Beiträge von Dachsfan

    Dachsfan: Ich habe irgendwie Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der Modernisierung -

    Wenn ich da keinen Denkfehler habe, rechnet sich die Modernisierung vermutlich nie.

    Wenn Du uns Deine Gedanken nicht mitteilst, können wir Dir auch nichts dazu sagen.


    Die Alternativen wären sicherlich neben der Eigenreparatur ebenfalls ein Invest vornehmen, wo es jedoch keine Förderung und keine Stromerzeugung gibt.

    Hatte gerade ein Gespräch mit einer HR Dachsbetreiberin die von der Wirtschaftlichkeit Ihres Heizöldachs überzeugt ist.

    Besonders wenn ich mir den Juli Baseloadpreis ansehen siehe hier und es im 3. Quartal über 30 ct / kWh für den eingespeisten Strom gibt + vermiedene Netzkosten + KWK Zuschlag ( 8ct / kWh nach Mod. ) und Energiesteuerrückzahlung auf das Heizöl sind das ca. 40 ct / kWh * 5,3 kW = > 2 € / Bh also ist die Wärme sehr kostengünstig, wenn ich mal mit 3 € / Bh Heizölkosten ausgehe. ( ca. 1,8 l * ca. 1,5 € / l )

    Den Wärmepreis von unter 10 ct / kWh musst Du erst mal Alternativ realisieren.

    Allerdings müsste man jetzt eigendlich noch die Wartungskosten des Dachs berücksichtigen, die jedoch von der Energiesteuerrückerstattung fast kompensiert werden, da bei einer alternativen Ölheizung auch Wartungskosten anfallen.



    Mit einer alternativen fiktiven Heizölheizung machst Du aus 1 l Heizöl zu ca. 1,50 € etwa 7,5 - 8 kWh Wärme, je nach Systemthemperatur etc. also zu etwa 20 ct / kWh wobei die Stromkosten der Heizung noch dazukommen.


    Ich kenne jetzt auch Deinen Strompreis nicht, denn Du hast ja auch verdrängte Stromkosten usw.


    entweder Kolbenringe oder ein Kolben fällig.

    Auf jeden Fall ein Kolben der inkl dem notwendigen Dichtungskit geliefert wird.

    Der Feuersteg also das Teil vor dem ersten Kolbenring ist immer stark verschlissen, so das ein neuer kompletter Kolben inkl. der Kolbenringe notwendig sind. Die Kolbenringe sind bereits montiert.

    Was ist denn aktuell der KWK-Bonus für 25% oder die 50% Modernisierung?

    Auf die eingespeiste Strommenge gibt es, wenn man das BAFA Zertifikat der Modernisierung bei seinem Netzbetreiber vorgelegt hat, 8 ct / kWh und den eigenverbrauchten Strom 4 ct / kWh.


    Die Förderdauer ist bei einer 25 % Modernisierung 15 tsd Bh, bei der 50 % Modernisierung 30 tsd Bh. ( nicht mehr wie früher 10 Jahre, also nicht zeitlich begrenzt )


    Wenn ich jetzt eine Volleinspeisende Anlage betrachte, wären das bei einem HR Dachs und 50 % Modernisierung also 30.000 Bh * 5,3 kW = 159.000 kWh Förderdauer * 8 ct / kWh = 12.720 € Fördersumme.

    Ich glaube MwSt fähig, da müsste ich aber nachsehen.

    Das Schnalzen hatte das Ventilspiel auf 0,5 reduziert (er hat es nachgemessen). Wir haben nochmal eine Ölinjektion gemacht und dann nochmal einen Startversuch. Der Dachs macht dann 3-4 Zündungen (verbrennt wahrscheinlich das Öl), geht dann aber wieder aus bzw. läuft nicht weiter.

    Zunächst einmal sicherlich im Namen aller hier, bedauern wir sehr, dass Du kein Glück hattest. <3 Wir haben DIr alle die Daumen gedrückt!



    Gut ist, dass das Schnalzen etwas gebracht hat, denn Du hattest ja wenn ich mich richtig entsinne 0,1 - 0,2 mm mehr Ventilspiel, was eindeutig auf Ölkohle hindeutet.


    Nun schreibst Du, dass nach einer Ölinjektion mehrere Zündungen erfolgten ( also genug Kompression vorhanden war ), jedoch nach 3 - 4 Zündungen, der Dachs nicht mehr zündete, da die Kompression nicht ausreicht.


    Nun das Schmieröl der Schmierölinjektion sorgt für eine gewisse Abdichtung an den Ventilen und am Kolbenring. Damit erhöht sich die Kompression etwas und offenbar reichte es dann.


    Das Messergebnis mit dem mechanischen Prüfer: magere 13 bar. Wir gehen davon aus, dass das bei einem Selbstzünder zu wenig ist.

    Ja auch die Messung beweist meine Einschätzung, dass einiges an Kompression vorhanden ist, denn Du konntest das Schwungrad ja nicht durchdrehen. 13 bar ist leider zu wenig, wenn die Messung stimmt, d.h. der Adapter dicht war und das Messgerät richtig anzeigt ( der höchste Wert wird genommen)

    Bitte Messung zwei oder drei mal durchführen.


    Mein KFZler traut sich zu, den Dachs zu reparieren, ... müssen Drehmomente, Einstellungen etc. hinterher auch wieder stimmen.

    Ich kenne mehrere Kfz Werkstätten die einen HR Dachs haben und auch den Motor repariert haben.

    Ist ja kein Hexenwerk, die Drehmomente kann ich Dir gern sagen, Eingestellt wird da nichts.


    Der richtige Weg wäre jetzt entweder Modernisieren oder den HR Dachs verkaufen, es gibt imemr wieder Interessenten die gutes GEld für einen auch defekten HR Dachs bezahlen, da dieser nicht mehr gefertigt wird. Ich denke schon, dass Du gutes Geld dafür bekommst. Musst Du Dir überlegen, wenn Modernisieren, rechne Dir die 50 % Modernisierung gut durch, die sollte Wirtschaftlicher sein, als die 25 % und Du bekommst natürlich mehr Teile erneuert. Der KWK Zuschlag beträgt das doppelte über die Laufzeit im Vergleich zur 25 % Mod. bitte berücksichtigen.

    Nur was hilft die Solarthermie in Spitzenlastzeiten :?::bodycheck:


    Frage: Muss man das mit der Steuer auch im Vorfeld beantragen?

    Oder erst nach rechnungsstellung?

    Eine Solarthermieanlage erwärmt kaltes Trinkwasser zu Warmwasser, im Sommer oft ganz alleine.

    Steuer musst Du nach der Maßnahme dem Finanzamt vorlegen, die Rechnungen und Bescheinigungen.

    Die Zirkualtionspumpe sollte aber nicht ununterbrochen laufen.

    Was soll das nun beudeten, in Mehrfamilienhäusern sind die Zeit und Temperaturgesteuert, wie auch in anderen Objekten. Im EFH kann man nach seinen Wünschen arbeiten, auch mit einem Anforderungstaster oder mit kurzem Wasserhahn öffnen die Zirkulaton einschalten.

    Weißt Du da was konkretes? Oder sind das Vermutungen?

    Und muss das dann Monovalent sein?

    Das ist 100 %ig und keine Vermutung.

    Du darfst keine Fossilen Energien mehr verwenden, so steht es wörtlich in den neuen Richtlinien die mir vorliegen und ab dem 15.8.22 gelten sollen. Also z.B. ein Pelletofen darf vorhanden sein, also muss ich mit nein antwortn,muss nicht monovalent sein.

    Wohlgemerkt 35 % Basisförderung WP bleibt + 5 % ebenfalls + 10 % derzeit nur wenn man Ölkessel abschafft und ab 15.8. auch wenn man einen GAskessel der mind. 20 Jahre alt ist abschafft und das Gebäude künftig nicht mit fossilen Brennstoffen heizt.

    Das ist mir neu. Es hieß doch in den Nachrichten, dass die Fördersätze für die Sanierung von Bestandsgebäuden eher abgesenkt werden sollen? Ist die neue WP-Förderung befristet, und bis wann?

    Also die neue WP Förderung ( bzw. BEG Reform für Einzelmaßnahmen ) wird offiziell erst am 15.August bekannt gegeben, alle Anträge bis zu dem Tag sind alte Förderung.

    Neu ist eigendlich nur das mind. 20 Jahre alte Gasheizungen die gegen WP ersetzt werden dann auch mit 10 % zusätzlich zu den 35 % also genauso wie Ölheizungen gefördert werden.


    Die neue Förderung gilt erst mal unbefristet, bis wieder eine neue kommt oder die ausläuft ( Datum wurde nicht genannt )

    Allerdings soll 2023 eine grundlegende Reform der Neubauförderung kommen, was in der BEG ( Bundesförderung effiziente Gebäude ) drin steht weiß ich nicht.



    Bis Mitte nächsten Jahres bekommt man ja sowieso weder eine Wärmepumpe (wg. Lieferketten) noch einen Heizungsbauer, der sie einbaut (wg. Fachkräftemangel). Ich hoffe, dass die Regierung das weiß. :/

    Na ja als Fachbetrieb bekommen wir unsere Sachen derzeit so in vier Monaten, etwa 2 Monate schneller als so allgemein bekannt, ich wills mal so sagen. Aber Lieferprobleme können immer kommen, kann man nicht ausschließen.


    Ich sag mal so, wir bauen ein so schnell es geht, zaubern kann keiner und wenn nicht nur die WP neu soll, sondern auch anderes, dann ist das natürlich so eine Sache.


    Die Zuwendungsbescheide die derzeit rausgehen sind immer mit 24 Monate Bewilligungszeitraum, mit Begründung vor Ablauf verlängerbar.


    Was man jetzt immerhin noch machen könnte wäre ein hydraulischer Abgleich. Ich bin sicher, dass dieser für jegliche Art der Förderung auch weiterhin zwingend vorgeschrieben ist (und auch weiterhin selbst gefördert wird).

    Ja aber der ist in der 35 % Förderung mit drin, die Summe wird größer zumindest ab dem 15.8 sind auch Speicher, Heizungen usw. förderbar, aber wie gesagt die Förderung ist komplex.

    .. unsere Gasheizung steht zum Austausch an - vor dem Ukraine Konflikt, wär das Thema für mich durchgewesen, Gasbrennwert-Therme und fertig :) nun scheint es ja doch etwas diffiziler zu sein.

    Mal so nachgefragt, Du weißt aber schon das die BAFA am 15. August das neue Förderungsprogramm Wärmepumpe startet, bis zu 50 % Prämie, wenn man die Gas - oder Ölheizung die glaube ich 20 Jahre alt sein muss rauswirft und nur noch mit WP heizt gibts 50 % Zuschuss.

    Wenn ich das richtig verstanden habe (?), hat eine Frischwassereinheit einen Platten-Wärmetauscher außerhalb des Speichers und wird bei TWW-Anforderung über eine Pumpe mit heißem Speicherwasser betrieben. Welche Vorteile das bringt habe ich noch nicht begriffen (außer dass man z.B. bei Verkalkung leichter rankommt).

    Du hast es richtig beschrieben, der Vorteil ist, dass im Speicher nichts sein muss. ( also keine Edelstahlschlange )


    Aber das bringt natürlich in einem Schichtspeicher zusätzliche Turbulenz.

    Na ja, jede Entnahme bringt ebenfalls Turbulenz in den Speicher, da ja die Rücklauftemperatur jedes Radiators ( Heizkörpers ) unterschiedlich ist usw.

    Letztlich gleicht sich das im Speicher ja auch aus, heißes Wasser geht nach oben, kaltes nach unten vermischt sich aber auch usw.

    Wie "blumi" schon schrieb, ist keine Wissenschaft die Speicherschichtung :saint:

    Kann mir jemand erklären, warum es wirtschaftlicher/effizienter ist, einen großen Schichtspeicher als Puffer und Brauchwasser Speicher zu verbauen, als 2 Speicher?

    Also einen für Puffer der WP und einen für Brauchwasser?

    Zunächst einmal sollte man heute keine "Brauchwasser" als Warmwasserspeicher mehr verbauen. Die Zeit ist eigendlich vorbei, jedoch wird es auch heute, angeblich auf "Kundenwunsch" noch gemacht.


    Da Wasser ein Lebensmittel ist und man die Gefahren ( Legionellen usw. ) vermeiden will, werden heute Frischwasserstationen eingesetzt. Diese arbeiten wir Durchlauferhitzer "just in Time" erwärmen also das Wasser erst kurz vor der Entnahme und auch nur die notwendige Wassermenge.


    Von daher hat sich Deine Frage eigendlich schon erledigt, man nimmt heute nur noch ein Speicher.

    ... unser Energieversorger .....vergessen ..., dass die Kraftwerke ja eigentlich Eigentum der Bevölkerung....

    Wer nun Eigentümer ist, ist manchmal nicht so klar, wobei ich es nicht weiß.

    Was aber alle Länder erwägen sollten, ist Sozialer Strom, damit meine ich besonders unser Land.

    Egal ob Gaspreis oder Strompreis ist einer der "Übergewinner" der nicht öffentlich genannt wird ( gute Lobbyarbeit ) der Staat.

    Den die Mehreinnahmen allein durch die Mehrwertsteuer sind schon eine absolute Unverschämtheit.

    Hier müsste man gerade jetzt beschließen, dass eine gewisse ( angemessene ) Energiemenge ( Gas oder Strom ) Energiesteuer und Mehrwertsteuerfrei bezogen werden darf.


    Das zweite was mich stört, derzeit laufen alle Länder hysterisch rum und kaufen Energie ein egal was sie kostet.

    Auch dies müsste koordiniert werden und man muss gemeinsam als Europa handeln, wenn man dies die ganzen Jahrzehnte angestrebt hat und was ja auch vernünftig ist.


    In dem Sinne egal was die Väter mal gemacht haben, wir sind jetzt in der Pflicht zu handeln und die Grundsteine ökologisch und ökonomisch für unsere Nachkommen zu legen.

    Aber unsere Väter haben billiges Gas als "Energiequelle" immer stärker genutzt und wir dulden es derzeit das unsere Politiker aus meiner Sicht unüberlegt und in Panik handeln.


    In dem Sinne weiß man ja heute gar nicht mehr, ist jetzt ein BHKW sinnvoll oder lieber Strom als Brennstoff oder doch lieber Holz ?