Beiträge von Neuendorfer

    Liebe BHKW-Interessenten,


    die Bürokratie rund um stromerzeugende Heizungen ist zuweilen nur noch schwer zu durchschauen. Die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e.V. (ASUE) hat unterstützt durch den BHKW-Forum e.V. eine neue, vollständig aktualisierte, Fassung des Leitfadens zur Anmeldung und steuerlichen Behandlung von kleinen Blockheizkraftwerken herausgebracht. Vereinsmitglieder haben die neue Broschüre bereits auf Umweltpapier gedruckt per Post erhalten. Für Nutzer des Diskussionsforums ist nun ein kostenfreier PDF-Download möglich (Login erforderlich). :hutab:

    Wie ich bereits freundlicher formulierte: Wer in der Überschrift und den ersten Textzeilen kompletten Nonsens über BHKW schreibt, dessen Text zum eigentlichen Problem liest keiner bis zum Ende. Sobald die Fake-News über BHKW von der Webseite "bhkwrheinenergie.wixsite.com" verschwunden sind, befasst sich vielleicht auch jemand mit dem wirklichen Problem, das Euch umtreibt: Contractingwucher mit Knebelverträgen - dabei ist es für den Contractingvertrag, die Grunddienstbarkeit usw. vollkommen egal, ob der Energiewandler technisch ein BHKW, ein Holzhackschnitzelkessel, eine Solaranlage oder ein Nuklearreaktor ist!


    :rtfm:

    Die Aussagen auf der Webseite, "Blockheizkraftwerke bei Neubauten - Abzocke statt Klimaschutz?" sowie "Was Sie schon immer über BHKW’s bei Bauträgern wissen sollten" oder Teure BHKW-Energie sind kompletter Unsinn. Die überteuerten Energiepreise des Contractors sind das Problem - der wiederum baut ein BHKW, weil es die preisgünstigste Option ist, die Wärme und Strom zu erzeugen. Also günstige Erzeugung mit einem BHKW und maximal teure Vermarktung von Energie im Contracting ist das Problem - und nicht das umweltfreundliche BHKW mit preisgünstiger Nutzenergieerzeugung. Aktuell ist die Darstellung der faktisch nicht korrekten Behauptungen auf der Webseite dem Ziel, Aufmerksamkeit auf das eigentliche Problem zu lenken, nicht zuträglich.


    |__|:-)

    2x Toyota Prius Plugin und 1x BMW i3. Die Toyotas sind leider recht unkommunikativ und wie beim BMW kann man leider im Gegensatz zu Tesla keine Ladeschwellen vorgeben. Beim Aussteigen muss man sich daher merken, welchen SoC die haben und dann den Wert oder die gewünschte Ladezeit an der Steuerung beim Einstecken des Kabels eingeben. Der BMW könnte wohl theoretisch seinen SoC über eine API melden - aber das ist mir alles zu kompliziert, daher wird dort das gleiche Verfahren angewendet wie bei den Toyotas. Die drei Wallboxen sind die von Heidelberg gesteuert durch ein WLAN-Modul von Sonoff mit Tasmota-Firmware an IP-Symcon mit DDC-Webcontrol von Tom3244 Geht wohl alles auch einfacher mit OpenWB, aber IP-Symcon steuert hier ohnehin schon alles im Haus...

    Die Autobatterien verschleissen im Bereich von 70-100% State of Charge (SOC) kaum. Deshalb ist es sinnvoll, sie ans Netz anzuschliessen, wann immer sie stehen.

    Das ist nicht richtig. Batterien leiden bzw. altern insbesondere bei den Maxima - daher ganz leer und ganz voll sowie auch bei kalt und heiß. Optimal für eine lange Lebensdauer sind eine Nutzung mit stets gemäßigtem SoC bei gemäßigten Temperaturen und insbesondere eine Lagerung mit mittlerem SoC. Toyota nutzt z.B. bei deren Plugins nur 23-85 Prozent SoC der Akkus und zeigt dem Fahrer dieses Fenster mit 0-100 Prozent Anzeige im Display. Bei den reinen E-Autos wird (insbesondere von deutschen Herstellern) gerne ein möglichst großes Fenster von z.B. 5-95 Prozent SoC genutzt, wobei die Degradation der Zellen, wie erwähnt, insbesondere bei den Maxima erfolgt. Tesla wiederum animiert aus diesem Grund die Fahrzeugnutzer dazu, mit Ladeschwellen zu arbeiten, die verhindern, dass das Auto vollädt. Ich meine, Tesla empfiehlt 80 Prozent SoC, was mir ganz sinnig erscheint. Auch begrenzt Tesla den entnehmbaren Strom bei tiefen oder hohen Temperaturen bis das Thermomanagement den Akku ausreichend erwärmt oder gekühlt hat. Bei einem E-Auto also im Winter bei kaltem Akku, oder im Sommer, wenn es in der brennenden Sonne steht, den Akku voll zu knallen und dann leer zu saugen ist so ziemlich das Schlechteste, was man dem Fahrzeug antun kann. Natürlich muss man nun schauen, wie man Nutzen und Pflege miteinander vereint. Bei unseren drei E-Fahrzeugen erfolgt nach Heimkehr eine Ladung auf etwa 50 Prozent. Durch die Einstellung einer Abfahrtzeit kann dann eine Zuladung nach Bedarf erfolgen und auch wenn keine Zuladung erfolgt, wird durch die Klimaautomatik der Akku vortemperiert. Fährt man nur in die Stadt, braucht nicht oder nur wenig vorgeladen werden und wenn man weitere Strecken fährt, weiß man das eigentlich immer ein paar Stunden im Voraus. So haben wir keine Einschränkungen und hoffentlich lange fitte Akkus. ;)