Beiträge von bhkwaermepumptaik

    Ich bin Nichttechniker, daher eine kleine "Biene Maja"-Frage:

    Wenn ein RMB bzw beliebiges Motor-BHKW moduliert, passiert das ganz plump über die Drehzahl, nehme ich an. Wie denn auch sonst.

    Also bei gleicher Ausgangsspannung des Generators weniger Stromstärke, sprich weniger Leistung?

    (Geregelt über profane Elektrik, wie bei der 12V Lichtmaschine meines ollen Opel Kadett? ;))

    Danke und Gruß ins Forum

    Wenn ich das mit einem stationären Speicher erreichen wollte, müsste ich einen mit 8 kWh nutzbarer Kapazität kaufen und bestimmt 8.000 EUR ausgeben. Dafür könnte ich zehn Jahre die Batteriemiete bei einem Zoe zahlen und kann damit auch noch elektrisch fahren.

    Grob, auch wenn es nichts zur Sache tut: BYD Akku 7,5kWh 3.000€ netto + Sunny Island 1.500€ netto (+ Einbau 500€?)


    Und noch schnell ein Länzchen für unseren Stromer gebrochen: Der hässlich-weiße, kalt-kleine Pupskarren ist bei uns inzwischen das "Erstfahrzeug" im Alltag mit fast 15.000km im Jahr! Den großen Familienvan (2l Dieselmaschine) nur noch für Langstrecke oder bei einer familiären Völkerwanderung zum Baggersee.

    Stimmt schon, der C-Zero kann (fast) nix. Aber das, was er an Preis-Leistung bietet, freut mich immer noch jedesmal wenn ich damit losfahre.


    Und hiermit bekomme ich die Ladeströme auch (fast) Stirlingtauglich, bei Ladeverlusten versteht sich:

    https://www.ladesystemtechnik.…potentiometer-alt-94?c=20

    (Gag: Mit kleiner Photozelle sogar einstellbar, dass der Ladestrom der PV-Erzeugung folgt. Schöne Spielerei, ohne den Geldbeutel zu fagen.)

    Es handelt sich nicht um eine reale Anfrage - Fiktives Beispiel zum Nachdenken über "BSZ vs. Verbrenner" im Nanobereich / Strom erzeugende Heizung


    Grund: Nachdem die Stirlingtechnologie keine Option mehr ist - was rät man Bekannten bei ähnlichen Bausubstanz-Parametern wie man selbst sie hat? (EFH Bj 1975)


    Immer mehr junge Familien ziehen in unser altes "Neubaugebiet" aus den wilden 70ern. Über die Kindergartenelternschaft usw. ergeben sich immer wieder "Sanierungsfachgespräche" .... und wenn die olle 0815-Therme vom örtlichen Fachbetrieb dann mal im Keller sitzt, dann sitzt se da mal für 20 Jahre, näh ;)


    Es seien also z.B. meine fast realen Eckdaten:


    5-6 Personen


    Bj 1975, Dach gedämmt, keine Fassadendämmung


    30.000 kWh Gas

    5.000 kWh Strom

    900l Puffer vorhanden (mit Wendel-Hygienespeicher für Brauchwasser)


    Abgasstrang etc. - alles ideal


    Vorhandene XY Brennwerttherme oder NT-Brenner, egal jetzt

    VL 40-45 ...bei schlechter 5-10°C-Spreizung aufgrund vermutetem 70er Jahre-Bypass irgendwo im Mauerwerk, daher RL 35-40, egal jetzt

    (Hydraulischer Abgleich war daher für die Füße... :rolleyes: )


    Keine Solarthermie

    PV 6kwp

    Akku 10kwh

    Kleines E-Auto, lädt einstellbar mit 1 - 3kw


    Nun frage ich mich im Kern der Sache, zu was man eher rät: BSZ mit 0,75el / 1th [vollkonti] oder 3Zyl Nanotower mit 1-2el / 3-6th [September-April]


    Die BSZ macht mit 18kwh einen ganz guten Stromschnitt bei (5000:365=) ca. 13,5kwh am Tag), aber mit 1kw th geht da nicht viel in Richtung Heizenergie. Da muss der Zbr viel orgeln.

    (Plus am Rande: Offenbar momentanes Förderchaos BAFA vs. KfW... aber das sei mal außen vorgelassen...)


    "Konflikt" mit der PV bei vollkonti Betrieb ganzjährig für Brauchwasser / Trinkwarmwasser? PV speist halt eben fast alles ein, schon klar.


    Der RMB macht von der Wärme her einen ganz guten Schnitt, aber wohin mit den 48kwh wenn der Akku voll ist? Einspeisen, schon klar, aber das Vierfache von dem zu poduzieren was man braucht, ich weiß nicht... 70% Einspeisung :/ Würde wohl wärmegeführt um die 3500-4000Bh laufen im Jahr*.


    BSZ fast wartungsfrei, RMB offenbar wartungsarm im Regelfall*.


    Anschaffung in beiden Fällen ~15-20t€ netto, grob geschätzt. (Neue Pelletanlage käme sicher auch auf die Hausnummer..)


    Schon klar: Pfennigfuchserei vs. Umweltretterei vs. Technikliebhaberei, darum geht es ja meiner Meinung nach im Grunde immer bei unserem KWK Thema.


    Nunja. Was meint ihr?


    Pro / Con?


    Danke & Gruß

    Ich reg mich da jetzt nicht so auf ;) Die Wirtschaft braucht doch zahlungskräftige Earlyadopter für die Innovationsförderung :P


    Ernsthafter: H2 ist doch ein sau kleines Molekül. (Das kleinste?) Das gast doch überall durch oder? Naja, Chemieunterricht ist lange her bei mir :/


    Jedenfalls könnt ich mir vostellen, dass da ordentlich H2-Speicherverluste entstehen (?)


    Schönen Sonntag zusammen

    Die Leistung manuell runtermodulieren auf 600W(el) - mit dieser Einstellung läuft unserer seit Beginn der Heizperiode 24h durch.


    Wenn die Temperaturen fallen reguliere ich die Leistung jeweils am Morgen vor dem Verlassen des Hauses etwas hoch. Das ist zwar nur was für Freaks, aber mir macht es Spaß die Anlage auf diese Weise jeden Tag im (gefühlten) Optimum zu fahren.

    Erfahrungswerte in meinem Fall, ganz grob:

    >10° 600W

    10-5° 800W

    5-0° 1000W

    <0° Zbr freigegeben (7222)


    Ich wurde gefragt, wie ich im Detail die Laufzeit hoch und die Taktzahl runter und die Modulation stotterfrei bekomme.


    Hauptsächlich ist es der überlegte Einsatz von:


    1. Möglichst flacher (und wenn möglich recht tiefer) Heizkennlinie 720, bei uns +/- 1 und bei uns maximaler Lift 721 von 4,5

    2. Überdauernd stabil belassener Raumsollwert 710, bei uns 20 (Auswirkung auf HK_VL-Soll und damit auf das Puffersoll)

    3. Die Mischerüberhöhung/Pufferlift 830 (bei uns ganzjährig 12) ...sehr modulationsrelevant

    4. Die Kesselvorlaufsollwertanhebung/Kessellift 4734 (Nur im Januar bei Zbr-Nutzung bei 10, sonst 0-3) weil auch sehr modulationsrelevant

    5. Ich habe noch VLmin 740 auf 40 und VLmax auf 50, diese Werte sind aber nur für die interne Berechnung der Steuerung für das geforcte Puffersoll von Bedeutung, der reale HK-VL wird dann doch streng nach Heizkennlinie gefahren, habe ich beobachtet.

    (6. Die Außengrenzen habe ich 730 bei 17 und 732 bei -5, das muss ich aber nochmal beobachten ob das taugt...)


    Wichtig: Ich habe Anlagenkonfiguration 6 mit großem Hygienespeicher und dem Stir am/im SOLAR Wärmetauscher im Puffer. Muss man sehen, ob das auch bei anderen Anlagenkonfigurationen taugt.


    Nochwas zur Erwähnung: Ich wohne in einer der wärmsten Gegenden der Republik und mache gerne Feuer im Kamin.


    Aber ich stehe unter Druck: Meine Schwiegermutter und deren Tochter sind sehr fein justierte Raumsollgeber ;)


    Frage in die Runde: Weiß jemand was mit 3209 "Freigabeintegral mod Zus'br" anzufangen? Einstellbarer Bereich 0 - 500 [°Cxmin]??

    Das es ein Integral ist und was das ist weiß ich, aber was es macht frage ich mich...


    Gruß vom Krümelmonster

    Das Versagen der deutschen (energie)politischen Regierung offenbart sich meiner Meinung nach nicht durch den - rein machtkalkulativen - Beschluss aus der AK auszusteigen, sondern im strategischen Unterlassen einer zwischenzeitlichen Schaffung von Infrastrukturen für (dezentrale) Alternativen.


    Das am Biertisch oft hervorgewürgte Argument: "Wir brauchen AKW für die Dunkelflauten" finde ich nicht sachgemäß. Es gibt nicht nur Windsonnenfummelstrom und 1400MW AKW-Turbinen. Dazwischen gäbe es mehr. ;)


    Jetzt kommts: Die AKW Pandorabüchse ist nunmal auf. Daher bin/wäre ich temporärer AKbefürworter wenn die deutschen Restlaufzeit(en) genutzt würde(n) um die Ärmel hochzukrempeln und ernst zu machen mit der Energiewende. Dat wird aber nix. Man reißt jetzt eine Brückentechnologie weg, obwohl - oder weil?! - es den anderen Brückenkopf eben (noch?!) nicht gibt. :/


    Ich rechne, rein spekulativ natürlich, mit künftigen Netzinstabilitäten bis hin zu flächendeckenderen Stromausfällen im nächsten strengen Winter. Jedenfalls noch vor 2025.

    Nicht, weil etwa z.B. Philippsburg 2 seit vorgestern nur noch strahlt aber nicht mehr dampft, sondern weil ich mir gut vorstellen könnte dass psychopathische Kräfte hinter den verschiedenen Kulissen schon Wetten laufen haben, wie sich die politische Großwetterlage im Volk dadurch verändern würde: Schlüge das Mob-Pendel aus in Richtung "...Das habt ihr Ökofuzzis nun von der ganzen Fummelstromduselei" oder dann doch "Wir müssten dann mal bitte schnell ernst machen mit den Infrastrukturveränderungen & Co".


    Ich würde Letzteres hoffen und sagen, gehe aber leider insgesamt von Ersterem aus, wahrscheinlich ebenso wie die Zocker an den (Brems-)Hebeln.


    Der Chinamann schafft sich in 365 Tagen eine Teslafabrik an. (Bzw. rotzt sie halt mal hin..)

    Der Europäer schafft sich eben langsam ab. (Denkt und redet dabei aber unheimlich viel..)


    Also mal "Abwarten und Tee trinken", gelle :D


    https://www.cicero.de/wirtscha…ieversorgung-energiewende

    Auf die Schnelle aus dem Stichtagsmenü für Euch hingerattert:


    Heizwärme:

    2018: 18,0

    2019: 19,6


    Wärme TWW:

    2018: 3,0

    2019: 2,61 (...mehr mit PV gespielt)


    Bh TWW:

    2018: 653

    2019: 573 (s.o.)


    Generator total:

    2018: 3079*

    2019: 3413*


    Bh Stirling:

    2018: 3876*

    2019: 4448*


    Starts Stirling:

    2018: 380*

    2019: 347*

    (In der Realität fährt mein Stir praktisch seit September "vollkonti" moduliert durch, die Siemens zählt aber täglich +1! )


    Bh Zusatzbrenner:

    2018: 403

    2019: 174 (Lediglich im Januar)


    Starts ZBr:

    2018: 1033

    2019: 110 (...Parameter der ZBr-Modulation besser im Griff)


    *Ich fahre meinen Stir aufgrund einer kleinen "Taktphobie" immer am unteren Leistungslimit, in der Übergangszeit manuell per 3313 auf 600-1000Wel gesetzt je nach Bauchgefühl, im Winter wird die Siemens dann zur Automodulation "freigelassen" anhand 710, 720, 721, 740, 741, 830 und 4734 usw --> Da geht er nach dem TW-Laden (Soll von 50° im Hygienespeicher oben) dann automatisch bzw. selbstständig auf bisweilen 450W runter, um das Kesselsoll nach dem Hochladen der TW-Temp wieder nach unten einzufangen.

    @sail: Daher wären meine Wh/h leider nicht aussagekräftig. Meine Ist-Leistung im 1000W Nennbetrieb hat sich diesen Winter aber im Schnitt auf 940-950W :bomb: abgependelt bei 50KVL / 38KRL...)

    Habt ein gutes 2020, mögen die 50Hz stets mit uns sein. :hutab:

    Unsere Küche ist weit weg vom Puffer. Die Spülmaschine wurde anno dazumal vom Schwiegervater am WW angeschlossen, Gott hab ihn selig. Das Ganze war (bzw. ist) aber fast eigentlich ein Schuss ins Knie, wenn man nicht ein bisschen Acht gibt: Die Maschine zieht so wenig Wasser, dass bei einem "Kaltstart" das Wasser gegen Ende des Einlaufzeitraumes dann erst annährend lauwarm ist. Bedeutet, die Wärme verpufft größtenteils im kellerkalten Mauerwerk, die Maschine heizt fast alles elektrisch zu. Bis sie dann wieder Wasser zieht, ist die Brühe in der Leitung zwischenzeitlich erkaltet und das Spiel beginnt von Neuem.


    Man bzw. frau muss eben - wie so häufig - ein bisschen mitdenken: Im Regelfall starten wir das Gerät daher nach einem Essen, wenn durch die ganzen Entnahmen der Vor- und Nachbereitungszeremonie dann WW in der Leitung "anliegt". Im Zweifel hilft der Taster für die 30'-Zirkulation etwas nach ... zumindest mental, nicht thermodynamisch/ökologisch/ökonomisch :)


    Was ich sagen wollte: Leitungslänge bzw. Abstand vom WW-Speicher bedenken und prüfen, ob der WW Anschluss kein Schildbürgerstreich wäre. Je moderner die Maschine, desto weniger Wasser wird gezogen, und desto länger dauern die Spülgänge, desto kritischer könnte das Ganze mit der "Erkaltung" meiner Meinung nach werden.