Beiträge von JAU

    Wenn ich das richtig verstanden habe (?), hat eine Frischwassereinheit einen Platten-Wärmetauscher außerhalb des Speichers und wird bei TWW-Anforderung über eine Pumpe mit heißem Speicherwasser betrieben. Welche Vorteile das bringt habe ich noch nicht begriffen (außer dass man z.B. bei Verkalkung leichter rankommt).

    So ein Plattenwärmetauscher hat weniger Volumen. Somit weniger stehendes, warmes Wasser in dem die Legionellen wachsen können. Und was drin stand wird beim Zapfen praktisch immer komplett ausgetauscht.


    Beim Duschen braucht man glaub >10l/min. Die üblichen Plattentauscher (einer FriWa) fassen <1l.

    Ich hoffe schon das der Topf wieder gefült wird. Geht ja schließlich um Klimaschutz und wird nicht nur für Akkus ausgeschüttet.


    Bin im Grunde aber bei bluwi : Die Föderung von PV-Speichern halte ich für eine schlechte Idee. Damit wird doch nur der (lokale) Netzausbau hinausgezögert.

    Ich glaube die Hersteller wissen eben selbst NICHT welche Teile wann geliefert werden.

    Ich arbeite bei einem Automobilzulieferer und denke das trifft den Nagel auf den Kopf.

    Wir haben auch unsere Sorgen mit der Lieferkette aber waren glücklicherweise nicht der Grund für Stillstände, da waren andere Zulieferer schneller. Trotzdem war es ein ständiges hin und her. Konkret: Im April war noch Kurzarbeit weil beim Kunden ganze Tage lang die Montage still stand. Dafür sind im Mai und Juni die geplanten Brückentage ins Wasser gefallen.


    Es ist nicht totales Chaos, aber die abgefragten Stückzahlen ändern sich teilweise mit nur einer Woche Vorlaufzeit. Zuverlässige Prognosen sind auf der Basis schlicht nicht zu machen.

    innen hat man annähernd immer die gleiche Raumtemperatur, somit ist der Hub von Raumtemp auf Warmwassertemp immer

    ähnlich hoch.

    Jupp, richtig Sinn ergibt das meiner Ansicht aber nur mit einer zentralen Lüftung bei der man aus der Abluft die Wärme rückgewinnt bevor man sie raus bläst.


    Steht die BWWP einfach nur im Raum nimmt man die Wärme aus dem Raum und packt sie in einen Warmwasserspeicher der seinerseits die Wärme an den Raum abgibt, aus dem die BWWP die Wärme in den Speicher... :verrueckt:

    Oder ist das eine Marktlücke einen Wasserspeicher mit einem Aussengerät aufzuheizen?

    Eine (unvollständige) Liste mit Herstellern die Split L/W-WP verkaufen hatten wir hier doch schon.


    Einhell war ja jetzt nur Thema weil die bei der Regelung kleine Brötchen gebacken hatten.

    Man kann das auch noch ein Stück weiter treiben und die Zahl der bewegten Teile auf den Kompressor reduzieren. Als Expansionsventil genügt eine einfache Engstelle. So wurden lange Zeit Kühlschränke gebaut.


    Diese technische Sparsamkeit geht allerdings mit einem Nachteil einher: Der Betriebsbereich wird enger.

    Ist bei einem Kühlschrank jetzt kein sooo großes Problem. Der steht üblicherweise in einem Wohnraum (bzw. die Geräte werden für unterschiedliche Klimaklassen ausgelegt) und die Innentemperatur ist auch recht eng gesteckt. Ob das mit den Energiesparvorgaben noch machbar ist weiß ich nicht. Meines Wissens sind geregelte Expansionsventile heutzutage üblich. Ein bessere Kühl-/Gefrierkombi hat dann auch zwei davon.

    Der springende Punkt: Die Verwendung von Invertern zur Regelung des Kompressors ermöglicht den Betriebsbereich weiter zu strecken und/oder die Effizient zu verbessern. Gerade wenn das Ziel ist mit einem Außengerät (-20 bis +40°C) sowohl auf Raumtemperatur (~20°C) als auch Warmwasser (>50°C) zu kommen.

    z.B. dein erstes Zitat, Artikel 11/5: Der Installateur, der an Endkunde verkauft, muss zertifiziert sein.

    Falsch.

    Da steht das an Endkunden verkauft werden darf wenn der Endkunde nachweist das die Installation von einem zertifizierten erledigt wird.


    Die explizite Ausnahme bestimmt hier die Regel!


    Es ist AUSNAHMSLOS IMMER von Gewerbe die Rede,

    Da du keinen Beleg für dein Behauptung lieferst tu ich genau das was (vermutlich) dein Ansinnen war: Hitchens Rasiermesser anwenden.

    Zitat

    Was ohne Nachweis behauptet werden kann, kann auch ohne Nachweis verworfen werden.

    Mein Argument wird durch einen Absatz in der Verordnung erhärtet:

    Zitat

    Artikel 11

    (5) Nicht hermetisch geschlossene Einrichtungen, die mit fluorierten Treibhausgasen befüllt sind, dürfen nur dann an
    Endverbraucher verkauft werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass die Installation von einem nach Artikel 10
    zertifizierten Unternehmen ausgeführt wird.

    Damit ist jeder Privathonk der mal so zum Spaß (und ohne Zertifikat) eine Klimaanlage basteln will raus.


    Genauso wenig kann man solche Systeme um- oder Aufbauen wenn man sie dann nicht befüllen kann:

    Zitat

    Artikel 11

    (4) Zum Zweck der Ausführung der Installation, Wartung, Instandhaltung oder Reparatur von Einrichtungen, die
    fluorierte Treibhausgase enthalten oder zu ihrem Funktionieren benötigen und für die eine Zertifizierung oder Bescheinigung nach Artikel 10 erforderlich ist, dürfen fluorierte Treibhausgase nur an und von Unternehmen verkauft und
    gekauft werden, die Inhaber der entsprechenden Zertifikate oder Bescheinigung nach Artikel 10 sind
    , oder an und von
    Unternehmen, die die Personen beschäftigen, die Inhaber eines Zertifikats oder einer Ausbildungsbescheinigung nach
    Artikel 10 Absätze 2und 5 sind. Dieser Absatz hindert Unternehmen ohne Zertifikat, die nicht die Tätigkeiten gemäß Satz
    1 des vorliegenden Absatzes ausführen, nicht daran, fluorierte Treibhausgase zu sammeln, zu befördern oder zu liefern


    Wobei auch "Unternehmen" nicht explizit auf Gewerbe beschränkt ist:

    Zitat

    Artikel 2

    „Unternehmen“ jede natürliche oder juristische Person, die
    [...]
    d) Einrichtungen, die fluorierte Treibhausgase enthalten oder zu ihrem Funktionieren benötigen, installiert, wartet,
    instand hält, repariert, auf Dichtheit kontrolliert oder stilllegt;



    es wird sicherlich niemand kommen und das verbieten oder irgendeine Strafe dafür aussprechen.

    Sicher?


    § 10 Ordnungswidrigkeiten

    1) Ordnungswidrig im Sinne des § 26 Absatz 1 Nummer 5 Buchstabe c des Chemikaliengesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig

    [...]

    4.entgegen § 3 Abs. 3 eine Klimaanlage befüllt,

    5.entgegen § 5 Abs. 1 Satz 1 oder § 6 Absatz 1 Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 2, eine dort genannte Tätigkeit durchführt,
    6.entgegen § 8 Absatz 1 Satz 1 ein dort genanntes Unternehmen beauftragt,


    Und was diese Ordnungswidrigkeit kosten kann findet sich in:

    § 26 Bußgeldvorschriften

    (2) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 4a, 4b und 7 Buchstabe b mit einer Geldbuße bis zu zweihunderttausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 Nummer 4, 4c, 4f, 5, 6, 7 Buchstabe a, Nummer 8 Buchstabe b, Nummer 10 und 11 mit einer Geldbuße bis zu fünfzigtausend Euro und in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu zehntausend Euro geahndet werden.

    Wo bitte steht genau geschrieben, dass sich das auf private Personen bezieht, die nicht gewerblich handeln?

    Da man nicht zitieren kann was nicht geschrieben steht kann ich nur auf die Stelle verweisen wo ich die Einschränkung auf gewerbliche Vermuten würde. Aber eben nicht finde.


    Zitat von Begriffsbestimmung, Artikel 2:

    „Betreiber“ die natürliche oder juristische Person, die die tatsächliche Kontrolle über das technische Funktionieren der
    unter diese Verordnung fallenden Erzeugnisse und Einrichtungen ausübt; [...]

    Damit fällt es wohl dir zu nachzuweisen das Privatpersonen von der Verordnung ausgenommen sind.


    Ob jemand den Umbau dann gewerblich oder privat ausführt ist egal, solange nur dieser jemand zertifiziert ist.

    PRIVATpersonen FÜR SICH an Kälteanlagen alles tun und lassen durften, was sie wollen.

    Seit F-Gas Verordnung darf man als unkundiger nur noch an geschlossenen Systeme ran. Aktuelle Split Geräte fallen darunter nur weil ihre speziellen Kupplungen beim Trennen den Kreis abschließen und das Kältemittel drin bleibt.


    Nachfüllen, Abpumpen, Reparatur und Umbau sind tabu!