Erfahrungsbericht zu meinem Ecopower 1.0

  • Hallo Mola ;


    wenn bei Dir die Wartung gemacht wird , dann lass auch einmal die Kompression prüfen .
    Lt. Monteur soll die Verschleißgrenze bei 6-7 Bar liegen . Dabei würden auch Abgase zwangsweise in das Kurbelgehäuse gelangen und mehr Ölnebel entsteht .


    Mein Kompressionsdruck liegt bei 10 Bar .


    Gruß Heinz

  • evt. macht es auch Sinn sich mal die Lauffläche anzuschauen ob es Hinweise auf Verschleiß gibt.Es ist ja nach wie vor unklar ob der Fehler "nur" durch eine kontinuirlich ausgetragene Ölmenge verursacht wird oder ob mit der Zeit immer mehr blow by Gase durchs Kurbelgehäuse gedrückt werden wodurch auch immer mehr Öl mitgenommen wird.

    ...so, nachdem in ca. einer Woche die 18000er Wartung ansteht, wollte ich mal ein paar Sachen vorbereiten und habe den Ölabscheider verbaut (Bild im Leistungsthread). Da die Kiste offen war, habe ich auch etwas Bestandsaufnahme gemacht. Hier Bilder von Kolben und Zylinderwand und zwar einmal ventilseits (man sieht Ölkohle und Laufspuren) und ventilabgewandt (sauberer).

    Die Laufspuren sehen erstmal mies aus, weiß aber nicht, was da wie durch Spiegelung verstärkt wird. Im Ölrestebehälter hinter dem Luftfilter stand nur wenig Öl und der Luftfilter sah auch ok aus. Nach ein paar Stunden Laufzeit jetzt sind die Schläuche des neuen Abscheiders auch noch recht sauber (minimalst Dampfniederschlag dran). Absaufen tut es also noch nicht - aber die Kohle sieht schon mies aus... und wenn der Kolbenboden Kohle hat, dann auch das Einlassventil.
    Das Einlassventil konnte ich nicht endoskopieren (bin nur durch Kerzenöffnung gegangen) - aber ich habe mir mal den Luftkanal oberhalb der Drosselklappe angesehen und der sieht auch lausig aus:


    Bin gerade nicht so begeistert. Überlege ernsthaft, auch zu tropfen - bevor das Teil demnächst kollabiert. Scheint ja eine Super-Konstruktion zu sein...

    EcoPower 1.0 + 500l Puffer + SLK
    Solarwatt PV 3,5kWp, Messkonzept 6
    SMA SI und 15(30) PzS Batterie nur für KWK
    Smart ED 3, Ladestrom variabel nach Erzeugerleistung
    Steuerung: fhem + 1-wire + 0-10V

  • Nein, die Wartung wurde noch nicht durchgeführt und ich habe keinen Kompressionsmesser...


    Edit: So, nach Rücksprache mit Wartungsfirma habe ich schon mal den Tropfer gesetzt... und warte nun auf Liqui-Moly "Ventil-Sauber". Vaillant würde wohl eher WD40 nehmen, aber das ist ja weniger qualifiziert dafür.

    Eingebaut wie im Bild gezeigt - ähnlich wie bei @fetti0 und nein, da geht nicht einfach der Schlauch rein, sondern ein Metallröhrchen. Ragt ein paar mm ins Längsrohr des Cu-T-Stücks (18-15-18), damit die Tropfen schön abreißen und zerrissen in den Siff geworfen werden. Kenne ich noch vom LPG-Auto so. Schlauch ist aufgesteckt und sitzt stramm. Wird wegen Unterdruck eh halten. Röhrchen sitzt durch Gewindehülsen zentriert. Die Klebemasse ist so eine Art Powerknete mit Stahlanteil, bis 260°C spezifiziert, was an der Stelle locker reicht. Die Klebemasse kommt mit dem Mittel nicht in Kontakt, wäre aber auch ölfest. Keine Gewähr - ist nur meine Lösung und es gibt sicher bessere.


    In einer Woche wird geschaut und dann wird auch die Kompression gemessen (die glaube ich noch ok ist, aber Glauben kann man dann durch Wissen ersetzen.)

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    5 Mal editiert, zuletzt von mola ()

  • Hallo mola ,


    so ähnlich habe ich auch gemacht .
    Nur ich habe in das cu - Rohr ein 6 mm cu -Röhrchen eingelötet und ca. 7 mm weit in das Rohr durchgesteckt , damit es wie eine Venturidüse wirkt .
    Auf das 6 mm Rohr lässt sich auch leicht der Schlauch vom Valve Saver stecken .


    Ja , auch mein Monteur meinte , ich könnte auch WD 40 , oder in ganz hartnäckigen Fällen auch Bremsenreiniger nehmen .
    Aber versuche es erst mal mit dem Ventilreiniger . Habe aber auch ein wenig Geduld ,
    bei mir hat es über eine Woche gedauert, bei einem 24 Std. Betrieb bis der Erfolg eingetreten ist .


    Gruß
    PS. Alle Schlauchanschlüsse müssen absolut dicht sein , denn der Unterdruck ist sehr gering .

  • Ja, ist echt ähnlich dann - danke nochmal für die Tipps!
    Geduld ist vorhanden, 18000 Bh Ölkohle abzutragen wird dauern. Aber läuft ja noch das Teil - will nur schlimmeres verhindern :-)

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  • super!

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  • Mittel ist gekommen und wird reingezogen. Tropfen zählen ist etwas schwierig, weil die meist vor Erreichen der vollen Größe am Röhrchen abfließen. Muss quasi halbe Tropfen zählen...
    Ich stelle es jetzt so ein, dass ca. 150ml pro Tag durchgehen. Das müsste dann grob einem Liter pro Woche und damit Deiner Menge entsprechen. Nahezu 24h läuft meins auch, wobei es gerade wärmer wird und es nachts schon wieder 4h pausieren könnte... aber über den Daumen sollte es passen.

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  • Hallo, habe das gleiche Problem. Welches CNG-Valve - Saver System genau hast du verwendet?

  • Das Supraplex System , für 21,90 Euro bei Ebay .


    Eingebunden wird das System wie im Artikel 19 beschrieben .

    Als Lösungsmittel könntest Du Ventilreiniger von Liqimoli , W 40 , oder Brensenreiniger benützen .

    Aber bitte nicht zuviel eintropfen lassen , sonst bleibt die Kiste stehen . Bitte Geduld haben , aber die Sache wird

    100% Erfolg haben .

    Leider wird sich die Verkokung wiederholen , es sei denn Du kuppelst den Motorgehäuseabluftschauch ab .

    Die von Vaillant nachträglich verwendeten Papierölabscheider sind auch nur ein Feigenblatt .

    Gruß

  • Hallo Hovi,

    du kennst Dein Maschinchen jetzt sicherlich schon ganz gut. Mich würde die Startsequenz des Motors interessieren. Hat er eine Warmlaufphase, bevor er auf Leistung geht?

    Wenn ja, wie lange dauert sie. Wie hoch ist die Startdrehzahl? Welche Viskosität hat das Öl (Ein- oder Mehrbereichsöl).

    Hab beim Zylinder- und Kolbentausch an meinem chin. 152F-Motor, Schleifspuren am Kolbenhemd gefunden. Sowas tritt ja auch gerne während der Startphase auf.


    Viele Gruesse und Danke, Bernd

    Citroen C-Zero, 35qm PV, 12kWh LiFePo (15x250Ah, Winston), 4kW Taiwan-Inverter, DIY BMS
    Hausdämmung 16cm PS 0.035

  • Entschuldigung, war mit meinem Beitrag noch nicht ganz fertig. Also der Servicetechniker hat irdendetwas eingestellt. Danach ging die Leistung noch weiter zurück auf unter 900 kW. Er hat mir noch empfohlen, bei Vaillant den Tausch des Zylinderkopfes auf Kulanz anzufragen. Angebot von Vaillant über knapp 800.- €; Kulanz 50.- €. Werde jetzt wohl selbst den ZK demontieren und Ventile reinigen. Habe heute aber noch etwas anderes versucht: LuFi öffnen. Nach dem lösen der beiden Schrauben des Deckels kamen mir erst einmal ca. 100 ml Öl entgegen. Luftfiltereinsatz vollständig mit Öl gtränkt. Auch der Feinfilter dahinter. Ölaufnahmebox hinter dem Filter nur zur Hälfte mit einer öligen Flüssigkeit gefüllt. Behälter demontiert. Auf der linken Seite Stutzen mit Rollringdichtung; auf der rechten Seite nur Anschlußstutzen ohne Dichtung, aber mit einer händisch geformten Dichtmasse. War bröckelig. Ausserdem war der rechte Stutzen verstopft. Die Öldämpfe konnten gar nicht in den Sammelbehälter gelangen, sondern haben sich im Raum des LuFi gesammelt. Deshalb kam mir auch das Öl entgegen. Hab ersteinmal geschaut, ob überhaupt noch Öl im Motor drin ist!! Hab dann ohne Filter und ohne Sammelbox gestartet und siehe da, es läuft. Nach Zusammenbau startet der Motor nicht mehr. Ist aber auch klar: bei ölgetränktem Filter kommt kaum noch Luft durch. Frage mich nur, was der Servicetechniker bei der letzten Wartung gemacht hat. Die Menge Öl kommt nicht von den letzten 3000 Bh. Hab inzwischen auch den Luftfiltereinsatz im Internet bestellt. Wenn ich jetzt noch den Zylinderkopf demontieren müsste, wo bekomme ich dann die Dichtungen her für Ventildeckel, Ein- und Auslassstutzen, und Zylinderkopf. Einfach bei HONDA bestellen? Wie denn das? Sehe im Moment nur die Möglichkeit die Dichtungen nach Vorlage anfertigen zu lassen.

    Im Übrigen lief die Maschine bis zur letzten Wartung recht problemlos, bis auf die kleinen WW-chen mit dem ESBE-Dreiwegeventil. Wenn man sich intensiv damit beschäftigt, bekommt man dieses Ventil bei jedem Heizungsbauer im Internet, auch die Thermoelemnte und die Einsätze. Bin sehr enttäuscht von Vaillant, finde aber das Gerät bis hierher recht ordentlich. Der Motor läuft seit September 2013 mit 23 Stunden am Tag, ausgenommen im Sommer, da zusätzlich noch eine Solarthermieanlage vorhanden ist. Motorlaufzeit 33.570 Bh. Erzeugte Leistung bis dato 33.220 kWh. Soviel zum aktuellen Problem und meinen bisherigen Erfahrungen.


    Grüße aus Oldenburg und großer Dank an das Forum

    .

  • Hallo jzwayer ,

    Hier ein Tipp für die Demontage und Montage des Zylinderkopf vom Eco- Power 1,0


    die Motortyp Nummer steht am unteren Rand der Ölwanne .

    Bei Dir in der Umgebung gibt es doch auch einen Hondafachhändler ( Rasenmäher usw. ) bei dem bestellts Du einen komplten Satz Dichtungen für den Zylinerkopf und die Anbauteile ( IST EIN kOMPLETTSATZ ) .

    Zusätzlich noch die 2 kleinen Ventildichtungen .

    Allerdings bei der Demontage der recht kleinen Ventile , Vorsicht walten lassen , die Halteventilkeile springen sehr schnell weg . Diese Arbeit ( Montage u. Demontage ) mit zwei Personen ausführen .

    Im Grunde genommen ist das eigentlich ein einfache Arbeit , mir hat es sogar Spaß gemacht .

    Ein Tipp : Wenn diese Arbeiten erfolgreich beendet ist , könntest Du den Motorgehäuseschlauch mit einem ganz einfachen Ölabscheider ( bekommst Du bei Ebay ) verbinden und dann in das Kondenzwasser Rohr der Abgasleitung einbinden .

    Habe ich auch gemacht . Es wurden im Labor keine Ölreste im Abwasser gefunden , u.a. dadurch das dass Abgaskondenzwasser schwefel haltig ist .


    Gruß