Beiträge von bkohl

    Hans-Dampf: "Passen dazu wird eben demnächst in Abu Dhabi ein neues Kraftwerk mit 2.000 MW gebaut. Ohne Deutschland oder die EU...."

    Hab davon gelesen - war eine war eine Solarausschreibung. Weltpremiere war, dass die 2GW auf einem Fleck entstehen, nicht in der Fläche, was viel einfacher ist. Der Zuschlag war übrigens im Schnitt für unter 2 cent/kWh erteilt worden. Die Quelle finde ich aber nicht mehr.

    Über die Ventilschaftdichtung und die Kurbelgehäuseentlüftung kommt immer Öl durch, was zu Verkokungen am Ventil führt.

    Bei 100-150°C am Einlassventil sollten keine Verkokungen mehr auftreten. Das Auslassventil ist meiner Erfahrung nach nicht betroffen, weil es sich offenbar freibrennt. Aber die Sache ist heikel, weil man ja keine größeren Wassertröpfchen im Brennraum will. Deswegen hat mich das Knowhow hier interessiert.

    Du hast natürlich Recht, das Volk sollte die Richtung vorgeben. Die Politiker - als Angestellte des Volkes - haben die Aufgabe diesen Willen in die Wege zu leiten. Was ich meine ist, dass Mikromanagement nicht die Aufgabe der Politik ist.

    Und da reicht es vollkommen, eine steigende KWK-Quote vorzuschreiben, wie es die Chinesen mit der E-Auto-Quote machen.


    Die Expertise für solche Entscheidungen holt sich die chin. Regierung bei anerkannten Experten, die regelmäßig ausgetauscht werden. Der Mann meiner Kollegin (Herzchirurg) war so einer.

    In der Schweiz fragt man bei Richtungsentscheidungen - wie Atomkraft - dazu einfach das Volk. Scheint auch zu funktionieren.


    Wir sind weder technokratisch wie China, noch demokratisch wie die Schweiz. Dafür zunehmen saturiert. Ein perfektes Mileu für Andere ihre Interessen durchzusetzen. Die nächste Krise, "Populisten", Terror werden so manche aus ihren Träumen holen.

    Politiker müssen keine Lösungen parat haben, die sollen nur die Richtung vorgeben.

    Ist doch sowieso besser wenn Politiker der Energiewirtschaft nur verbindliche Zielmarken setzen - die auch weh tun müssen. Die können dann am besten entscheiden, welcher technische Weg der beste ist. In Schweden läuft das zumindest so.

    Dann muss RWE &Co für Schwarm-BHKWs Geld ausgeben um ihre Meilensteine zu erreichen.

    Genauso wie jetzt Fiat bei Tesla Ablassscheine kauft um die EU-Grenzwerte zu erreichen.

    Hans-Dampf: die Lage scheint schlechter, als sie ist


    Jetzt baut sich eine Druckwelle auf die Regierung gerade auf, auf die wir als KWK-Fans lange gehofft haben.

    Die Schwergewichte USA und GB proklamieren CO2-Neutralität für 2050. Im Land machen Player wie VW mächtig Druck. https://www.electrive.net/2019…-ladeinfrastruktur-jetzt/


    Wenn es wirklich weltweit zu einer Abkehr von Fossilien kommt, gehört jeder, der nicht mitmacht zu den Verlierern. Nach der Pariser Klimakonferenz hat man noch geglaubt, mit einer Emulation von Handeln durchzukommen. Das ist gottseidank vorbei.


    Je mehr E-Autos und WP-heizungen in der Dunkelflaute nuckeln, umso unverzichtbarer wird die KWK.

    Das große Geschäft für unsere Branche kommt erst noch ....

    Wie kommt ihr auf diese Zahlen? Wikipedia verweist auf Siemens und GE mit 63 resp. 65% elektrischer Wirkungsgrad und 450g/kWh CO2. Aufgrund des Gaspreises könnnen die nicht gegen Braunkohle ankommen. Mit einem CO2-Preis oder -Handel würde sich das schlagartig ändern.

    Wir sollten uns wieder mal eine Regierung zulegen.

    Was ist eigentlich mit den GuD-Kraftwerken? Wirkungsgrade wie Brennstoffzellen nur halt im GW-Bereich und mittelschnell regulierbar. Noch schneller reagieren Gasturbinen, z.B. ausrangierte Flugzeugtriebwerke.


    Erdgas bringt erstmal einen Faktor 2-3 CO2-Einsparung gegenüber Braunkohle. Für mich als Lückenbüßer erstmal ok.

    Vermutlich müssen die industriellen Großverbraucher sich in Zukunft eher an der Nordsee ansiedeln wo der Strom (billig) ist.


    Die phantasielosen Realisten hier nerven mich ziemlich. Technische Lösungsansätze gibt es zuhauf. Wenn die energiewende scheitert, dann an den sozialen Defiziten der Grünen. Sich das gute Gewissen von den Armen bezahlen zu lassen, wird nicht funtkionieren.

    Solardachs

    Sind die i3 denn technisch überhaupt V2G-fähig geschweige denn mit 11kW 3Ph. Bzgl. Deiner Frage gibt es 2 Antworten:

    1. V2G mit Netzdienlichkeit: Dein i3 unterstützt das Netz aktiv nach den Wünschen Deines Netzbetreibers

    2. V2G ohne Netzdienlichkeit: Du koppelst Dich praktisch ab. Das Netz wird von Leuten wie dir entlastet.

    PS: Der Leserkommentar unterhalb ist auch nicht schlecht.

    Neu auf dem OP-Tisch: DT-IG 2000 bzw. clones für 250 Euro (nachdem ich den Zylinderwechsel am ISG 2000-2 nicht richtig hinbekommen habe :-( )


    Das Modell ist brandneu auf dem Markt und ich glaube es wird als Massenprodukt so schnell nicht verschwinden.

    - robuster Gestellaufbau, 20kg, 10l Tank

    - 2 kW max

    - wartungsfreier 7-poliger Generator (21Spulen) mit Drehzahlabsenkung im Teillastbereich

    - einfach abnehmbarer Zylinderkopf - im deutschen Handbuch reden die sogar von der Reinigung der Ventile alle 100h

    - keine All-Plastik-Konstruktion


    Wenn er auch noch eine Stahl-Laufbuchse hat, stehen die Zeichen gut für ein Leben als BHKW. Hab die Motorsteuerung mal modularisiert (siehe unten) - falls das ein Programmierer hier liest - . Kaum noch globale Variablen. Bin dankbar für Kritik.


    Nachtrag:

    Die Filletierung lieferte den Grund für den ruhigen Lauf. 2 Schwungmassen: Der Permanentmagnetrotor hinten und der Gußlüfter vorn. Klassische Induktionszündung ohne HKZ sind ein Hinweis. Hier wurde ein klassisches Gerät z.B. "Güde GSE 1200 4T" sparsamer gemacht, ohne den Preis zu verdoppeln. Der große Bruder "CMI C-G-2800" lief bei mir schonmal 2000h bevor ich ihm überdrüssig wurde. (zu stark, kein E-Start, zu schwer)

    Ich empfehle die Lektüre dieser Untersuchung vom Fraunhofer-ISE: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland.pdf Insbesondere Seite 34 und deren Vision auf Seite 72.

    Mein Fazit daraus: CO2-Neutralität bis 2050 ist machbar, vielschichtig, kompliziert. Mit dem Elan des 19. und 20. Jahrhunderts hätten sich unsere Vorväter lustvoll an die Arbeit gemacht. Jetzt scheinen andere dran zu sein.


    Btw.: Hat jemand Einblicke in die Verbrenner-KWK-Szene z.B. Polen, China. Ich meine Gasmotoren mit 20.000 Bh in Kisten packen, können auch andere - vor allem billiger.

    Hallo Odysseus, der ganze Bürokratismus hängt ja mit der Förderung und der Einspeisung zusammen. Verzichtest Du auf all das, und pufferst den Strom in einer (E-Auto-)Batterie, sollte das niemanden etwas angehen.

    Würde dich das reizen?

    Eines Tages werden wir alle sterben. Aber an allen anderen Tagen eben nicht...

    Und damit man die anderen Tage nicht permanent schlecht Laune hat, machen die Menschen lauter unvernünftige Dinge.

    Sex ab 50, Kreuzfahrten, kaufen Autos mit 240 Spitze, essen selbstangebaute Kartoffeln, retten das Weltklima mit Brennstoffzellen kurzum, freuen sich über alles was sie selbst bewirken können.

    Selbst Strom zu erzeugen, anstatt von einem Versorger abhängig zu sein "wie ein Baby von der Mutter" (StarTrek-Zitat), macht einfach Spaß, auch wenn es nur ein paar Stunden im Jahr sind.

    Und nun stell Dir mal vor der Bastler stellt sich ein 12V zu 230V WR in den Keller, speist über eine Schuko ein und hat irgendwo im Haus noch eine klassische Nullung............. verstehst Du was ich meine ?

    Naja - ist nicht ganz einfach ...

    Da der Notstromer ein IT-Netz bereitstellt, kann ich doch am Zählerschrank noch vor dem RCD über einen Quellen-Umschalter L einbinden. Ich kann mir sogar aussuchen, welchen Pol ich N zuordne und welchen L ( insofern die Erdungsschraube am Gerät nicht mit einem Pol verbunden ist). Die Erdungsschraube kann man zusätzlich noch mit dem Hauserder verbinden.

    Jetzt ist lediglich das Kabel vom Stromerzeuger zum Schaltkasten nicht fehlerstrom-überwacht. (genausowenig wie das von Envia)

    Die Thematik hat mich schonmal rumgetrieben bzgl. der Frage, ob die Hausbatterie (48V/12kWh) geerdet werden muss, oder nicht.

    alikante :

    Kann man Gasthermen, wenn sie festangeschlossen sind, nicht wieder auf Schuko umrüsten? Meine 25kW-Therme war es schon immer. Deiner Skepsis gegenüber 12V-WR bzw. Klein-USVs entnehme ich, dass die grundsätzlich lebensgefährlich sind.

    Die, die ich kenne, haben keinen RCD, aber immer eine Sicherung primär und sekundär. Einen Schuko-RCD bekommt man ab 15 Euro. Anstatt eines All-Stromers, reicht womöglich auch ein Trafo als Last. Im Falle eines ausfallenden DC-AC-Wandlers zieht er die Sekundär-Sicherung der USV.

    Wenn Du ein Auto hast, kaufe Dir einen 12v->230V Wechselrichter passender Leistung. Dann hast Du im Notfalle eine funktionierende und billige Notstromlösung für die Therme und ein paar Glühbirnen. Den Erdbezug kann man sich sicherlich vom Elektriker recht einfach installieren lassen.

    Hallo Hovi,

    du kennst Dein Maschinchen jetzt sicherlich schon ganz gut. Mich würde die Startsequenz des Motors interessieren. Hat er eine Warmlaufphase, bevor er auf Leistung geht?

    Wenn ja, wie lange dauert sie. Wie hoch ist die Startdrehzahl? Welche Viskosität hat das Öl (Ein- oder Mehrbereichsöl).

    Hab beim Zylinder- und Kolbentausch an meinem chin. 152F-Motor, Schleifspuren am Kolbenhemd gefunden. Sowas tritt ja auch gerne während der Startphase auf.


    Viele Gruesse und Danke, Bernd

    Laut Video strebt man 1000h Wartungsintervall an. Verschleissteil sind wohl die Kolbenführung.

    Ist der Microgen Stirling bzgl. Standfestigkeit da nicht schon viel weiter? Ich hörte, dass der praktisch wartungsfrei ist.

    Hallo Fans!

    Kennt sich jemand mit Gasmotoren etwas tiefer aus? Wäre an einem Chat interessiert, bevor ich anfange den Zylinder zu wechseln. Offensichtlich neigen die Kolben zum kippeln, wenn sie mich sehen :-) (ungedrosselt bei 2300rpm, sattes Gemisch, Start ohne Vorschmierphase, keine Filterung) Die Folge ist abnormer Verschleiss, wie der letzte bei 100Bh (ohne Ölwechsel). Mir gehen als Optionen Dinge durch den Kopf wie Drosselung, AGR, Magermix, Anlasserdrehzahl bis 3000 (bis die Spritzschmierung ordentlich spritzt bevor er zündet) und natürlich eine ständige Ölfilterung.

    Mit was würdet ihr anfangen?

    Der Dachs bzw. der Ecopower 1.0 läuft doch gedrosselt, wenn ich mich richtig entsinne?

    Mein erster OBI-Motor lief 2000h bei Halblast ohne Blowby-Problem - zumindest das will ich wieder erreichen.