Umbau EFH mit zwei Wohneinheiten und 3 Heizungen

  • Hallo Leute,

    ich bin neu hier und falle mal direkt mit der Tür ins Haus, wo ich mein Projekt vorstelle und gerne eure Meinung bzw. Unterstützung erhalten würde.

    Hier direkt mal der ausgefüllte Fragebogen:

    • Verbrauchsdaten

      Jährlicher Stromverbrauch: Einheit A= 7000 kWh ( ca. 3500 kommen aus PV ) Einheit B=5100 kWh ( kein PV eigener Zähler )

      Jährlicher Brennstoffverbrauch: Einheit A=22000 kWh Einheit B=23500 kWh



      Derzeitige Heizung

      Energieträger der Heizung: Einheit A ( 2 Heizungen eine Brennwerttherme Bj.2019 und eine alte Gastherme Bj.88 ) Einheit B Brennwerttherme Bj.2014

      Ist bereits eine Solarthermie vorhanden: Nein

      Vorhandener Heizungspufferspeicher und Größe: kein Pufferspeicher

      Art der Warmwasserbereitung und Vorratsvolumen: Warmwasser über Heizung Einheit A: 400 Liter Vorrat / Einheit B: 200 Liter Vorrat

      Gibt es ein besonderes Strom-/Wärmeverbrauchsverhalten: Nein

      Hydraulischer Abgleich durchgeführt: Nein

    • Art der Heizkörper: Flachheizkörper



      Immobilie und Rahmendaten

      Beheizte Fläche, Anzahl Bewohner: Einheit A 200 Quadratmeter Einheit B 100 Quadratmeter Insgesamt 6 Bewohner

      Art und Baujahr der Immobilie: Bj. 1972 solide Bauweise

      Erfolgte Modernisierungen: 2010 neue Fenster mit doppelt Isolierverglasung / Dämmung Dach / Kellerdämmung

      Weitere geplante Modernisierungen: Zentralheizung ( Pellets ) / Brennstoffzelle

      Zweiter Abgasstrang für BHKW frei: ja

      Erdgasanschluss vorhanden oder möglich: vorhanden

      Zusammenschluss von Nachbarhäusern möglich: ja

    Es klingt zwar ein wenig kurios, aber da in Wohneinheit A zwei Heizungen vorhanden sind und eine sogar erst ein Jahr alt ist so viel umzubauen.

    Jetzt ist es aber so, das in der Einheit A die zweite Heizung 32 Jahre alt ist und ersetzt werden sollte. Hier war die Idee, eine Brennstoffzelle einzusetzen ( Vitovalor ), was aber nach dem Besuch des Installateurs zu einem Komplettumbau wurde, wo quasi alles ersetzt wird.

    Das Ende vom Lied ist, das alles zusammen gelegt werden soll und von einer Pelletsheizung inkl. Brennstoffzelle ( BlueGen ) versorgt würde.

    Der Heizungsbauer plant zwei Pufferspeicher mit Frischwasserstation 1x300 Liter und 1x800 Liter.

    Die Einheiten werden über einen alten Schornsteinzug verbunden, so das im Heizungskeller nur noch die Pelletsheizung steht und im zweiten Step die Brennstoffzelle dazu kommt.


    Die zweite Hürde ist, das Wohneinheit B auch mir gehört aber vermietet ist, was die Verteilung des Stroms komplizierter macht.

    Hier müsste Mieterstrom mit allen Widrigkeiten umgesetzt werden :/


    Einheit A ( also meine selbst bewohnte ), wird bereits von 2 PV Anlagen versorgt ( 5,2 kWp aus 2016 / 5,8 kWp aus 2019 ) und Vorbereitungen für ein Speicher sind auch getroffen ( Kostal Plenticore für BYD ).

    Die Einbindung und das Zählkonzept sind mir bereits klar, nur ich frag mich, ob das lohnt ?


    Die Wirtschaftlichkeitsberechnung des Heizungsbauers versprechen einen Sparertrag von 400-500 Euro pro Monat, wo allerdings die PV nicht berücksichtigt wurde ( also wurde einfach der Gesamtverbrauch genommen )

    Der Gesamtinvest wäre nach allen Förderungen 50000 Euro, was bei dem monatlichen Ertrag natürlich gut wäre und man das eigentlich machen muss.


    Bevor sich jemand wundert, es waren mal drei Einheiten und darum sind in Einheit A zwei Heizungen. Es gibt natürlich auch 3 Gaszähler ( wo dann auch 2 mal die Grundgebühr weg fällt ).


    Irgendwie kommt mir der monatliche Ertrag zu hoch vor, da ich irgendwie nicht glauben kann, das Pufferspeicher und Pellets so viel einsparen.

    DIe Brennstoffzelle würde auch nur Sinn machen, wenn der Mieter dazu kommt, da sonst zu wenig Stromverbrauch da wäre ( ohne Mieter wäre die Einspeisung ziemlich hoch ).


    Was haltet Ihr davon ?

  • Moin Kleiber,


    grundsätzlich erscheint unter den von Dir genannten Bedingungen eine BlueGen Brennstoffzelle eine gute Idee.


    Die BlueGen erzeugt im Jahr ca. 13.000 kWh Strom (und 7.400 kWh Wärme). Bei einem Gesamtverbrauch von 12.100 kWh Strom in normalen Haushaltsprofilen könnte grob geschätzt ein Eigenverbrauch aus der BlueGen von 8.500 kWh herauskommen. Und die 20 kWh Wärmeerzeugung pro Tag sollten außerhalb der Heizperiode für den Warmwasserbedarf von sechs Leuten ausreichen: Dies müsste es ermöglichen, eine Pelletheizung außerhalb der Heizperiode komplett auszuschalten, was bestimmt besser für Heizung und Umwelt ist als der extreme Teillast-Betrieb, der sonst im Sommer erforderlich wäre.


    So weit die Good news.


    Die Bad News sind zweierlei:


    Erstens wird von den bislang in Einheit A verbrauchten 3.500 kWh PV-Strom nicht viel übrig bleiben. Der BlueGen müsste mit 1,5 kW die übliche Last beider Anwesen weitgehend abdecken. Mehr als 1,5 kW kommen im Hausgebrauch auch bei zwei Haushalten länger als ein paar Minuten eigentlich nur vor, wenn Großgeräte (Wasch- und Spülmaschine, Elektroherd oder Trockner – falls kein WP-Trockner) laufen, und PV-Strom kommt zur Abdeckung nur in Frage, wenn das tagsüber geschieht. Abendessen-Kochen und Hausbeleuchtung ziehen auch viel Strom, nur nutzt das nichts für die Auslastung der PV-Anlage. Du musst also damit rechnen, dass ein großer Teil der bisherigen 3.500 kWh PV-Strom durch BlueGen-Strom substituiert wird. Für die Wirtschaftlichkeitsrechnung ist das insofern von Bedeutung, als der Wert von eingespartem PV-Strom lediglich der EEG-Einspeisevergütung entspricht. An Deiner Stelle würde ich die Einsparung beim Strom also grob geschätzt mit 5.500 kWh mal Bezugsstrom-Preis (brutto) plus 3.000 kWh mal EEG-Einspeisevergütung (netto) rechnen. Das wären dann je nach EEG-Vergütung vielleicht 4-500 EUR/Jahr weniger als wenn 100% Bezugsstrom eingespart werden könnten, aber rund 2000 EUR/Jahr werden es wohl auch dann noch sein.


    Zweitens wird auf den an die Einheit B gelieferten BlueGen-Strom die volle EEG-Umlage fällig. Angenommen der BlueGen-Verbrauchs-Anteil des Mieters entspricht dem errechneten Gesamt-Durchschnitt (70%), so wären das ca. 5.100*0,7*0,065= 230 EUR/Jahr netto, einschl. USt also knapp 280 EUR/Jahr, die einfach weg sind. Weil nicht klar ist, wie lang das so bleibt (wenn es nach unseren Mehrheitspolitikern und Lobbyisten geht, für immer), würde ich diese 280 EUR/Jahr jedenfalls mit einrechnen.


    Arbeite doch mal diese Faktoren in Deine Rechnung ein und sieh zu, was 'rauskommt. Weil die beiden Korrekturen insgesamt kaum mehr als 70 EUR/Monat ausmachen dürfte, wird das allein die Wirtschaftlichkeitsrechnung wohl nicht umwerfen. Anders könnte das sein, wenn Dein HB den Eigenverbrauch aus der BlueGen wesentlich höher angesetzt haben sollte als meine Schätzung.


    Die anderen Faktoren sind aus der Ferne schwer zu beurteilen, also lässt sich nicht sagen ob 4-500 EUR Einsparung im Monat ansonsten realistisch wären. Die Pellet-Preise sind m.W. aktuell extrem niedrig, die Erdgaspreise allerdings auch. Das Verschrotten der alten Therme spart jedenfalls einiges an Erdgas. Andererseits verbraucht natürlich auch die Brennstoffzelle Erdgas: Bei 8.760 Betriebsstunden im Jahr etwa 26.000 kWh. Wie dem auch sei: Bei angenommenen 27 ct/kWh Bezugsstrompreis, angenommenen 12 ct/kWh EEG-Vergütung und 4 ct/kWh Einspeisevergütung für die BlueGen kommt aus der Strom-Ecke einschl. der von mir genannten Faktoren eine jährliche Brutto-Einsparung von ca. EUR 1.750, also EUR 145 im Monat. Der Rest muss aus anderen Quellen kommen.


    Angesichts zweier vorhandener technisch einwandfreier Brennwertthermen würde ich deshalb auch die Alternative durchrechnen, nur die BlueGen zu installieren und die alte Gastherme von 1988 zu verschrotten, aber das mit der Pelletheizung bleiben zu lassen.


    Gruß, Sailor

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

    5 Mal editiert, zuletzt von sailor773 ()

  • Danke Sailor773 für die ausführliche und detailreiche Antwort :thumbup:

    Endlich mal was konstruktives, nachdem im PV Forum ich das Unwort Brennstoffzelle erwähnt hab und nur Horrorszenarien gemalt wurden.


    Hier mal die Wirtschaftlichkeitsberechnung:

    Aktuelle Situation:

    Brennstoff: Erdgas

    Anzahl Personen im Haushalt 6

    Alter der Heizung 32 Jahre ( hier wurde die älteste eingesetzt )

    Heizkreise: 3

    Gasverbrauch: 45000

    Gaspreis pro kWh: 0,067 (inkl. GG)

    Stromverbrauch in kWh: 11000 ( PV wurde außen vor gelassen )

    Strompreis pro kWh: 0,319 (inkl. GG)

    Einkomenssteuersatz: 35%


    Situation nach Umbau:

    Pelletsheizung inkl. Brennstoffzelle

    Einsparung durch Warmwasserbereitung mit Hygiene-Kombispeicher 500 kWh pro Kopf = 3000 kWh


    Finanzberechnung vor Umbau:

    Gaskosten: 3015 Euro

    Stromkosten: 3410 Euro

    Wartungskosten: 178,50

    Gesamtkosten vor Umbau pro Jahr : 6604 Euro


    Finanzberechnung nach Umbau:

    Pelletskosten pro Tonne: 200 Euro

    Menge in Tonnen: 7,6

    Kosten pro Jahr: 1519,68

    Verbrauch Brennstoffzelle: 23000 kWh

    Gaskosten: 1420 Euro


    Strombezug kWh: 1802

    Stromkosten: 558,62

    Wartungskosten Pelletheizung: 250 Euro

    Gesamtkosten nach Umbau pro Jahr: 3748,14 Euro pro Jahr


    Einnahmen nach Umbau:

    Einkommensteuervorteil pro Jahr 2500 Euro ( wo der Wert her kommt, wüsste ich auch mal gerne )

    Einspeisevergütung: 181 Euro

    Energiesteuer Rückerstattung: 127 Euro

    Gesamteinnahmen pro Jahr ( 10 Jahre ) 2808,73


    Kostenersparnis pro Jahr : 5664,06

    Kostenersparnis pro Monat: 472 Euro


    Das ist die Berechnung von dem Heizungsbauer und irgendwie fällt mir die ziemlich hoch aus, da die Anlage sich so ja quasi selbst finanziert.

    Ich spare ja bald mehr wie ich bisher bezahle ;)


    In der Berechnung ist die bestehende PV und der damit verbundene Eigenverbrauch einfach als Verbrauch gerechnet und somit fällt es etwas geringer aus.

    Dafür zahlt der Mieter egal ob Sonnen/Brennstoffzellen oder Netzstrom den Bezugspreis ( der unter 90% vom Netzbetreiber liegt ) und gleicht damit kleinere Verluste aus. Er zahlt weniger ( keine Grundgebühr mehr ) und ich verdiene etwas dazu, was zur Finanzierung beiträgt.

    Zudem wird pro verheiztem kWh weiterhin bei dem Mieter der Gaspreis angenommen, womit er einverstanden ist, um das Projekt mit zu unterstützen.


    Der Einkommensteuervorteil macht mich nur ein wenig stutzig und ich kann mir nicht erklären, wie dieser zu Stande kommt.

    Den Gasverbrauch bei der Brennstoffzelle hab ich selbst schon höher gesetzt, da in der Berechnung nur 7000 stand, was ja nur ein Fehler sein kann?


    Das wäre echt zu schön, wenn sich so eine Maßnahme nach 10 Jahren rechnen würde und das macht mich immer noch stutzig.

  • Moin Kleiber,

    das macht mich immer noch stutzig

    Mich auch. "If something sounds too good to be true, it probably is." Das heißt nicht, dass alles an diesem Projekt Mist ist (insbesondere nicht die Brennstoffzelle), aber an ein paar Stellen ist hier durchaus Mist gerechnet worden.


    Fangen wir mit dem dicksten Brocken an:

    Einkommensteuervorteil pro Jahr 2500 Euro ( wo der Wert her kommt, wüsste ich auch mal gerne )

    Das wüsste ich auch gern.


    Die steuerliche Behandlung von BHKW's und Brennstoffzellen ist in diesem Forum schon X-mal ausführlich besprochen worden. Tatsache ist, dass der Einbau einer Brennstoffzelle in ein Bestandsgebäude (als Ersatz für eine bestehende Heizung) steuerlich als Erhaltungsaufwand behandelt wird. Das kann im Einbaujahr tatsächlich zu einer Steuerersparnis führen. In Privathäusern wird dabei lediglich der Stromanteil an den Gesamtkosten angesetzt: Bei einer BlueGen BG15 mit 1,5 kW(el) und 850 W(th) sind das 1,5/(1,5+0,85)= 63,83% der Kosten. Angenommen die BlueGen würde einschl. Einbau EUR 30.000 netto kosten, wären davon 63,83% = EUR 19.149 im Inbetriebnahmejahr absetzbar. Darüber hinaus sind alle Kosten, die auf den vermieteten Teil (Einheit B) entfallen, ebenfalls als Erhaltungsaufwand (Werbungskosten aus Vermietung) absetzbar. Wenn das (wie ich annehme) nach Quadratmetern aufgeteilt wird, wäre das in Deinem Fall ein Drittel der gemeinsam genutzten Investitionen sowie 100% der Kosten, die direkt der Einheit B zugeordnet werden können. Von der BlueGen wären das also zusätzlich (30.000-19.149)/3= EUR 3.617 plus Umsatzsteuer. Weiter angenommen die Kosten für die restlichen Umbauten im Wärmebereich (insbesondere für den Pelletkessel) wären EUR 21.000 brutto, so wären davon 1/3, also EUR 7.000, als Erhaltungsaufwand des vermieteten Gebäudes absetzbar.


    Das ist aber nur die eine Seite. Die KfW-Förderung für die BlueGen in Höhe von EUR 12.450 ist eine zu versteuernde Einnahme im "Gewerbebetrieb Strom". Darüber hinaus würde ich Dir aus verschiedenen Gründen empfehlen, Dir auch die KWK-Zulage als Pauschalsumme auszahlen zu lassen. Das sind weitere EUR 3.600, so dass Du im Inbetriebnahmejahr (abgesehen von den laufenden Kosten und Einkünften)steuerliche Einkünfte in Höhe von EUR 16.050 hättest. Unterm Strich erzielt der "Gewerbebetrieb Strom" im Inbetriebnahmejahr einen steuerlichen Verlust von 16.050 ./. 19.149= EUR -3.099. Im Vermietungsbereich könnten mit den Werten des Beispiels weitere Kosten in Höhe von 4.304+7.000= EUR -11.304 als Werbungskosten (Erhaltungsaufwand) geltend gemacht werden. Mit dem angesetzten Steuersatz von 35% ergibt sich daraus ein einmaliger Vorteil in Höhe von ca. EUR 5.041. Das ist schön, aber das ist dann auch schon alles. Ab dem zweiten Jahr ergeben sich aus dem Betrieb der Brennstoffzelle Gewinne. Die sind nicht hoch, aber führen tendenziell zu Steuerzahlungen, nicht zu Steuerersparnissen. Von einem dauerhaften Steuervorteil in Höhe von EUR 2.500 kann also überhaupt keine Rede sein.


    Von den errechneten monatlichen Einsparungen ist das aber mit ca. EUR 208 fast die Hälfte, die Du (abgesehen von den genannten Vorteilen im Inbetriebnahmejahr) schon mal knicken kannst. Im Vergleich dazu sind alle anderen Themen eigentlich Peanuts, aber lass uns trotzdem darüber reden.


    Finanzberechnung vor Umbau:

    ...

    Stromkosten: 3410 Euro

    ...

    Der Gasverbrauch der Brennstoffzelle ist zu niedrig angesetzt. Die BlueGen BG15 verbraucht pro Betriebsstunde 3 kWh Erdgas. In 8.700 Betriebsstunden ergibt das 26.100 kWh Erdgasverbrauch, die dann EUR 1.611 kosten würden.


    Den Strombezug mit BZ setzt die Rechnung mit 1.800 kWh an, geht also von einem Eigenverbrauch aus der BZ von ca. 11.000-1.800= 9.200 kWh aus. Diesen Wert halte ich für zu hoch, was bedeutet, dass auch die angesetzte Einsparung in Höhe von 3.410-559= EUR 2.851 so wahrscheinlich nicht eintreffen würde. Ist aber auch egal, denn die Zahlen stimmen wegen der PV eh nicht. Wie im Beitrag oben dargelegt schätze ich die tatsächlich erreichbare Einsparung beim Bezugsstrom auf 5.500 kWh, beim PV-Strom auf 3.000 kWh. Bewertet man den Bezugsstrom mit 31 ct/kWh und den PV-Strom im Mittel Deiner beiden Anlagen mit 12 ct/kWh, dann ergibt sich eine realistische Einsparung in Höhe von EUR 2.065.


    Das heißt aber auch, dass die Einsparung aus dieser Ecke um ca. EUR 786 pro Jahr bzw. 65 EUR/Monat geringer ausfallen wird als in der Rechnung angesetzt. Und beim Stromverkauf an den Mieter musst Du wie gesagt die EEG-Umlage in Höhe von ca. EUR 280 pro Jahr abführen, das geht von Deinem Gewinn aus dem Stromverkauf ab.


    Kommen wir zu der Pellet-Heizung.

    Pelletskosten pro Tonne: 200 Euro

    Menge in Tonnen: 7,6

    Bei dem genormten Energiegehalt von 4,9 kWh pro kg Pellets (wohl Heizwert) rechnet er also zukünftig mit 37.240 kWh aus den Pellets. Der Wirkungsgrad von Pelletkesseln wird bei Volllast mit 85-95% angegeben: Nimmt man den Mittelwert 90%, so kriegst Du aus den 7,6 t Pellets ca. 33.500 kWh Nutzwärme. Die Brennstoffzelle bringt weitere 7.500 kWh, macht zusammen 41.000 kWh. Das könnte so hinkommen, wenn Deine drei Gasthermen jetzt einen kombinierten Wirkungsgrad von 91% (Hs) hätten. Für die beiden neuen Thermen kann man dabei 95% ansetzen. Bei der alten ist wohl eher 80% realistisch, aber die soll ja jetzt verschrottet werden.


    Laut Rechnung hättest Du also mit dem Pelletkessel zukünftig Brennstoffkosten von 1.520 EUR/Jahr, plus Wartung EUR 250 gibt EUR 1.770.

    Würdest Du stattdessen die 33.500 kWh Nutzwärme mit den beiden Gasthermen erzeugen, so würdest Du bei einem angenommenen Wirkungsgrad von 95% (Hs) dafür ca. 35.260 kWh Erdgas verbrauchen. Mit 6,1 ct/kWh kostet Dich das ca. EUR 2.150, plus Wartung EUR 150 macht EUR 2.300. Die Einsparung durch den Pelletkessel beträgt demnach 2.300-1.770= EUR 530 im Jahr. Jetzt weiß ich nicht, was der Pelletkessel und die allein damit (also ohne Berücksichtigung der Brennstoffzelle) zusammenhängenden Umbau-Arbeiten kosten sollen. Aber wenn das mehr als 10.600 EUR brutto wären, bräuchtest Du schon über zwanzig Jahre um die Investition in den Pelletkessel über die Einsparung wieder hereinzuholen.


    Wenn das mein Projekt wäre, würde ich mir jedenfalls noch ein Angebot nur für den Einbau der Brennstoffzelle (bei Verschrottung der alten Gastherme und Weiterbetrieb der beiden neuen) holen und vergleichen. Außerdem würde ich mal sehr genau nachschauen, ob es denn in Deiner Gegend wirklich keinen günstigeren Erdgastarif gibt als 6,1 ct/kWh plus Grundgebühr. Bei uns in Südbayern ist Erdgas aktuell einschließlich Grundgebühr für weniger als 4 ct/kWh zu haben. Wenn Du auch so einen Erdgaspreis hättest, wäre die Einsparung durch den Pelletkessel Null.


    Gruß, Sailor

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Moin Sailor,

    nochmals danke für deine Mühe und die super Aufarbeitung. Die bestätigt eigentlich das, was ich selbst hier die Ganze Zeit rechne und was mich schlecht schlafen lässt.

    Die Berechnung stammt von dem Installateur und ich war auch direkt stutzig, als ich die Höhe der Erlöse gesehen hab.


    Der Gaspreis und Strompreis beinhaltet die Grundgebühr und ist im kWh Preis eingerechnet.

    Ich habe selbst mit realen Zahlen mal gerechnet und komme auf folgende Berechnung.


    Bei den neu berechneten ( mit realen Zahlen ), beziehe ich direkt einen Stromspeicher mit ein, der seit langem bestellt ist aber erst im November kommt. Der hat 10 kW und somit wäre ein nahezu Null Zukauf möglich. ( Aufnahme Energie aus PV DC und allen AC Überschuss Quellen)


    Stand heute vor dem Umbau:

    Gasverbrauch: 45000 kWh = 45000x5,52 Cent= 2484 Euro + 3 x 9,98Euro Grundgebühr x 12 ( 3 Zähler )= -2840,04 Euro

    Stromverbrauch Zukauf: 70000 kWh = 7000 x 27,01 Cent = 1890,77 Euro + 3x 11,99 Grundgebühr x 12 ( 3 Zähler ) = -2322,34 Euro

    3500 kWh Eigenverbrauch aus PV / 6500 Einspeisung = +780 Euro

    Steuer auf Eigenverbrauch : -179,55 Euro



    Gesamtkosten pro Jahr 5341,93 Euro Stand heute vor Umbau


    Stand nach dem Umbau:

    Gasverbrauch: 26.100 kWh = 26100x5,52 Cent= 1440,72 + 12x11,99 Grundgebühr = -1584,60 Euro

    Pelletskosten pro Jahr (7,6 Tonnen ) : -1738,84 Euro

    Stromverbrauch Zukauf: 1000 kWh = 1000 x 27,01 Cent = 270,10 Euro + 12x11,99 Grundgebühr: -413,98 Euro

    11000 kWh Eigenverbrauch (Vorrangig BZ )

    Steuer auf Eigenverbrauch: -564,51

    Einspeisung 12000 kWh ( Vorrangig PV ) 10000x0,12 Cent + 2000x0,5 Cent = +1300 Euro

    EEG Umlage auf 13000 kWh ( volle Umlage auf Vorrangigen Eigenverbrauch ) = -865 Euro

    Steuer auf Eigenverbrauch: -564,51 Euro


    Beteiligung Mieter: +2674,71 Euro

    Strom 5100x27,01 Cent= 1377,51 Euro ( Mieter zahlt immer Zukaufspreis / immer min. 90 % unter Grundversorger )

    Pellets 23500x5,,52 Cent= 1297,20 Euro ( Ersparnis wird nicht weitergegeben er zahlt Gaspreis )


    Gesamtkosten pro Jahr nach Umbau: 1192,22 Euro


    Ersparnis: 4149,71 pro Jahr = 345 Euro pro Monat


    Wartungskosten hab ich mal raus gelassen, da 3 Thermen gegen eine Pelletsheizung sich durch Schornsteinfeger und Co. aufheben.

    Den Steuervorteil ziehe ich ja vom Kaufpreis ab und von daher ergeben sich da nur durch die erste Rückerstattung Erlöse, die ich direkt im Kaufpreis berechne.


    Hier mal die genaue Kostenzusammenstellung:

    Step 1 Pelletsheizung :

    Hydraulikzubehör Heizung: 1462 Euro

    Hygienepufferspeicher inkl. Regelungstechnik ( 1x800 1x300 Liter ): 17509,21 Euro

    Pelletsheizung und Zubehör: 9074,23 Euro

    Sacksilo und Zubehör: 7935,44 Euro

    Hydraulischer Abgleich: 1802,00 Euro

    Wasseraufbereitung nach VDI2035: 996,94

    Abzug Eigenleistung Anschluss Wohnung B: -965,26


    Summe Netto: 37.814,56

    Steuer: 6050,33

    Gesamt: 43.864,89 Euro

    Nach Abzug BAFA ( 35%)= 28.512,20 Euro


    Step 2 Brennstoffzelle:

    Brennstoffzellengerät und Zubehör: 31.850,00 Euro

    Einbindung in vorhandenes System: 1760,00 Euro

    Summe Netto: 33.610,00 Euro

    Steuer: 5377,60 Euro

    Gesamt: 38.987,60 Euro

    Abzug Steuer-5377,60=33.610,00 Euro

    Abzug kfW 433= 33.610,00 - 12.450,00 = 21.160,00 Euro


    Gesamtanlage Heizung+Brennstoffzelle= 49.672 Euro


    Wenn ich so rechne, hätte sich alles nach 12 Jahren bezahlt gemacht und die Umwelt freut es auch noch.

    Natürlich zahlt hier die PV Anlage und der Mieter den Löwenanteil, da der Spareffekt der Pelletsheizung nicht wirklich hoch ist und auch Abschaffung der Zähler ( Grundgebühren ) spielt mit rein.

    Ich müsste ja sowieso etwas umbauen ( Heizung 32 Jahre ist ja irgendwann defekt ) und dann würden ja auch Kosten entstehen

    Die zwei Brennwertgeräte finden auch Ihren Abnehmer und zahlen auch einen Minianteil ab.


    So schaut die Berechnung mit realen Zahlen aus und damit könnte ich leben.

    Ich hoffe ich hab da nichts vergessen










  • Moin Kleiber,


    Deine Rechnung macht jedenfalls einen ordentlicheren Eindruck als die des Heizungsbauers. Von dem Stromspeicher war vorher nicht die Rede: Der kostet als solcher natürlich auch Geld und rechnet sich im Zweifel nicht. Aber wenn man ihn (aus Hobbygründen oder warum auch immer) als gegeben annimmt, ist es natürlich korrekt, die Vorteile daraus in die Rechnung mit einzubeziehen.

    Ich hoffe ich hab da nichts vergessen

    Mit Stromspeicher vereinfacht sich die Rechnung, weil man nunmehr davon ausgehen kann, dass annähernd 100% des Stromverbrauchs direkt oder mit Hilfe des Speichers aus dem BlueGen gedeckt werden können. Ohne Berücksichtigung von Speicherverlusten dürftest Du also ca. 12.000 kWh aus dem BlueGen verbrauchen. Weitere 1.000 kWh BZ-Strom werden ins Netz eingespeist, und die beiden PV-Anlagen werden de facto fast als Volleinspeiser laufen.


    Bei der EEG-Umlage hast Du Dich m.E. zu Deinen Ungunsten verrechnet, denn die fällt nur auf den Strom an, der an den Mieter geliefert wird. Im Jahr 2021 sind das 5.100 kWh * 6,5 ct/kWh = EUR 331,50. Einschließlich 19% Umsatzsteuer werden daraus EUR 394,49. Der von Dir als Betreiber der Anlagen selbst verbrauchte Strom liegt mit 7.000 kWh unter dem "Freibetrag" von 10.000 kWh des § 61a EEG und ist deshalb nicht umlagepflichtig. Wenn der NB versucht, Dir diesbezüglich wegen der PV-Anlagen und der Leistungsbegrenzung auf 10 kW(el) in § 61a EEG Schwierigkeiten zu machen, könntest Du anlässlich der Inbetriebnahme der Brennstoffzelle die ältere der beiden PV-Anlagen auf Volleinspeisung umklemmen lassen (einen separaten Zähler muss die sowieso haben und den Strom daraus brauchst Du dann nicht mehr), dann ist das Thema durch. Aber selbst ohne diese Maßnahme wären nur 40% der EEG-Umlage fällig, also 7.000*0,065*0,4= EUR 182, bzw. EUR 216,58 einschl. Umsatzsteuer.


    Die Einspeisevergütung für den Strom aus der BlueGen richtet sich nach dem Preis an der Strombörse im Quartalsmittel. Mittelfristig kann man da wohl vorsichtig 3 ct/kWh ansetzen (wo die 0,5 ct/kWh in Deiner Rechnung herkommen weiß ich nicht), aber bei lediglich 1000 kWh Einspeisung ist das fast egal.


    Und auch noch zu Deinen Ungunsten unberücksichtigt gelassen hast Du die Erstattung der Energiesteuer auf den Erdgasverbrauch der Brennstoffzelle. Das macht 26,1 MWh * 5,5 EUR/MW= EUR 143,55.


    Ob die angesetzte Steuerlast in Höhe EUR 564,51 so anzusetzen ist, habe ich meine Zweifel: Ich glaube es ist deutlich weniger, weil in der Steuerrechnung auch (ggf. anteilige) Kosten z.B. für Erdgas, Wartung und EEG-Umlage berücksichtigt werden. Es schadet aber nichts, diesen Posten in der Rechnung als Sicherheitspuffer stehen zu lassen.


    Zum Rest der Rechnung kann ich als Nicht-Heizungsbauer nur zwei Dinge sagen:


    a) Die Kosten für die Hygienespeicher erscheinen mir mit 17.500 EUR abartig hoch. Zum Vergleich: Der Viessmann Vitocell-Speicher 340 M mit 750 Litern (wie wir ihn haben) wird aktuell im Internet zu Preisen um 3.000 EUR angeboten, und ein 300l-Speicher muss deutlich billiger sein. Klar, Installationskosten kommen dazu, aber mehr als 12.000 EUR für die Installation von zwei TWW-Speichern?? Meiner Meinung nach lässt sich das nur dadurch erklären, dass in diesem Posten alle Installationskosten verrechnet sind, also auch die für die Pellet-Heizung. (Übrigens verstehe ich auch nicht, wozu er überhaupt zwei Speicher braucht. Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es doch um ein Doppelhaus mit zukünftig gemeinsamer Heizung, da müsste normalerweise ein ordentlich dimensionierter Speicher ausreichen.)


    b) Die reine Pelletheizung (also ohne Posten wie den HA, die Du in jedem Fall brauchst) ist in der Rechnung mit ca. EUR 18.500 angesetzt (Hydraulik, Kessel, Sacksilo). Vermutlich kommen 6-9000 EUR Installationskosten hinzu, die anscheinend im Posten "Hygienespeicher" versteckt wurden. Das Ganze kostet also mindestens 25.000 EUR, mit Umsatzsteuer annähernd 30.000 EUR. Selbst nach Förderung (35%) dürften kaum weniger als EUR 20.000 bleiben, die Du für das Ding zahlen musst. Mit der errechneten Einsparung von 530 EUR/Jahr im Vergleich zum Fortbetrieb der Gasheizung müsstest Du also den Pelletkessel zu aktuellen Preisen knapp 38 Jahre lang betreiben, bevor Du bzw. Deine Enkelkinder die Investition wieder hereingeholt haben. Die mit dem Betrieb einer Feststoffheizung stets verbundenen (zugegeben lösbaren) Probleme wie Pellets bestellen und liefern lassen, Aschekasten leeren oder gelegentliche Störungen bei der Feststoff-Förderung kriegst Du gratis dazu.


    Also ich würde unter rein wirtschaftlichen Aspekten erst mal nur die Brennstoffzelle installieren und das mit der Pelletheizung zumindest so lang bleiben lassen, bis entweder (in zehn bis zwanzig Jahren) die Gasthermen tatsächlich ersetzt werden müssen oder der Gaspreis (derzeit bei Dir 6,1 ct/kWh) sich im Vergleich zum Pelletpreis (derzeit bei Dir 4,1 ct/kWh) mindestens verdoppelt.


    Wie dem auch sei, ansonsten sieht die Rechnung nicht schlecht aus, und ich wünsche Dir viel Erfolg mit Deinem Projekt.


    Gruß, Sailor

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

  • Ich habe mal mit den berichtigten Zahlen ( danke Sailor ) ein Excel Tool erstellt und eine Auflistung gemacht, wo die verschiedenen Varianten durchgespielt sind.

    Hier hab ich einige Varianten durchgespielt, die möglich sind und was dabei rum kommt.

    In der Tat ist in dem Angebot die Pufferspeicher Position gewaltig hoch und ich habe noch zusätzlich mit realen Preisen ein Szenario durchgespielt.

    Auch die Vitavalor hab ich mal mit ins Boot genommen, da diese ja auch nicht schlecht zu sein scheint und man soll ja alles berücksichtigen.

    Die Pufferspeicher sind 2 St. da ein großer nicht durch die Kellertür passt und auch die getrennte Abrechnung so wohl einfacher ist.



    Varianten.xlsx


    Hier mal wie ich das Ganze in Excel aufgebaut habe ( als Beispiel )


    Monatliche Berechnung mit Mieterstrom.xlsx


    Ich denke es läuft darauf hinaus, das ich die neue Therme ( hat zum Glück 24 KW ) einsetze und alle 3 Heiz und Warmwasserkreise zusammenfüge.

  • Ich denke es läuft darauf hinaus, das ich die neue Therme ( hat zum Glück 24 KW ) einsetze und alle 3 Heiz und Warmwasserkreise zusammenfüge.

    Wenn Du damit die Konfiguration aus Zeile 16 meinst, hätte ich Dir genau das auch empfohlen.


    Die Vitovalor ist für den Gesamt-Strombedarf zu klein. Und für Deinen Bedarf allein rechnet sie sich anscheinend schlechter als die Alternativen. Der einzige Vorteil der Vitovalor wäre, dass Du bei dieser den PV-Strom im Sommer besser ausnutzen könntest.

    Die Pufferspeicher sind 2 St. da ein großer nicht durch die Kellertür passt und auch die getrennte Abrechnung so wohl einfacher ist.

    Wenn's wirklich nur die Kellertür ist (und nicht auch noch die Kellertreppe sowie womöglich noch etliche Türen etc. davor) halte ich es für sinnvoll, sich von einem Maurer ein Angebot für ein Aufbrechen und wieder Abmauern des Türdurchlasses machen zu lassen. Je nach den Umständen könnte das preisgünstiger sein als das Gedöns mit den zwei Speichern, die außerdem im laufenden Betrieb höhere Abstrahlverluste generieren als ein großer Speicher.


    Auch noch klären könntest Du, ob ein großer Speicher ohne Isolierung durchpasst. Dann könnte ein "nackter" Speicher mit Anbringen der Isolierung erst im Heizkeller auch noch eine Lösung sein. (Das hat uns vor Jahren mal ein HB bei einem vergleichbaren Problem vorgeschlagen – muss natürlich auch technisch möglich sein.)


    Für die getrennte Abrechnung langt es doch, in die WW-Leitung bei Dir und beim Mieter jeweils einen Wasserzähler einzubauen und die verbrauchte TWW-Wärme aus der durchschnittlichen TWW-Temperatur und der KW-Einlasstemperatur (z.B. 60°C/12°C) auszurechnen. Der restliche Wärmeverbrauch ist dann Heizwärme und wird doch wahrscheinlich nach Quadratmetern beheizter Fläche abgerechnet. Der separate Speicher bringt dabei m.E. keinen Vorteil.

    Viessmann Vitotwin 300-W (1 kWel, 6 kWth) seit 2012

    PV-Anlage 8,45 kWp (65 x Solarworld SW 130poly Ost/Süd/West, SMA 5000 TL und 3000) seit 2010

    Solarthermie 14 qm Flachkollektoren seit 2004 (Vorgänger 8 qm 1979-2003)

    Einmal editiert, zuletzt von sailor773 () aus folgendem Grund: Präzisierung