Beiträge von Atommafia

    Tach

    Hallo miteinander,



    2. wäre ein dicker Schalter beim Hausanschluss und Schlüsselübergabe an VNB
    ...alternativ, ein Glaskasten mit Schlüssen am Eingang
    nciht auch frei zugänglich?


    Ein Schlüssel für die Netzbetreiberbeauftragen um das Gebäude betreten zu können ?


    Auf Dauer kein gute Idee, die ganzen Subunternehmer +Co , da kommt höchstens mal ein gewitzer Leiharbeiter auf dumme Ideen und beschafft sich
    Nachschlüssel von diversen Hütten :-)


    MfG

    Tach


    Das was im Grundbuch steht oder nicht steht gilt. Also wenn das Wegerecht oder Leitungsrecht nicht drin steht haben die keins
    Erst wenn man das Ergebnis der Voranfrage hat sollte man an den Netzbetreiber herangehen und ggf. die Verlegung der Leitung verlangen.


    Wann und wo wurde die Leitung errichtet, wie war die Gesetzeslage damals und was ergibt sich daraus für den konkreten Fall
    Beispiel : Leitungen die zu Adolfs Zeiten errichtet wurden, dann kam zB die DDR und danach die Wiedervereinigung.
    Schön kompliziert im Streitfall


    MfG

    Tach


    ist das eine direkte Messung oder eine Wandlermessung ?
    Einfach ein Bild vom Zähler reinstellen


    Und abgerechnet wird nach den Netznutzungsgrundlagen die zwischen Lieferant und Netzbetetreiber abgestimmt wurden
    Wie erfolgt die Abrechnung mit dem Lieferanten : HT+NT zusammengerechnet ?


    Wenn der Lieferant mit dem Netzbetreiber RLM statt SLP abrechnet dann wäre das ein Grund für die Probleme betreffend Zählerwechsel


    MfG

    Tach


    Moin Moin,


    ich glaub da habt Ihr schlechte Karten. Zwar würde ein normaler Drehstromzähler nicht abrauchen - das ist definitiv Käse -


    das ist nicht richtig: Leitungsgrenzen für die Meßeinrichtungen stehen zB in der Netzbetreiber-TAB
    Bei 46 kW und etwas Blindleistung ist ein Standard-63 Ampere Drehstromzähler am Limit, da kann schon der TAB-Passus Ab xx Ampere Betriebsstrom / Leitung Wandlermessung
    erforderlich zutreffen



    MfG

    Tach



    Es gibt Zweirichtungszähler in Eintarif -Zweitarif und als Maximumzähler
    Auch mit getrennten Zähllimpulsausgängen für Richtung 1 und Richtung 2


    Und als Netzbetreiber kann man auch zB ein 4-Q-Zähler mit Fernzählung einbauen weil man den Betreibern wegen den Zählerständen nicht dauernd nachlaufen will und den Stromlieferanten für Richtung 1 zB nur den Meßpreis für einen einfachen Zähler in Rechnung stellen.
    Das klappt wenn man will :-)



    Die Ära der Ferrraiszähler ist in absehbarer Zeit beendet, in 5-10 Jahre sind im auch im Haushaltsbereich elektronische Zähler mit Fernzählungzusatz über GSM /Powerline /433 Mhz-Funk Standdard, schon alleine wegen der einfachere Ablesbarkeit



    MfG

    Tach



    auch bei einen 4-Quadrantenzähler kann man den Anbieter für
    Richtung 1 Bezug wechseln, zwei getrennte Zähler sind nicht erforderlich.


    Die Zählwerke für den Bezug werden EDV-technisch dann mit den neuen Stromlieferanten verküpft und abgerechnet


    Die Zählwerke für die Lieferung werden EDV-technisch mit den Netzbetreiber verknüpft und entsprechend abgerechnet.



    Ich kenne tausende Fälle wo das so funktioniert


    Vielleicht sollte man sich im Meerbusch ggfs eine neue EDV anschaffen
    und die alte aus Monopolzeiten abschalten



    allerdings Richtung2 Lieferung betrifft nur den Netzbetreiber und interessiert die Stromanbieter-AG -GmbH im gleichen EVU-Konzern,
    überhaupt nicht


    MfG

    Tach

    Zitat

    Original von Dachsfan




    Das ist juristisch so - alles Klar ??? ^^



    EVU etwas übers Eichrecht erzählen ist wie Eulen nach Eythylen tragen


    Manche EVUs sehen die Mini-BKWS aus der praktischen Seite:


    Bei kWK-Abrechnung braucht man vierteljährliche Zählerstände


    Für die ggfs jährliche Bezugabrechnung braucht man auch einmal den Stand


    Die EEG/kWK Umlageabrechnung zwischen den EVUs
    wird mittlerweile nicht mehr vierteljährlich sondern monatlich durchgeführt


    Wenn man genug Zähler einer Sorte im Netz hat, kann man die Eichfrist verlängern mittels Stichprobenverfahren
    Die Zählervarianten will man daher nicht ausufern lassen

    Also kurzerhand Max-Zähler mit Fernzählung rein, diese hat wegen Monatssonderkunden sowieso vorrätig



    Natürlich kann sich die Sichtweise bei den EVU bei Mini-BHKWs ändern,
    vielleicht wartet man eines Tages auf die Zählerstandsmitteilungen der Betreiber, Motto :die wollen was von uns und nicht umgekehrt


    Und wenn man gerade die Nachrichten über das Geschäftsgebahren von Heizkostenabrechnungsfirmen liest, dagegen sind wir ja beim EVU geradezu seriös


    MfG

    Tach


    Korrekte Messung der Wirklichkeit bei ungleicher Bezu/Einspeisung auf den
    drei Außenleitern ist kein Beschiss.


    Das wird im Eichrecht sicherlich auch so gesehen


    Ist wie eine Radarfalle die neuerdings auch nachts in der Tempo 30 Zone
    vor dem Kindergarten blitzt, oder gleichzeitig Geschwindigkeit und Abstand


    Zu dicht aufgefahren aber das Tempolimit eingehalten gibt trotzdem Post



    MfG

    Tach

    Zitat

    Original von Dachsfan
    Zweirichtungszähler können auf verschiedene Arten die Messergebnisse ausgeben.


    Leider gibt es Zähler, die gleichzeitig Einspeisung und Bezug messen und auch die Ergebnisse "aufzählen"


    Dies ist, da der Einspeisepreis geringer als die Bezugstromkosten ist, ungünstiger für den Betreiber.


    Überschußeinspeisung oder 100% Einspeisung ?


    Überschußeinspeisung
    Zwei rücklaufgesperrte Drehstromferrariszähler in Reihe:
    Ein Zähler Bezug, ein Zähler Einspeisung


    Mein chipgetunter Dachs hat 6 kW Leistung, 2 KW pro Phase


    Auf Phase L1 liefert der Dachs 2 KW ins Netz, Verbraucher sind keine eingeschaltet, also plus 2 KW


    Auf Phase L2 liefert der Dachs 2 KW ins Netz, beim E-Herd ist der Backofen eingeschaltet, mit 2 KW Leistung, also plus minus Null


    Auf Phase L3 liefert der Dachs 2 KW ins Netz, das Schweißgerät braucht aber 4 KW , also minus 2 KW
    In der Summe ergeben sich plus minus 0 KW, beide Läuferscheiben der
    Zähler inkl Zählwerke bleiben stehen, obwohl auf L3 technisch gesehen Energie aus dem Netz bezogen wird und auf Phase L1 Energie eingespeist wird


    Das Bezugs- und Lieferungzählwerk eines statischen Zweirichtungszählers wird genauso stehenbleiben.



    100 % Einspeisung


    Ein Zähler für den Haushalt
    Der Verbrauch vom Backofen und vom Schweißgerät wird gezählt und nach den entsprechenden Tarif vom EVU in Rechnung gestellt.



    Ein Zähler für den Dachs


    Der Zähler zählt die eingespeisten 6 KW Leistung
    Abrechnung nach KWK,EEG etc


    Ob nun die Überschußeinspeisung oder die100 % Einspeisung verwendet wird, hängt vom Haushaltstarif und von der Einspeisevergütung ab


    MfG

    Tach

    Zitat

    Original von Tom3244
    Hi Mofaklaus,


    ich hatte das gleiche Problem wie du. Der Dachs machte immer wieder Starts aber die Wechselrichter der PV-Anlage nicht. Schuld ist die interne ENS des Dachs (hat nichts mit den Potis usw. an der Front des Reglers zu tun). Die ist zu empfindlich. Frag mal Dachsfan nach der Lösung des Problems ;)


    Grüße
    Thomas



    eine für das EVU jederzeit zugängliche Trennstelle draußen einbauen lassen, zB ein Kabelverteilerschrank, dort drin einen absperrbaren Hauptschalter, und
    das ENS-Zeug kann man stillegen


    MfG

    Tach


    ein statischer Zähler zählt unter dem Strich auch nichts anders als ein Ferrariszähler
    Falls auf einer Phase wegen geriger Last eingespeist wird und auf der anderen Phase zB zufällig die Kaffemaschine und der Fön und des Schweißgerät Strom beziehen und somit Leistung aus dem EVU-Netz bezogen wird.
    Die Summe der drei Phasen ist beim Ferraiszähler richtig und auch beim statischen Zähler.



    Vielleicht will man bei Avacon möglichst alle Kunden wo ein fernabfragbarer Zähler einen Sinn ergibt, Einspeiser oder zB normale Geschäftskunden mit Monatsverträgen bzw Netznutzungskunden mit einer Sorte Zähler abhandeln.


    MfG

    Tach

    Zitat

    Original von Dachsfan


    Da normalerweise ( nach TAB ) immer ein Reservezählerplatz vorhanden sein muss, ist auch "spart einen Zählerplatz" kein Problem.


    Fernauslesung ist derzeit nicht die Regel, sondern nur die Ausnahme.



    im Musterwortlaut der TAB 2000 werden keine Reservezählerplätze mehr gefordert, bei vielen EVUs reicht es aus, wenn für zukünftige Erweiterungen auf der Wand der entsprechende Platz freigehalten wird
    Also ist es eine Kostenfrage, entweder ein Erweiterungsschrank um den zweiten Zähler darin unterzubringen oder ein Zweirichtungszähler
    Und ein ggfs vorhandenes Schaltuhren- bzw TSG-Feld ist kleiner als ein
    Zählerplatz


    Und so selten ist ein Datenfernzählung heute nicht, bei Gewerbebetriebe Marke Hotel,Seniorenheim usw wird schon wegen der Abrechnung der Netznutzung häufig ein gemessenes Lastprofil verwendet
    Wenn da denn ein BHKW installiert wird lässt man die Fernzählung drin


    MfG

    Tach

    Zitat

    Original von Dachsfan


    Hier reden wir von Wandlerzählern, normale können das nicht.


    D.h. Einspeise und Verbrauchszähler sind Wandlerzähler !


    Falls mein Beitrag gemeint ist:


    Was anderes habe ich auch nicht geschrieben und das man direkt- und
    Wandlerzähler nicht mischen kann
    Eine Reihenschaltung zweier Zähler ist auch nicht mehr üblich, da
    es 1-Zählerlösungen für Bezug und Einspeiserichtung gibt,
    man spart ein Zählerplatz
    Und ein Fernzählung ist auch nichts ungewöhnliches, wegen den Quartalspreisen und der monatlichen EEG/KWK-Umlageabrechnung der EVUs untereinander


    MfG

    Tach


    >Soweit es Bernd geschrieben hat, ist das schon richtig. Der Bezugszähler als Wandler-Zähler wird bei der Strommenge sicher sinnvoll sein. Ob der Lieferzähler auch wandeln muss halte ich eher für nicht notwendig, hauptsache er ist genauso Stromfest wie der Wandlerzähler, zählen muss er ja nur maximal den Strom von 2 Dachsen, also 11KW. Kann aber sein, dass es keinen Stromfesten Zähler gibt, der die Menge an Bezug aushält ohne ein Wandlerzähler zu sein.



    beim Übergabepunkt Kunde-EVU kann man nicht einfach normale
    direktmessende und Wandlerzähler mischen.
    Bezugs- und Liefermessung werden dann als Wandlerzähler ausgeführt
    Das gibt es praktischerweise auch alles in einem Zähler
    Dann noch den Zähler über ein Fernzählgerät an eine Telefonnebenstelle anschließen und das EVU kann den Zähler sooft ablesen wie erforderlich


    MfG