Beiträge von Herzogsweg16

    In meinem ecopower 4.7 wurde im März 2011 einer der neueren Schrickmotoren im Tausch verbaut. Er trägt die Bezeichnung SR 272. Nach nun 21.000 Bh kann ich noch keinen Leistungsverlust feststellen. Ich habe aber von Anfang an die Drehzahl im min auf 1.500 U/min und max. auf 3.300 U/min begrenzt. Bei 3.300 U / min werden ca. 4,5 Kwh Pel. im Durchschnitt erzeugt. Ölverlust innerhalb des Motors ist nach dem regelmäßigen Wechsel nicht feststellbar. Ich wechsel auch nur alle 8.000 Bh den Ölfilter. Leider leckt der Motor seit dem Jahreswechsel 2014/15 im Bereich des Zylinderkopfes. Bei Dauerbetrieb in den Wintermonaten hatte sich jeweils nach 3 Wochen eine Untertasse mit Öl gefüllt. So lange sich der Verlust in diesem Bereich bewegt, werde ich kein Geld in eine Instandsetzung investieren, da Vaillant hier ja seine Kunden bekanntlich gnadenlos abzieht.


    Was nach Februar 2019 dann kommt, steht heute in den Sternen.

    Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass sich hier um die Rubrik Marktplatz handelt. Euer ganzes Geschreibe könnt Ihr bitte schön in einer von der Thematik her passenden Rubrik verfassen.


    Aber wie so oft, werden bestimmte Threads durch sinnlose Beiträge einfach nur zugemüllt.

    Drehzahl auf 3.300 U/min begrenzen. Macht lautstärkemässig gefühlt ein drittel weniger. Leistung reduziert sich dabei kaum, aber im Verbrauch ca. auch noch mal rund 10% eingespart. Habe bei mir unter jedem Fuß noch einmal Schwingungsdämpfer plus Gummiplatte darüber und darunter aus Waschmaschinengummiplatte installiert. Hat die tiefen Brummfrequenzen merklich reduziert.


    Auch sollte das Abgasrohr bei Einleitung in einen alten Schornstein keinerlei Kontakt mit dem Mauerwerk haben.


    Da bin ich leider nicht der Fachmann. Ich glaube aber nicht, dass man hier jede x-beliebige Sonde verwenden kann. Denn selbst bei den Sonden für ein bestimmtes Fahrzeugmodell wird ja immer darauf hingewiesen, dass die Daten aus dem Fahrzeugschein für die Zuordnung der richtigen Sonde notwendig sind.


    Bei der von mir angebotenen Sonde handelt es sich jedenfalls um ein Original-Ersatzteil für das Ecopower 4.7 . Der Ersatzteilpreis bei Vaillant beläuft sich auf 161,- € Netto.

    @ IMM,


    zunächst erst einmal herzlich willkommen hier im Forum.


    Deine Annahmewerte sind recht zutreffend. Ich betreibe inzwischen im sechsten Jahr ein 4.7 in einem MFH mit 6 WE und rund 480 m² Wohnfläche. Bei meinem Haus sind bisher auch nur die Fenster erneuert, Dach und Keller gedämmt und natürlich ganz wichtig, alle Warmwasser und Heizleitungen ordentlich gedämmt. Die scheinbar nicht vorhandene Dämmung der Leitungen beschert Dir natürlich die extremen Wärmeverluste. Das ganze System arbeitet ja jetzt nicht mehr mit Vorlauftemperaturen von 80°C, sondern wie von Dir geschrieben, mit rund 60°C Vorlauf. Bis die Rohre dann mal gedämmt sind, wirst Du wohl die Heizkurve anheben müssen, damit die Mieter im 3.OG im Winter nicht frieren müssen.


    Um die Rentabilität Deines ecopower zu optimieren, kann ich Dir nur raten, auch das zweite Gebäude in die Wärmeversorgung über das BHKW mit einzubinden. Somit kommst Du in den Sommermonaten auf mehr Bh. Auch die Stromversorgung solltest Du in beiden Häusern über das BHKW laufen lassen. Es kann durchaus sein, dass der einzelne Hausanschluss eines jeden Gebäudes zu schwach ausgelegt ist, um die Anforderungen an eine ausreichend abgesicherte Hauszuleitung zu gewährleisten. Ich denke, wenn Du beide Gebäude mit Strom versorgen willst, muss die vorhandene Zuleitung für das Objekt, von welchem dann alle Parteien mit Strom versorgt werden sollen, entsprechend dimensioniert sein. Evtl. muss also der entsprechende Hausanschluß mit der dann notwendigen Dimension neu ausgestattet werden.


    Der Punkt Rentabilität = Laufzeit = Betriebsstunden ist enorm wichtig, da Du spätestens nach Ablauf der Gewährleistung mit erheblichen Reparaturkosten rechnen musst. Vaillant hat da keinerlei Hemmungen, seinen Kunden die Hosen auszuziehen. Wenn dann noch ein Wartungsvertrag zu bedienen ist, dann ist es mit der Rentabilität sowieso vorbei. Deshalb mache ich meine Wartungen selber und repariere, was geht, auch selber.


    Trotzdem viel Spass mit dem 4.7.. Ich hoffe auch, dass Du selber nicht allzu weit von dem Objekt weg wohnst. Denn meistens ist das Teil immer dann defekt, wenn man im Urlaub ist oder beruflich verhindert ist. Dann nützt Dir auch die Fernwartung nichts und der Kundendienst freut sich auf eine saftige Rechnung.


    15 ct/kWh Überschuss pro kWh erzeugtem Eigenstrom, d.h. Break Even nach 6000 €/kW / 0,15 €/kWh = 40.000 h
    Bei Vollauslastung (8000 h p.a.) sind das 5 Jahre, bei 4000 Vbh sind das 10 Jahre und bei 5000 Vbh sind es 8 Jahre.


    Gruß,
    Gunnar


    Hallo Gunnar,


    da muss ich aber aus eigener Erfahrung mit meinem 4.7 heftig widersprechen. Nach Ablauf der Garantiezeit hat mich das Teil außer Wartungskosten ( mach ich schon selber um der schwarzen Null nahe zu kommen ) pro Jahr mindestens 1.000,- € gekostet. Da ist nix mit Amortisation, sondern jedes Jahr das bange hoffen, dass es nicht mehr als die 1.000,- € werden. :thumbdown:

    Nachdem die Beamten in dem von mir zuständigen HZA sich den Schweiß aus den Augen gewischt hatten, der Ihnen ohne Unterlass bei der Bearbeitung meines Antrages auf Rückerstattung der Energiesteuer von der Stirn geronnen ist, haben sie nach mehr als 4 Monaten ( Antragstellung 13.01.2014 ) die Taste zum Auslösen der Überweisung des Geldbetrages gefunden. Tolle Leistung.


    Wenn ich nur einmal mit meinen Steuerzahlungen an den Schäuble-Sparverein so lange ohne entsprechende Regressmaßnahmen und Strafzinsen warten könnte. Deutschland wäre ein Steuerparadies. :thumbsup: