Beiträge von maxnicks

    Der Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung e.V. (B.KWK) hat heute per Serienmail darüber informiert, dass die Frist für zur Einreichung des Antrags auf Befreiung von der Stromsteuer am 31.12.2019 endet.


    Zitat: „Die Entnahme bzw. Leistung von Strom aus fossil betriebenen KWK-Anlagen ist per gesetzlicher Allgemeinerlaubnis erlaubt (§ 10 StromStV), wenn die Leistung der Anlage (Achtung: Anlagenbegriff des StromStG beachten, mehrere Module sind eine Anlage) 50 kW elektrisch nicht übersteigt.“


    Anbei ein hilfreiches Diagram von Heinz Ullrich Brosziewski. Gehe ich richtig in der Annahme, dass der gewöhnliche DACHS-Betreiber mit 5,5 kWel und wärmegeführtem Betrieb nicht davon betroffen ist?

    BG, maxnicks

    Bzgl. Temperaturfühler sollte der im Menü eingestellt werden und damit die abweichung korrigiert sein.

    Ja, das hatte ich auch gedacht. Aber wenn man der Aussage von dbitt und der Anzeige meines Displays folgt, scheint das mit der vom Hersteller vorbereiteten Anpassung unter Menüpunkt 11/8/16/01 nicht exakt umgesetzt worden zu sein.


    P.S.: Wir haben sehr hartes Wasser. Vor einer Spülung soll sich mein Dachspfleger das Ganze mal anschauen.

    Der Wechsel des Motortemperaturfühlers von SW13 (kurz) auf SW15 (lang) führt zu einer um ca. 30 °C erhöhten Temperaturanzeige.

    ...das ist interessant. Es könnte den abrupten Sprung zwischen dem fünft- und viertletzten Doppelstrich auf dem Temperatur-Display erklären, was den aktuellen Wert weniger kritisch erscheinen lässt (s. Screenshot im ersten Beitrag). Bisher ging ich davon aus, dass diese Abweichung durch die Aktialisierung im MSR2 Menü 11/8/16/01 aufgefangen würde.


    Ich werde den Temperaturverlauf regelmäßig kontrollieren. Sollte er nicht weiter ansteigen, werde ich meinen Dachspfleger bitten, die von Dir empfohlenen Schritte im Rahmen der nächsten Wartung durchzuführen. Ansonsten muss er eben etwas früher kommen.

    Sollte wenn enthärtetes Wasser eingefüllt wurde kein Problem sein, es sei denn es wurde mit Leitungswasser zwischendurch nachgefüllt. Kalkhaltiges Wasser hat bei mir nach 7 Jahren zu einem Motorschaden geführt.

    Die Anlage wurde seinerzeit von Senertec Center mit einem Judo Heifi Fül direkt an das Leitungswassernetz angeschlossen. Durch einen längere Zeit unentdeckten Haarriss im Wärmetauscher der SEplus Brennwerttherme (von Brötje) wurde offenbar viel kalkhaltiges Wasser eingespeist. Daher werde ich meinen Dachspfleger beauftragen, sicherheitshalber den Kühlkreislauf des Motors zu entkalken.

    ...herzlichen Dank für den Tipp, Dietrich.


    Die Ausgangswassertemperatur geht aktuell bis maximal 61 Grad Celsius (Dachs Eintritt, Menüpunkt 4/01). Bei der letzten Prüfung vor rund 1.500 Bh lag der Abgasgegendruck bei 95 mBar. Wenn sich sonst nichts verändert haben sollte (Gasmix, Zündzeitpunkt), könnte es dann eventuell sein, dass sich über die Jahre die Kühlkanäle am Zylinderkopf allmählich zugesetzt haben?


    Als normaler User (ohne Zugang zum Servicemenü) kriegt man eine solch schleichende Entwicklung nicht mit. Stattdessen steht man dann irgendwann vor dem überhitzten Motor, der urplötzlich mit Service Code 120 und einer Motorabgastemperatur von 620(!) Grad abgeschaltet wurde. Dann ist es aber vermutlich bereits zu spät und es wird richtig teuer. Das möchte ich vermeiden.


    BG, maxnicks

    Vor etwa zwei Jahren quittierte der Abgastemperaturfühler seinen Dienst. Der Neue war etwas größer, aber ruckzuck eingebaut und im Menü (11/8/16/01) entsprechend eingestellt. Der Innenraum meines Gas Dachs ist relativ sauber, weshalb Verölung des Steckkontakts als möglicher Grund ausscheidet. Was mir durch den Kopf geht:

    • Gibt es vielleicht Ablagerungen im Abgassystem?
    • Hat sich die Qualität des vom Versorger eingespeisten Erdgases verändert (> magerer)?
    • Ist der allmähliche Anstieg der Abgastemperatur auf eine zunehmende Verschmutzung der Kühlwasserkanäle des Zylinderkopfs zurückzuführen?
    • Kündigt der Kolben seinen Abschied an?
    • Kann man eventuell auch einen Gas Dachs mit reduzierter Leistung fahren wie die ölbetriebenen Geräte?

    Den Ventilsitzen tut die hohe Temperatur jedenfalls nicht gut.

    Die Motor-Abgastemperatur meines Gas DACHS geht stetig in die Höhe: von ehemals 520° (vor rund 6.000 Bh) auf über 550°, obwohl erst vor 1.500 Bh der Abgaswärmetauscher gereinigt wurde. Kann das an der Spritzölkühlung und gealtertem Öl liegen? Wäre ein Keramik-Additiv hilfreich, um die Reibung zu minimieren? Zumindest sorgt Letzteres bei meinem betagten, benzinbetriebenen Van für eine angenehme Laufruhe und nachweislich geringeren Spritverbrauch.


    BG, maxnicks

    ...in der Tat. Beim zweiten Startversuch sprang er problemlos an. Vermutlich half es, dass das Kühlwasser des DACHS von der Therme aufgeheizt wurde, sich über Nacht die Wärme im gesamten Motorblock verteilte und damit auch das Öl etwas dünnflüssiger wurde.


    @Alle: Herzlichen Dank für Eure tatkräftige Unterstützung. Jetzt kann der Winter kommen.

    Ich habe die Kerze BKR7EIX von NGK (Teilenummer 2667) zum Starten eingebaut. Der DACHS sprang sofort an, blieb dann aber mit Code 172 ("Ölstand prüfen") stehen. Was heisst, dass der Öldruckschalter während des Laufs länger als 12 Sekunden offen blieb, was nach längerem Stillstand vorkommen kann, aber nicht ganz ungefährlich ist. Die aktuelle Füllmenge beträgt ca. 11,5 Liter (Peilstab: 16 cm), müsste eigentlich reichen.

    So sieht es unter der Geräteverkleidung aus, wenn Du Deinen Dachspfleger mit dem Spülen des Plattenwärmetauschers beauftragst und er offenbar nicht weiss, wie man vernünftig einhanft. Davor gab es permanenten Wasserverlust durch einen Haarriss im Wärmetauscher der Therme. Sagt Dir auch keiner - musst Du selbst kraus kriegen. Für den Angebotpreis zum Austausch hättest Du Dir fast einen neuen Kessel kaufen können.


    Apropos Preis: Mangels analytischer Fähigkeiten, entsprechender Kenntnisse und/oder Erfahrung wird schnell mal das eine oder andere Bauteil getauscht: Egal ob Gebläsemotor, Magnetventil, Steuerplatine oder Zündkerze - immer sind es gleich mehrere Hundert Euro, die Du als Kunde abdrücken musst. Natürlich zuzüglich Anfahrt. Und immer plus Mehrwertsteuer. Und immer Neuware, sofern überhaupt noch verfügbar. Aber ohne die Gewissheit, dass es dann auch wirklich funktioniert.


    Irgendwann fängt der "doofe Kunde" an, sich zu informieren. Vom Gas lässt er die Finger weg. Aber er muss nicht den Monteur rufen, wenn er das furchtbar teure Motorenöl des Herstellers (nein, keine Experimente!) bei Bedarf auch selbst nachfüllen kann. Geht aber nur hinter der Geräteverkleidung! Und da BHKW-Betreiber in der Regel technik-affin sind, ist auch ein Kabelbaum nach zwei Stunden problemlos ausgetauscht. Inzwischen gibt sogar ein kleines Lager an Ersatzteilen mit Anlasser, Umwälzpumpen und anderem hinter der Verkleidung montierten Material, damit die Familie nicht urplötzlich im Kalten sitzen muss.


    Vom Prinzip des BHKW bin ich nach wie vor überzeugt. Aber ich hätte nicht gedacht, dass das von mir gewählte Modell so betreuungsintensiv ist und der Familienfrieden gelegentlich darunter leidet. Es gibt tatsächlich Momente, da sehne ich mich nach meinem einfachen Buderus Brennwertkessel zurück.

    Bei der Senertec Spitzenlast Therme SEPlus (einem Brötje Kessel) kommt die Systemregler-Platine mit der Bezeichnung LMU74.001A100 zum Einsatz. Sie wurde offenbar von der Firma SIEMENS entworfen / realisiert und ist in ähnlicher Form auch bei Brennwertgeräten des Herstellers ELCO im Einsatz.


    Frage an die Experten im Forum: Kann man die LMU74 Platine mit der Version 001A100 problemlos durch den Typ 002A100 ersetzen? Handelt es sich dabei um ein verbessertes Update der ersten Version oder um eine signifikant andere und für den Austausch eher ungeeignete Variante?


    BG, maxnicks

    Bekanntlich hat Senertec unter der Bezeichnung SEplus eine Brennwerttherme von Brötje verbaut und vor den Bauch des Pufferspeichers geschraubt. Seitdem unser DACHS aus der Förderung gefallen ist und nur noch bei entsprechenden (Strom-)Eigenbedarf ackert, muss die kleine Therme häufiger ran.


    Bei der Analyse etwaiger Störungen ist das MSR2-Handbuch allerdings nicht sehr auskunftsbereit: Drei Fehlercodes mit je einem Halbsatz, mehr nicht. Das Heft mit dem sperrigen Titel "Anleitung zur Montage, Inbetriebnahme, Bedienung und Wartung von SEplus mit MSR2" ist da schon etwas gesprächiger. Doch selbst das dortige, volle zwei Seiten umfassende Kapitel Nummer 8 "Störungen - Ursache und Maßnahmen" ist unvollständig.


    Als die Therme jetzt wieder mal mit Warncode 620 stehenblieb, erinnerte ich mich an die dem Wartungspaket beigefügte Anleitung von Brötje. Stand da nicht irgendetwas von "Brennerrohr reinigen"? Das Youtube-Video eines Handwerkers brachte die Lösung: Die Ionisationselektrode fungiert als Flammenwächter. Wenn das Brennerrohr zuviel Ablagerungen aufweist, können die im Gasstrom enthaltenen Elektronen nicht mehr fließen und das Gerät schaltet ab.


    Die Lösung: Das Edelstahl-Brennerrohr mit feinem Schleifpapier (320er Körnung) blank putzen - schon läuft die Kiste wieder. [Achtung: Keine Haftung von meiner Seite. Es gelten die für Arbeiten an Gasanlagen üblichen Vorschriften].


    BG, maxnicks