Beiträge von bkohl

    HT wird durch Sonne-UV "aufgelöst". Im Schatten hält das Zeug aber recht lange durch. Man kann sogar noch ein PE-Rohrisolation einziehen, wenn das Abgas einzufrieren droht.

    Hallo Bernigo,

    die Aussage von Deinem Händler ist richtig. Die Ladegeräte haben aber i.d.R. einen recht guten Wirkungsgrad, sodass Du den Unterschied der Ladeleistung nicht merkst. Der Tip von Neuendorfer sollte da Klarheit bringen.

    Wenn das Auto tagsüber neben der PV-Anlage steht, würde ich auch mit 50% Laden. Da steigt die Chance pure Sonne zu tanken. Das bisschen Kinder-Kutscherei erfordert sicherlich auch kein tägliches Laden. Das erlaubt Wetter-orientiertes Laden.

    Hallo bhkw33,

    mein BHKW ist nicht am Erdgasnetz angeschlossen. Alle Tests mache ich mit Propangas. Sobald die Konstruktion final fertig ist, muss es erst für das Erdgasnetz zugelassen werden. Da die Eigenschaften (Zündträgheit, Heizwert, Verbrennungstemperatur) von Erdgas dem von Propan sehr ähnlich sind und das Ziel die Verwendung von Erdgas ist, habe ich synonym auch von Erdgas gesprochen. Tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist.

    Wie immer typisch Deutsch: 100% oder nix?

    Im Gegenteil: Mein DIY-BHKW hat nur 18% Wirkungsgrad und keinen KAT. Nach deutschen Regeln vermutlich deshalb nicht zulassungs- bzw. förderfähig. Dafür kann ich jetzt schon nach 3600h sagen, dass es ohne Förderung rentabel ist.

    Meine Hoffnung ist nur, dass ein richtig hoher CO2- und Strompreis, samt E-Auto-Boom, die Dinge wieder richtet.

    Dann stellt man vielleicht fest, dass rentable motorische nano-BHKWs doch möglich sind.

    Ich staune immer über die Leidensfähigkeit und Bereitschaft, durch immer mehr Ringe zu springen, die die Regierung hinhält.

    Wenn eine Technologie zur Rettung des Weltklimas wie die BZ, sich nur rechnet, wenn sie im Sommer durchläuf und Fossilien verbrennt für Strom und Wärme, die keiner braucht, sollte sie sich doch effektiv selbst disqualifizieren.

    Langsam glaube ich, die BZ wird wie die Kernfusion auf immer und ewig eine Zukunftstechnologie bleiben.

    Ein Alibi und Feigenblatt, nur um zu beweisen, dass man etwas tolles getan hat.

    Meine Empfehlung wäre:

    Nimm eine billige Gastherme für 1000€ zumindest als Backup für Heizung und WW solange sie erlaubt sind.

    Mit Rückschlagklappen im Vorlauf kannst Du weitere Spielzeuge unabhängig parallelschalten. Meine AXA-Therme (Niederländischer Hersteller) tuts seit 20 Jahren wartungsfrei. Im Gegensatz zu BZ und BHKWs können die modulieren. Das schätzt man erst, wenn man BHKWs mit ihrer festen Leistung erlebt hat. Dann gehts los mit Pufferspeicher und/oder takten des BHKWs. Das ökologische Gewissen befriedigt man mit PV (zu recht) und Holz am wirkungsvollsten. Wenn ich die Entwicklung der BZ-Preise sehe, werde ich das Gefühl nicht los, dass sie ewig eine Zukunftstechnologie bleiben werden. Teil der "Feldtests" zu sein, kann aber auch reizvoll sein. Wie gesagt, dann ist die Gastherme eine gute Rückversicherung.

    Wo es passt, wäre auch eine Schwerkraftheizung denkbar. Ich hatte mal einen Abgaswärmetauscher ähnlich DIESEM direkt mit einen Heizkörper im darüberliegenden Zimmer verbunden. Die Thermik hat ausgereicht, die Zirkulation anzutreiben. Der Tauscher hatte einen Wassermantel und ein Innenteil mit Rippen. 3x im Winter musste ich ihn aber über die Serviceklappe im 90°-Teil mit einer Bürste vom Ruß befreien. Der Ofen war ein einfacher OBI-Ofen für 200 Euro.

    Ein sauerstoff freier Betrieb mit Ausdehnungsgefäß und Überdruckventil (offiziell wohl sogar ein TAS ) ist nötig. 28-iger Steigrohre waren ausreichend. Bei maximaler Hitze hat es dann auch schon leicht im Tauscher geprasselt. Da der Heizkörper kein Ventil hatte, gab es nie ein Problem, weil die Wärme immer abgeführt wurde. (wichtig bei Stromausfall)

    Hallo Braendle,

    eine Zwangslüftung im EFH ist kein großer Akt. Blase im Schlafzimmerbereich seicht ein und sauge im Küchen/Klo/Hundebereich unten ab. Die Normaustauschraten nach DIN sind hier viel zu hoch angesetzt. Die Luft hat über die Türspalte genug Möglichkeit zum Überströmen. Ich habe auch groß angefangen (Luftkanäle an beiden Giebeln). Doch letztlich nutze ich nur eine abgespeckte Variante. Die zentrale Abluft nutze ich für eine WW-Wärmepumpe. Details gerne auch im Chat.

    VG, Bernd

    Hab mal gerechnet:

    Mein Hubraum ist 0.1l die Box hat 100l Volumen. Die Druckschwankungen in der Box sind also nur 1mbar. (1bar* 0.1/100 ) . Allerdings drücken selbst bei 1mbar eine vibrierende Kraft von 100N auf die Deckplatte. ( 100kPa * 1/1000 = 100.000 N/m2 * 1/1000= 100N )

    Dann wundert es mich nicht mehr, dass die Deckplatte aus Glas ca. 1mm Auslenkung hat.

    Das ist der Preis, dafür das ich die Ansaugluft aus der Box ziehe. Der Vorteil ist die Kühlung derselben und die inhärente Sicherheit bei Leckagen.


    Selbst ein 10l-Ansaugdämpfer wird das Problem wohl nicht lösen können....

    Habt ihr eine Meinung zum Thema Ansaugschalldämpfer?

    Lärm hat ja verschiedene Frequenzen. Die hohen kann man recht leicht blocken. Bei der Grundfrequenz habe ich den Eindruck, das hier die Ursache beseitigen besser ist, als im Nachhinein zu dämpfen. Die Motoren werden ja sowieso etwas gedrosselt betrieben. Warum also nicht einen Druckpuffer in den Ansaugtrakt einfügen? Dessen Eigenresonanz sollte natürlich hoch genug sein, dass kein Dröhnen die Folge ist. Unterdruck im Puffer ist allerdings für die Nulldruckregler der Gas-Dosierung misslich. (aber lösbar)

    Ich lade LFP-Akkus seit 7 Jahren mit variablen PV-Strömen bis zur Lade-End-Spannung. Ist eigentlich noch einfacher als Pb-Akkus, da nicht zwischen Bulk und Float-Ladung unterschieden wird. Mein "BMS" sind im Grunde nur selbstgebaute Shunts, die das Balancing bis 1A ermöglichen. Das Entladen ist eher problematisch, da die Klemmspannung erst kurz vor dem Ende einknickt. Man will aber oft schon bei SOC=30% das Entladen abbrechen um genügend Zyklen zu bekommen.

    Das erreicht man, wenn man die entnommenen Ah zählt und ab einem Schwellwert unterbricht. Das sollte ein BMS können.

    Sicherheitskette klingt für mich wie eine Serie von Schaltern, welche in Reihe geschaltet sind und Durchgang haben, wenn kein Problem vorliegt. Das können Öldruckschalter, Temperaturschalter, Mikrotaster etc. (NC - normally closed). Vielleicht ist bei der Reparatur ein Kabel locker geworden?

    Hat einer Erfahrungen mit Luft-Luft-WP ? Unten die Datenblätter von Panasonics Etherea-Geräten. Die Außengeräte sind 10db leiser als bei Luft-Wasser-Geräten.

    Wie glaubwürdig sind deren gute SCOOP-Werte? Nachmessen ist deutlich schwerer als bei Luft-Wasser-Geräten.