Lion Powerblock: Der Löwe versucht sich in Öl

  • Hallo,


    den Lion soll es in Zukunft auch mit einem (Heiz-, Pflanzen-)Öl-Brenner geben. Das finde ich eine gute Idee und es würde das Heizölspektrum von mKWK-Anlagen erweitern. Auch glaube ich, dass es deutlich einfacher sein wird, einen Pöl-Brenner störungsfrei zu betrieben, als eine Wärmetauscher mit Abgasen aus einer Feststoffverbrennung. Pellets sind in diesem Fall doch etwas schwieriger zu handhaben, sonst wäre die Sunmachine schon längst am Start.


    Gruß,
    Gunnar

  • nun ja,
    als erstes wohl für Heizöl

    Zitat von "Pressemeldung von Otag"

    16.09.2009
    Start der Kooperation mit aws, Shell und Total Deutschalnd


    OTAG startet heute die Kooperation mit den 3 Firmen zur Realisierung des „lion-Powerblocks oil“.
    Ziel ist es, bereits im nächsten Jahr den „lion-Powerblock oil“ für schwefelarmes Heizöl EL als Seriengerät anzubieten.

  • Moin,


    Zitat

    Sollte das Unternehmen nicht erst mal dafür sorgen,


    dass die Gas-Anlagen richtig laufen, bevor nun die nächste Baustelle aufgemacht wird?


    sehe ich auch so. Senertec ist da ja auch ein gutes Beispiel für. Die Öl-Dachse sind einfach nicht so zuverlässig wie die Gas-Dachse. Mit Heizöl gibt es einfach mehr Probleme als mit Gas, das bringt der Brennstoff mit sich.


    Gruß
    Tom

  • Die Öl-Dachse sind einfach nicht so zuverlässig wie die Gas-Dachse. Mit Heizöl gibt es einfach mehr Probleme als mit Gas, das bringt der Brennstoff mit sich.


    Der Unterschied zwischen einem Motor-BHKW mit Erdgas und Heizöl ist relativ groß. Bei einer externen Verbrennung ist der nicht mehr so gewaltig. Hat jemand einen Vergleich zwischen der Wartungsintensität von Gaskesseln und Ölkesseln? Daher könnte ich mir schon vorstellen - sofern die sonstigen offenen Baustellen geschlossen wurden - dass ein Heizöl-Lion dann besser dasteht als ein Mini-BHKW mit Diesel-Motor. Auf dem Feld ist die Konkurrenz noch nicht so groß. Ich kann dann nur viel Erfolg wünschen.


    Gruß,
    Gunnar

  • Hallo Forengemeinde,


    ich verfolge schon seit einiger Zeit die Foren und somit die Stimmen über den Lion. Diese fallen meist negativ bis grauenhaft aus. Entlastend muss ich aber sagen, dass diese Beiträge schon etwas in die Jahre gekommen sind. Mich würde jetzt vorallem interessieren ob es Neuigkeiten über die Zuverlässigkeit des Lion gibt und ob noch mehr als einer im Forum unterweges ist der positive Erfahrungen mit ihm gemacht hat???


    Ich glaube auch das die Dampferzeugung für den Doppelkolben-Lineator vergleichbar störungsfrei oder auch störungsbehaftet sein dürfte wie mit den Erdgas betriebenen. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann warum die Pellet-Version nicht geeignet sein sollte??? ?(

  • Ich glaube auch das die Dampferzeugung für den Doppelkolben-Lineator vergleichbar störungsfrei oder auch störungsbehaftet sein dürfte wie mit den Erdgas betriebenen. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann warum die Pellet-Version nicht geeignet sein sollte??? ?(


    Die Dampferzeugung war nicht das Problem beim Lion, sondern der Linator selbst, bei dem in einer der ersten Serien ein Zulieferbauteil (ich glaub es war ne Dichtung) schlappgemacht hat. Ich gehe mal davon aus, dass das mittlerweile behoben ist.


    Der Unterschied zwischen einem Gas-, Öl-, und Pelletbrenner besteht darin, dass die beiden ersten relativ sauber verbrennen, wohingegen ein Pelletbrenner naturgemäß auch einen merkbaren Ascheanteil von sich gibt. Diese Asche kann sich auf die Wärmeübergangsflächen beim Dampferzeuger niederlassen, womit die Wärmeübertragung von der Flamme in den Dampfkreislauf erschwert wird. Daher braucht man eine recht ausgefeilte Technik, die das Zubacken (wirkt wie eine thermische Isolierung) verhindert, damit man nicht einmal die Woche den Brennraum putzen muss.


    Gruß,
    Gunnar