Beiträge von mola

    Man sollte das Heading vielleicht ändern in "Honda kündigt Vaillant die Motorenlieferung auf?"
    Die Motoren selbst gibt es bei Honda ja weiter. Gibt auch wenig Grund dagegen - die können ja wenig dafür, wenn Vaillant sich amateurhaft verhält. Wobei sich in der Vergangenheit glaube ich beide amateurhaft verhalten haben: Vaillant mit nicht nachvollziehbaren Installationsanforderungen, unsicherer Netzanbindung, unerfreulichen Wartungsverträgen und nicht antwortendem Support. Honda mit der überflüssigen "Nur-Teile-Tauschen-Nicht-Reparieren"-Anforderung, die den Eindruck entstehen ließ, man brauche immer gleich Tauschmotoren. So hat man sich IMO in der Marktwahrnehmung völlig ohne Grund durchaus großkalibrig in den Fuß geschossen...


    Gerade auf Vaillant bin ich nicht sonderlich gut zu sprechen. Viessmann hat ein an sich schlechteres System in den Griff bekommen - Vaillant ein an sich besseres System kaputtsupported. Bin mir nicht sicher, ob ich von Vaillant eine Brennstoffzelle als Nachfolger des Ecopower 1.0 wollte - dabei wäre sie wohl der natürliche Nachfolger. Aber wenn die dann auch so supported wird...

    Honda? Keine Ahnung, vermutlich einfach nicht interessiert...
    Meine Werte verbessern sich inzwischen weiter, heute habe ich das erste Mal (kurz) 48% Drosselklappe gesehen und die 1023W Sollwert stehen fast wie angenagelt. Der Istwert pendelt etwas, sinkt aber nicht mehr unter 1000W bzw. überhaupt nur selten unter 1015W. Wir reden von einem Motor mit 18164 Bh, der hier gerade 1020W schiebt :)

    Ich tropfe weiter Ventilschutz, weil ich den habe und sich die Werte damit auch verbessern. Ist eh alles eine Petroleumbasis...

    Hier mal ein Zwischenstand nach einer Woche. Schon deutlich bessere Werte dabei wie im Bild unten - schwankt aber noch ziemlich...


    Als ich begann, das Mittel zuzugeben, ging die Drosselklappe eher noch weiter auf und Lambda sank manchmal ziemlich ab - vermutlich, weil er durch das Mittel punktuell zu fett lief und nach mehr Luft schnappte. Tropfe inzwischen Ventilschutz, einfach weil ich das Zeug habe und es dem Ventilreiniger ähnlich zu sein scheint. Während der Wartung (Standzeit) wurde auch mal WD40 eingesprüht und etwas einwirken gelassen.

    Mittel ist gekommen und wird reingezogen. Tropfen zählen ist etwas schwierig, weil die meist vor Erreichen der vollen Größe am Röhrchen abfließen. Muss quasi halbe Tropfen zählen...
    Ich stelle es jetzt so ein, dass ca. 150ml pro Tag durchgehen. Das müsste dann grob einem Liter pro Woche und damit Deiner Menge entsprechen. Nahezu 24h läuft meins auch, wobei es gerade wärmer wird und es nachts schon wieder 4h pausieren könnte... aber über den Daumen sollte es passen.

    Nein, die Wartung wurde noch nicht durchgeführt und ich habe keinen Kompressionsmesser...


    Edit: So, nach Rücksprache mit Wartungsfirma habe ich schon mal den Tropfer gesetzt... und warte nun auf Liqui-Moly "Ventil-Sauber". Vaillant würde wohl eher WD40 nehmen, aber das ist ja weniger qualifiziert dafür.

    Eingebaut wie im Bild gezeigt - ähnlich wie bei @fetti0 und nein, da geht nicht einfach der Schlauch rein, sondern ein Metallröhrchen. Ragt ein paar mm ins Längsrohr des Cu-T-Stücks (18-15-18), damit die Tropfen schön abreißen und zerrissen in den Siff geworfen werden. Kenne ich noch vom LPG-Auto so. Schlauch ist aufgesteckt und sitzt stramm. Wird wegen Unterdruck eh halten. Röhrchen sitzt durch Gewindehülsen zentriert. Die Klebemasse ist so eine Art Powerknete mit Stahlanteil, bis 260°C spezifiziert, was an der Stelle locker reicht. Die Klebemasse kommt mit dem Mittel nicht in Kontakt, wäre aber auch ölfest. Keine Gewähr - ist nur meine Lösung und es gibt sicher bessere.


    In einer Woche wird geschaut und dann wird auch die Kompression gemessen (die glaube ich noch ok ist, aber Glauben kann man dann durch Wissen ersetzen.)

    evt. macht es auch Sinn sich mal die Lauffläche anzuschauen ob es Hinweise auf Verschleiß gibt.Es ist ja nach wie vor unklar ob der Fehler "nur" durch eine kontinuirlich ausgetragene Ölmenge verursacht wird oder ob mit der Zeit immer mehr blow by Gase durchs Kurbelgehäuse gedrückt werden wodurch auch immer mehr Öl mitgenommen wird.

    ...so, nachdem in ca. einer Woche die 18000er Wartung ansteht, wollte ich mal ein paar Sachen vorbereiten und habe den Ölabscheider verbaut (Bild im Leistungsthread). Da die Kiste offen war, habe ich auch etwas Bestandsaufnahme gemacht. Hier Bilder von Kolben und Zylinderwand und zwar einmal ventilseits (man sieht Ölkohle und Laufspuren) und ventilabgewandt (sauberer).

    Die Laufspuren sehen erstmal mies aus, weiß aber nicht, was da wie durch Spiegelung verstärkt wird. Im Ölrestebehälter hinter dem Luftfilter stand nur wenig Öl und der Luftfilter sah auch ok aus. Nach ein paar Stunden Laufzeit jetzt sind die Schläuche des neuen Abscheiders auch noch recht sauber (minimalst Dampfniederschlag dran). Absaufen tut es also noch nicht - aber die Kohle sieht schon mies aus... und wenn der Kolbenboden Kohle hat, dann auch das Einlassventil.
    Das Einlassventil konnte ich nicht endoskopieren (bin nur durch Kerzenöffnung gegangen) - aber ich habe mir mal den Luftkanal oberhalb der Drosselklappe angesehen und der sieht auch lausig aus:


    Bin gerade nicht so begeistert. Überlege ernsthaft, auch zu tropfen - bevor das Teil demnächst kollabiert. Scheint ja eine Super-Konstruktion zu sein...

    So - habe den Typ 3 jetzt auch verbaut, am Gehäuse verschraubt. Motor kann frei schwingen, auch die Schläuche reiben sich nicht (an der Zündspule o.ä.). Passt gut, das Teil. Habe nur den Auslass um 90° gedreht, weil dann die Schläuche in der gleichen Richtung abgehen. Passt bei den Platzverhältnissen so besser. Nach 2 Stunden Laufzeit sind die Schläuche noch sauber ;)

    Danke für die Info! Nachvollziehbar - wenn die Spenderflasche zu tief sitzt, wird nicht mehr angesaugt und wenn zu hoch, läuft sie zu schnell leer. Man will ja den Unterdruck nutzen.
    Klingt jedenfalls gut - wie viele 150ml Ventil Sauber sind denn durchgegangen in der Woche? :)


    Habe auch einen Ölabscheider hier liegen und wie ich sehe, hattest Du mal den gleichen (Typ 3 aus der Bucht, schlanker Zylinder) - hat sich der bewährt? Scheinst danach ja einen von Honda bekommen zu haben und inzwischen ein Watterohr zu nutzen. Weshalb flog der Typ3 wieder raus?

    Wo schleift Vaillant den nachgerüsteten Ölabscheider eigentlich ein und wo platzieren sie ihn? Muss ja in die Strecke zwischen Kurbelgehäuseentlüftung und Luftfilter - aber gibt es da einen besonders schlauen Installationsort? Habe mir jetzt einen zylinderförmigen Ölabscheider (geschlossenes System) mit 55mm Durchmesser besorgt, den sollte man eigentlich trotz Enge unterbringen können. Möchte aber einerseits die Schläuche nicht unnötig lang machen und ihn andererseits nicht mit dem Motor zappeln lassen.


    So einen Ventilschutz habe ich auch überlegt, kenne ich noch von meinem LPG-Auto und das war damals dankbar dafür. Aber da hat man den Tropfer zwischen Drosselklappe und Ansaugbrücke gesetzt und es war massig Platz - kann mir nicht so richtig vorstellen, wohin man den beim Honda setzen würde. Wenn man einfach in den Ansaugschlauch geht, tropft es ja auf die Drosselklappe - hat man da nicht noch mehr Sauerei? Den Motor anzubohren finde ich irgendwie unverhältnismäßig :)


    Werde bei meiner Wartung jedenfalls den richtigen Moment abpassen und ein wenig endoskopieren um das Einlassventil herum.

    Glückwunsch,


    Du hast scheinbar den dienstältesten Eco1.0 Motor im Forum. 8)

    Danke - ist also noch nicht alles verloren? :)
    Überlege ernsthaft, so einen Valve Saver zu setzen - habe noch einen Kanister Flashlube von meinem verblichenen LPG-Auto. Und einen Ölabscheider sollte ich bei der nächsten Wartung vielleicht auch setzen lassen - gibt es da Empfehlungen? Muss wohl ein kleiner sein und der von Vaillant verbaute scheint ein Placebo zu sein, was man an anderer Stelle so liest...

    Also nachdem ich schon lange nicht mehr im Forum war, habe ich das hier mit zunehmender Verunsicherung gelesen und mich gar nicht gefreut. Hatte selbst auch eine Zeit lang mit ungeplanten Stillständen und Startschwierigkeiten zu kämpfen und hatte auch eine Drosselklappenposition >60% die ganze Zeit bei teils zu niedriger Leistung.


    Allerdings fiel mir irgendwann auf, dass das Gerät auf E-Gas eingestellt war - und die Rheinenergie aber das etwas schlechtere L-/LL-Gas liefert. Daraufhin habe ich in der Software auf LL-Gas umgestellt und seither hatte ich erstens keine Stillstände / Startschwierigkeiten mehr und zweitens ging die Drosselklappe zumindest auf unter 60% zurück.
    Habe knapp 18000 Bh (Wartung in 280Bh) mit dem ersten Motor, das BHKW ist aus 2012.


    Screenshots anbei - schreibt mir gern was dazu. Die Leistung ist natürlich eine Momentaufnahme - schwankt zwischen 980 und 1020 (meist zwischen 990 und 1005), bleibt aber nicht dauerhaft unter 1000.


    Ein Wartungsvertrag besteht mit Vaillant nicht, es ist kein Ölabscheider verbaut. Denke aber über Nachrüstung nach...


    Danke!

    Ja ich meine gelesen zu haben, dass die Therme der Busmaster ist und die interessiert sich Null für das BHKW. Daher meine ich, dass es sinniger wäre, über das LAN zu gehen. Würde ich gern in fhem einbinden, kann das aber nicht. Daher 1-wire, was für mich ok läuft. Vor allem die Sperrung des BHKW bei voller Batterie.