Beiträge von Neuendorfer

    Liebe BHKW-Freunde,


    wir freuen uns, alle Forennutzer zum 16. BHKW-Forum-Jahrestreffen vom 8. bis 10. Mai 2020 nach Bistensee einladen zu dürfen. Wie jedes Jahr hat das Organisationsteam ein umfangreiches Programm geplant: BHKW-Stammtische am Freitag- und Samstagabend sowie mehrere Vorträge und Anlagenbesichtigungen am Samstag und Sonntag.


    Was, wann, wo genau stattfindenden wird, ist noch in Arbeit und wird später hier bekannt gegeben. Aktueller Stand ist: Save the date (and make a hotel reservation)! Da die Plätze bei den geführten Besichtigungen sowie die Hotelkapazitäten begrenzt sind, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich! Die Teilnahme ist unabhängig von einer Mitgliedschaft im Verein für alle Interessierten möglich und kostenfrei. Lediglich der persönliche Verzehr und Übernachtungen sind natürlich durch jeden Teilnehmer vor Ort individuell zu tragen.


    Für die Übernachtung vor Ort haben wir eine gute Empfehlung parat: Das Panorama Hotel Aschberg liegt zentral zu den Besichtigungsoptionen und in dessen Konferenzzentrum werden am Samstag die Vorträge sowie die Mitgliederversammlung vom BHKW-Forum e.V. stattfinden. Eine Direktbuchung beim Hotel ist nicht möglich, da wir alle verfügbaren Zimmer für Euch gesichert haben. Der Preis beträgt für ein Einzelzimmer inklusive Frühstück 89 Euro pro Nacht. Doppelzimmer kosten 109 Euro. Bitte sendet uns bei Bedarf eine E-Mail, damit wir ein Zimmer für Euch aus dem bestehenden Kontingent reservieren. Solltet Ihr mit der Bahn anreisen wollen, so können wir eine Abholung am Bahnhof Owschlag (RE Linie 7 von Hamburg nach Flensburg) organisieren. Zu den Besichtigungen nehmen Euch andere Teilnehmer sicher gerne mit – fragt dies aber bitte bei der Anmeldung direkt mit an.



    Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

    Hocheffiziente Grüße

    Louis, Marcus und Klaus:hutab:

    BHKW-Berechnung mit Matlab?

    Ein 100 kWel BHKW?

    Ohne Spitzenlastkessel?

    Dafür eine Kaskade aus drei BHKW?

    Modulation auf < 50 Prozent Nennleistung?

    Stromspeicher bei BHKW und PV in einem wirtschaftlichen Projekt?


    Jeder dieser sechs Punkte aus der Aufgabenstellung ist so fernab der Realität, dass sich jede weitere Befassung mit dem Projekt erübrigt.


    Vorschlag: Matlab vergessen und sich eine Lizenz für BHKW-Ultimate besorgen. Von der BHKW-Auslegung, Pufferspeicherauslegung usw. löst das alle Probleme. -> https://www.erfurth-braunholz.…te/bhkw-ultimate#features

    Streitbeilegung und Streitvermeidung durch die Clearingstelle EEG | KWKG


    Vorstellung der Angebote der Clearingstelle EEG|KWKG zur Klärung von Streitigkeiten und Anwendungsfragen im Bereich des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) und des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG).


    Moin fetti0


    Das lässt sich pauschal nicht sagen. Es kommt ganz darauf an, wie das BHKW steuerlich veranlagt wurde. Das kann Dir nur ein Steuerberater mit Gewissheit beantworten. Hier sind die Kontaktdaten von zwei Steuerberatern im Verein: Expertenrat am Telefon für Vereinsmitglieder


    Beim BAFA meinst Du den Mini-KWK-Zuschuss (Impulsprogramm)? Also mir wäre nicht bekannt, dass es dort Konsequenzen gibt. Allerdings teilt auch für gewöhnlich niemand dem BAFA eine Außerbetriebsetzung mit. Theoretisch müsste man dem BAFA 7 Jahre lang jährlich die Daten der Anlage übermitteln - aber wäre mir neu, dass das irgendwo wirklich passiert.

    Energiespar-Contracting (ESC), Angebote der dena


    Das Energiespar-Contracting (ESC) ist, vereinfacht gesagt, eine Effizienzdienstleistung mit Einspargarantie, damit wiederum aktiver Klimaschutz und bringt der öffentlichen Hand viele Vorteile. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) bietet zum ESC Workshops und Schulungen an, fördert den Bund-Länder-Dialog und bietet ein Mentoring-Programm für die Energieagenturen der Bundesländer an.



    Ok, das Thema scheint zu bewegen, passt aber nicht zur Vitotwin-Diskussion, daher glieder ich den Waschmaschinenteil mal in ein neues Thema aus und schreibe sodann auch einen Roman dazu...


    Leider hat sich der Markt für Waschmaschinen mit Warmwasseranschluss nicht sehr positiv entwickelt. Im Gegenteil: Hersteller, die vor Jahren mehrere Modelle mit Warmwasseranschluss anboten, haben aktuell nur noch ein Gerät im Programm und andere Hersteller haben die Fertigung ganz eingestellt. Als Vorreiter in diesem Segment mit Bewerbung von "WarmWater" ist leider nur Miele zu nennen. Die Miele WWE 860 WPS bzw. der Nachfolger WWG760 lässt sich nicht nur mit Warmwasser, sondern auch mit Brunnen oder Regenwasser betreiben (letzer Spülgang mit sauberem Wasser dann). Auch kann in den Einstellungen genau festgelegt werden, für welche Wasch- oder Spülgänge welches Wasser verwendet werden soll und die Maschine mischt Warm- und Kaltwasser präzise für die gewünschte Temperatur. Leider ist diese Maschine jedoch sehr teuer und damit nur eine sinnvolle Wahl, wenn man ohnehin ein Gerät im Premiumsegment kaufen würde. Eine deutlich günstigere Alternative mit weniger Einstellungsmöglichkeiten ist die Bosch WAT28411. Mehr als diese zwei Geräte sind mir aktuell nicht bekannt. Bei beiden Maschinen zahlt man für den Warmwasseranschluss je nach aktueller Preislage etwa 50 bis 100 Euro mehr, als für vergleichbare Modelle ohne Warmwasseranschluss.


    Ganz normale Waschmaschinen lassen sich jedoch auch mit Warmwasser betreiben. Hierfür gibt es drei Möglichkeiten. Die ganz einfache Variante ist eine Thermostat-Mischarmatur aus dem Baumarkt. Das ist nicht viel teurer als der genannte Ein-Hebel-Mischer aber deutlich präziser. Eine bessere Möglichkeit ist der Selbstbau eines Vorschaltgerätes mit Zeituhr, damit die Spülgänge nicht mit Warmwasser erfolgen. Die komfortabelste Variante ist ein elektronisches Vorschaltgerät wie z.B. (https://shop.ms1002plus.de/umw…-fuer-waschmaschinen.html). Allerdings ist der Preis für derartige Geräte sehr hoch und die Amortisation meist fraglich. Siehe (https://www.energieverbraucher…nen-ans-warmwasser__1662/) und (https://www.energieverbraucher…n-vorschaltgeraete__1350/).


    Bei Spülmaschinen ist die Sache deutlich einfacher: Meist werden diese in der Küche am Waschbecken angeschlossen. Statt ans Kaltwasser kann der Anschluss bei vielen Maschinen direkt am Warmwasser erfolgen. Hierbei ist das Datenblatt der Spülmaschine bzw. das Label am AquaStopp zu beachten. Manche Geräte können problemlos direkt an 65 °C Warmwasser angeschlossen werden - andere Geräte nur bis beispielsweise 50 °C. In diesem Fall kann ein sogenannter Verbrühschutz vorgeschaltet werden (ein günstiger Thermostatmischer zur Festeinstellung einer Temperatur).


    Insgesamt ist es bedauerlich, dass es nicht mehr Angebote an Waschmaschinen in diesem Bereich gibt. Dies dürfte aber auch der geringen Nachfrage durch die Verbraucher geschuldet sein. Umso wichtiger ist es, diese Möglichkeit der Warmwassernutzung aus Solarthermie oder Kraft-Wärme-Kopplung bekanntzumachen. Doch selbst bei einer Warmwasserbereitung mit einer normalen Gas-, Öl-, oder Holzheizung ist die Warmwassernutzung günstiger als der Elektroheizstab in den Maschinen.

    Als Zusatzgerät reicht ein einfacher Thermostatmischer. Meine Miele mit Warmwasseranschluss kann warm oder kalt spülen. Laut Handbuch ist warmes spülen besser, weil es weniger Wasser braucht und die Wäsche direkt aufgehängt ohne Trockner schnell trocken ist. Also das Gegenteil von dem, was der Waschmittelhersteller dem laufenden Dachs gesagt hat.


    :-)_:-)

    Vorstellung der B.KWK-Kurzstudie zur Rolle der KWK in der Energiewende


    Für die Studie haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) zwei Szenarien der Sektorenkopplung für Strom und Wärme verglichen: Eine weitgehende Ablösung von Heiz­kesseln durch Elektro-Wärmepumpen und einen verstärkten Ausbau von Syste­men der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die Kurzstudie bezieht sich auf ein weit fortgeschrittenes Stadium der Energiewende im Jahr 2050. Das Ergebnis belegt eindeutig, dass die auf dezentrale Elektro-Wärmepumpen setzende Strategie den Anspruch einer weitgehenden Dekarbonisierung des Wär­mebereichs kaum einlösen kann.

    In Foren nach Anbietern zu suchen hat sich noch nie als besonders sinnvoll erwiesen. Die Installateure, die viel Zeit in Foren verbringen, haben meist zu viel Freizeit... Und teilweise nicht die beste Leistung. Aber herumfragen ist immer gut. Idealerweise mal im Bekannten- und Verwandtenkereis sowie der Nachbarschaft herumfragen, wer als PV-Besitzer mit welchem Installateur welche Erfahrungen gemacht hat. Das bringt ganz lokal in der Regel den besten Empfehlungsgewinn.


    Mit der Indachanlage wäre ich arg vorsichtig. Die wird Gebäudebestandteil. Wenn man das Dach ohnehin komplett saniert vielleicht optisch ganz schön und wohl auch KfW-Förderfähig (wenn man das Dach noch dämmt). Aber dann eben auch mit dem Dach steuerlich abzuschreiben. Bei einem Moduldefekt wird es dann auch richtig schön teuer/aufwendig, an das Modul ranzukommen. Also grundsätzlich wäre daher zunächst mal zu hinterfragen, warum es eigentlich unbedingt eine Indachanlage sein soll.