goQ-SYSTEM - Die neue Contraulik

  • Hallo Forum,


    ich hoffe, dass ich hier überhaupt solche "Werbung" machen darf. Ich werde es merken wenn mich Tom wieder rausschmeißt ;-)


    Wir haben ein vollkommen neues Konzept für das Management von Heizungsanlagen entwickelt. Es nennt sich goQ-SYSTEM und besteht aus Controller, Matrix und Buffer. Ein System bestehend aus Regelung und Hydraulik ... aus einer Hand. Der Controller wird nicht Programmiert sondern Konfiguriert und ist für anspruchsvolle Heizungsanlagen gedacht. WebServer, Datenlogger, Livezugriff, Alarmsystem aber auch die Navigation per OR-Code sind natürlich selbstverständlich.


    Hier der Link zu einer LIVE-Anlage:
    http://www.goQ-System.de/controller
    User: demo
    Passwort: goq


    Auf Facebook unter goQSystem kann man einige Bilder sehen ... und liken :-)
    Am Besten schaut man sich dort auch das Video an ... damit kann man die Funktionalität am schnellsten erfassen.


    Das Konzept beruht auf der konsequenten Nutzung vorhandener Temperaturen in vier verschiedenen Zonen. Warum also aus 80°C (Exergie) Puffertemperatur die benötigten 32°C Vorlauftemperatur mischen wenn mir auch 35°C auf dem Verteiler zur Verfügung stehen ? Die Zeit ist reif für mehr Effizienz !


    Ich würde mich über eine fachliche Diskussion freuen ...


    MfG me. Hasko Ahrendt

  • Hm ... schade keine Reaktionen.
    Ich versuchs noch'mal mit einer anderen Darstellung.


    Diese neue Art der Anlagenhydraulik nennen wir CONTRAULIK, da es sich um eine Controllergetriebene Hydraulik handelt. Der Controller (Regler) verändert also, zugunsten des Anlagenwirkungsgrades oder der Energieeffizienz, ständig seine Hydraulik. Man könnte also auch einen Heizungsbauer dauerhaft einstellen, der je nach benötigter Vorlauf- oder vorhandener Rücklauf-Temperaturen die Verrohrung ändert. So, dass die z.B. zurückgeführte Temperatur (Rücklauf) immer dort eingespeist wird wo sie gerade hineinpasst. Eine andere Version wäre die Aufgabe an einen Mehrwegemischer und den passenden Controller zu übergeben ... das geht auch schneller ;-)


    Da diese Temperatur nicht direkt in den Pufferspeicher eingespeist wird sondern über die MATRIX (Verteiler), kann jeder Teilnehmer direkt diese Temperatur vom Verteiler abholen. So werden Temperaturen erst genutzt bevor sie gepuffert werden.


    Das ergibt dann solche Situationen, dass eine laufende Solaranlage die Wärme direkt über den Verteiler in die Heizkreise abgeben kann ... ohne dass der Pufferpspeicher etwas davon "bemerkt". Nur der Überschuss wird dann dort später eingelagert.


    Das angehängte Bild stellt zweimal die gleiche Situation dar:
    Links: ein BHKW über eine MATRIX an einem Pufferspeicher
    Rechts: ebenso ... nur zur Verdeutlichung der Mischerfunktionen als "Explosionszeichnung".


    Mehrwegemischer haben z.B. 4 (!) zugeführte Vorlauftemperaturen zwischen denen sie mischen können ...
    In diesem Zusammenhang werden auch keine Schichtenspeicher mehr benötigt, was neben dem günstigeren Preis auch noch die Effizienz hebt.


    MfG me. Hasko Ahrendt

  • Moin Hasko,


    ich will nicht nörgeln aber bislang war ich der meinung Wasser schichtet sich von allein nach seiner Temperatur (Dichte) - wenn man es lässt.


    In Deinen Skizzen sehe ich wieder den gesamten Volumenstrom des BHKW quer durch den Puffer schießen - da wird auch mit der schönsten Technik die Schichtung zerstört.


    Aber die Skizze passt auch nicht mit Deinen Erklärungen zusammen - Puffer im "Nebenstrom" nur für "Überschüsse" ist aber wiederum nix neues :?:


    mfg

  • Hallo Alikante,


    sehr schön ... wahrscheinlich fehlt noch die ein oder andere Erklärung meinerseits:


    Mal abgesehen davon dass ich dir zustimme, muss ich die Argumente ablehnen :)


    Das Ziel der Contraulik ist es (so wie von Dir erkannt) den Volumenstrom nur soweit durch den Puffer zu schicken wie er als Überschuss vorhanden ist. So fließen (Beispielsweise) 70% des Volumenstroms direkt über den Verteiler in die Heizkreise, die Überschüssigen 30% gehen dann in den Puffer.


    Das Bild im vorherigen Beitrag entspricht nicht der Realität und galt nur der Verdeutlichung der Zonen.
    Besser sehen kannst Du Verhalten in dem Video auf unserer Homepage oder auf Facebook.


    Warum man keine Schichtenspeicher hierfür benötigt:
    Schichtenspeicher wurden aus dem Grund gebaut weil man eine nicht definierte Rücklauftemperatur in einem Pufferspeicher einbringen musste ohne die Schichtung zu zerstören.
    Da man nicht ständig die Position des Rücklauanschlußes am Puffer ändern kann, entschloss man sich zu einem Schichtenrohr. Dort strömt jetzt der (Achtung: ) AUS ALLEN RÜCKLÄUFEN EINGESAMMELTE UND VERMISCHTE RÜCKLAUF ein und schichtet sich in die richtige Temperaturzone ein.
    Schade ist jetzt, dass der niedrigste Rücklauf (z.B.28°C) mit dem höchsten Rücklauf (z.B. 55°C) vermischt wurde und DIESER nun in dem Schichtenrohr einströmt. Je nach Zusammensetzung viellecht 45°C ?


    Alternativ kann man die einzelnen Rückläufe einzeln an das Schichtenrohr anschließen. Aber was dabei heraus kommt sieht man an dem ein oder anderen Schichtenspeicher. Dort ist augenscheinlich mehr Material (zur Schichtung des Wassers) als Wasser drinnen ;-)


    (Die vier Zonen werden von Oben (1) nach Unten (4) gezählt)


    Hätte man nun die 28°C ganz unten in Zone_4 gesteckt und die 55°C in Zone_2 könnte man die 55°C direkt wieder als Vorlauf für einen anderen Heizkreis nutzen ... und die 28°C im Puffer unten würden zur erhöhten Energielieferung der Solaranlage beitragen.


    Gleiches gilt für den Vorlauf eines Schichtenspeichers.
    I.d.R. wird der Vorlauf immer ganz Oben entnommen und anschließend herunter gemischt. Hiermit vernichtet man natürlich dauernd hochwertige und teure Exergie und erhält dann durch Beimischen des Rücklaufs die gewünschten 35°C Vorlauftemperatur für die Fußbodenheizung ... hm !


    Die CONTRAULIK holt sich die Vorlauftemperatur an der Stelle des Speichers ab wo sie schon weitestgehend vorhanden ist. Zumindest kann der Mehrwegemischer aus den vorhendenen vier Temperaturen mischen ... also auch zwischen zwei Zonen.
    Sind Beispielsweise in der Zone_3 gerade 35°C und der Heizkreis benötigt 38°C, fährt der Vorlaufmischer einen Tick weiter hoch Richtung Zone_2 um damit auf 38°C zu gelangen.
    Es wird also immer nur die geringstmögliche Exergie vernichtet.


    Das ist der Unterschied ...


    MfG me. Hasko Ahrendt

  • Hallo Hasko,


    den Ansatz (wenn ich das richtig verstanden habe) verfolge ich bei meiner Hydraulik auch. Je nach Temperatur des Rücklaufs wird dieser mit einem Ventil passend in die Puffer eingeleitet: http://bhkw.ath.cx/heizung.php


    Das mit dem verstehen ist jedoch so eine Sache. Facebook und Co. ist nett... aber der Techniker braucht eher eine informative Webseite mit allgemeiner Erklärung, ein paar schematischen Darstellungen mit entsprechender Erklärung und eine Übersicht Deiner Komponenten, Pakete und Dienstleistungen. Das am besten auch nochmal als PDF ;)


    Nur so als Tipp :)

  • Hallo Neuendorfer,


    unsere Leistungen:


    Wir liefern den Controller an Contractoren, Energiedienstleister. Energieversorger,
    WohnBau ... Kommunen und natürlich an den Heizungsbauer (keine privaten
    Kunden). Zum Anderen ist unser Controller für OEM-Kunden (Hersteller von
    BHKWs, Wärmepumpen usw.) interessant, da wir neben dem kompletten Regler
    auch die programmierebene IEC-61131 mitliefern. In unserem Fall CoDeSys
    für die Echtzeitumgebung. Hiermit kann der Hersteller die komplette
    Prozesssteuerung auf dem gleichen Gerät ablegen. Also ein Gerät für
    Prozesse und komplette Systemregelung mit Visualisierung, Datenlogger,
    WebServer usw.


    Das gesamte goQ-System (Controller, Matrix, Buffer) ist eher für den
    Heizungsbauer interessant. Da wir bislang nur bis DN40 liefern können,
    kann die CONTRAULIK momentan nur in Gebäuden bis ca. 70kW eingesetzt
    werden. Größere Dimensionen scheitern an verfügbaren Mehrwegemischern.
    Wir sind im engen Gespräch mit ESBE.
    Mit unserem System wird ihm das
    Leben deutlich erleichtert. Eine "hydraulische Planung" (wie verbinde
    ich den Holzofen mit dem Puffer und der Solaranlage) und die
    regelungstechnische Umsetzung (welchen Regler nehme ich dafür) wird
    nicht mehr benötigt. Er muss nurnoch in Regelkreisen denken (2 x
    Wärmeerzeuger, 3 x Heizkreise, 1 x Solaranlage, 1 x FriWa). Damit wird
    dann der Verteiler incl. Mischer und dem passenden Controller ausgelegt
    ... fertig. Vor Ort werden nur noch "blanke" Rohrleitungen gelegt.


    Wir liefern (bei Bedarf) mit komplettem Schaltschrank, E-Plan, Kabelzugliste usw. ... was das Herz begehrt.


    Anschließend
    bieten wir für die technische Umsetzung von Contracting,
    EinsparContracting oder Energieeinsparung die passenden Sevices von
    einfachem Support bis zur "Leitwarte in der Cloud".


    Wir sind
    dort angesiedelt, wo die klassischen Kesselhersteller nicht mehr
    mithalten können und die großen Regelungshersteller (DDC/SPS) noch nicht
    anfangen.


    Unterlagen sind in Vorbereitung ... wenn Du etwas bestimmtes brauchst, bitte kurz durchgeben.


    MfG me. Hasko Ahrendt

  • Achso, nun verstehe ich :D


    jeder Verbraucherkreis , jeder Erzeugerkreis und der Pufferspeicher bekommen so einen Matrixmischer. Bedeutet aber das jeder Kreis ne eigne Pumpe benötigt - ok is ja meistens eh der Fall. Dieser Matrixmischer kommt dann sozusagen anstelle eines Verteilerbalkens in den Keller, vorteilhaft wäre sehr nahe am Puffer weil dorthin ja 4 Rohre führen.


    Schönes Ding, wünsch Euch viel Erfolg damit.


    Was ich nicht ganz verstehe st der innere Aufbau des "Mischerrohres" ist da eine Walze drin oder mehrere Klappen - oder gar ein Geheimnis :toocool: :?:


    mfg

  • Hallo Alikante,


    der Puffer hängt direkt an den vier Matrixrohren. Jeder Erzeuger und jeder Verbraucher hat JEWEILS im Vorlauf und im Rücklauf eine Zonenarmatur. Also je Regelkreis (z.B. Heizkreis) zwei Zonenarmaturen. Wir nennen sie Zonenarmaturen, weil sie mal als Mischer und mal als Ventil eingesetzt werden. Das was sich die Temperatur aus der Matrix holt wird gemischt ... ist also ein "Mischer". Das was auf die Matrix zurückfließt hat ein "Ventil", da es sich immer für eine Zone entscheidet.
    Technisch sind das immer die gleichen Bauteile, lediglich die Ansteuerung ändert sich.


    Im Moment ist das noch kein Axial-Mischer. Der muss noch entwickelt werden ... aber dann ist im Inneren (richtig erkannt) ein Rohr mit 4 versetzten Öffnungen. Diese können dann gezielt auf eine Zone zugreifen oder zwischen zwei übereinanderliegenden Zonen mischen.


    Im Moment sind das Mehrwegemischer die aussehen wie ein Vier-Wege-Mischer nur, dass dieser noch einen Abgang nach hinten hat.
    Das sieht im Moment noch aus wie ein 12 Zylinder Reihenmotor ... aber das erschreckt euch BHKW'ler ja nicht ;-)


    Auf den Bildern zu sehen.


    Die Motoren werden mit 0-10V, Modbus oder MP-Bus angesteuert und haben zur präzisen Positionierung natürlich eine Rückmeldung.
    Bislang sind wir wohl die ersten die diese Zonenarmaturen im Vor- und RL einbauen. Zu deren Ansteuerung, vor allem für Solaranlagen, haben wir ein Patent eingereicht.


    MfG me. Hasko Ahrendt

  • bennyheizer


    Die einzige Gemeinsamkeit mit Sandler ist nur, dass dort auch die Solaranlage auf den Verteilerbalken aufgebracht wird. Aber alles andere ist anders ;-)


    Es gibt natürlich weitere augenscheinliche Mitbewerber wie z.B. -Baunach oder -Zortström. Nur sind diese Systeme nicht konsequent.
    Sicher haben sie Vorteile gegenüber konventionellen Heizungssystemen, bringen aber auch einige relevante Nachteile mit sich.


    Unser System ist durchgängig von der Hydraulik bis hin zum Controller aus einer Hand (Kopf). Das System entstand mit einer durchgängigen zonenorientierten Philosophie. Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Heizungsanlage nur effizient sein kann, wenn die Hydraulik und die Regelungstechnik zusammenpasst ... und ... für eine aktuelle Regelungstechnik sollte der Internetzugang, Datenlogger und Ferndiagnose selbstverständlich sein.


    Die Praxis sieht anders aus:
    Der Planer/Heizungsbauer plant die Anlage hydraulisch
    - anschließend wird die Regelung für die Hydraulik gesucht (mit welcher Regelung kann ich was machen?) oder muss individuell programmiert werden (Systemintegratoren - €)


    Das Problem ist aber auch das fehlende Heizungsverständnis der Programmierer oder die fehlenden "Regler von der Stange".


    Die Industrie suggeriert uns ihre Philosophie: Das Beste ist Kessel, Solaranlage, Speicher usw. alles in blau, oder alles in orange oder alles in silber = Effizienz.
    Dabei ist es vollkommen egal welche "Farbe" die einzelnen Komponenten haben. Am besten wäre ein roter Kessel, gelbe Solaranlage, blauer Speicher, grüner Heizkreis ... einfach die am besten geeignetsten Komponenten verwenden. Die Hydraulik jedoch so offen wie möglich halten (Matrix/Mehrwegemischer) und das Management mit einem Systemregler (Controller) abdecken. Strom/Gas/Ölzähler noch aufschalten und fertig ist das zeitgemäße Managementsystem.


    Individuelle hydraulische und regelungstechnische Planungen gehören jetzt, zum Vorteil der Effizienz und der Kostenreduzierung, der Vergangenheit an.
    Wir sehen in diesem System für Planer und Heizungsbauer eine deutliche Reduzierung der Komplexität, Verbesserung vom Gesamtergebnis, Vereinheitlichung von Heizungsanlagen, Beschleunigung der Planung und Installation, Kostenreduzierung durch geringere Montagekosten und eine deutlich höhere Sicherheit der Funktionalität der gesamten Anlage.


    MfG me. Hasko Ahrendt

  • Moin zusammen,


    interessantes System!
    Einzig der große Anteil an Stellantrieben und das Risiko der Fehlfunktion, wenn mal was ausfällt! Die erste Zeit fünktioniert das in der Regel recht gut und zuverlässig, aber was ist nach einigen Jahren? Können die Zonenventile nach längerem Stillstand (z.B. Sommermonate) hängen bleiben? Kann die Regelung Fehlfunktionen eindeutig anzeigen damit keine teure Fehlersuche ansteht?


    Da gefällt mir das Zortströmsystem Systembeschreibung recht gut (weil z.B. keine Mischer nötig sind) und dazu eine UVR 1611 !


    Grüße AxelF

    Wikipedia: ICH WEISS ALLES!


    Google: ICH HABE ALLES!


    Internet: OHNE MICH GEHT NICHTS!


    Strom: ACH WIRKLICH ???!!!

  • Hallo AxelF,


    berechtigte Fragen zum Materialeinsatz.


    Durch die Verwendung von zusätzlichen Zonenarmaturen in den bislang nicht genutzten Strängen (Heizkreis = RL / Kessel = VL) haben wir die doppelte Anzahl der Armaturen (Mischer) gegenüber einer konventionellen Anlage. Wir benötigen aber keine zusätzlichen 3-Wege-Ventile in der gesamten Anlage. Die klassischen Umschaltventile in der Solaranlage oder zur Speicherbeladung entfallen.


    Wollte man aber eine gleichwertig effiziente Anlage mit 3-Wege-Ventile/Mischern nachstellen, bräuchte man die dreifache Menge an Mischern die wir benötigen ! Gemessen an der Effizienz und der Möglichkeiten des Systems relativieren sich die eingesetzten Mischer wieder.


    Jeder Mischermotor kann (bei Reglerausfall oder Defekt) mit der Hand in jede mögliche Position gefahren werden. Man könnte also auch einfach jeden zweiten Mischer per Hand auf einer Zone fixieren. Aber selbst dann wäre das System (jetzt mit gleicher Anzahl funktionierender Mischer) anderen Systemen in der Effizienz deutlich überlegen:


    Mitbewerber müßen zwangsweise immer aus der heissesten Zone entnehmen und mischen dann auf die benötigte Temperatur herunter ... unser System greift als letztes auf diese EXERGIE zurück und nicht als erstes.


    Die ausschlaggebenden Unterschiede zwischen Zorström und goQ-SYSTEM sind, dass unser System (vollkommen unabhängig voneinander) jedem Teilnehmer den benötigten Volumenstrom UND jede Verfügbare Temperatur zur Verfügung stellen kann UND die Rückläufe temperaturabhängig zurückgespeist werden können.


    Bei diesem System gibt es weder hydraulische noch Temperatur-Abhängigkeiten durch andere Teilnehmer.


    Beispiel:
    Liefert die Solaranlage i.M. 65°C zur WW-Bereitung, kann sie sich anschließend direkt mit einer tieferen Zone beschäftigen um z.B. eine FB-Heizung direkt mit der benötigten Temperatur zu versorgen. Hier ändern sich also nicht nur die Temperaturlieferungen sondern auch die Einspeise- und Entnahmepunkt ... es ändert sich somit permanent die komplette Hydraulik (Verrohrung).


    Ein Zortström hat die Teilnehmer fix an einem Punkt angeschlossen und könnte diese nicht auf die momentane Situation einstellen. Dort funktioniert die theoretisch berechnete Anlage nur dann wenn sie auch in der Praxis so zutrifft ... und man bedenke, dass Volumenströme und Temperaturen sich in Heizungsanlagen permanent ändern ...


    Kurzum ... das sind zwei gegensätzliche Systeme. Die einzige Gemeinsamkeit sind die verschiedenen Temperaturzonen.


    Aber noch'mal etwas zum eingesetzten Material:
    Wir verwenden hochwertige Mischer von ESBE und die Motoren (auch aus Platzgründen) von BELIMO. Hier kann man schon durch die Hersteller-Qualität von langer Lebensdauer ausgehen. Selbst bei Totalausfall sämtlicher Motoren (!) könnte man mit der Handebene jeden möglichen hydraulischen Zustand herstellen (und jederzeit wieder ändern) ... und wäre dann "genau so weit" wie ein Zortström.


    Da jeder Mischer eine Rückmeldung besitzt sieht man im Controller direkt (und ohne Suche) dass das Stellsignal nicht mit dem Rückmeldesignal übereinstimmt. Und schon hat man den Übeltäter.


    Passieren kann einem also nichts ... man kann dadurch nur an Effizienz gewinnen.

  • Ich hab eine Frage zu den Kosten des Systems.
    System muss drei Wärmeproduzenten (BHKW, SLK und wassergeführter Pelletofen) und fünf Wärmeabnehmer (3 Heizkreise mit Standardheizkörpern und 2 Frischwasserstationen) unterstützen. Puffer solls ein 1000Liter Modell sein. Was kostet mich denn der Spaß am Ende?