Spitzenlastkessel mit halber Kraft...Macht es Sinn ?

  • Hallo zusammen,


    bin nun schon länge Zeit am Datenloggen. Folgendes...wie ja bekannt habe ich meinen Spitzenlastkessel von 90kw auf 45 kw reduziert.
    Bei Temperaturen um die 0 Grad und kälter läuft dieser ca 12 von 24 Stunden mit.
    Allerdings schaft er es nicht das Wasser auf über 60 Grad zu bringen,(innerhalb der Lauffreigabe von 20 Minuten) so das eine schnelle Abkühlung erfolgt und der Kessel dann auch( Bivalentzzeit 25 Minuten) wieder angefordert wird.
    Macht diese Einstellung Sinn?
    oder wäre es besser die zweite Brennerstufe wieder zu aktivieren.


    Frank

  • Hi Fire,
    das Problem , ohne die Software sind das nur Zahlen ohne Ende.
    Ob da jemand schlau wird ?


    Ich versuch es mal:
    Klappt nicht da endung auf log= ungültige dateiendung

  • Moin Frank,

    Zitat

    Allerdings schaft er es nicht das Wasser auf über 60 Grad zu bringen,(innerhalb der Lauffreigabe von 20 Minuten) so das eine schnelle Abkühlung erfolgt und der Kessel dann auch( Bivalentzzeit 25 Minuten) wieder angefordert wird.

    also wenn der Kessel mit halber Kraft schon läuft und die Leistung reicht trotzdem nicht, dann würde ich die zweite Stufe frei geben.


    Du könntest aber auch unter Menüpunkt 2/10/4/2 (Sofortumschaltung wenn Vorlauftempetratur < xxC°) die Bivalentzeit bei der Warmwasserbereitung umgehen. (Vorausgesetzt der Dachsregler steuert die Warmwasserbereitung auch bei deiner Anlage)


    In deinem Fall vermute ich aber auch, dass der Wärmetauscher zur Warmwasserbereitung eventuell nicht genügend Leitung hat um flott über 60°C zu kommen. _()_ Zur Erklärung: Wenn du 65°C Vorlauf hast und 60°C Warmwasser willst, dann dauert das natürlich wesentlich länger als bei 85°C Vorlauf.


    AxelF

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  • Hallo Axel,


    Warmwasser ist nicht das Problem. Seit ich die Zusatzplatine habe klappt die Warmwasserbereitung supergut.


    War gerade im Keller, Heizkessel macht so ca 60 Grad, vorlauf der Heizkreise.. auch 60 Grad.
    Als gibt der Kessel die Wärme in den Puffer und dann wieder raus in die Heizkreise.
    Nach 25 Minuten geht der Kessel aus(Steuerung) die biv. Zeit fängt an zu laufen und das Spiel geht von neuem los.


    Nur ist das so wirtschaftlich??? das ist meine Frage

  • naja,
    ich hab die Daten nicht mehr ganz im Kopf...mein mich aber zu entsinnen, dass der Kessel ein echter Brüller war (also sehr deutlich überdimensioniert)


    paar Daten wird er mir mal schicken,
    ich guck da mal


    ...wenn, dann würd ich ja eher zu einer Laufzeiterhöhung als zu einer Leistungserhöhung tendieren (wie gesagt das war deutlich zu groß)


    aber mal schaun

  • Wie sehen die die Parameter aus die zu der Abschaltung des Brenners führen.
    An einem Fühler muss dann ja bereits eine Temp XX angekommen sein, so das die Steuerung des BHKWs meint es ist genügend im Puffer.
    Da aber nur 60 Grad eingefüllt wurde ist die Energiemenge zu klein für den momentanen Bedarf.
    Würde da 80 Grad rein gehen währe die Zeit bis zur nächsten Anforderung länger.
    Also entweder den Abschaltwert ändern oder die Therme dazu bringen 80 Grad zu machen.


    Bei meiner Therme musste ich dazu die Pumpleistung verändern, damit einfach weniger Volumen vorhanden war, das sie dann auf die geforderten 80 Grad bringen konnte.

  • Hallo Bernd,
    hab gerade nochmal geschaut.

    Zitat

    so das die Steuerung des BHKWs meint es ist genügend im Puffer


    bivalente Zeit: 35 minuten
    max Laufzeit Kessel 30 Minuten
    Fakt.: Kessel läuft 30 min,wird vom Dachs ausgeschaltet, biv. Zeit läuft ab, Kessel darf wieder 30 min.


    Momentan: 1. Brennerstufe (45kw) in Betrieb, Stufe zwei(nochmals 45 kw) stecker gezogen :-)_:-)
    Warm genug ist es....aber ist das so wirtschaftlich?

  • so,
    hab deine Daten erhalten und mal reingeschnuppert


    echt toll,
    wei man manche Effekte beonachten kann ;)


    aber erstmal zu Deiner ursprünglichen Frage
    Würde es Sinn machen die Leistung hochzusetzen


    Ich bleib dabei...nein
    Mit Deinen 45kw schafft es der Kessel so ungefähr einen Temperaturhub um 20K zu machen
    ...schön zu erkennen am logging zwischen Kesseleintritts und -austrittstemperatur
    Das ist doch für meinen Geschmack ein recht guter Wert, oder?
    ...weiterhin, brauchst Du aktuell nur 55°C in den Heizkreisen...das find ich doch auch recht nett
    Warum soll hier mehr geladen werden als die 60°C?


    okay okay
    man könnte vielleicht geringfügig was machen...halt noch weniger Starts
    aber das ist natürlich auch recht abhängig von den Umgebungsbedingungen...insbesonder Wärmebedarf (Aussentemperatur)
    Schau mal z.B. 14.01. 14:30
    Hier hast was schönes zu sehen...der Brenner lief und brachte schön so um die 60°C in den Puffer
    und da Dein Puffer mittlerweile wohl das Schichten gelernt hat, blieb die untere Puffertemperatur (Kesseleintritt) über fast die ganze Zeit konstant. Doch kurz vor ende der Brennerlaufzeit stieg die von ca. 43°C relativ plötzlich auf bissl über 50°C
    Da kann die WW-Bereitung reinspielen...wird es in DEISEM Fall aber nicht gewesen sein, da auch die Stunden vorher ein ähliches Verhalten.
    An diesem Tag, hast Du es tatsächlich so gehabt, dass in den 30min Laufzeit der Puffer schön geschichtet langsam auflud...und bei knapp 65°C im Vorlauf (sieht man eine kleine Spitze), bzw 50°C am Rücklauf die Laufzeit des Brenners abgelaufen war.
    In Punkte der Brennwertsteigerung natürlich ne feine Sache.
    zumal ja die aller unterste Schicht beim Start gerade mal 30...35°C hat...das, was der Dachs mit dem Kondenser da schon ne Zeitlang als Futter bekam (Vollbrennwertnutzen)


    Also ich find das aufm Ersten blick nicht schlecht
    ...und stöber nachher nochmal rein


    aber erstmal nochmal die Frage
    - Kessel, wird vom Dachs angefordert ja?
    - Warmwasser auch vom Dachs?
    bitte jeweils mal bivalenzzeiten/sperrzeiten sagen (naja, Kessel ham wa ja schon)