Eigenbau: Welle des R180 anzapfen

  • Hallo Leute!


    Ich habe vor längerem schon gefragt, wie man den Generator mit der Welle des R180D verbindet. Daraufhin war die Hardyscheibe und gewisse (Elastizitäts-)Kupplung oft gefallen.


    Nun, wie bringe ich die große Schwungscheibe vom R180D um die Welle zu nutzen?


    Oder besser....wie kann ich das Schwungrad am Motor lassen und an die mitgelieferte Riemenscheibe eine Welle anbringen?


    WIe macht ihr das?


    Gruß

  • Hallo logic88


    Erst einmal, du kannst die Schwungscheibe nicht einfach weg lassen, der Motor braucht die Schwungmasse um laufen zu können.


    Wieso willst du die Scheibe überhaupt abschrauben?
    Wenn du den Generator mit Hardyscheibe am Motor verbinden willst, gibt es einmal die Fertigen Industriekupplungen und zum anderen die ais dem KFZ Bereich.


    Du musst halt nur zu sehen dass du die Generatorwelle, also den Generator von der Höhe und Seite genau zur Motorwelle ausrichtest.
    Am besten auf einem Rahmen.


    Du musst denn nur noch sehen das du die Schwungscheibe so umarbeitest, dass die Hardyscheibe angeschraubt werden kann.


    Für die Motorseite gibt es wie gesagt fertige Sachen zu kaufen.
    Wenn du es mit einer Hardyscheibe aus dem KFZ Bereich machen willst, musst du dir nen passenden Flansch drehen lassen.

  • Hi,
    ich habe meinen R180 mit einem Keilriemen und 2 Keilriemscheiben mit dem Aggregat verbunden, und auch noch einen Keilriemspanner eingebaut, um beides einfach zu trennen.
    LG
    MichiMotorFreak

  • Hallo,
    auch wenn der Beitrag schon etwas älter ist wird es auch in Zukunft sicherlich noch gelesen werden ;-)
    Da eine Riemenkupplung immer mit Verlusten behaftet ist ,sollte die Direktkupplung immer bevorzugt werden.Ich habe mir damals aus wenigen Teilen eine selber gebastelt welche aus drei Schwingungsdämpfern vom Typ B besteht.



    Die Seite mit dem M10 Gewindestummel schraubt man in die drei M10 Gewindelöcher welche für diese Keilriemenscheibenbefestigung auf der Schwungscheibe gedacht sind.Als "Gegenstück" habe ich eine 3mm V2A runde Metallplatte benutzt in der Zentrisch ein Loch entsprechend der anzuschließenden Generatorwelle eingebracht wurde,sowie drei weitere M10 Löcher für die Aufnahme der Schwingungsdämpfer.Mit kurzen M10 Gewindeschrauben kann man dann die Metallplatte mit dem Schwindungsdämpdern verbinden.Der anzuschließende Generator muss nun nicht mehr ganz so exakt Zentrisch zur Motorwelle sitzen da die Schwindungsdämpfer einige mm Versatz ausgleichen können.



    Ich benutze diese Kupplung seit etwa 5 Jahren mit großem Erfolg.Der Generator wird mit etwa 3kW elektrisch belastet und liefert bis zu 32V Ladeendspannung 100A.


    viele Grüße
    Leon M.

  • Das ist sicher in erste Näherung gut, aber technisch wenig sinnvoll die Metallgummis im Dauerbetrieb auf Scherung zu belasten.


    Sollten die gerissen sein:
    Über rechte Winkel die Dinger um 90° Kippen und auf Druck belasten steigert die Lebenserwartung/Zuverlässigkeit.

  • Na ja ,als Schwingungsdämpfer müssen sie ja ständig Scherungskräften wiederstehen können,wenns dumm kommt wirken diese Kräfte zu 360° auf den Dämpfer ein.Zusätzlich kommen noch die entsprechenden Druck- und Zugkräfte aufgrund des Gerätegewichtes dazu,welche bei meiner Anordnung zum großteil wegfallen.Um das auf Dauer auszuhalten wurden diese Teile entsprechend entwickelt.Ich glaube dein Einwand war daher wenig "technisch sinnvoll".