Beiträge von Neuendorfer

    Jau, da gehe ich mit. Daher auch mein Vorschlag mit der Luft-Luft-Wärmepumpe die im Sommer aus Überschussstrom hocheffizient kalte Luft und in der Übergangszeit hocheffizient warme Luft macht. :) Bei der Gastherme würde ich auch eher auf einen Kessel gehen. Kostet beim Fiesmann als Vitocrossal kaum mehr und hat einen doppelt so soliden Wärmetauscher, die Elektronik ist weiter weg von der Brennkammer, die Pumpe ist extern und leicht zu wechseln - viele Vorteile.

    Wenn die Wirkungsgrade von Wärmepumpen – selbst bei einer relativ ungünstigen Heizkurve wie hier – dermaßen schlecht wären, müsste man m.E. diese Art der Wärmeerzeugung grundsätzlich ablehnen.

    Nicht grundsätzlich, aber bei fehlender Flächenheizung und Wintertemperaturen schon.


    Siehe:

    https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/KORE503852018 (bestätigt durch BGH)

    https://www.energieverbraucher…n__293/NewsDetail__17923/

    https://www.energieverbraucher…n__293/NewsDetail__18190/


    Das lässt sich im Einzelfall von KaJu aber lösen: Wärmepumpe nur bei günstigen Bedingungen in der Übergangszeit und Gasheizung, wenn es unter 10 °C hat (daher nach Deinem Diagramm vom Fiesmann Arbeitszahl unter 3). Das Warmwasser sollte der BlueGen ganzjährig schaffen.

    Eigentlich komplett anderer Aufbau und wohl auch ein neuerer Stack. Hatten wir im Forum hier nicht vor einiger Zeit erst einen Fall, wo ein Modul gewechselt werden musste und die Möglichkeit für ein paar Scheinchen auf den BG-15 upzugraden angeboten wurde? Sprech mal mit Deinem Techniker oder hilfsweise Heinsberg darüber, der/die wird/werden die Unterschiede im Detail vermutlich im Schlaf aufsagen können und nach Deiner Störungshistorie wäre die neue Revision (hoffentlich ohne die Kinderkrankheiten der 0-Serie) vielleicht keine schlechte Lösung für beide Seiten.

    Würde eher schauen, dass der BlueGen die WW-Bereitung stemmt und die WP "nur" die Heizung. Sehen die Musterhydrauliken von Solidpower auch so vor. Erst vom BlueGen durch den WW-Speicher und dann dessen Rücklauf in den Heizungspuffer. Mit Deinen 55 °C bist Du halt schon weit, weit weg vom Auslegungswert 35. Eine JAZ von 3 halte ich für sportlich und würde eher mal mit 2 rechnen. Wenn es dann doch besser kommt, gut gut.


    PS: Wie wäre es mit Split-Klimageräten, die beim Heizen und Kühlen A+++ haben? Damit könntest Du in der Übergangszeit effizient Strom verheizen und in den kältesten Monaten, wo Du ohnehin keinen Strom über hast und die Außenwärme zu niedrig für gute Arbeitszahlen ist, dann die Gasheizung nutzen.

    Puhh. Das kommt ganz auf Deine Systemtemperaturen an. Ich kenne Fälle, wo die reale JAZ bei Radiatorheizkörpern und Warmwasserbereitung bei 1,9 lag. Hinzu kommt, dass Du in den Wintermonaten halt nicht so viel Strom über hast. Im Sommer wäre eine ineffiziente WW-Bereitung mit Überschussstrom noch vertretbar, aber wenn der Heizkreis auch hohe Temperaturen braucht...


    Übrigens voll mega, wie Viessmann in einer Broschüre über Wärmepumpen im Altbau die COP-Prüfstandswerte von über 5 in den Prospekt schreibt und keine realistischen Angaben mit mindestens 45/55. Sportlich, sportlich! Das würde selbst so manchem erfahrenen Akustifunktionsprogrammierer die Schamesröte ins Gesicht treiben. :popcorn:

    Da die Teile aus Australien kommen

    Achwas! Bisher wurde kommuniziert, dass seit der Insolvenz von CFCL (Australien) alles durch die neue Solidpower in Heinsberg (und der eingestellte EnGen in Mezzolombardo) gefertigt wird. Würde mich mal brennend interessieren, was da noch in Australien läuft. Gerüchten zu Folge sollen/sollten die Keramiken im Stack aus China beschafft werden/worden sein. Aber Australien höre ich jetzt zum ersten Mal.

    Der Grundversorger ist für Erzeugungsanlagen NICHT zuständig.


    Wenn der Messstellenbetrieb und der Netzzugang über das "Energie-Büro" erfolgt, wäre das zunächst der richtige Ansprechpartner, die dann (oder mit dir zusammen) an den Verteilnetzbetreiber herantreten würden. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass die einem Anschluss nicht zustimmen werden, da eine PV-Einspeisemenge ohne Abgrenzungsmessung mittels Kaskade deren KWK-Einspeisezählung kompromittieren würde. Dann bliebe nur, wieder zurück zum direkten Netzzugang über den Netzbetreiber ohne BHKW zu wechseln, wenn man unbedingt ein PV-Spielzeug betreiben möchte. :hutab:

    Bitte nicht verwechseln: Der Grundversorger ist für Erzeugungsanlagen NICHT zuständig.


    Zuständig für den Anschluss für Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz ist der örtliche Verteilnetzbetreiber, der auch die Vergütung zu leisten hat, sofern nicht ein wettbewerblicher Direktvermarkter beauftragt oder auf eine Vergütung verzichtet wurde. Zuständig für den Stromzähler ist der Messstellenbetreiber, wobei der Verteilnetzbetreiber in aller Regel der grundzuständige Messstellenbetreiber ist und den Stromzähler stellt, sofern man nicht zu einem wettbewerblichen Messstellenbetreiber gewechselt hat. Der Grundversorger ist hingegen für den Bezug von Strom aus dem Netz grundzuständig und beliefert einen mit Strom, sofern nicht ein wettbewerblicher Energieversorger beauftragt wurde.

    Ein Quattro macht 230V Wechselstrom, Du brauchst also drei Quattro und hast dann 400V Drehstrom. Vom Quattro gibt es auch schon den II - was der besser kann: Keine Ahnung.


    https://www.victronenergy.de/inverters-chargers/quattro-ii


    Die Frage ist, welches BHKW in den Quattro einspeisen kann. Normal haben BHKW in der Leistungsklasse eine ENS, die einen Inselbetrieb verhindert und die Asynchroner machen auch kein Netz - Notstrom-BHKW wäre eine Idee - aber in der Leistungsklasse? KW Energie macht auch kleine 7,5er mit Synchronmaschine. Bei RMB/Energie weiss vielleicht EGA060LS was. Vielleicht nimmt man aber auch einfach Multiplus-II, lässt die das Netz vorgeben und fährt mit einem um die ENS befreiten Standard-BHKW auf die rauf? Darf dann aber keine Netzkopplung geben, bedeutet die Nachladung aus dem Netz darf dann nicht über die Multiplus erfolgen?! Alles gefährliches Halbwissen von meiner Seite hier. :hutab: