Beiträge von bkohl

    Bin neugierig, wie hoch der Gesamt-Wirkungsgrad bei meinem Eigenbau-BHKW ist. Was mir fehlt ist die Messung der Wärme.

    Welche Geräte haltet ihr für geeignet? Ich habe Vor- und Rücklaufrohr DN15 in Kupfer. Die Geräte müssen doch beide Temperaturen und den Durchfluss messen? Es gibt Ultraschallgeräte wie DIESES und auch total billig DIESES mit offenbar optischem Sensor. Ich will ja nicht gegenüber Dritten abrechnen. Empfehlungen? Die Wärmeleistung ist ca 3.5kW bei 20K Spreizung.


    Mein BHKW hat Abgastemperaturen von 40°C und ist voll gekapselt. Da kommt fast nix raus. Bleiben noch die Verluste durch unverbrannten Brennstoff. Ich bin echt gespannt.

    Wahrscheinlich fehlt auch der Weltmarkt für diese Geräte um genügend Investmittel bereitzustellen. Selbst in Deutschland hängt alles am seidenen Faden der Subventionen. KWK verkommt dann zur Liebhabereit und PR für die Firmen.

    Hallo Freunde,

    ich war nicht untätig. Inspiriert durch stromsparer99 fand ich 48V-Generatoren auf Alibaba, die sensorlos gestartet werden konnten. Die jetzige Leistungselektronik kann direkt den Motor starten und die Batterie laden.

    Das hier ist das Beweisvideo

    Es handelt sich um eine 3fach Mosfetbrücke mit HIP4086 und einem ATMega328P fürs Programm. Der Energiewandler kann somit wegfallen.

    Jetzt kann ich auch auf Befehl durch sanftes Rückdrehen bis die Kompression einsetzt, die Ventile schliessen und per Einspritzung von 1-5ml Wasser hinters Auslassventil, dieses von Sedimenten reinigen, und zwar automatisch nach Zeitplan.

    Der hohe Ölverbrauch von 3ml/h ist dann lediglich ein Kostenfaktor, führt aber nicht mehr zum Leistungsabfall durch verdreckte Ventile.

    Ausblick: Wenn ich statt der verwendeten Blockkommutierung eine stromgeführte Sinuwellensynthese verwende, erhoffe ich mir nach erfolgtem Motorstart, die Möglichkeit der Drehzahlabsenkung. Im Prinzip arbeitet das wie eine aktive PFC für Drehstrom.

    HT wird durch Sonne-UV "aufgelöst". Im Schatten hält das Zeug aber recht lange durch. Man kann sogar noch ein PE-Rohrisolation einziehen, wenn das Abgas einzufrieren droht.

    Hallo Bernigo,

    die Aussage von Deinem Händler ist richtig. Die Ladegeräte haben aber i.d.R. einen recht guten Wirkungsgrad, sodass Du den Unterschied der Ladeleistung nicht merkst. Der Tip von Neuendorfer sollte da Klarheit bringen.

    Wenn das Auto tagsüber neben der PV-Anlage steht, würde ich auch mit 50% Laden. Da steigt die Chance pure Sonne zu tanken. Das bisschen Kinder-Kutscherei erfordert sicherlich auch kein tägliches Laden. Das erlaubt Wetter-orientiertes Laden.

    Hallo bhkw33,

    mein BHKW ist nicht am Erdgasnetz angeschlossen. Alle Tests mache ich mit Propangas. Sobald die Konstruktion final fertig ist, muss es erst für das Erdgasnetz zugelassen werden. Da die Eigenschaften (Zündträgheit, Heizwert, Verbrennungstemperatur) von Erdgas dem von Propan sehr ähnlich sind und das Ziel die Verwendung von Erdgas ist, habe ich synonym auch von Erdgas gesprochen. Tut mir leid, wenn das falsch rübergekommen ist.

    Wie immer typisch Deutsch: 100% oder nix?

    Im Gegenteil: Mein DIY-BHKW hat nur 18% Wirkungsgrad und keinen KAT. Nach deutschen Regeln vermutlich deshalb nicht zulassungs- bzw. förderfähig. Dafür kann ich jetzt schon nach 3600h sagen, dass es ohne Förderung rentabel ist.

    Meine Hoffnung ist nur, dass ein richtig hoher CO2- und Strompreis, samt E-Auto-Boom, die Dinge wieder richtet.

    Dann stellt man vielleicht fest, dass rentable motorische nano-BHKWs doch möglich sind.

    Ich staune immer über die Leidensfähigkeit und Bereitschaft, durch immer mehr Ringe zu springen, die die Regierung hinhält.

    Wenn eine Technologie zur Rettung des Weltklimas wie die BZ, sich nur rechnet, wenn sie im Sommer durchläuf und Fossilien verbrennt für Strom und Wärme, die keiner braucht, sollte sie sich doch effektiv selbst disqualifizieren.

    Langsam glaube ich, die BZ wird wie die Kernfusion auf immer und ewig eine Zukunftstechnologie bleiben.

    Ein Alibi und Feigenblatt, nur um zu beweisen, dass man etwas tolles getan hat.

    Meine Empfehlung wäre:

    Nimm eine billige Gastherme für 1000€ zumindest als Backup für Heizung und WW solange sie erlaubt sind.

    Mit Rückschlagklappen im Vorlauf kannst Du weitere Spielzeuge unabhängig parallelschalten. Meine AXA-Therme (Niederländischer Hersteller) tuts seit 20 Jahren wartungsfrei. Im Gegensatz zu BZ und BHKWs können die modulieren. Das schätzt man erst, wenn man BHKWs mit ihrer festen Leistung erlebt hat. Dann gehts los mit Pufferspeicher und/oder takten des BHKWs. Das ökologische Gewissen befriedigt man mit PV (zu recht) und Holz am wirkungsvollsten. Wenn ich die Entwicklung der BZ-Preise sehe, werde ich das Gefühl nicht los, dass sie ewig eine Zukunftstechnologie bleiben werden. Teil der "Feldtests" zu sein, kann aber auch reizvoll sein. Wie gesagt, dann ist die Gastherme eine gute Rückversicherung.

    Wo es passt, wäre auch eine Schwerkraftheizung denkbar. Ich hatte mal einen Abgaswärmetauscher ähnlich DIESEM direkt mit einen Heizkörper im darüberliegenden Zimmer verbunden. Die Thermik hat ausgereicht, die Zirkulation anzutreiben. Der Tauscher hatte einen Wassermantel und ein Innenteil mit Rippen. 3x im Winter musste ich ihn aber über die Serviceklappe im 90°-Teil mit einer Bürste vom Ruß befreien. Der Ofen war ein einfacher OBI-Ofen für 200 Euro.

    Ein sauerstoff freier Betrieb mit Ausdehnungsgefäß und Überdruckventil (offiziell wohl sogar ein TAS ) ist nötig. 28-iger Steigrohre waren ausreichend. Bei maximaler Hitze hat es dann auch schon leicht im Tauscher geprasselt. Da der Heizkörper kein Ventil hatte, gab es nie ein Problem, weil die Wärme immer abgeführt wurde. (wichtig bei Stromausfall)

    Hallo Braendle,

    eine Zwangslüftung im EFH ist kein großer Akt. Blase im Schlafzimmerbereich seicht ein und sauge im Küchen/Klo/Hundebereich unten ab. Die Normaustauschraten nach DIN sind hier viel zu hoch angesetzt. Die Luft hat über die Türspalte genug Möglichkeit zum Überströmen. Ich habe auch groß angefangen (Luftkanäle an beiden Giebeln). Doch letztlich nutze ich nur eine abgespeckte Variante. Die zentrale Abluft nutze ich für eine WW-Wärmepumpe. Details gerne auch im Chat.

    VG, Bernd

    Hab mal gerechnet:

    Mein Hubraum ist 0.1l die Box hat 100l Volumen. Die Druckschwankungen in der Box sind also nur 1mbar. (1bar* 0.1/100 ) . Allerdings drücken selbst bei 1mbar eine vibrierende Kraft von 100N auf die Deckplatte. ( 100kPa * 1/1000 = 100.000 N/m2 * 1/1000= 100N )

    Dann wundert es mich nicht mehr, dass die Deckplatte aus Glas ca. 1mm Auslenkung hat.

    Das ist der Preis, dafür das ich die Ansaugluft aus der Box ziehe. Der Vorteil ist die Kühlung derselben und die inhärente Sicherheit bei Leckagen.


    Selbst ein 10l-Ansaugdämpfer wird das Problem wohl nicht lösen können....