Vermiedene Netznutzungsgebühren

  • Auch wenn manche abwinken- es gibt etwas Neues bei den vNNe!


    Wir haben jetzt die Situation hier (ER), dass der Netzbetreiber aus seinem Fundus entweder schon hat bzw. wird 2-Richtungszähler *)mit registrierender Leistungsmessung installiert. Die soft- und hardware zum Auslesen kosten ca. 1.000,-€ , die wir uns im Arbeitskreis gemeinsam anschaffen wollen. Das ermöglicht es, pro eingespeistem kw (!) - einmalig gemessen zur Höchstlast- ca. 120,-€/kw VNNE zu erzielen, bei 10.000 kwh eingespeistem Strom sind das 1,2 ct/kwh , wenn man Glück hat und 4 kw einspeist, sind es 4,8 ct/kwh.


    *) wenn der Netzbetreiber einen "Rückzieher" für weitere Zählerauswechslungen machen sollte, kostet der Zähler ca. 500,-€.


    Die Netzbetreiber sparen die Kosten der vorgelagerten Netze- wir kommen laut Gesetz an die Kohle , wenn wir Leistung messende Zähler haben. Also avanti andiamo, adelante vamos, let`s go etc. :rolleyes:

  • Text der Erlanger Stadtwerke:Betreff: Auslesen von Zählern mit registrierender Leistungsmessung…………Allerdings eignet sich das ausgelesenes Lastprofil (aus einem 2-Richtungszählerder Stadtwerke mit Leistungsmessung)nicht für eine Leistungsabrechnung mit einem/dem Netzbetreiber. Der Zähler hat zwar eine interne Uhr, trotzdem kann nicht davon ausgegangen werden, dass Zeitsynchronität zu den Zeitimpulsen des öffentlichen Netzes besteht.(Ein Synchronlauf kann erst durch Einbau von Trenn-/Impulsrelais erzeugt werden.Das ist übrigens bei reinen Lastprofilmessungen Standard, weshalb unter anderem die Messentgelte erheblich höher sind als bei Zählern mit reinen Zählerstandserfassung) Wenn jedoch genau das von Ihnen gemeint und gewünscht war, dann sind wir tatsächlich wieder beim Thema "Kosten". Sie benötigen dann nämlich die Funktion des Lastprofils für die Abrechnung, ebenfalls die Steuerfunktionen für eine Standard-Lastprofilmessung.Wer kann zu dieser Aussage der Stadtwerke Stellung beziehen?Stimmt das denn ? Wenn ja, wie kann man "seinen" Zähler selbst sychronisieren?Was sind die "Steuerfunktionen"- ist das alles Nebelwerfen oder hat das einen vernünftigen Hintergrund!

  • Hallo Reinhard,
    zunächs mal eine bitte, wir haben uns hier im Forum, wie in vielen anderen Foren auch, darauf geeinigt, das die Schriftfarbe Blau den Mod´s vorbehalten ist, damit evtl. durchgeführte Änderungen in Beiträgen sofort ersichtlich sind. (Ist eigentlich schön, das wir hier nicht soviel gebrauch davon machen müßen) :thumbup: Ich bitte Dich deshalb für Beiträge andere Farben zu nehmen.


    Text der Erlanger Stadtwerke: Betreff: Auslesen von Zählern mit registrierender Leistungsmessung …………Allerdings eignet sich das ausgelesenes Lastprofil (aus einem 2-Richtungszählerder Stadtwerke mit Leistungsmessung)nicht für eine Leistungsabrechnung mit einem/dem Netzbetreiber.


    Tja, das ist so ähnlich wie mein Versuch den Versorger zu wechseln, es sieht so aus, als wenn dort bei Dir auch der VNB was anderes möchte, wie die Stadtwerke, leider ist der VNB für die Einspeisung zuständig! :-(/


    Der Zähler hat zwar eine interne Uhr, trotzdem kann nicht davon ausgegangen werden, dass Zeitsynchronität zu den Zeitimpulsen des öffentlichen Netzes besteht.


    Ich dachte immer die gesetzlich Zeit in D wäre die der PTB in Braunschweig, und diese wird über den Mittelwellensender in Mainflingen "verbreitet".. _()_


    Haben die E-Werke jetzt eine übergesetzlich "Netzzeit" oder wie? ?(
    Normalerweise sollte doch ein Funkuhrenempfänger reichen, oder?


    Gruß Dachsgärtner

  • hmm,


    also viel Plan hab ich davon nicht,
    aber ein dürfte klar sein...die auch nicht


    Für die handvoll klein-bhkw-ler...und dabei nur echte Einzelfälle die sowas versuchen bindet man keine Kapazitäten.


    Also abwimmeln und fertig.


    Der Ansatz mit ptb find ich nicht schlecht,
    konfrontier die doch einfach mal damit, dass Du kontinuierlich die Zeit mit der Atomuhr der ptb (ob nun über funk, oder i-net) auf sec.-Bruchteile exakt synchronisierst.


    Bin mal gespannt, was die darauf zu sagen haben.

  • Hallo Alle zusammen,


    die Idee ist natürlich super, eine Leistungsmessung zu instalieren und somt an die höheren VNNE zu kommen. Aber ich befürchte, das ist nicht so einfach (bzw. wirtschaftlich). Denn ein elektronischer Zähler mit einem PC und einer Software verbunden ergibt leider keine regestrierte Leistungsmessung.
    Ich binn jetzt kein Spezialist für Messsystem, aber eine eichfähigen solftware Lösung würde ich nicht bei 1000%u20AC vermuten, wenn es überhaupt möglich ist. Und mit dem Zeitimpulz aus dem Netz wird warscheinlich ein System gemeint sein welches alle Messstellen um EU Verbundnetz synchronisiert. Dafür wird die Uhrzeit ansich nicht reichen.
    Und dann sind da noch die laufenden Kosen einener solchen Messung. Die daten müssen ja recht Zeitnah zum Netzbetreicher übermittelt und dort verarbeitet werden, was mit sicherheit wieder Kosten verursacht.


    Unter diesen Umständen würde ich einen Wirtschaftlichen Betrieb dieser Messung für eine BHKW mit 5KW Leistung nicht vermuten.


    mfg
    Mofaklaus

    BHKW : Dachs Gas 5,5kW
    SolarTherm.: 10m² Kago mit 600l Systemspeicher
    PV: 4kWp / SMA SunnyBoy SWR3000 / 14x ASE-300-DG-FT
    Speicher : LG Chem 6.4 mit Effekta AX 5000 und ca. 2KWp Solar

  • Hallo,

    Denn ein elektronischer Zähler mit einem PC und einer Software verbunden ergibt leider keine regestrierte Leistungsmessung.


    Hmm, das ist jetzt eine echt interresante Frage! Wie macht es denn die "Gegenseite" sind da auch nur die Zähler geeicht, oder haben die auch eine geeichte Software? _()_


    Und mit dem Zeitimpulz aus dem Netz wird warscheinlich ein System gemeint sein welches alle Messstellen um EU Verbundnetz synchronisiert.


    Nun ja, die gesetzliche zeit in D synchronisiert von Verkehrsampeln bis hin zum Erfassungssystem für Blitze so ziemlich alles in D, warum nicht auch das Stromnetz? ?( Ich meine ich habe in einer Werbeschrift von einem Stromzählerhersteller auch was von einem Funkzeitempfänger gelesen....
    ....und wie gesagt, es ist die gesetzliche Zeit in D! -;-(


    Die daten müssen ja recht Zeitnah zum Netzbetreicher übermittelt und dort verarbeitet werden, was mit sicherheit wieder Kosten verursacht.


    Anschluss an mein Netzwerk einmalig 20,--€ ansonsten 0,--€ laufende Kosten :P Wenn es den gewollt wäre!


    Und genau da ist der "Knackpunkt" |__|:-)


    Gruß Dachsgärtner