Beiträge von maxnicks

    Aus unterschiedlichen Gründen (Sandsteinkeller, Küstennähe) weisen einige unbeheizte Räume unserer Immobilien z. T. eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit auf, obwohl die Gebäude über Drainagen verfügen. In nordischen Kirchen und Jugendherbergen sahen wir selbstregelnde, leistungsfähige Luftentfeuchter mit Abwasseranschluss. Sowas haben wir nun auch ganzjährig aufgestellt. Seitdem haben wir dort keine Schimmelprobleme mehr und ein angenehmes Raumklima. Der Lüfter ist rund um die Uhr in Betrieb, der Kompressor springt bei Bedarf an, der Verbrauch liegt im Schnitt bei 5 kWh pro Tag. Als kürzlich eine alte Duschwanne undicht wurde und das Wasser durch die darunter liegende Decke kam, hat eines dieser Geräte in kurzer Zeit alles perfekt getrocknet. Nie mehr ohne.


    BG, maxnicks

    Ich fordere auch die Nutzer des BHKW-Forum auf, sich beim B.KWK für einen Erstattung der CO2-Abgabe in die Unterstützerliste eintragen zu lassen.

    ...herzlichen Dank. Hab' den B.KWK gerade angefunkt. Mal schau'n, was kommt. Vielleicht können wir auch hier im Forum 'ne digitale Unterschriftensammlung starten. Wer weiß, wie das IT-technisch und revisionssicher geht?


    BG, maxnicks

    Moin liebe Forumsmitglieder,


    zur CO2-Bepreiung hat es eine Verbändeempfehlung an die Politik gegeben. Alle anderen Aktivitäten zum EEG, KWKG und BEHG können auf der Webseite des B.KWK unter https://www.bkwk.de/aktuelles/ nachgelesen werden.

    ...super!! Exakt darum geht es (Zitat):


    "Die Zielsetzung ist ein einfacher Ausgleich für Betreiber von KWK-Anlagen, soweit sie gasförmige Brennstoffe in hocheffizienten KWK- Anlagen einsetzen (entsprechend der Einschränkungen der Förderungen im KWKG und EEG)."


    Ganz herzlichen Dank. Hoffentlich findet der Appell bei den Verantwortlichen Gehör.


    BG, maxnicks

    Statt eines stationären Akkuschranks erwäge ich den Kauf eines "Speichers auf vier Rädern", den es angeblich ab Herbst 2021 für 10.000 Euro geben soll:


    https://www.adac.de/rund-ums-f…delle/dacia/dacia-spring/


    Frage: Gibt es steckerfertige Lösungen, mit denen ich während der BHKW-Pausen den im Fahrzeug gespeicherten Strom für Waschmaschine & Co. nutzen kann (Wechselrichter)? Und wie stelle ich sicher, dass die Fahrzeugbatterien ausschließlich mit eigenem Strom beladen werden (Funkrelais)?


    BG, maxnicks

    Bei früheren Wartungen durch den DACHS Pfleger lag seiner Rechnung immer ein Blatt bei, in dem die durch den Einsatz des DACHS erzielte CO2-Einsparung aufgeführt wurde (s. Anlage).


    Immerhin wird das Öl oder Gas von unseren Geräten ja nicht einfach abgefackelt, sondern intelligent zur Erzeugung elektrischer Energie genutzt. Und mit dem "Abfall" (der Abwärme, die Gross-KW's in die Atmosphäre blasen) beheizen wir unsere Immobilien.


    Da wäre es doch eigentlich mehr als angebracht, sich die derart dokumentierten CO2-Einsparungen entsprechend vergüten zu lassen. Oder?


    BG, maxnicks

    Es lohnt nicht, Auslesegeräte zu kaufen wenn diese kaum benötigt werden. Hier entscheidet die Gerätemenge. Für 50 oder 100 Geräte kann man das kaufen - wenn man aber davon nur 10 betreut, eher nicht.

    Braucht man auch nicht in jedem Fall. Es genügt bereits, sich die zwei Seiten von Kapitel 8 der "Anleitung zur Montage, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung vom SEplus mit MSR2" anzuschauen.

    Und nein, man kann sich nicht stundenlang in eine Regelung hineinarbeiten. Die IO-Stromstärke (nicht Spannung) zu messen, ist Standard. Aber man muß den korrekten Wert des jeweiligen Geräts auch kennen. Dieser ist leider nicht überall angegeben.

    Siehe Seite 44 der o.a. Wartungsanleitung. Wie heisst es noch? Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    Als Fachmann weis man was man darf und was nicht. Und wenn man da nichts vom Clipin Modul weis, (zB weil auf heutigen Schulungen nicht mehr erwähnt), dann wird das LMU erneuert, Punkt. Zumal, solche Baugruppen sollten ohnehin nach 10 Jahren erneuert werden.

    Das Clip-In Modul sichert den Gewährleistungsanspruch des Kunden (der bei Lötarbeiten entfallen würde). Auch erleichtert es dem Techniker die Arbeit. Wer aber die LMU austauscht, obwohl der Hersteller ein günstiges Hardware Update anbietet, und sich dann darauf beruft, er habe es nicht gewusst, gehört für mich zu jener Gruppe angeblicher "Fachleute", die den Ruf der Branche schädigen und um die ich inzwischen einen großen Bogen mache. Denn deren Nichtwissen (oder teure Lernkurve) landet dann als dicke Rechnung beim Kunden und nährt dessen Frust.

    Wenn sich die "Analyse" auf die Interpretation der Warncodes (610, 620, 630) am MSR2 beschränkt, ist das ziemlich daneben. Senertec bietet seinen Technikern ein Servicegerät zum Auslesen der FEHLER-Codes (Ennn) an. Wenn der Techniker aber gar nicht davon weiss oder "es gerade mal nicht dabei" hat, hätte schon ein simples Voltmeter ausgereicht, um festzustellen, dass die Ionisationsspannung des Flammenwöchters weit unter dem erforderlichen Wert lag. Aber auch dieser Check wurde (offenbar mangels Kenntnis der SEplus) einfach übergangen.


    Auch schadet auch nichts, sich weiterzubilden. Damit meine ich nicht die Hersteller-eigenen Seminare, sondern das, was wir Kunden auch machen, wenn wir vor einem Problem stehen: Eigene Recherche ("Google ist Dein Freund") und die Aufnahme in die Email-Verteiler der relevanten Hersteller. Ich gebe zu, dazu bedarf es der Begeisterung für das Thema und der Freude am Beruf. Doch das scheint heute eher die Ausnahme, denn die Regel zu sein.

    Jetzt weiss ich, was ich die letzten Monate vermisst habe: Diese Belehrungen. Dabei geht es doch um was ganz anderes.


    Die qualifizierte Fehleranalyse ist einer try-and-error Mentalität gewichen. Nicht lange suchen, sondern wegwerfen, anstatt zu reparieren. Alte Platine raus, neue rein. Der Kunde zahlt ja. Wie beim Fahrzeug meines Sohns: Als alle Anzeigen im Armaturenbrett angehen, heisst es von der Fachwerkstatt, das Steuergerät sei kaputt (1.000€ plus Einbau). Sein Hausmechaniker fand heraus: Auslöser war ein verschmutzter ABS Sensor. Unglaublich.


    Der andere Punkt ist die mangelnde Kundenorientierung der Hersteller. Beeindruckende Prospekte mit schönen Fotos auf dickem Papier. Wenn man dann gekauft hat, steht man ziemlich alleine da. Rückrufe der Automobilhersteller kennt man schon. Warum gibt's sowas nicht auch bei BHKWs, deren Preis rasch den Bereich eines Neuwagens erreicht?

    Ich weiß nicht, ob es in diesem Forum viele DACHS Betreiber gibt, die die SEplus Brennwerttherme als Zusatzheizung verwenden. Der Kessel stammt eigentlich von Brötje und machte uns bisher nicht sehr viel Freude.


    Erst hatte der Wärmetauscher einen Haarriss. Wir vermuteten eine Leckage im betagten Heizsystem unseres Hauses, konnten aber die Ursache über lange Zeit nicht ausfindig machen. Das war deswegen schwierig, weil das austretende Wasser zusammen mit dem Kondensat der Therme abgeleitet wurde.

    Dann hatte die SEplus in den vergangenen 18 Monaten immer wieder Probleme beim Zünden. Erst nach dem 20. oder 30. Startversuch klappte es. Wir hatten schon das Magnetventil im Verdacht. Brötje kannte nicht nur das Problem mit dem Haarriss, sondern wusste auch um diesen Fehler.


    Ich will gar nicht wissen, wie viele Senertec Kunden 500 € oder mehr für den Austausch der SEplus (Brötje / Siemens) Steuerungsplatine LMU74 bezahlen mussten. Selbst Senertec weist im Betriebshandbuch darauf hin, dass die Platine gerne schon mal vorschnell von den Dachspflegern getauscht wird. Ursache für das Nichtanspringen der Therme war gemäß Brötje ein angeblich alternder (oder unterdimensionierter?) Entstörkondensator auf der SEplus Steuerungsplatine, der zu einem Abfall der Spannung des Flammenwächters führte. Zur Lösung des Problems bietet Brötje eine zusätzliche „hucke-pack“ Platine an (LMU 7633389). Aber es geht auch anders: Ein Ersatzkondensator mit doppelter Kapazität kostete beim Elektronik Versand gerade mal 58 Cent - jetzt springt die Therme wieder problemlos an.


    Was mich daran ärgert: Wenn ein angeblicher Marktführer wie Senertec Fremdmaterial unter eigener Bezeichnung in seinen Anlagen verbaut, sollte das Unternehmen das „Ohr auf der Schiene“ haben und seine Kunden proaktiv(!) über erkannte Defekte informieren. So habe ich meinem Heizsystem über lange Zeit unnötig viel Frischwasser zugemutet und ungezählte Stunden mit dem vergeblichen Anwerfen der Therme verbracht. Das ist nicht nur ziemlich ärgerlich und total frustrierend, sondern für mich auch ein Beweggrund, den Anbieter zu wechseln, wenn mein DACHS das Zeitliche segnet. Wie seht Ihr das?


    BG maxnicks

    Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) hat heute per Serienmail darüber informiert, dass die Frist für zur Einreichung des Antrags auf Befreiung von der Stromsteuer am 31.12.2019 endet.


    Zitat: „Die Entnahme bzw. Leistung von Strom aus fossil betriebenen KWK-Anlagen ist per gesetzlicher Allgemeinerlaubnis erlaubt (§ 10 StromStV), wenn die Leistung der Anlage (Achtung: Anlagenbegriff des StromStG beachten, mehrere Module sind eine Anlage) 50 kW elektrisch nicht übersteigt.“


    Anbei ein hilfreiches Diagram von Heinz Ullrich Brosziewski. Gehe ich richtig in der Annahme, dass der gewöhnliche DACHS-Betreiber mit 5,5 kWel und wärmegeführtem Betrieb nicht davon betroffen ist?

    BG, maxnicks