BHKW 200KW Neuanschaffung Gas oder Öl ?

  • Guten Tag, ich möchte mich kurz Vorstellen.
    Ich komme aus Salzgitter und Betreibe zur Zeit mit Strom und Gas eine Anlage. Die Anlage verbraucht zur Zeit ca. 100-130KW Strom in der Spitze.
    Paralell betreibe ich einen Heizkessel der Wasser erhitzt für diese Anlage, dieser hat ebenfalls 100KW.


    Mit der Anschaffung eines BHKW das ca. 200KW schafft kann ich die Anlage betreiben und Reserve für weitere Anlagen schaffen. Einen teil der Leistung
    des sagen wir mal Heizkessel wird gesenkt, da ich das Warmwasser des Motor nutzen kann um Wasser vorzuwärmen...... dadurch würde mein Gasverbrauch
    sich wohl senken, da der KEssel nicht mehr in voller Leistungsstufe läuft.


    Nun ist die Frage was Verbraucht ein 200KW BHKW an Sprit d.h. Öl oder Gas pro Stunde ???


    Wer kennt sich wirklich damit aus und steht hinterher zu seinem Wort (renomierte Firmen).
    Da die ganze Geschicht funktionieren muss..... kann hier nicht spekuliert werden sondern es muss passen.
    Das BHKW würde auch nur die wir nennen Sie mal Anlage versorgen, eine Einspeisung des Strom wäre wohl
    unsinnig. Laufleistung am Tag ca. 12-16 Stunden.


    Meine Frage ist nach einer Fähigen Firma
    Nach dem Verbrauch
    Nach dem Treibstoff


    Ein Gedanke noch: Wenn ich nur 100KW benötige, gehen damit die Anschaffunskosten extrem nach unten ?
    Dann würde ich Strom und auch BHKW betreiben ?



    Vielen Dank für die evtl. Tipps im Vorraus


    Gruß


    Torsten

  • Hallo Torsten


    Herzlich willkommen hier im Forum.


    An deiner Stelle würde ich mich für eine Gasmaschine entscheiden. Da du hier auf viele BHKW Betreiber triffst in der kleinen Leistungklasse wird dir keiner so richtig ein Garantieversprechen geben können.
    Um deinen BHKW Wunsch so richtig zu beraten brauchen wir hier wesentlich mehr Daten.


    Ob das überhaupt Sinn macht kann man nur an den von mittgeteileten Energieverbräuchen und Spitzenlastverhalten ermitteln.
    In deinen Fall würde ich eine netzparalelle Anlage wählen, es kommt bei einer BHKW Lösung nicht auf die Spitzenlast an, die wird nur kurzeitig benötigt und fällt nicht so ins Gewicht.


    Wenn die Grundlast richtig abgefahren wird kann man aus diesen Ht Nt Stromtarifen rauskommen und das ganze gestaltet sich schon wesentlich entspannter.


    Einen gewerblichen Anbieter wirdst du hier nicht ( Unbedingt ) finden.


    Fangen wir mal an.


    1. Benötigte Wärmemenge im Jahr?
    2. Was für ein Gewerbe?
    3. Wie linear ist die Wärmeabnahme übers Jahr gesehen.
    4. Wie groß ist der Ruhestrom (Grundlast)?
    5. Wird dort in schicht gearbeitet?


    Ich weis ich hab deine Frage nicht beantwortet.
    Ein 200Kw BHKW bedarf einer korrekter Planung.

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH

  • Hallo tosten_sz,

    Ich komme aus Salzgitter und Betreibe zur Zeit mit Strom und Gas eine Anlage. Die Anlage verbraucht zur Zeit ca. 100-130KW Strom in der Spitze.
    Paralell betreibe ich einen Heizkessel der Wasser erhitzt für diese Anlage, dieser hat ebenfalls 100KW.


    Nun ja, eine 200Kwel Maschine würde thermisch so 400Kw abgeben!


    Mit der Anschaffung eines BHKW das ca. 200KW schafft kann ich die Anlage betreiben und Reserve für weitere Anlagen schaffen.


    Wie zeitnah soll denn die Anlage erweitert werden?, Wie ist den insgesammt der Verlauf des Stromverbrauchs? Evtl. ist man mit 2 Maschinen á 100 KW oder so flexibler!


    Einen teil der Leistung
    des sagen wir mal Heizkessel wird gesenkt, da ich das Warmwasser des Motor nutzen kann um Wasser vorzuwärmen...... dadurch würde mein Gasverbrauch
    sich wohl senken, da der KEssel nicht mehr in voller Leistungsstufe läuft.


    Welsche Vorlauftemp. wird den benötigt? Oder wird Prozeßdampf gebraucht? BHKW´s schaffen so 80 Grad im Vorlauf!


    Nun ist die Frage was Verbraucht ein 200KW BHKW an Sprit d.h. Öl oder Gas pro Stunde ???


    Für 200 Kw Strom brauchst du so 660 KW Input (nicht auf´s Kw genau) das wären denn so 65...70 Lieter Heizöl) oder die entsprechende Menge Gas, wobei du bei Brennstoffen für´s BHKW die Mineralölsteuer zurückerstattet bekommst!


    Wer kennt sich wirklich damit aus und steht hinterher zu seinem Wort (renomierte Firmen).
    Da die ganze Geschicht funktionieren muss..... kann hier nicht spekuliert werden sondern es muss passen.


    Wie mein Vorschreiber schon sagte, wir sind hier meist Betreiber in der unteren "Leistungsliga" das funktionsprinzip ist zwar das gleiche, aber bei dem finanziellen Rahmen, da sollte man ein Ingeneurbüro ran lassen!


    Das BHKW würde auch nur die wir nennen Sie mal Anlage versorgen, eine Einspeisung des Strom wäre wohl
    unsinnig. Laufleistung am Tag ca. 12-16 Stunden.


    Nun ja, keiner baut ein BHKW nur zum Einspeisen, das ist schon klar, aber es stellt sich immer die Frage, was ist Unrentabler, Teillastbetrieb oder Einspeisen?


    Gruß Dachsgärtner

  • Moin zusammen,


    kleine Ergänzung:


    BHKW´s schaffen so 80 Grad im Vorlauf!



    mit dem Kühlwasser! Prozessdampf machen die "Großen" mit dem Abgas, das geht dann schon deutlich heißer :bomb:
    Weitere Infos hier: http://www.bhkw-info.de/



    AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

    Einmal editiert, zuletzt von AxelF ()

  • rund 66 Liter Öl die Stunde,
    bzw.58-80 m³ Gas




    ....Angaben ausreichend ???






    ...sorry,
    für diesen leicht sarkastischen Anflug.


    ----------------------------------------


    Also nochmal von vorn,


    Hallo Torsten und Herzlich Willkommen im Forum. :thumbsup:


    Da hier schon sehr sachliche Kommentare abgeliefert wurden, konnt ich nicht anders als einen sarkasatischen Kommentar abzuliefern
    owohl dies nicht wirklich mein Ding ist....bitte nehms mir nicht Böse.


    ---------------


    nochmal zu meiner Kritik:


    Du stellst hier einen Anspruch, nach fundierten Aussagen und jemanden der hinterher zu seinem Wort steht
    ....und haust gleich Deinen Wert von 200kw ins Gespräch.
    ....und die einzigste Frage ist, was sowas konkret verbraucht.


    Im Vergleich wär das so,
    als ob ein Gemüsehändler fragt: Ich hab regelmäßig 20 to zu transportiern, plan aber ne Expansion auf bis zu 40 to. Was verbraucht so ein Fahrzeug


    Wie Du Dir hier vll. denken kannst,
    ist sowas nicht so trivial zu beantworten...Wie oft ist die Fuhre, welche Fahrzeuge (+Unterhalt Steuern, Versicherung, Maut, Verbrauch) kommen in Betracht, Fahrweise des jeweiligen Nutzers und Streckenprofil, ist nicht vll. ein Sprinter sinnvoller, der öfters bewegt wird und in der Spitze halt ne externe Spedition beauftag wird....und und und.


    -------------


    Nun aber zum sachlichen Part,


    es wurde schon ne Menge gesagt und so werd ich paar Sachen wiederholen und auch eine kleinen Exkurs zum Thema BHKW machen.


    Erstmal, gilt es darauf hinzuweisen, dass Strom aus einem BHKW alles andere als billig ist....im Grunde genommen meist teurer, als ausm Netz
    ....wenn man denn nur die Stromseite betrachtet ;)
    Ein BHKW produziert nun aber auch Wärme und in Kombination beider, können sich deutliche Kostenvorteile ergeben.
    ...d.h. ein BHKW sollte so ausgelegt werden, dass sowohl für den Strom, als auch für die Wärme eine sinnvolle Verwendung zu finden ist.


    Ein BHKW erzeugt aus der eingesetzten Energie übern Daumen gepeilt 30% Strom, 60% Wärme...und wie alle Systeme Verluste...hier von vll. 10%
    Alles sehr grobe Werte, denn es kommt ja auf's Fahrzeug....öhm, BHKW-Typ drauf an ;)


    Mit dem Wissen,
    können wir uns schonmal grob an Deine Anforderung ranwagen
    ...Du hast wohl einen Wärmebedarf von 100kw (Dein jetziger Vorwärmkessel)
    Da es nicht sinnvoll ist, einen Wärmeüberschuss zu vernichten, sollte ein geplantes BHKW wohl auch nur 100kw thermische Leistung bringen.
    ...und schwupps, stellen wir fest, dass evt. ein BHKW eher in der Größenordung von 50kw elektrisch liegen könnte.


    Das sind ja nun alles sehr, sehr grobe Werte,
    und ich geb Dir absolut recht, dass da ein erfahrener Ing. / Techiker etc. ransollte


    ...doch aber auch hier ist vorsicht geboten,
    gibt ja auch da scharze Schafe, die sichbestimmt freun, wenn einer aufm 200kw BKW besteht...ihm vorrechnen, wie billig der Strom ist (die Wärmeseite vernachlässigen) und dann ein Spitzending (zur eigenen Spitzen-Vertreibs-Provision) Dir hinpflastern.
    Es empfiehlt sich sicherlich einen ranzulassen, der eine komplette Systembetrachtung bei Dir durchführt. Diese sollte von Deiner Seite aus erstmal Wertefrei sein. Klar hast Du Anforderungen, die auch absolut berücksichtig werden müssen, aber "es soll ein 200kw BHKW sein" zählt garantiert nicht dazu.


    Um die Qualität dessen auch bewerten zu können,
    ist es bestimmt hilfreich, wenn Du grob verstehst, was da alles so eine Rolle spielt....und dabei möchten wir Dir auch gerne helfen.


    Falls ich Dich nun nicht verschreckt habe,
    dann lass mal hörn, was bei Dir so alles los ist, welche anforderungen Du hast?


    Anforderung Nr.1 ist sicherlich Kosten sparen,
    was gibts noch?


    Wie sind die Rahmenbedingungen
    - was ist das für eine Anlage?...gibt hier ne Menge versierte Hobby-Schrauber, echt erfahrene Techniker, und auch ein paar Ing's die sich tummeln und vll. aufgrund der Anlagentechnik, schon nen bissl mehr verstehen
    - wieviel Arbeitstage? /Schichten?
    - Jahresverbräuche?
    - hast Du HT/NT-Zähler...oder vll. sogar per Lastmessung?
    - wie sind die Tarife (Strom, Gas)
    - Welche Prozesstemperaturen werden benötigt?
    - welcher "echte Wärmebedarf " liegt vor?
    Gibt ja auch ne Menge EFH-Besitzer mit nem 20kw+ Kessel im Keller, obwohls 7kw auch machen würden.
    - evt. auch ander Wärmeabnehmer?...oder Kältemaschinen?
    - vll. im Umfeld andere Gewerbe? ...die vll. Wärmebedarf haben (da könnt man ja z.B. wärme verkaufen)
    - Stand Steuerungs/Reglertechnik?...allein hier sind ja oft schon 2-stellige Prozente einzusparn.


    Es macht vielen von uns Spaß solch Konzepte mitzuentwickeln,
    und wie ich schon sagte...schaden können die Info's selbst bei externer Beauftragung sicherlich nicht ;)



    ...Also nochmals
    Herzlich Willkommen

  • 200 kWel bei 130 kW max. Heizlast? Bisschen gross....oder hast Du noch viel anzuschliessen?
    200 kWel bei Diesel heisst ca. 200 kWth und bei Gas ca. 350 kWth. Um eine halbwegs ausreichende Laufzeit von 5000 VBH/a zu erreichen müsste der Gesamtwärmebedarf schon in Richtung 600-1000 kW bei reiner Gebäudeheizung gehen. ei 130 kW max. Wärmebedarf würde ich eher von 20-30 kWel sprechen....


    Oder wilst Du mal richtig in die vollen gehen....in Rotterdam gibts gebrauchte Schiffsdiesel....oder schau doch mal in Brandenburg nach einem ehemaligen SKL-Notstromdiesel....kleiner Scherz.


    Grundsätzlich gilt:


    Bei richtiger Konzeption und Planung sind die thermischen Leistungen bei 25-50 % der Heizlast zu finden; die optimierten Laufzeiten liegen im Bereich von 3.500 bis 8.500 VBH/a.


    Bei BHKW-Projekten gibt es viele wichtige Knackpunkte; davon müssen 99% einwandfrei bearbeitet werden, sonst geht das -vor allem wirtschaftlich- schief.


    Das Ganze ist eine Optimierungsaufgabe, bei der eine Menge von variablen Parametern abzuklären ist. Ohne eine solche vorherige Abklärung kann ein BHKW-Projekt nicht belastbar bewertet werden; dazu gehören vor allem detaillierte Variantenvergleiche mit Simulationsrechnungen und Laufzeit- und Pufferspeicheroptimierungen, Energiebilanzen, Investitionskosten-und Wirtschaftlichkeitsberechnungen.


    Abzuklären sind u.a.:


    - Heizwärmebedarf - und verlauf
    - Strombedarf und -verlauf
    - Anlagengrösse BHKW elektrisch und thermisch
    - Jahresdauerlinien, Pufferspeicheroptimierung
    - Dimensionierung Spitzenkessel
    - Einbringung BHKW , Pufferspeicher, Kessel
    - Aufstellung
    - Platzbedarf
    - Zu-und Abluft BHKW
    - Netzanschluss Stromnetz, Trafostation
    - Messung Erzeugung, Eigenverbrauch und Netzeinspeisung Strom
    - Blindstromkompensation
    - Schalldämmung
    - evtl. Schallgutachten
    - Abgasführung
    - Brennstoffversorgung und -messung
    - schwingungsdämpfende Fundamentierung
    - heizungstechnische Einbindung
    - Brennwertnutzung BHKW
    - Pufferspeicher
    - Reserve- und Spitzenkessel
    - Eignung Heiznetz (RL-Temp, Einrohr, hydr.Schaltungen Netz, NT-Bereiche)
    - Ladeluftkühlung
    - Gemischkühlung
    - Regelungstechnik BHKW , Kessel, Pufferspeicher, Netzpumpen, Wärmenetz
    - Wartung + Instandhaltung, Wartungsverträge, Ausfallpönalen
    - Betriebs- und Betreuungsaufwand
    - Sicherstellung Leistungen und Wirkungsgrade für 10 Jahre oder mehr
    - Fördermittel
    - Mineralölsteuererstattung
    - Stromsteuererstattung
    - Nutzung des erzeugten Stroms, Strom-Eigenverbrauch oder Rückspeisung
    - Zusammenfassung von Stromverbrauchern, Aufbau Stromnetz
    - Zusammenfassung von Wärmeverbrauchern, Aufbau Wärmenetz
    - Organisation Strom -und Wärmenetz, Abrechnung,Verträge
    - Reserve-und Zusatzstrombezug, Kosten
    - Strombezugstarife und Einspeisevergütungen


    So long
    Horst Bernauer BET

  • OK, die Anlage die ich meine sollte meinen täglichen permanenten Strombedarf von ziemlich genau 130KW (weil die Anlagen laufen numal im 2 Schichtbetrieb) decken.
    Genau in dieser Stromphase wäre auch die Wärme notwendig für die Anlage die ich betreibe. Hier ist es so das ein Zur Zeit Buderus Heizkessel einen Wasserkreislauf
    (ähnlich Fußbodenheizung nur halt mit 90Grad Temp) durch Rohre schickt die in Tanks und Plattentauscher Wasser erhitzen das zur Reinigung dient. Das ist nur not-
    wedig wenn die Anlage läuft. Da hätte ich einen sehr hohen Nutzwert des BHKW . Den Strom bräuchte ich halt für die Elektromotoren, hier ist der Bedarf exakt bestimmt. Wenn alle Motoren laufen sind das 120-130 KW Stromaufnahme. Eine weitere Anlage ist geplant diese braucht ca. 60KW.


    Nur mal als Beispiel zur Rechnung:
    66Liter /Std. Heizöl rechne ich mal 0,85Euro = ca. 56Euro kosten für Öl /Std. bei genau 15 Std. täglich und 20 Monatsarbeitstagen bin ich bei fast 17.000Euro Öl.........
    netto.... das habe ich zur zeit nicht mit Strom und Gas zusammen in Monat..... kann man das so rechnen ? Den dann sind weitere Gedanken schon fast hinfällig,
    den Strom und Gas zusammen sind nicht so hoch wie der Verbrauch...... des Öl



    Übrigends, ganz vielen vielen Dank für die Total "technisch wertvollen" Ausführungen. Ich bin sehr dankbar dafür!

  • Zitat

    ..... kann man das so rechnen ? Den dann sind weitere Gedanken schon fast hinfällig,


    Nein,
    dass kann man so nicht rechnen !!!


    Wenn Du tatsächlich den gesamten Strombedarf per BHKW decken würdest,
    dann würdest Du rund 400 kw Wärme erzeugen...und da Du immo nur 100kw brauchst, halt die restlichen 300kw wegschmeissen...deshalb wird es sooo unwirtschaftlich.


    Deshalb haben hier ja mehrere versucht Dir nahezulegen,
    dass es wohl sinnvoller ist nur einen Teil des Strombedarfs per BHKW zu decken und den Rest "wie gewohnt" vom jetzigen Stromlieferanten einzukaufen.


    Als Hausnummer sag ich (mal wieder) vll. 50kw elektrische Leistung...dies Gerät hat dann ca. 100kw thermische Leistung, dies ist das, was Du nach den bisherigen Angaben wohl benötigst.
    So ein Gerät würde ungefähr (wie bleiben mal beim Gas, damit wir nicht Äpfel mit Birnen vergleichen) 15m³ Gas pro Stunde benötigen.
    Gaspreis bei Dir???...na muss ich ja raten, da Du noch keine Werte geliefert hast...sagen wir mal 5,5ct/m³
    macht also 15m³ x 5,5 ct/m³ x 15 h x 20 Arbeitstage = rund 250 Euro im Monat
    damit sollte die Gasrechnung abgeglichen sein...da Dein alter kessel nix mehr zu tun hat.
    ...aber Strom musst Du noch zukaufen, da hier ja nur 50kw produziert werden
    130kw-50kw = 80kw
    Strompreis.....muss ich wieder raten, hmm...Gewerbe, aber auch Spitzenzeiten....vll. 14ct/kwh effektiv?
    also 80kw x 14ct/kwh x 15h x 20 Arbeitstage = rund 3.360 Euro im Monat


    macht also zusammen 3.600 Euro im Monat Energiekosten....immer noch zu teuer???


    mal am Rande: Ersparnis bei den von mir gemutmaßten Zahlen 50kw x (14ct-5,5ct) x 15 x 20 = 1275
    ...das es nicht ganz so ist wegen Gasmehrverbrauch (negativ) aber doch nicht ganz so wenig ist (Energiesteuererstattung) erwähn ich nur der Vollständigkeit halber, ohne ins Detail zu gehen (wär dann wieder einer der vielen Punkte, die zu berücksichtigen wären, wenn mans denn genau macht)



    Leider,
    sind das ja absolute Milchmädchen-Rechnungen, wenn man keine ordentliche Zahlen von Dir hört?


    Gib doch mal konkrete Verbrauchswerte....egal ob Monats, Jahres oder 13 7/8 Tageswerte
    Verbrauch an Strom, Gas


    und auch wenns etwas technisch wird, ob die Verbräuche wirklich konstant sind....laufen die Motoren die ganze Zeit, oder mal an und aus und im Schnitt kommen 130kw raus? ist sehr entscheiden für die Wahl eine BHKW (warum ersparn wir uns mal, da es dann nicht nur technisch, sondern auch noch bürokratisch wird)

  • Hallo Torsten


    Da sollte man wesentlich tiefer in die Planung gehen und den Gedanken an Effizents nicht so einfach weg wischen.
    Das Bedarf einer Sichtweise die etwas mehr von deinen Betrieb ( Energieverhalten), das muss man von allen Seiten betrachten.


    Was du nicht bemerkt hast (vielleicht überlesen) ist das das BHKW wesentlich mehr Wärme liefert wie dein Kessel.
    Daher hast du in deiner Überlegung auch den unwirtschaftlichen Energieeinsatz.
    Das BHKW muss nach dem Tatsächlichen Wärmebedarf ausgelegt werden. Alles andere ist unwirtschaftlich.
    Ich würde mir an deiner Stelle jemanden suchen der sein Handwerk versteht.


    Schreib mir doch mal eine PN mit deiner Telefonnummer.


    Dann erzähl ich dir gerne worauf du achten solltest.

    Mit Energie geladenen Grüßen aus dem Teufelsmoor.
    Nicht nur privat bin ich von hocheffizienten BHKW überzeugt.
    Vom Hobby zum Beruf gekommen bin ich seit einigen Jahren auch Angestellter der MWB AG und seit Februar 2014 bei RMB Energie GmbH