Dachs HKA: ENS3-Abschaltung

  • Moin Dachsnutzer,


    habe sporadisch die Situation, dass eine oder beide Maschinen wegen einer ENS3-Abschaltung stehen bleiben. Ich erkenne das bei der Fernüberwachung, muss dann aber vor Ort fahren, weil eine Ferneinschaltung hier nicht möglich ist.
    Verbunden mit einer endgültigen Abschaltung (Fehler 66) ist ein mehrfacher Versuch einen Neustart zu realisieren. Das geht letztendlich auf die Starthäufigkeit, die mir das Verhältnis Bh/Start arg demoliert.
    Mein EVU (Vattenfall) erhält die Stördaten von mir und versucht Gründe dafür auszumachen.
    Hat jemand ähnliche Probleme?


    Gruß Dietrich

  • Impedanzspünge sind z.B. durch grosse Landwirtschaftliche oder Industrie Maschinen möglich. Sind welche in der Nähe ??? :(


    Kann aber auch ein mittlerer oder großer Aufzug sein.

  • Moin Dietrich,


    ich hatte dieses Problem auch schon mal :( (welches hatte ich eigentlich noch nicht ? :P).


    Bei mir war es an der etwas zu hohen Netzspannung gelegen. Die war zwar noch in der Toleranz aber das reichte das in der Früh und am Abend (manchmal auch mittags) wenn auf der Hochspannungsseite nachgeregelt wurde der Dachs und meine Wechselrichter der PV-Anlage abgeschaltet haben. Ich habe dann die Spannungen gemessen und aufgezeichnet und mein EVU damit konfrontiert. Die haben dann in Ihrer Trafostation auch einen Schreiber aufgestellt. Das Ende vom Lied war, das die das Übersetzungsverhältnis ca. 1,5 Monate bei Wartungsarbeiten erhöht hatten und dadurch die Spannung im Netz leicht erhöht wurde. Natürlich hat erst keiner von denen etwas davon gewusst und es kamen dann Kommentare wie Querschnitt der Zuleitungen zu gering dadurch dann natürlich Probleme mit der Impedanz usw.. @:pille
    Nachdem ich denen aber meine Meinung ge...t habe haben die das Übersetzungsverhältnis wieder geändert und seitdem gibts keine Probleme mehr ;)


    Gruß
    Thomas

  • Es ist ja schon der Hammer, die EVUs erwarten eine ENS , die bei bestimmten Werten das BHKW vom Netz nimmt, die EVUs haben aber keine Überwachung, ob sich ihr Netz in dieser Range befindet.


    Bei mir war das ähnlich wie bei Tom. Da in meinem Haus eine Netztrennstelle des EVUs ist, bekomme ich aus 2 Richtungen, also von 2 Trafostationen den Strom. Als wegen Arbeiten eine der beiden Leitungen mal wegen Arbeiten am Netz abgeschaltet werden musste, wurde nur noch die Gegenseite wieder zugeschaltet und somit hatte ich nur noch von einer Seite Strom. Keiner hat was gemerkt, bis ich den Dachs installierte. Der ging regelmäßig auf Störung, weil Spannungsschwankung zu groß. Zunächst suchte ich im Haus, aber nachdem alle Fehlerquellen ausgeschlossen waren musste das EVU anrücken, die dann den Fehler gefunden haben. Mit zuschalten der 2. Leitung war das Netz nun wesentlich stabiler.


    Damit zeigt sich, dass wir Klein-EVUs zur Stabilität und Sicherheit der Netze beitragen. =)


    Grüße


    Bruno

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  • hallo!
    fragt mal bei eurem EVU an ob die ENS nötig ist.
    bei mir (rwe) braucht man sie nicht.
    ist dann vom servicepartner ausgeschaltet worden.


    mfg dopel

  • JA ENS wird grundsätzlich zum sicheren Abschalten benötigt. Der Servicepartner musss sich auch von Senetec den Freischaltcode hoen, wenn die ENS wirklich deaktiviert werden soll, vorher aber einfach mal überlegen, wie TOM schon berichtet hat, was es sein kann. Meist sinds nur "Kleinigkeiten" die leicht abgestellt werden können, so das die Schutzfunktion der ENS erhalten bleiben kann. :P

  • Hallo dopel,


    wenn ich die Funktionsweise einer ENS richtig verstehe, dann ist sie auch dafür da, das BHKW vom Netz zu trennen, wenn das EVU Ihr Netz abschatet, weil z. B. arbeiten daran gemacht werden. Wenn nun das BHKW nicht abschaltet liefert es weiter Strom ins Netz, was den Arbeiter im Graben vor dem Haus sicher freuen wird. Zeigen wird er dies dadurch, dass ihm die Haare zu berge stehen.


    Oder seh ich da was falsch...


    Grüße


    Bruno

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  • Hallo Bruno, hallo dopel


    auch ohne ENS geht der Dachs vom Netz wenn das EVU abschaltet,
    die ENS schaltet aber in erster Linie sofort bei Spannungsschwankungen, Hertz- Fehlern ;), Impedanzdifferenzen usw ab, jedenfalls beim ENS im MSR2- Regler. Da kann mann, wenn man den 5stelligen Code kennt die ENS - Einstellwerte ändern.


    Grüße AxelF


    PS: ich kenn den Code auch nicht! ?(

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Tach

    Zitat

    Original von Dachsfan
    JA ENS wird grundsätzlich zum sicheren Abschalten benötigt. Der Servicepartner musss sich auch von Senetec den Freischaltcode hoen, wenn die ENS wirklich deaktiviert werden soll, vorher aber einfach mal überlegen, wie TOM schon berichtet hat, was es sein kann. Meist sinds nur "Kleinigkeiten" die leicht abgestellt werden können, so das die Schutzfunktion der ENS erhalten bleiben kann. :P


    die ENS ersetzt die jederzeit zugängliche Trennstelle
    Zum Abschalten beim zB Netzausfall wird die ENS nicht grundsätzlich gebraucht, sondern das ist halt ein Zusatz wegen mehrfacher Sicherheit etc


    Wenn zB der Hausanschluß bei einem größeren Gewerbebetrieb
    an einem Kabelverteilerschrank direkt angeschlossen ist , kann das ggfs die jederzeit zugängliche Trennstelle sein und die ENS könnte im BHKW deaktiviert werden.


    MfG

  • nochmal hallo!


    Senertec gibt den code nur raus wenn man sich vom EVU bestätigen lässt das die ENS nicht gebraucht wird.
    laut servicepartner ist die individuell für jede steuerung und an die seriennummer gekoppelt.


    mfg dopel

  • gemäß den technischen Anschlußbedingungen benötigt man für den Netzparallelbetrieb entweder eine jederzeit zugängliche Freischaltstelle oder ENS . :O


    In der Regel ist keine jederzeit zugänliche Freischaltstelle vorhanden.


    Daher muss eine ENS eingesetzt werden. Wenn der Stromversorger darauf verzichtet ( schriftlich) erhälst Du den Freischaltcode von Senertec über den Servicestützpunkt und die ENS kann anders eingestellt oder deaktiviert werden. ;)

  • Hallo Dachsfan,


    soweit ich weis, werden die TAB von den EVUs erlassen, und damit könnte es Theoretisch sein, dass das eine oder andere EVU auf eine ENS verzichtet. In der Realität kann ich mir das aber nicht vorstellen.


    Bei mir im Keller ist eine stets zugängliche Trennstelle und das EVU hat einen Schlüssel um da "stets" ran zu kommen. Trotzdem möchte ich, dass die ENS bei mir aktiviert bleibt. Dies würde sich möglicherweise nur dann ändern, wenn ich ständig Ausfallprobleme hätte.


    Grüße


    Bruno

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  • Moin an alle,


    es ist zum Heulen. Es häufen sich die ENS-Abschaltungen seit Ende Februar, bin gerade wieder mal unterwegs gewesen und das war gut. Habe diesmal erlebt, dass die installierten Leuchtstoffröhren rythmisch flackern mit regelmäßig wiederkehrenden Pausen oder ohne.
    Auf der gegenüberliegenden Strassenseite ist in einem Wohnblock ein größeres BHKW installiert und ich vermute nun, dass es daher zu Störungen kommt. Das EVU hat bisher für die von mir aufgegebenen Störzeiten keine Unregelmäßigkeiten im Netz festgestellt und es ist auch unwahrscheinlich, dass Verbraucher im Haus selbst so gleichmässig Störungen erzeugen.


    Werde weiter berichten.


    Gruß Dietrich

  • Da hast Du recht, die Störungen kommen warscheinlich von aussen. Aber die ENS Störungen und auch das flackern kann aber auch z.B. losen Klemmen in einer Hauptverteilung verursacht werden. :]
    ( In Deinem Haus)