Erfahrungsbericht zu meinem Ecopower 1.0

  • Hallo fetti0,

    so ganz fit ist mein Eco1.0 doch noch nicht. Heute mehrfach Kühlmittelübertemperatur. Hab jetzt 8x die Entlüftung laufen lassen. Zusätzlich war mal wieder das 3-Wegeventil im WAM fest. Außerdem noch folgende Kuriosität: wenn die untere Klappe an der linken Seite geschlossen ist, humpelt der Motor sehr stark und ist kurz vor'm ausgehen. Ohne Klappe läuft er mit 1019-1023 Watt bei 41-44% Drosselklappenstellung und ruhigem Motorlauf. Ist mir aber zu laut. Muß irgend etwas mit der Lüftung zu tun haben. Wird vielleicht im Maschinenraum zu heiß.

    Im Anhang ein paar Bilder vorher/nachher. Wer noch mehr Interesse an Details der ganzen Maßnahme hat, bitte kurz melden. Bin gerne bereit zu helfen.

    Übrigens vielen Dank für die hilfreiche Unterstützung und die technische Begleitung.


    Gruß aus Oldenburg.

  • Moin,

    Außerdem noch folgende Kuriosität: wenn die untere Klappe an der linken Seite geschlossen ist, humpelt der Motor sehr stark und ist kurz vor'm ausgehen

    Das klingt eher nach einem Luftproblem ( LAS verstopft ) oder mit der Klappe biegst/drückst Du ein beschädigtes Kabel ( Lambda-Sonde ? ) und das löst den unrunden Lauf aus.

  • Hallo ,


    wegen dem "holperigen Lauf " des Motor kann ich mich nur voll und ganz Alikante anschliessen , auch ich hatte bereits einen Kabelbruch der Lamdasonde .


    Du solltest die Kühlmitteltemperatur ( Zylinderkopftemp. ) genau beobachten .

    Sollte diese Temperatur 83-84 Grad übersteigen , gibt es mehrere Möglichkeiten das die Störung verursacht .

    1. Die erzeugte Motorwärme wird nicht abgeführt , weil Dein Anlage bereits aufgeheizt ist . ( hatte ich auch bereits

    heute morgen )

    2. Dein 3 - Wegeventil ist im Eimer . ( kann sofort bei Ebay bestellt werden , dieses Ventil ist in vielen anderen Anlagen verbaut worden )

    3. Der kleine Wärmetauscher ist verschmutzt , verkalkt u.s.w. ( entweder selber reinigen oder Ebay )


    Gruß

    Einmal editiert, zuletzt von fetti0 () aus folgendem Grund: Nur nochmal zur Kenntnis : Der starke Russansatz am Auslassventil ist durch die Undichtigkeit der Ventilschaftdichtung hervorgerufen .

  • Ich habe gesehen, dass du mit Schmirkelpapier über den Zylinderkopf drüber bist, auch über die Dichtfläche der Kopfdichtung. Bin gespannt wie lange die dicht hält. Kolben sieht immer noch übel aus.

    Ventilsitz am Einlassventil sieht eingelaufen aus, hast das nicht nachschleifen lassen. Ventilsitze am Kopf nachgefräßt?

    Schleifpaste und Gummipömpel zum einschleifen hattest du sicher auch nicht?

  • Moin alicante, Hallo fetti0,

    eins vorweg: das LAS ist nicht verstopft.

    aber: in dem oberen Bereich bei der Klappe sitz oben in der Ecke auf einem Kunststoffbalg die Abgastemperatursonde. Diese Sonde sitzt nur locker in einer recht großen Bohrung. Wenn ich die Sonde anhebe, fängt der Motor an zu humpeln. Eigentlich müßte dieser Sensor doch mit einer Klammer oder etwas ähnlichem gehalten sein!? Ist aber nicht. Hab jetzt den Sitz der Sonde in der Bohrung etwas verengt, so dass die Sonde etwas strammer in der Bohrung sitzt. Das Humpeln des Motors hat damit aufgehört.

    Hab außerdem das 3-Wege-Ventil ausgebaut, gereinigt und mit Armaturenfett gangbar gemacht. Außerdem den Kühlkreislauf des Motors gespült und einen Kühlerreiniger durchlaufen lassen.

    Das mit der aufgeheizten Anlage trifft natürlich auch zu. Bei dem Wetter mit den Temperaturen. Ideal für PV- und Solarthermieanlagen. Erster 500 Liter Speicher der Solarthermie ist mit 85°C voll; Trinkwasserspeicher ist mit 55°C oben und unten voll; zweiter 500 Liter Speicher für das BHKW hat oben 68°C und unten 46°C. Diese 46° sind ja quasi für die Kühlung des Kühlkreislaufes durch den Wärmetauscher maßgebend. Also in sofern hast Du,fetti0, recht mit der Annahme, dass die Anlage voll ist.

    Ich lass das Kühlwasser mit dem Reinigungsmittel jetzt erst einmal abkühlen, werde dann spülen und die Original Kühlflüssigkeit wieder einfüllen. Danach folgt dann ein Probelauf. Mal sehen, ob es was gebracht hat.


    Gruß aus Oldenburg

  • Hallo stromsparer99,

    jo, da hab ich ja meinen Meister gefunden.

    Ich sehe kein Problem bei der Dichtigkeit der Kopfdichtung, nur weil ich leicht mit Schmirgelpapier gearbeitet habe. Der Kolben sieht zwar noch übel aus, aber der gröbste Dreck ist weg. Die Ventilsitze sind mit Schleifpaste 7 und 00 natürlich mit Gummipömpel eingeschliffen, aber nicht gefräst. So schlecht sahen die Ventilsitze nun auch wieder nicht aus. Irgenwo muß das Ganze auch seine Grenzen haben und der Aufwand zum Nutzen stehen. Die Ventilschaftdichtungen wurden übrigens auch ersetzt. Wenn ich heute noch einen Pkw-Motor für den Rennsport aufbereiten sollte, würde natürlich das ganze Programm durchzuziehen sein: Ultraschallreinigung des Kopfes, planen der Dichtungsfläche, polieren der Ansaugkanäle, usw. usw.

    Gruß aus Oldenburg

  • Hallo jzwayer ,


    teile uns doch bitte mit , ob nach Deiner Reinigungsspülung die Temperaturen wieder stimmen . Falls nicht ,

    hast Du wahrscheinlich ein Problem mit dem 3 Wegeventil , bei dem dann der Thermostat - Stift defekt ist .

    Dieser Defekt ist bereits bei vielen Eco - Power 1,0 BHKW aufgetreten , aber Vaillant wechselt das kompl.

    Ventil aus . Den passenden kleinen Therm. - Stift bekommst man für kleines Geld bei Ebay .


    Gruß

  • Hallo fetti0,

    die Kühlmittel-Temperaturen gehen sehr langsam, aber kontinuierlich nach oben bis 86°C bis zur Abschaltung. Dehnstoffelement ist bereits bestellt (18,45€) und innerhalb eines Tages (heute) geliefert. Allerdings nicht für den Temperaturbereich, den VAILLANT einbaut ( 65°C), sondern eines für 60°C. Gleiches Thema wie mit dem VTC 318 statt baugleichem VTC 312. Vor der letzten Wartung hatte ich jedes Jahr eines für 70°C. Und regelmäßig Jedes Jahr ein neues 3-Wege-Ventil. Immer saß der Kolben derart fest, dass ich ihn nur mit Gewalt herausschlagen konnte. Dabei natürlich zerstört. Ist ja nur Kunststoff. Vor ein paar Jahren hatte ich einen Heizungsdiscount im Internet ausfindig gemacht, der Dehnstoffelement und Kolben einzeln liefern konnte. Gibt es aber inzwischen nicht mehr. Diesmal hat mir der Servicetechniker bei der Wartung jedoch ein komplettes 3-Wegeventil mit 65°C getauscht (kostenlos!!!). Er meinte 70°C wären zu hoch. Das 60-er Element hat aber einen Spielbereich von 2-3°K, so dass das Ventil eh erst bei 62-63°C komplett geöffnet ist.

    Übrigens: habe für meine Solarthermieanlage ein neues MAG benötigt. 40 Liter. Gibt es bei reflex nicht. Kann nur über den Hersteller der Solarthermieanlage ( Viessmann ) bestellt werden. Dort gibt es das. Und der Installateur, der die Anlage vor 10 Jahren installiert hat, will heute für das 40-Liter-Viessmann-MAG 265.-€, ohne Einbau, haben. Kostet im Internet Original Viessmann 140.-€. Immer brutto. Es ist schon interessant, wie diese Konzerne versuchen, die Kunden über den Tisch zu ziehen. Dabei müßten sie doch langsam gemerkt haben, dass es ein Internet gibt, in dem man doch alles vergleichen bzw. zum Selbsteinbau beziehen kann. Jetzt kommt bestimmt das Hohelied auf die VOB und die Gewährleistung. War 30 Jahre lang meine Bibel. Aber ich schweife mal wieder ab.


    Gruß aus Oldenburg

  • Hallo jzwayer ,


    vaillant hat so weit mir das bekannt es , das 3 Wegeventil VTC 318 verwendet . Dieses Ventil besaß im Steuerkolben éinen O -Ring der sich , wie auch immer gelängt hat und alles blockiert hat . Dieses Ventil wurde bereits nach gut einem Jahr von Vaillant gewechselt und ich habe es ausnahmsweise behalten dürfen .

    Bei meiner Demontage , das gleiche Spiel wie bei Dir . Die Kunststoff Teile alle zertrümmert . Das gleich Spiel 3 Jahre später . Dann das VTC 312 über Ebay , bis her nur einmal den kleinen Thermostat gewechselt .

    Das bei Dir der Steuerkloben klemmt ? könnte das an der Heizungswasser - Zusammensetzung liegen?

    Gruß

  • Hallo fetti0,

    da ich das 3-Wege-Ventil in der Regel selbst einbaue, ist bisher auch nur ein VTC 312 eingebaut. Das vom Servicetechniker war natürlich wieder ein VTC 318. Das ist jetzt auch noch drin.

    In den Heizungskreisen sitzen Schmutzfänger, die alle 2 Jahre von mir geprüft und nach Bedarf gereingt werden. Im Rücklauf zum BHKW sitzt ein Schlamm- und Magnetitabscheider. Wird jährlich geprüft und gereingt. Trotzdem ist das 3-Wege-Ventil bei jedem Wechsel innen total schwarz. Das Heizungswasser ist auch schwarz. Aber das soll nach Aussage meines Heizungsbauers, der die Heizungswartung jährlich durchführt, völlig normal sein. Deshalb wurde bei Einbau des Brennwertgerätes und des WW-Bereiters vor ca. 10 Jahren auch keine Wasseraufbereitung eingebaut. Soll hier in der Gegend unüblich sein.

    Ich werde jetzt den Kühlkreislauf nochmals mit Kühlerreiniger durchlaufen lassen und den Wärmetauscher rückspülen. Wenn das nicht hilt, den WT und das 3-Wege-Ventil komplett tauschen (von VTC318 auf VTC 312).


    Gruß aus Oldenburg

  • hallo jzwayer ,


    das bei Dir das Heizungswasser schwarz ist , ist m.e. sehr seltsam , jedenfalls bei mir ist das nicht der Fall .


    Aber vielleicht könnten sich auch einmal ein paar andere Mitglieder aus dem Forum Ihre Erfahrung mit Ihrem Heizungswasser schildern .


    Mein Tipp : Warte erst mal die Reaktion der anderen Mitglieder ab. Erst dann würde ich mit dem Auswechseln des VTC 318 und dem Wärmetauscher beginnen .


    Gruß

  • Hallo fetti0,

    werde Deiner Empfehlung folgen und abwarten, was die anderen Mitglieder zum Heizungswasser sagen. Alikante hatte an anderer Stelle mal darauf hingewiesen dass nach VDI ..... eine Befüllung der Heizungsanlage nur mit Trinkwasser unzulässig sei. Mal abwarten was so an Hinweisen kommt.

    Was mich noch wundert ist die Temperaturspreizung Kühlwasser Vorlauf/Rücklauf und Heizungswasser Vorlauf/Rücklauf. Bei 81°C Kühlwasservorlauf und 48°C Rücklauf Heizung stellen sich 74°C Rücklauf Kühlmittel und 71°C Vorlauf Heizung ein. Bei einem Delta t = 31°K zwischen Kühlvorlauf und Heizrücklauf sollte sich doch ein niedriger Rücklauf im Kühlkreis und im Heizungsvorlauf einstellen; es sei denn, der WT ist dicht. Auch wenn der Kühlkreisvorlauf bis auf 87°C hochfährt, sind die einzelnen Delta t nicht wesentlich verändert, außer das Delta t Heizvorlaug/-rücklauf. Das ist dann entsprechend größer, weil der Heizrücklauf bei 48°C stehen bleibt.


    Gruß aus Oldenburg

  • Hallo jzwayer ,


    Meine Motorkühlwasser Temperaturen sind , Vorl. 80 Grad - Rückl. 71 Grad , Heiz. Vorl. 58 Grad - Heizungsrückl.

    47 Grad .

    Die Elt. Leistung liegt bei mir bei knapp 1000 Watt , das liegt an der eingebauten Fiat ( CNC ) Lamdasonde .

    Die originale Hondasonde kostet ca. 250 EURO , die Fiatsonde bei Ebay 25 Euro .


    Gruß

  • Hallo jzwayer ,


    bei mir beträgt die Temperaturpaarung am Platten-WT nach einigen Stunden Laufzeit (Leistung el. zwischen 1015 W und 1022 W):

    WT motorseitig Eintritt: 77°C

    WT motorseitig Austritt: 69°C

    WT heizungsseitig Eintritt: 47°C

    WT heizungsseitig Austritt: 67°C

    meine Wasserqualität entspricht definitiv der VDI2035, heizungsseitig habe ich einen kleinen, getrennten Kreislauf in Richtung Pufferspeicher mit aufbereitetem Wasser (ca. 10 l Inhalt, glasklar, vollentsalzt und pH-stabilisiert).

    Der Wärmetauscher ist also von Haus aus nicht sehr üppig dimensioniert, das ginge herstellerseitig auch anders. Dennoch sollte das Heizungswasser klar sein. Hänge mal einen Magneten in die Brühe rein, evtl. handelt es sich ja um Magnetit oder eisenhaltigen Schlamm - nur dann hilft Dir ein Magnetabscheider. Ist Dir die Temperaturspreizung zu groß, kannst Du den WT ausbauen, einseitig mit einem Wasserschlauch verbinden und von allen Seiten kräftig durchspülen. Ist etwas Arbeit, der Wärmetauscher lässt sich so aber ggf. wiederbeleben, wenn es sich nicht um hartnäckige Verkrustungen handelt.


    Gruß

  • Zum Heizungswasser kann man so nicht viel sagen.

    Es kommt eben drauf an wie das Trinkwasser bei dir ist (Härte, pH usw) und auf die Füllmenge.

    Auch wenn viele komplett auf der 2035 rumreiten, sehe ich sie kritisch und mache nur eine Aufbereitung wo sie zwingend erforderlich ist. In einer normalen Heizung reicht idR einfaches Wasser aus. Aber ein BHKW braucht aufbereitetes Wasser öfters.

  • Öhhh nee, total falsch.


    Härte ist ein Thema, zweites Thema Leitfähigkeit, drittes Thema pH-Wert. Viertes Thema Schlammfänger.... 5. Thema Füllkartusche...


    Wer schreibt, dass in einer normalen Heizung (was ist das??) einfaches Wasser ausreicht, muss im Lotto gewonnen haben. Herstellergarantie auf nen 1000 Euro teuren, undichten Wärmetauscher gibbet nüscht mit Leitungswasser.

  • Thomas, das stimmt nicht. Man muß wissen was für Wasser vor Ort ist.

    Bei uns hat es 12-13°dH, 10 km weiter 5-7.

    Heisst: zB bei Viessmann Brennwertgerät im EFH /ZFH kann ich mit einfachem wasser arbeiten - ausserhalb kann auch mehr möglich sein.

    Ich geb dir recht für Gegenden mit 20° oder mehr sowie für größere Anlagen und Heizungen mit großem Pufferspeicher - da ist Aufbereitung ein Muß.

    Aber man sollte nicht ausser Acht lassen, daß es allein mit Aufbereitung nicht getan ist- Nachfüllen, Kontrolle usw. macht das ganze aufwendig.

  • Hallo jzwayer ,


    habe mich einmal bei einigen Kollegen in der Heizungsbrange umgehört . Die allgemeine Meinung wahrscheinlich ein zu hoher Kalkgehalt im Heizungswasser .

    Mess doch einmal kurz Dein H. - Wasser . Ein Wasserhärtebesteck bekommst Du bei Ebay für ca. 10 Euro .


    Unser Zweckverband liefert auch das Wasser mit 20 dh. Habe aber eine Enthärtungsanlage im Haus eingebaut , die liefert Wasser mit 7 - 8 dh und damit fülle ich meine Heizungsanlage . Es gab seit 20 Jahren nie Probleme mit dem Heizungswasser und dem BHKW . Bei ev. Rep. oder Umbauten kommt immer klares H.-Wasser raus allerdings riecht es etwas .


    Am Heizungs - Spitzenkessel habe ich im H. - Vorlauf zusätzlich ein Nebenstromwasserfilter eingebaut . Dabei habe im Filtersieb doch erstaunlich viele Rost -Teilchen gefunden , natürlich sitzt auch vor dem BHKW ein Schlammfang mit einem eingebauten Magneten .


    Gruß

  • Schlammfang, Magnetitfilter, Schmutzfänger usw. hatte ich ja schon berichtet. Unser Trinkwasser hat einen Wert für °dH von 6,6. Nach der Tabelle der VDI 2035 würde ich bei einer Leistung von <50 kW und einem Heizwasservolumen von ca. 50 l/kW x 26 kW = 1300 l mit einem weichen Wasser von 6.6 °dh keine Aufbereitung benötigen. Wie bereits in einem anderen Bericht erwähnt habe ich 2x 500 l Pufferspeicher + Heizschlange TW-Speicher + Leitungen BHKW ca. 8,00 m DN18 + Heizkreislauf mit FB und Plattenheizkörper in 2 Geschossen EFH mit 180 m2 beheizte Fläche. Deshalb auch wohl die Einschätzung meines Heizis ohne Aufbereitung. Aber vielleicht gibt es ja noch andere Einflussfaktoren.

    Übrigens: werde Montag einen neuen WT einbauen. Ich bin es leid.

  • habe heute den alten WT ausgebaut und mit heißem Wasser+Essigessenz gereinigt (heiß muß es sein, sonst hilft es nicht). Beim Einfüllen der Mischung brodelte es heftig im Heizwasserdurchgang; im Kühlwasserdurchgang weniger bis gar nicht. Habe über eine halbe Stunde mit einem kleinen Gasbrenner nachgeheizt. Anschließend noch 2x den ganzen Vorgang. Dann kräftig mit Trinkwasser aus der Leitung alle Durchgänge gespült. Dabei kam total schwarze Brühe mit etlichen Brocken aus der Heizwasserseite raus. Jetzt blitzt er wieder. Gleich wieder eingebaut und siehe da: Kühlmittelvorlauf 77°C, Kühlmittelrücklauf 67°C, Heizkreisvorlauf 64°C, Speichertemp. unten 48°C. Scheint mir i.O. zu sein. Jetzt ist erst einmal Schluß mit der Bastelei am BHKW. Muß mir schon ketzerische Sticheleien von meiner Frau anhören. ("Das BHKW ist die unnützeste Ausgabe, die wir je getätigt haben".)

    Nochmals vielen Dank an alle, die sich zum Thema Heizwasserqualität geäußert haben. Besonderer Dank an fetti0 für die Unterstützung mit vielen hilfreichen Tipps.


    Übrigens: beim Entleeren der BHKW-Anlage zum Ausbau des WT kam nur sauberes Wasser raus.


    Gruß aus Oldenburg