Beiträge von bkohl

    Meine Idee für die Gasreinigung wäre die Bindung der Partikel an heißem Nebel. Den könnte man durch einen kleinen Kärcher erzeugen. Danach kühlt man das Holzgas durch einen Plattenwärmetauscher wo der Heissnebel auskondensiert und die Partikel (Teer, Ruß) im Wasser bindet.


    Nebenbeigesagt: zusammen mit einem fein gesteuerten Saugzuggebläse bringt man mit so einem Aggregat im Schornstein (daneben) jeden Holzofen auf Brennwertniveau. Das bringt bei Holz ne Menge!
    Bitte melden, wenn jemand das mitentwickeln möchte.

    Hallo Chris,
    der Generator ist 3-phasig und original als 3 x 6 Teilspulen in Reihe gewickelt. Nach Durchtrennung der Zwischenverbindungen kann man mit etwas Geschick, die Teilspulen parallel verbinden. So wird aus 300V -> 50V.

    Der Kupferlack ist farblos - man muss ihn an den Enden also sehr sorgfältig entfernen, damit die Lötstellen sicher sind.

    VG, Bernd


    Alle wichtigen Teile des BHKW habe ich jetzt in FreeCAD gezeichnet und auf Git veröffentlicht. Dort stehen auch weitere Kommentare. Eine neue Version des Elektronik-Boards mit aufgestecktem Raspberry Zero ist bald in der Testphase. Damit wäre das BHKW WLAN-fähig. Die Bauelemente-Knappheit schlägt aber auch hier zu. Schaltplan und Software schicke ich auf Anfrage.

    Es gibt ein Neues Video !!!


    Script zum Video:

    Es ist August22. Der alte Motor wurde mit 4400h bei bester Gesundheit eingemottet,

    um einem neuen Aggregat mit vereinfachem Konzept Platz zum machen. Was hat sich geändert?


    1. Die Motorfuß ist mit einer 10kg Stahlplatte verschraubt, welche den Motorlauf deutlich beruhigt.

    Deren weiche Aufhängung dämpft Vibrationen an den wasserführenden Komponenten -> Unhörbarkeit im Haus.

    Ein Motorwechsel ist jetzt binnen Minuten möglich, da nur 4 Schrauben und 5 Steckverbindungen

    gelöst werden müssen.


    2. Die 21 Teilspulen des Stators sind nicht neu gewickelt - nur neu verdrahtet, sodass 60V

    induziert werden. Das ist ideal, um damit direkt den 48V-Akku zu laden. Spannungswandler fallen weg.


    3. Die Software läuft jetzt zentral auf einem ATMega644. Die Elektronik versteckt sich auf

    einem Board unterhalb der Zündspule. Ein konfigurierbares Verteilerboard stellt Verbindungen zu Pumpen und Ventilen für Gas, Wasser, Heizung und Öl her. Das Überwachen von nur zwei Temperaturen (Abgas und Krümmer) ermöglicht das Erkennen der relevanter Zustände: Kein Wärmebedarf oder Fehler in der Kühlung.

    Zeitgemäß wird der Motor jetzt durch sensorlose Kommutierung des Generators angelassen. Der bisherige

    Drehwinkelsensor fällt weg.


    4. Die Sprühkühlung ist jetzt regelbar, um schnell 75°C Krümmertemperatur zu erreichen.

    Bleibt beim Start das Auslaßventil zu lange zu kalt (d.h. <100°C), wird zu viel Sprühwasser über die Ventilschaftdichtung ins Motoröl gesaugt. Das Ergebnis ist nach kurzer Zeit eine 3%-ige Wasser-im-Öl-Emulsion, die wie Milchkaffe aussieht.

    Luftgekühlt ist ja mein Steckenpferd...
    Notwendig ist eine starke Umluftkühlung und niedrige Rücklauftemperatur, um die Motortemperatur niedrig genug zu halten. Aber es funktioniert. Warum Kirsch unbedingt bei der Leistung einen 2-Zylinder nehmen mussten habe ich nie begriffen. Einen ruhigen Motorlauf erreicht man auch beim 1-Zylinder mit passender Aufhängung.

    Von Vorteil ist, dass die Wärmekoppeleinheit entfällt, sowie der ganze Terz mit dem Kühlwasser.


    Alternativ funktioniert auch eine Sprühkühlung im Abgastrakt, allerdings musste ich lernen, dass dazu der Motor warm genug sein muss. Bei Ventilschaft-Temperaturen des Auslaßventils von <100°C und massiver Sprühwasserkühlung gelangt Wasser über die Schaft-Dichtung ins Motoröl.

    Bei meinem C-Zero war die Bremsscheibe schief abgenutzt. Die Ursache war durch Schmieren der Führung aber leicht zu beheben. Jetzt nach 100Tkm läuft sie noch problemlos. Das Problem mit nachlassender Bremskraft hatte ich bei einem Auffahrunfall zu spüren bekommen. E-Bremsen sollten halt etwas anders konstruiert sein. Aber das wird sich finden. Das Gleichsetzen von Reifenabrieb mit Verbrennungsfeinstaub habe ich nie verstanden. Das eine wird optimal verteilt in die Luft abgegeben, während das andere auf die Straße geschmiert wird. Chemisch und bzgl. der Partikelgröße sind das komplett andere Dinge. Das ist genauso abgründig wie die ewige Aerosoldebatte bei COVID. Klar - die meßtechnische Erfassung dieser Partikel ist anspruchsvoll, aber doch machbar. Sollte man meinen.