Beiträge von Neuendorfer

    Liebe Viessmann Werke, habt herzlichen Dank für die umfangreiche Rückmeldung hier im Forum!


    Ohne auf den Einzelfall eingehen zu wollen ein generelles Feedback: Den störungsfreien Betrieb mit einer großen roten LED zu zeigen, die im Standby pulsiert und im Störungsfall blinkt, ist offensichtlich ein kapitaler Designfehler! Zu unauffällig, weil man das rote Geleuchte/Pulsiere gewohnt ist und noch dazu kontraintuitiv. Eure Unternehmensfarbe ist rot – geschenkt. Aber dann macht doch irgendwie Euer Logo rot hinterleuchtet, wenn Ihr es gerne rot beleuchtet mögt und zeigt den störungsfreien Betrieb wie früher und auch heute noch bei allen Marktbegleitern mit einer kleinen grünen LED (oder bei einer Brennstoffzelle meinetwegen einer blauen LED) und hebt das rote Geblinke mit dem roten LED-Streifen für die Störung auf. :hutab:Hier sollten die LED-Designer den Nutzwert einer Anlage für den Kunden im Blick haben und nicht nur das Corporate Identity auf Teufel komm raus in die Heizungskeller der Kunden tragen wollen – noch dazu auf Kosten der Nutzbarkeit der eigenen Produkte.


    PS: Dass die neuere Vitovalor PT2 im Gegensatz zur Vorgängergeneration auch im Rahmen eines Wartungsvertrages nicht mehr überwacht wird und der Betreiber selbst regelmäßig nachschauen muss, ob es noch rot leuchtet und pulsiert oder schon blinkt ist ein so gewaltiger Rückschritt ins letzte Jahrhundert, dass mir die Worte fehlen.:negativ: Und nein, wenn Ihr einen Wartungsvertrag verkauft, kann es nicht Aufgabe der Heizungsbauer sein, die mit der komplexen Technik ohnehin überfordert sind, dem Kunden zu erklären, wie sie dem Heizungsbauer eine Einladung über die ViCareApp schicken können, sondern Eure Aufgabe zumal Ihr die Daten aller Anlagen ohnehin sammelt und auswertet. Da kann es doch nicht zu viel verlangt sein, die defekten Teile und eine Meldung an den Kundendienst/Fachhandwerker zu geben. Das die Heizungsbauer ohnehin lieber auf das gewinnbringende Neuanlagensegment schauen oder gar auf den noch lukrativeren Sanitärbereich fokussiert sind habt Ihr ja ohnehin schon festgestellt. Da meint Ihr doch nicht ernsthaft, dass die als Hobby noch Eure Hausaufgaben machen und täglich nach allen Anlagen schauen. :wissenschaftler:

    Eigentlih wollte ich schreiben: Sunny Island heißt das Teil. Aber dann habe ich nochmal genau nachgelesen, was Du eigentlich vor hast. Sorry, wüsste nicht, dass es ohne Batterie geht. Die bekannten Multigrid bzw. Multiplus arbeiten auch nur mit 24 oder 48 Volt... Der EasySolar-II GX braucht auch eine Batterie... Aber was würde denn gegen eine kleine Batterie sprechen?

    Wie kann man denn einen Microgen-Freikolbenstirlingmotor „generalüberholen“? Ich dachte der wird im Werk in einer Vakuumkammer befüllt und kann daher beim Kunden oder einem Installationsbetrieb nicht geöffnet/repariert werden? Sicher, dass es nicht schlicht „gebrauchte“ Motoren aus ausgeschlachteten Thermen sind, wo dem Kunden von Hinnerk gesagt wurde, das die Therme zum Schrott geht und der Kunde froh sein kann, nicht für die Entsorgung zahlen zu müssen? Wie heißen die Anbieter?

    Hier noch einige Hinweise, die eingegangen sind:


    PS: Ich arbeite selbst bei SOLIDpower.

    Herzlich willkommen im BHKW-Forum. :) Es wäre sinnvoll, wenn Du im Unternehmen anregst, dass sich SolidPower hier einen offiziellen Account zulegt und sich wie z.B. A-Tron, Viessmann, KW Energie und RMB/Energie u.V.m. direkt mit einbringt. :)

    Wo steht in meinem Beitrag etwas vom "el. Wirkungsgrad"? Ich schrieb: "Natürlich ist die Effizienz besser, je kühler der Rücklauf ist".


    Die Effizienz der Anlage, sprich die Brennstoffausnutzung, ist unabhängig vom elektrischen Wirkungsgrad zu betrachten. Bei der Heizwassertemperatur geht es in erster Linie um den thermischen Wirkungsgrad, der wiederum in Summe mit dem elektrischen Wirkungsgrad die Gesamteffizienz der Anlage ergibt. Der thermische Wirkungsgrad ist übrigens unabhängig von einem Brennwertwärmetauscher besser, wenn die Rücklauftemperatur sinkt.


    Wenn man allerdings Kümmelkörner spalten möchte, kann man aber auch sagen, dass sich der elektrische Wirkungsgrad verbessert, wenn der Rücklauf kühler ist. Dann muss der geregelte Lüfter für die Kapseltemperatur weniger stark pusten und die geregelten Umwälzpumpen müssen weniger Leistung bringen... Das liegt aber auch in Summe eher im Promillebereich des elektrischen Wirkungsgrades.