Beiträge von JAU

    Das BHKW funktioniert ja nur mit Netzanschluss.
    Wie würde das nun gehen? Ich speise ein mit dem BHKW und wie kommt die Eigennutzung zustande? Wird hier gegengerechnet?

    Vereinfacht gesagt fließt der Strom da hin wo er gebraucht wird.
    Erzeugst du 15kW und 10 werden gebraucht fließen 5kW über den Zähler ins Netz.
    Erzeugst du 15kW und 20 werden gebraucht kommen 5kW über den Zähler vom Netz.


    Der Netzbetreiber wird sich auf deine Beteuerung "die Maschine wird nur laufen wenn auch das BHKW läuft" aber nicht einlassen. Wenn nämlich ein Anwendungsfehler vorliegt oder der Erzeuger plötzlich auf Störung geht wird der Strom vom Netz zufließen. Ohne das du irgendwas dagegen machen könntest.



    mfg JAU


    P.S. Die Sicherungen am Netzanschlusspunkt sind übrigens verplompt, wenn die fallen darfst du sie nicht selbst wechseln.

    Grob überschlagen hab ichs schon mal. Wenn man Module aus der 8W-Klasse verbaut sind das womöglich 2000€ nur die Peltierelemente, eher mehr wenn die Difftemp nicht so hoch ausfällt.


    Vermutlich sind die Elemente nur an der Außenseite zum Raum hin angebracht, da würde der geringe Wirkungsgrad der Elemente keine sooo große Rolle spielen.
    Die Effizienz des Ofens selbst erreicht man schon durch die Kombination von Vergasertechnik und Wassertasche.



    mfg JAU

    Guten Morgen,



    da es keine Sparte für sonstige Techniken gibt pack ich es mal hier hin.


    Bin heute auf ein recht neues BHKW aufmerksam geworden. Die Firma Thermoelect GmbH rüstet Holzvergaser mit Thermoelementen aus um zusätzlich Strom zu produzieren.
    http://he-energy.gmbh/de/Seebeck.html


    Zur Technik selbst (Thermoelemente, Seebeck-Effekt) hab ich hier nur eine jahrealte Erwähnung entdeckt und bin etwas überrascht das die Leutchen es scheinbar geschafft haben so unterm Radar durch zu flutschen. Liegt vielleicht auch daran das keine Kraftkopplung dabei ist und die Brennstoffzellen die Nachrichten dominieren. Verglichen damit ist so ein Ofen mit aufgepappten Peltierelementen ja fast schon langweilig (Disclaimer: hab keine Ahnung wo und wie die Elemente verbaut werden).
    Wobei das ein Stück weit auch Vertrauen schafft, auffallend laut sind ja meist jene die nur versprechen ohne zu liefern. X/


    Ich würde echt gern mehr zur Technik erfahren. Bislang aber wohl nur Direktvertrieb, da gestaltet sich das mit der Entfernung etwas schwierig.



    mfg JAU

    Zumal die Behauptung man würde sich durch den Kauf von Diebesgut direkt strafbar machen so auch nicht gehalten werden kann.
    http://www.faz.net/aktuell/ges…cht-strafbar-1458997.html
    https://www.recht-gehabt.de/ra…n-diebesgut-strafbar.html


    Freilich bleibt das Problem das man an Diebesgut kein Eigentum erwerben kann. Heißt so viel wie: Man hat Geld für nix hergegeben und bleibt auf der Forderungen gegen der Verkäufer in aller Regel dann auch sitzen...



    mfg JAU

    Kann man die SSL-Funktion für http://www.bhwk-forum.de nicht einfach ausschalten, auch wenn die Gefahr eines Man in the Middle Angriffs steigt?

    Nein. DSGVO schreibt für personenbezogene Daten vor das sie verschlüsselt übermittelt werden müssen. Emailadressen sind personenbezogen, registrieren im Forum nur über Angabe einer Emailadresse möglich - Verschlüsselung daher zwingend.



    Mal davon abgesehen das Google, seit nicht all zu langer Zeit, über ihren Chrome-Browser unverschlüsselte Webseiten identifiziert und im Index der Suchmaschine abwertet.



    mfg JAU

    Deine Warnung kommt, immerhin 6 Jahre alt der Thread, reichlich spät. Und ist auch nur halb wahr, veraltete Sicherheitselemente kann man nämlich durch neue ersetzen.


    Es sei denn du wolltest nur den Link droppen, dann spielt Zeit natürlich keine Rolle...



    mfg JAU

    und dass ein BHKW Motor mit angeflanschten Generator (welcher auf einer Seite das Schwungscheibenseitige Motorlager nutzt und auf der anderen Seite eben ein weiteres Lager hat) eine so komplizierte Sache sein soll kann ich auch nicht nachvollziehen!

    Sowas schonmal gemacht?


    Bei einem Generator hatte ich das Vergnügen noch nicht, aber die Bauart gibt es auch bei Hydraulikpumpen wo die Lagerung der Pumpe für die E-Maschine mitverwendet wird. Wenn man da die Pumpe abzieht kippt die Motorwelle in der einen, übrigen Lagerung. Restmagnetismus sei Dank pappt der Anker an den Ständer. Je mehr Leistung umso stärker und entsprechend schwerer sind die Komponenten. Das Gefluche beginnt dann wenn du die neue Pumpe wieder an die Zentrierung bringen willst.
    Das ist der Punkt an dem du realisierst das du angeschissen bist...



    mfg JAU

    Was hier passiert ist, ist nicht von heute auf morgen passiert. Weder Anlagenbetreiber noch Hersteller noch Installateur haben die Anlage genug beobachtet, es können hundert Dinge passiert sein, die zum Status Quo geführt haben.

    Eben. Und gerade in Anbetracht der Historie bin ich nicht sehr überrascht das es schlussendlich zum großen Knall kam.


    Insofern finde ich es toll das man im Forum nicht nur den ersten Stein wirft sondern Alternative Ideen einbringt wie man das Problem lösen könnte. Wobei ich leider fürchte das es keine dauerhafte sein wird weil der Hersteller sich schon zurück gezogen hat, kein Installateur will und der Betreiber nicht kann.



    mfg JAU

    Dann wird auf dem Markt geguckt, ob man bei dem hohen Preis nicht was sparen kann. Hexenmeister 1 bietet Variante 1 an, kostet nur 1/3 von der Lösung, die der Hersteller angeboten hatte. Wird dann bezahlt, funktioniert aber nicht


    Ich verstehe nicht worauf du hinaus willst, du argumentierst plötzlich in genau in die entgegengesetzte Richtung.
    Weil: Die Kunden die unbedingt 2/3 sparen möchten werden das auch tun wenn die Ersparnis nur noch 2/3-x000€ beträgt.



    mfg JAU

    Nee, habe ich nicht behauptet....

    Nun, du implizierst sie lassen den Generator grundsätzlich mit ausbauen um gute Generatoren dann einfach wegzuschmeißen...



    Komischerweise kostet eine M/G Einheit knapp mehr (sind aber nur ein paar Tausender) als nur der Motor..

    Womöglich weil die eine Generator nicht einfach nur ab- und wieder anbauen sondern den auch prüfen und reinigen. Vielleicht sogar neu lagern.
    So kenne ich es von Industrieteilen die vom Service zurück kommen.



    mfg JAU

    Mit den richtigen Gerätschaften und Sorgfalt und Know How ist es unproblematisch möglich, den Motor auch auf der Baustelle zu tauschen. Der Generator ist meistens absolut OK, den muss man nicht wegschmeißen.

    Was mich ja mit heruntergefallenen Kiefer dastehen lässt ist ja das du, weil Motor mit Generator extern zusammengebaut werden müssen, behauptest der Generator würde weggeschmissen nur weil der Motor kaputt ist.



    mfg JAU

    Das noch zusätzlich mit 70% weich (oder FRSE) zu kombinieren ergibt in meinen Augen keinen Sinn.

    Hm, doch ich glaube es hat gerade klick gemacht:


    Problem ist ja das man den Zähler, nach dem der WR regelt, nicht so setzen kann das er nicht vom BHKW mit beeinflusst wird. Die Lösung ist dann halt den Einfluss auf die weiche 70% Regelung generell auszuschließen indem man den Symo, in dem Sonderfall das der Dachs läuft, auf feste 70% setzt. Ohne Regelung hat man dann auch keine Beeinflussung.



    mfg JAU

    Der Symo kann zwar an einen FRSE angeschlossen werden, dann brauche ich aber für den einen freien 3-Punkt Zählerplatz im Schaltschrank oder einen zusätzlichen Kleinverteiler.

    Ein Kunststoffgehäuse mit 3-Punkt-Montagebohrungen kostet ca 30-35€. Wobei die 3-Punktmontage meines Wissens nicht zwingend ist, wir haben die Gehäuse halt gesetzt weil die FRSE in unbeheizten Räumen montiert sind und deren Schutzklasse dafür nicht ausreichend ist.



    mfg JAU

    Ich bin verwirrt...


    nicht oder sondern in festlegbarer Priorität !!


    Von meiner Seite aus möchte ich klarstellen: Wir haben keine allgemeine Leistungsreduzierung. Unsere Solaranlagen dürfen 100% kWp einspeisen.
    Insofern ist die Frage 70% vs. FRSE keine der Priorität sondern ein "oder".
    Setze ich das FRSE oder setze ich Zähler (und Umverdrahtung) für 70% weich oder spar ich mir den ganzen Spaß und lebe mit 70% hart?


    Genau das ist quasi der Deal der eigentlich für Betreiber von Großanlagen (Feldmontage) vorgesehen ist: 100% liefern zu dürfen solange das Netz es verträgt.
    Im Gegensatz zu der konstengünstigen Variante für Kleinbetreiber die dann halt ein paar € Vergütung kostet, aber umso unbedeutender wird je weiter die Anlage von der Idealausrichung abweicht (Dachmontage).


    nur dann wenn das BHKW läuft per FRSE Eingang die fixe Fahrweise "einschalten". Da das BHKW wohl kaum zum Mittag an den sonnenreichsten Tagen läuft sollte es damit keinerlei einbusen geben.

    Ich glaube nicht das sich ein Netzbetreiber auf sowas einlässt. Es gäbe ja dann noch die theoretische Möglichkeit das der Dachs aus ist und die Grundlast des Hauses die 30% nicht aufnimmt. Dann würde man doch wieder zu viel einspeisen.
    Das noch zusätzlich mit 70% weich (oder FRSE) zu kombinieren ergibt in meinen Augen keinen Sinn.



    mfg JAU

    Das der Betreiber (wir) dafür gezahlt haben. FRSE lag glaub bei 120€, die Schnittstelle weiß ich leider nimmer. Es kamen auch noch weitere Installationskosten drauf (IP54 Gehäuse fürs Gerät, Leitung, etc.).
    "Zuständig" ist der Betreiber. Die Stromkosten (StandBy) für das Gerät tragen auch wir. Programmiert wurde es aber vom Netzbetreiber, daher gibt es auch nur EnBW als Bezugsquelle für das Gerät.


    Was für Möglichkeiten Symo (welcher) bietet weiß ich leider nicht. Als das Thema noch neu war lautete die Lösung für z.B. Sunnyboy, die keine teilweise Drosselung zuließen, das man den WR über FRSE dann halt einfach 0%/100% "gedrosselt" hat. Meines Wissens können die das zwischenzeitlich aber auch.



    mfg JAU