Jahre alt)
    - Brauchwasser Luft-Wärmepumpe im Keller mit 300 Liter Puffer (läuft hauptsächlich im Sommer und Übergangssaison)
    - Kaminofen in Wohnzimmer (läuft hauptsächlich im Sommer und Übergangssaison)


    - zu pkt 1) wie Bruno schon sagte, jede gesparte kwh ist die bessere ;)
    - pkt 2) oh je...der Kessel ist wirklich nicht mehr frisch...aber gut, gut eingestellte Alte müssen auch nicht zwangsläufig murks sein. Die 68%, kommen die vom e-berater?
    - Brauchwaaser-LP, eigentlich meint man, dass die Sinn machen sollten...aber irgendwie ist die JAZ von denen trotzdem ziemlich mau. Aber gute Erkenntnis...es gibt schonmal eine zentrale WW-Bereitung
    - Kamine für Übergangszeiten find ich toll


    Zitat


    Laut Energieberater liegt mein Wärmebedarf (2 Erwachsene + 2 Kinder) bei ca. 38000 Kwh/Jahr (ca. 3000 Liter Öl + 6000 Kwh Strom);
    er hat mir empfohlen einige Massnahmen durchzuführen:


    Der Wärmebedarf , ja??? Also dass was oben ankommen soll. Wie hoch war denn Dein bisheriger Ölverbrauch?

    Zitat

    - Dämmung an der Fassade und an den Gaupenwänden und Dach


    Wie gesagt, keine schlechte Idee...falls zu aufwändig, könnte man dennoch Dinge wie Dachdämmung (korrekterweise: "oberste Geschossdecke") ins Auge fassen...geht meist einfacher und preiswerter als eine intakte Fassade zu sanieren (wenn das eh mal angedacht ist, kann mans natürlich gleich richtig machen)

    Zitat

    - neue Heizung mit einem Öl-Brennwertgerät


    ähm, er hat Öl-BW vorgeschlagen?
    ...aber auf der Straße liegt Gas (sonst ja kein Dachs G im Angebot), korrekt?

    Zitat

    Die Gesamtkosten für diese Investion liegen bei ca. 52.000,- EUR ;( , danach würden meine jährliche Energiekosten laut Bericht sich halbieren (von den aktuellen 3250,- EUR auf 1.450,- EUR).


    hmm, halbieren? enthalten diese Energiekosten Brennstoff UND Strom, oder nur Wärme?
    ...selbst bei Wärme, fände ich 50% schon recht ambitioniert, zumindest wenn man relativ preiswert es mit einer Variante "nur Heizung" vergleichen würde.


    Zitat

    Nun, ich habe irgendwie meine Zweifel dass so eine große Investition sich je wieder rechnet @:pille und habe mich deswegen etwas schlau gemacht und bin auf die Mini-BHKW's gestoßen. Daraufhin habe ich mein Nachbar diesbezüglich angesprochen. Er hat auch ein nicht gedämmtes Haus und wäre interessiert mit mir ein BHKW zu kaufen und zu betreiben.


    2mal absolut richtig...gibt ne eins und ne 1+
    Zumindest der Gedanke in Richtugn BHKW ist klasse und gleich den Nachbarn anzuhaun....Hervorragend. Da erspart sih Bruno gleich das gebrülle nach einem Nahwärmenetz ;)
    KLASSE


    Zitat

    Nach langes recherchieren haben wir uns für die marktführende Firma Senertec entschieden und ein erstes Gespräch vor Ort gehabt.
    Hier ist die Zusammenfassung:
    - aktuelle IST-gesamt Wärmebedarf: 8500 l Heizöl => 4.700,- EUR / Jahr
    - aktuelle IST-Strombedarf: 10000 kwh el => 2.000,- EUR / Jahr
    - aktuelle Wartungskosten: 230,- EUR / Jahr


    Hier muss ich nochmal nachhacken....8.500l Heizöl WÄRMEbedarf, oder ENERGIEbedarf (ausm Brennstoff?) Also das was oben ankommt, oder unten reingeht?



    Also angenommen,
    dass die 8.500 l Heizöl der bisherige Verbrauch (von Euch zwei) ist und es mit 68% (oder in dem Dreh) Jahresnutzungsgrad gerechnet wurde...also ihr zwei zusammen knapp 60.000kwh (Wärmebedarf) habt, dann erscheinen die 4.200h Laufzeit recht plausibel. Wartungskosten, Energiesteuererstattung etc. absolut im Rahmen. ABER der Anteil der Stromrückspeisung ist zu opimistisch, oder besser gesagt dilettantisch einfach angenommen. Lt. der Angabe würdet ihr überhaupt keinen Strom mehr vom Netz beziehen, denn 4.200h * 5,5kw = 23.100 kwh (produzierte Stommenge) -13200kwh von ihm angenommene Rückspeisung würde ziemlich exakt Euren bisherigen Stromverbrauch entsprechen. Das haut nie und nimmer hin, ihr werdet immer Zeiten haben, wo der Verbauch höher liegt als die 5,5kw und auch Zeiten, wo er deutlich drunter liegt. Hier müsste nachgebessert werden.
    Die Vergütung des Eingespeisten Stromes ist wiederum mit kanpp über 5ct/kwh (ohen KWK-Zuschlag) recht realistisch. Immo ist der EEX-Preis zwar drunter, aber es gibt auch andere Vertriebler die ausschliesslich mit den Spitzenwerten (EEX war ja mal bei 8ct) rechnen.


    Zitat

    Hier sind meine immer noch offenen Fragen:
    - kann man die Kalkulation der Fa. Senertech wirklich trauen? Sind die geschätzten Betriebstunden realistisch?


    Klar...auch die anderen Anbieter haben tolle Programme, die allesamt richtig rechnen, die Frage ist immer, welche Parameter eingetippt werden. Im Jahresnutzungsgrad, bisherige Hausverteilung etc. muss der Planer vor Ort abschätzen (und könnte da auch tricksen) oder auch zu optimistische Annahmen für die Eigenstromnutzung treffen
    Im allgemeinen würd ich aber schon sagen, dass die Planer (insbesondere auch senertec) schon genau rechnen können

    Zitat

    - für das Warmwasser wurde uns ein Frischwassermodul + 200 Liter Warmwasserspeicher empfohlen. Ist es korrekt, wenn man betrachtet dass im Nachbarhaus 2x 3-köpfigen Familien noch wohnen? Oder könnte man auf den Puffer verzichten?


    ähm...also ein Frischwassermodul für Euch, und einen kleinen Speicher für den Nachbarn?
    Das kann zweckmäßig sein. Auf EINEN Puffer sollte man auf gar keinen Fall bei BHKW-Einsatz verzichten

    Zitat

    - für die Spitzenlastabdeckung wurde uns ein 20kw-Gasbrennwertgerät als Zusatzheizung angeboten. Eigentlich könnte ich mein Haus auch an kalten Wintertage über den Kaminofen heizen (mein Nachbar aber nicht...), daher die Frage ob das Modul wirklich notwendig sei oder evtl. etwas anderes besser passen würde??


    Spitzenlast-Variante macht schon Sinn...erstmal für hohe Laufzeiten und auch als backup-Variante
    als Spitzenlast wären die 20kw schon recht üppig dimensioniert...ich würde (bei der annahme von 60.000kwh WÄRMEbedarf) bei Euch nur mit einer Spitzenlast von kleiner 25kw rechnen. Also wenn der Dachs nicht streikt, sollten auch weniger langen.
    Mit Eurem Kamin ist schön, aber was macht der Nachbar? Man könnte auch einen wassergeführten Kamin nehmen und somit den Puffer befeuern, aber dann hast Du die Brennstoffkosten allein?
    was hat denn der Nachbar bisher für einen Kessel? evt. schon Gas?
    Der spitzenlastkessel kommt sehr selten zum tragen (kaum mehr als 10% des Jahresbedarfs)...für diese Fälle darfs ruhig ein alter, weniger guter Kessel sein. im Grunde genommen sogar Euer Öler (ob das nun Sinn macht???...ich werd langsam müd)

    Zitat

    - sind eventuelle Pläne für eine Sauna und/oder ein kleines Pool im Garten technisch gesehen übertrieben für unsere Konstellation?


    Hattet ihr die Pläne früher schon,
    oder sind die Ideen dazu aus Gründen der besseren BHKW-Nutzung gewachsen? beiheizter Pool verbraucht Energie und Energie kostet...wer sich's leisten mag

    Zitat

    - stimmt dass ein Zuschuss für jede laufende Meter Fernwärmeleitung gibt?


    jepp

    Zitat

    - kann man gleichzeitig den BAFA-Zuschlag + KfW-Zuschuss bzw. KfW-Kredit beantragen?


    jepp

    Zitat

    - sollten wir für ein solches Vorhaben eine GbR gründen? Oder ein Gewerbe anmelden? Hat jemand schon Erfahrungen an dieser Stelle gesammelt?


    da ihr sicherlich eh mit Wärmemengenzähler und co. untereinander abrechnen wollt, bedeutet die gbr bestimmt keinen Merhaufwand...aus steuerlicher Sicht könnte (heisst nicht müsste) ein Gewerbe Sinn machen

    Zitat

    - der steuerliche Aspekt ist auch noch recht dunkel: kann man z.B. die Mehrwertsteuer auf mehrere Jahren abschreiben? Ich möchte natürlich keine detaillierte Steuerberatung, nur wissen was geht und was nicht geht. Ich habe hier in Forum recht unterschiedliche Meinungen gelesen.


    Puh,
    BHKW und Steuerliche Sicht...hier gibts meines Wissens leider immernoch keine bundeseinheitliche Regelung. Das behandelt im zweifelsfall jeder Finanzbeamte anders. Drum am Besten im Vorfeld eine möglichst verbindliche Auskunft einholen. Wenn es als Gewerbe läuft, was vermutlich im günstigsten Fall auf keinen der Eigentümer läuft (Ehepartner?), siehts hoffentlich besser aus.
    Mehrwertsteuer gibts wenn im gleichen Jahr zurück....Abschreibungen könnte man über den entsprechenden Zeitraum auch auf mehrere Jahre machen


    Zitat

    Ok, ich denke es sind 'ne Menge Fragen und hoffe ganz herzlich zumindest ein paar davon beantwortet zu kriegen.


    Nun ja,
    ich glaub ich hab nun noch mehr Fragen gestellt als Du
    und hoffe ganz ehrlich, dass zumindest ein Teil auch beantwortet werden konnte


    natürlich alles ohne Gewähr...ist ja auch schon spät ;)

  • Hi Bruno,
    du hast natürlich recht bezüglich der gesunde einstellung zu den nicht gebrauchten KWh und die Risiken hinter einer Preissteigerung.
    Ich muss aber in erster linie die Wirtschaftlichkeit meiner investition auf einen akzeptabel Zeitraum (20 jahre?) betrachten, und da liegt der Dachs nach ca. 10 jahren wesentlich besser als die Dämmung-Lösung vom Energieberater (amortisiert sich erst nach 28 Jahre!).
    Ausserdem bringt eine Dämmung mit sich auch andere Schimmelgefahren mit sich, vor allem bei ältere Gebäuden. Ich würde mich total ärgern nach so einer Investition hören zu müssen: "Sie lüften einfach nicht ausreichend!".
    Noch eins bezüglich Preissteigerung, der Dachs-Vertriebmann meinte, Strom als "höherwertige" Energie wird mit wesentlich höheren Aufwand produziert und wird daher immer etwas teurer als Gas/Öl bleiben...kann man das glauben??


    Vielen Dank für eure Antworten! Meine habe ich zwischen den vielen Zitaten in Kursiv geschrieben...


    Gruß,
    Milvie

  • ach Fuchs,


    es ist ja mal wirklich erfrischend in welcher Kürze Du diesmal Deine Abneigung gegen BHKWs kundt tust,
    aber sonderlich geistreich war es in diesem Fall nicht.


    milvie
    unser Fuchs ist ein gern gesehener Gast hier im Forum,
    aber leider ein großer Skeptiker der BHKWs
    In vielen Beiträgen hat er sich geäußert....teilweise absolut berechtigt, aber oftmals auch weniger berechtigt und manchmal auch schon ein ziemlich Beratungsresistent


    Fuchs
    machen wir uns doch im Fall milvie nichts vor...
    Hätte er sich nicht schlau gemacht, würde die Chose vermutlich so ablaufen...Dämmung+Kesseltausch ist nen bissl teuer, also nochmal zum Heizi des Vertrauens und der empfhielt nur noch einen "tollen" Ölbrennwerter.
    Ob das überhaupt Sinn macht (Nutzung Brennwert bei vermutlich hohen Systemtemperaturen und dann mittelprächtige Regelung) sei mal dahingestellt. Der Heizi XY wittert seine Chance und bastelt für 10 Schleifen das Teil da rein...so zumindest bei einem entfernt Bekannten passiert...10.000(!)
    Gut, bei nem befreundeten Heizi bekommt mans hoffentlich auch nen Tick preiswerter


    Dennoch,
    wenn ich die Invest knapp 10.000 Ölbrenner gegen 1/2 von 38.000 für BHKW sehe,
    find ich die Überlegung schonmal nicht schlecht.


    Hier wurden nun konkrete Fragen gestellt, die wir versucht haben zu beantworten...aufschwatzen müssen wir nichts...wozu auch, keiner von uns hat was davon.
    Und gerade die Punkte
    - dass wir als Erstes uns kritisch zu den hohen Verbräuchen geäußert haben ("jede gesparte kwh ist die bessere"), oder
    - auch unverblümt uns kritisch zu der angegebenen Eigenstromnutzung geäußert haben,
    könntest Du ruhig mal honorieren.


    @all
    Wir machen das hier alle ehrenamtlich uns sind sicherlich nicht immer frei von Fehlern und alles läuft ohne Gewähr
    Dennoch geben wir uns echt Mühe und ich persönlich finde, dass die Selbstkritik in puncto BHKW durchaus sich sehen lassen kann. Ich bin in einigen Foren unterwegs...und gerade in Fachforen gibt es meist nur Leute die "Ihre Brille" aufhaben und nichts anderes gelten lassen. Schön, dass es hier nicht so ist (Meine Meinung)
    ...und auch "Stresser" wie unser Fuchs unzensiert hier ihre Kritikpunkte freien lauf lassen können


    und wirklich nicht falsch verstehen,
    ich steh auf Überzeugungstäter, die sich einer vermeintlichen Mehrheit kritisch gegenüberstehn
    ...und auch wenn ich mich häufig mit Fuch'sens Kommentare auseinandersetze...ich mag ihn
    (zumindest meistens) 8)

  • na z.B. der erste und wohl entscheidenste Punkt,


    bei Milvie würden die Mehrkosten für einen BHKW-Einsatz nicht bei 30-40tsd (Kosten Dachs) minus 8-10 tsd. (Kesseltausch) liegen, sondern durch den Zusammenschluss mit dem Nachbarn deutlich darunter.


    Auch wenn man den Bafa-Zuschuss berücksichtigt (und damit in beiden Fällen geringere Kosten)
    liegen die Mehrkosten hier um ein Mehrfaches darunter.
    - Fall 1: grob 15-25tsd
    - Fall 2: grob 6-8tsd

  • Danke firestarter für dein Einsatz! Finde ich gut dass zumindest du es kapiert hast worum es mir (und meinem Nachbar) geht...
    Unsere Finanzlage würde uns niemals erlauben beide Häuser zu dämmen und die Heizung auch zu sanieren!
    Da bietet sich die BHKW-Lösung wunderbar an, um beide Hütten mit einer akzeptabel Kostensumme zu beheizen (und nebenbei könnten wir beide ein Energiepass im grünen Effizienzbereich bekommen, wenn man es möchte...).


    Fuchs:
    Ich finde es auch nicht so toll soviel Öl/Erdgas/Flüssiggas im Jahr zu verbrauchen, habe aber ehrlich gesagt keine wirtschaftlichere Lösung gefunden.
    Oder kannst du mir (und mein Nachbar) ein besseren Vorschlag geben?
    Und übrigens, wer ist der Josef und was ist mit ihm passiert? Gibt es ein Thread irgendwo hier?

  • Hallo firestarter,


    hat die Anzahl der Teilhaber Einfluß auf die Wirtschaftlichkeit? Glaubst Du wirklich wenn sich 10 Personen ein BHKW teilen, dass die Gewinnschwelle schon allein dadurch erreicht wird? Sind dafür nicht vielmehr die Einsatzbedingungen verantwortlich?


    Hallo milvie,


    ist Dir bewusst, dass sich am reinen Heizenergieaufwand für Wohnung oder Haus durch den Einsatz eines BHKW nichts ändert? So wie es aussieht, hat Dir wohl Dein Berater-Verkäufer den Wirkungsgrad der vorhandenen Heizung mit 68 % ermittelt und Dir dann die 89 % vom Dachs gezeigt? Leider werden da Äpfel mit Birnen verglichen. 68 % ist der Jahreswirkungsgrad und beim Dachs im Start-Stoppbetrieb auch nicht besser. Die 89 % sind der Kesselwirkungsgrad, denn kannst Du mal mit dem Wert vergleichen, den der Schornsteinfeger jährlich in seinem Messprotokoll für Deinen jetzigen Ölkessel angiebt. Du wirst sehen, dass nimmt sich nichts. Sollte also Dein alter Kessel in der gleichen Wirkungsgradliga spielen wie der Dachs, kannst Du davon ausgehen, das du für 10 kWh zusätzliche Stromgewinnung einen Liter Heizöl mehr benötigst. Es ist wie über all, von nichts kommt nichts. 50 % Mehrverbrauch sind damit nicht unrealistisch. Trotz der Mehrkosten kann es sich abhängig von der Stromvergütung immer noch lohnen. Bei Deiner Laufzeit werden die Stromerzeugungskosten bei ca. 18 - 19 cent pro kWh liegen. Verwendest du den Strom selber, kannst Du inklusive der 5 Cent Zulage mit einem Gewinn von 6 - 7 Cent pro kWh rechen. Musst Du den Strom an das EVU verkaufen, gibt es aktuell ca 12 Cent pro kWh . Verkauf also nur mit Verlust möglich. Bei einem realistischen Anteil von 30 bis 35 % Eigennutzung wird kein Gewinn aus der Stromverwertung möglich sein.
    Auch beim Thema Steuern ist es nicht so wie oft erzählt.

    Warum sollst Du Dir also solch ein Gerät zulegen?


    Wegen Josef musst Du einfach mal unter seinem Benutzernamen hier im Forum suchen. Er hatte hier vor wenigen Wochen mal Versprechungen und Ergebnisse veröffentlicht.




    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo doc jochim,


    für die gegenwärtige Abrechnung gilt noch der Wert aus dem 1.Quartal. Das sind 4,735 Cent. Weiterhin zahlt das EVU einen bescheidenen Betrag für die vermiedene Netznutzung. Zusammen mit den 5,11 Cent geht es dann schon in Richtung 12 Cent. Der von Dir genannte Preis mit gut 3 Cent wird erst für die Berechnung ab Juli im 3. Quartal herangezogen.



    Mit freundlichen Grüßen

  • Hallo Fuchs,


    aber dann sind das immer noch unter 11 ct / kWh (unsere vermiedenen NetzNutzungsEntgelte werden nur mit ca. 0,9ct / kWh ausbezahlt). Richtung 12 ct würde ich daher etwas als übertrieben ansehen, da die Richtung (s. Zahlen für das II. Qu.) eher genau die andere ist - leider...


    André

  • Zitat

    Hallo firestarter,


    hat die Anzahl der Teilhaber Einfluß auf die Wirtschaftlichkeit? Glaubst Du wirklich wenn sich 10 Personen ein BHKW teilen, dass die Gewinnschwelle schon allein dadurch erreicht wird? Sind dafür nicht vielmehr die Einsatzbedingungen verantwortlich?


    Richtig,
    vor allem die Einsatzbedingungen sind entscheidend
    Würde EIN Dachs in EINEM Einfamilienhaus super-Bedingungen vorfinden??? ...wohl kaum
    Im EFH passt halt kein BHKW...falsch, mittlerweile könnte man mit dem whisper oder auch anderen kleinen eco3.0(?) rmb oder so EVENTUELL(!) was passendes kosntruieren.
    Bei einem größeren Objekt sind halt die Einsatzbedingungen besser
    ...und wenn der Invest von mehreren Leuten geschultert wird, ist es natürlich auch positiv, da der Kapitaldienst doch ein gehöriger Kosten-Faktor ist


    Zitat

    So wie es aussieht, hat Dir wohl Dein Berater-Verkäufer den Wirkungsgrad der vorhandenen Heizung mit 68 % ermittelt und Dir dann die 89 % vom Dachs gezeigt? Leider werden da Äpfel mit Birnen verglichen. 68 % ist der Jahreswirkungsgrad und beim Dachs im Start-Stoppbetrieb auch nicht besser. Die 89 % sind der Kesselwirkungsgrad, denn kannst Du mal mit dem Wert vergleichen, den der Schornsteinfeger jährlich in seinem Messprotokoll für Deinen jetzigen Ölkessel angiebt


    1. das hat nicht der Dachs-Verkaäufer angegeben, sondern der Energieberater ;)
    2. Kesselwirkungsgrad??? Wenn ich mich recht entsinne geben fast alle Kesselhersteller einen Normnutzungsgrad an. Über die Art der Normung lässt scih natürlich streiten.
    Klar, auch der alte Kessel wird wenn er läuft den Brennstoff sehr gut nutzen (Schorni-Messung) aber, die Verluste im Abgas werden schon höher sein und vor allem wenn er nicht läuft wird der schön per Schorni und bei alten Geräten durch Abstrahlverluste alles ander als Wirtschaftlich sein. Das der Dachs nur einen Jahresnutzungsgrad wie der alte Kessel von 68% soll ist glatt üebrtrieben und widerspricht auch den Erfahrungen einiger Mitglieder hier im Forum, die trotz Stromerzeugung überhaupt keinen Mehrverbrauch (der ja sein muss) festgestellt haben.

    Zitat

    Sollte also Dein alter Kessel in der gleichen Wirkungsgradliga spielen wie der Dachs, kannst Du davon ausgehen, das du für 10 kWh zusätzliche Stromgewinnung einen Liter Heizöl mehr benötigst. Es ist wie über all, von nichts kommt nichts. 50 % Mehrverbrauch sind damit nicht unrealistisch


    50% Mehrverbrauch als der alte Kessel??? )))))))))))):-)_:-)
    Da sind wir bei den Äpfel mit Birnen wieder,
    klar...die rund 30% des Energiebezugs die er in Strom umrubelt müssen irgendwo herkommen...also werden auch rund 30% mehr Energiebezug resultieren...aber dann bitte im Vergleich zu einem Gerät mit vergleichbaren guten Wirkungsgrade (Jahresnutzungsgrad)
    Also im vergleich zu ner modernen Brennwerttherme kommts hin.
    Die shat übrigends auch der Dachs-Aufsteller berücksichtigt...denn er geht ja von einem Brennstoffbedarf von über 90.000kwh aus, bei einem angenommenen Wärmebedarf rund 60.000kwh


    Zitat

    Bei einem realistischen Anteil von 30 bis 35 % Eigennutzung wird kein Gewinn aus der Stromverwertung möglich sein.


    Wenn es auf die Stromerzeugung bezogen ist, könnte ein Wert von 35% schon fast optimistisch sein. (35% v. 23.100 = 8.000kwh)


    ----------------------


    ...und nun kommen wir wieder zu den konkreteren Fragen von Milvie


    Zitat

    Ich glaube auch nicht, dass wir komplett unabhängig von EnBw werden. In Sommer sowieso, da der Dachs in dieser Zeiten nicht ausgelastet wird.
    Was wäre ein vernünftigen Wert für die Stromrückspeisung deiner Meinung nach?


    Dass kommt sicherlich sehr auf die Verbrauchsgewohnheiten an
    ...Der Dachs würde ja grob 50% des Jahres laufen, so dass man ganz plump auch von 50% ausgehen könnte.
    ICh denke, wenn man aber die Laufzeiten (insbesondere in der Übergangs-/Sommerzeit...da ca. 1,5h/d) an den Strombedarf anpasst, sollte man auch ein gutes Stückchen mehr schaffen...vielleicht 70%???
    MEINUNGEN ERFAHRENEN DACHSBETREIBER UNTER SOLCHEN BEDINUNGEN ERWÜSCHT


    Zitat

    dass Gas auf der Straße liegt weiss ich auch erst jetzt, bei der Energieberatung war noch nicht bekannt.
    Ausserdem sollte ich hier noch etwas korrigieren. Der Dachs-Mann hat uns ein super-Angebot für ein Dachs F (mit Flüssiggas) gemacht, ein Tank wird für 400,- EUR im Garten unterirdisch gestellt und wir kriegen sogar 800,- EUR Zuschuss! Das ist wesentlich besser als die ca. 2300,- EUR Anschlusskosten bei dem Erdgas-Anbieter.


    ob Erd oder Flüssiggas...gelten beide als Zuverlässig
    Wenn Erdgas anliegt, fänd ich es schade, wenn ein Tank in den Garten kommt.
    Hier hab ich keine praktische Erfahrung, dass Angebot für 400 Euro klingt fair, doch ich mein auch gelesen zu haben, dass die Anforderungen an Gastanks gestiegen sind...Stichwort regelmäßige Sicherheitsüberprüfung...und deshalb der Trend wieder eher zu Miettanks (da ist dann der Lieferant verantwortlich) geht. Bin mir da nicht sicher, aber schwirrt so in meinem Hinterkopf.
    Die Preise für LPG wären auch interessant und können stark lokal variieren...nicht dass es zu teuer ist.
    Nebenbei...mal beim Gasversorger anfragen...gibt einige die schon Zuschüsse beim BHKW-Einsatz gewähren.

    Zitat


    Energiebedarf bei mir ist etwas kompliziert: als ich eingezogen bin hatte ich 3000 liter im Jahr, inzwischen gibt es ein 3-Jähriges Kind mehr und eine Wärmepumpe und ein Kaminofen, so liegt mein Ölverbrauch jetzt bei 2000 liter, die kwh-el sind aber auf 6000 / Jahr gestiegen und ich verbrenne eine ungewisse Menge an Holz jedes jahr (zwischen 6 und 10 schätze ich)


    Klingt logisch...wenn nun statt Öl, Strom für WW genutz wird, muss auch der Stromverbrauch steigen.


    Hier haben wir auch einen Punkt,
    der noch berücksichtigt werden sollte...wenn WW nun wieder zentral per BHKW erzeugt wird, geht auch der Strombedarf etwas zurück. Dadurch wird der mögliche Anteil der Eigenstromnutzung geschmälert...


    erzähl mal was zu Deiner Wärmepumpe (Leistungsdaten?)
    Wie betreibst Du die...also welche WW-Temperaturen werden erreicht?
    Ich(besser noch andere) müsst da mal etwas genauer drüber nachdenken,
    auch wenn ich kein große Fan von denen bin..wenn mit bhkw-Strom betrieben könnten sie akzeptabel sein
    Mir geistert ein wenig durch den Kopf, ob man die nicht bei BHKW-Einsatz irgendwie noch sinnvoll verwenden könnte...z.B. als Heizungsunterstützung im Winter im Nachtbetrieb. Wenn da das BHKW eh nachts durchlaufen muss, wäre es doch eine gute Eigenstromnutzungsvariante (natürlich nur soweit, dass der Keller nicht zur Eisfabrik mutiert).



    -------------


    nun aber nochmals kritisches zum BHKW-Einsatz, bzw. Abschätzung bei Dir
    ..insbesondere die, des Energieberaters
    Er errechnet also einen Wärmebedarf von 30.000kwh....okay, könnt ja sein
    ABER Du hast früher "nur" 3.000 Liter Öl benötigt???
    Dann kann das doch gar nicht hinkommen, wenn er selber meint, dass der Kessel nur auf einen Jahresnutzungsgrad von 68% kommt.
    ...dann hättet ihr doch eigentlich nur einen Bedarf von guten 20.000kwh...wenns beim Nachbar auch so aussieht, dann müssten ja eigentlich nur gute 45tsd bereitgestellt werden. In diesem Fall würde die Laufzeit aber deutlich einbrechen...auf dann grob 3.300 Stunden.
    Dann siehts natürlich schlechter aus....aber ein positver Effekt, dann wär nur noch eine Spitzenlast von gut 16kw...dass könnte dann schon Dein Kamin oder zur not eine e-patrone rausreissen (obwohl spitzenlastkessel schon als backup vorzuziehen sind)
    Eventuell nochmal beim Energieberater nachhacken..."ehrlichen Meinung" wie er auf die 30tsd gekommen ist...weil er es aus genormten Berechnungsgründen so machen musste, oder ober er evt. aus Erfahrungen auch von einem geringeren Wert ausgehen könnte.


    ---------


    zur Wirtschaftlichkeit und Stromnutzung


    da wurde von Doc und Fuchs ja schon was gesagt
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten es zu errechnen
    ...um es vergleichbar zu machen ist ein umrubeln der Kosten und Erträge auf den Strom durchaus üblich


    Kannst selber genere mal ein bissl mit den Zaheln spielnen (Stromverbrauch, Eigennutzung etc.)
    Kosten der Stomerzeugung
    - erstmal brauchts Brennstoff...hier mal z.B. verivoxx schaun, was Gas bei Euch kostet
    sagen wir mal 5-6ct/kwh...davon muss die energiesteuer ab 0,55ct/kwh bei gas und da es für den gesamten Gasbezug gilt ruhig mit Faktor 3 (komplette Erstattung auf Stromanteil rüberrechnen)
    - Wartungskosten: Bei gasbetrieben BHKWs kann man 3ct/kwh ansetzen
    Einnahmen bei Stomverkauf
    - Fall 1 Verkauf an Dich selbst: Würdest sonst für vll. 20ct Strom kaufen, weiterhin erhälst Du die 5,11ct KWK-Zuschlag
    macht also einnahmen bei eigenstromnutzung von rund 25ct/kwh
    - Fall 2: Verkauf ans EVU
    Da bekommst Du EEX-Preis (schwankt gerne...immo irgendwas bei 3ct, aber auch 8ct schon gesehn)
    Ich denke ein Wert von 5ct ist halbwegs realistisch
    ...weiterhin VNNE...wenn man gut ist vll. 1ct/kwh
    und den KWK-Zuschlag von 5,11ct
    macht also zusammen irgendwas von 10-12ct/kwh


    Da wird erstmal ein Gewinn bei rausspringen,
    nun muss aber auch der Kapitaleinsatz (Mehrkosten gegenüber anderer Alternativen und zusätzliche Zinslast daraus) berücksichtigt werden. Und das ist gerade im Bereich kleiner Anlagen(hohe Kosten in Euro/kw) und im schlimmsten Fall schlechter Laufzeiten schon ein gewaltiger Knackpunkt.
    Diese Kosten müssen vom Gewinn wieder abgezogen werden...und dann...gucken ob sich's für Dich lohnt


    und um es deutlich zu sagen
    Wenn überhaupt, wird sicherlich keine 50% Ersparnis (wie von manch Vertriebler versprochen) bei rauskommen.