Beiträge von Neuendorfer

    Habe ich was verschlafen? Warum soll nach 5 Jahren der Panasonic-PEMFC-Stack getauscht werden? Der sollte eigentlich mindestens 10 Jahre halten, eher 15 bis zu maximal 20 Jahre. Ausbrennen tun nur die SOFC-Stacks wie z.B. der vom BlueGen, deren Degradation typischerweise nach 4 bis 7 Jahren wohl soweit fortschreitet, dass der Stack gewechselt wird.

    Interessant ist nicht, was in einem Labor möglich ist, sondern was beim Verbraucher im Keller zu erwarten ist. Und da muss man sagen: PEMFC halten ihre Lebensdauer von 15-20 Jahren wohl ein (ich meine Panasonic waren 20 Jahre, dann Zwangsabschaltung) und SOFC wie Bluegen hält eher 3-6 Jahre und ist dann fritte.

    Interessantes Gerät. Nur nach der Preisliste kostet das Teil mehr als der Smappee?! Dann würde ich lieber das smarte Smappee nehmen, das Geräte einzeln erkennt. Hinweis: Das alte Smappee gibrs bei Conrad, Amazon und Co. Das neue Gerät, was groß auf deren Webseite ist, ist unverschämt teuer, das meine ich nicht. :hutab:

    Es gibt über die Nutzerprofile die Möglichkeiten sich privat zu schreiben ("Konversation starten") und ggf. auch, sich E-Mails zu schreiben, falls das Gegenüber dies in seinen Einstellungen erlaubt hat. Ihr müsst die Preisverhandlung nicht öffentlich führen. Könnt Ihr natürlich aber auch machen... Nur ein Vorschlag. ;)

    Kann man nicht einfach im Sicherungskasten ne 16A Sicherung an den Neutralleiter setzen und aus die Maus?


    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es zulässig ist, N per LS-Schalter wegzuschalten, während die Phase aktiv bleibt. Geeignet könnte ein 4-polig überwachend und trennender LS-Schalter sein, wie z.B. der MBN416 von Hager. Da legt man dann bei einer 5-Ader-Leitung dreimal die Phase und den N über den vierten Kontakt. Aber Obacht, es gibt auch 4-polige LS-Schalter, die nur drei Phasen messen und die vierte (N) wird nicht geschützt! Es muss ein 4-poliger LS-Schalter mit Überwachung aller 4 Pole sein. Ob das Ganze zulässig ist, weiß ich nicht!

    Du brauchst am Herd nichts abklemmen und brücken. Du setzt die Brücke dort wo dein Hauptanschluss war. Damit hat sich alles erledigt.

    Nein, eben nicht! Wie alikante bereit mehrfach vollkommen richtig ausführte, kann der Neutralleiter an mehreren Stellen im Haus aufgrund der Auslegung auf einen Drehstrombetrieb zu schwach für einen 1-Phasen-Wechselstrombetrieb ausgelegt sein. Herdzuleitungen sowie alle anderen 5-adrigen Leitungen sowie ggf. auch N-Sammelschienen können davon betroffen sein. Also nur mit „brücken“ ist es nicht getan, da muss schon eine Elektrofachkraft mal genau hinschauen. *versuch*


    Und was schon mehrfach im Thema erwähnt wurde: Die Bastler unter uns scheinen gerne zu vergessen, dass nicht jeder Hausbesitzer so tickt und monatelang in seiner Freizeit ein BHKW oder eine Hobby-Insel bauen und dann jahrelange optimieren und am Leben halten will. Und dass das zwar ein schönes Hobby ist, aber wie bluwi schon sagte, die Familie bei Abwesenheit oder Krankheit des Hobbyisten auch gerne Strom hätte. Und nun kommt der Punkt: Bastelt man nicht billig geschossene Komponenten zusammen, sondern kauft über Jahre bis Jahrzehnte von Unternehmen mit bezahlten Ingenieuren durchentwickelte solide Technik im schicken Gehäuse mit Schalldämmung, Touch-Bedienung, Automatik, Kundenservice, Garantie und Co sowie Leistung im Sommer und Winter (daher z.B. PV, BHKW, Wärmepumpe und Batterie als funktionierendes System), kostet es mal eben das drei bis fünffache vom unzuverlässigen aber spaßige Bastelprojekt. :hutab:


    Was ich als Anlaufstelle mal empfehlen könnte, wäre sich an Tom3244 zu wenden. Der macht Regelungstechnik von Berufswegen und betreibt PV, BHKW, Wärmepumpe usw. seit Jahren und hat da ein wenig Erfahrung.

    Hier die Liste der begünstigte Betriebe: https://www.bafa.de/SharedDocs…_blob=publicationFile&v=8


    Bedenken sollte man, dass diese Liste vor Jahren medial dazu genutzt wurde, die Unternehmen an den Pranger zu stellen, weshalb heutzutage vermutlich einige Tarnunternehmen auf der Liste die in Wirklichkeit Begünstigten verschleiern dürften. Auf den ersten Blick sehe ich z.B. keine Supermarktketten mehr, die damals alle Filialen zusammengefasst hatten. Golfplätze usw. sind auch nicht mehr direkt zu sehen. Irgendwann, so vor 5 Jahren etwa, gab es allerdings auch eine Novellierung der BesAR im EEG, wo die Beschränkung auf bestimmte Branchen eingeführt bzw. verschärft wurde.


    Edit

    Google hat da was schönes gefunden: https://www.ebnerstolz.de/de/3…3_elektronische_Kopie.pdf

    Ja, und wie kommt der Strom aus dem Auto zurück ins Haus? Bisher gibt es dafür in Deutschland keine Lösung und die CHAdeMO-Lösung die es in Japan gibt, kostet so viel wie eine Powerwall von Tesla - und die speichert den Strom auch, wenns E-Auto nicht daheim ist und lädt, wenn das E-Auto heim kommt das E-Auto auf.

    Wende dich an den Bund der Energieverbraucher, dass die Dir einen Anwalt empfehlen. Wald- und Wiesenanwälte mit besonders geringem Stundensatz nach Sondervereinbarung für die RS-Versicherung, die alles für die Versicherungen vom Tisch fegen, sind meist nicht die beste Wahl... Da Du aber bereits ein Mandat erteilt hast ist fraglich in wie weit die RS-Versicherung nun einen fähigen Anwalt bezahlen muss...

    Jede eingespeiste Stromenge muss einem Bilanzkreis zugeordnet werden. Bei KWK-Anlagen bis 50 kW besteht auch nach Ablauf der Förderdauer eine Pflicht zur Abnahme und Vergütung des Stroms. Im EEG gibt es so eine Norm nicht. Der Netzbetreiber kann den Strom aus ausgeförderten EEG-Anlagen unentgeltlich oder gegen Entgelt abnehmen – muss es aber nicht. Ich kenne Netzbetreiber die bereits jetzt an Anlagenbetreiber schreiben, dass sie keinen Strom "abnehmen" werden, sofern nicht ein Direktvermarkter den Strom abnimmt und bei sich bilanziert. In dem Fall darf dann tatsächlich nichts eingespeist werden. Es gibt auch Netzbetreiber, die das entspannter sehen und den Strom unentgeltlich abnehmen wollen mittels 2-Ri-Zähler oder sogar nur mit einem rücklaufgesperrten Zähler. Natürlich sagen die mit Rücklaufsperre zum Anlagenbetreiber: Du darfst keinesfalls einspeisen! Müssen sie auch, denn jede Einspeisung ist dem Gesetz nach zu messen und zu bilanzieren. Aber manche Netzbetreiber interessieren sich nicht dafür, ob das nicht doch passiert. Und wenn passiert, was nicht sein darf, als also Überschuss im Netz verschwindet, ist das super smart für den Netzbetreiber, denn damit steigt die Effizienz deren Netze und die ist wiederum ein Kriterium für die Eigenkapitalrenditegrenzen. So smart sind aber nicht viele Netzbetreiber. :pfeifen:


    Die Netzbetreiber rudern aber nach dem was ich mitbekomme selbst intern, wie mit der Situation am 1. Januar 2021 umzugehen ist. *lesen*

    Die Netzanschlusskosten belaufen sich im Normalfall auf etwa 1000€ bis 20Meter jeder weitere Meter kostet extra 20-30€. (Eigenleistungen immer Möglich )

    Ja, grundsätzlich würde ich da einen auf die Materie spezialisierten Anwalt einschalten. Die Versorgung besteht ja bereits. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jetzt nur wegen irgendwelcher Unklarheiten von vor 50 Jahren da jetzt der Rückbau eingeleitet und ein Neuanschluss verlangt werden kann. Hierzu muss man aber in alle Unterlagen Einsicht nehmen und genau prüfen – das geht übers Internet im Forum nicht wirklich...

    Umstellung auf Contracting/Wärmelieferung nur bei Kostenneutralität (§ 556c BGB) zur aktuellen Heizung. Bei neuen Mietverträgen kann es auch direkt vorgesehen werden. Aber wenn die Mieter sich erst mal über den Tisch gezogen bzw. subjektiv betrogen fühlen, wirds unangenehm. In Hamburg klagen grad rund 30 Mieter in einzelnen Verfahren (viele unterschiedliche Verträge) gegen ihren Vermieter, der die überhöhten Contractingkosten umlegt. Den Ärger will man als Vermieter auch nicht haben - zudem wirds richtig teuer, denn auch wenn er bei den neueren Verträgen die Prozesse gewinnt, fallen ihm die alten Verträge auf die Füße. Und alle Mieter machen jetzt auch schön Belegprüfung für jeden einzelnen Kassenbon und kürzen munter bei den Nebenkosten, mahnen kleinste Mängel an usw. usw.