Beiträge von wurst_franz

    Das kommt auf die angewendete Technik an. Die Ecopower-Anlagen von Vaillant arbeiten mit einem Gleichstromgenerator und Wechselrichter, ähnlich wie bei einer PV-Anlage. Hier läuft der Motor bei modulierendem Betrieb mit geringerer Drehzahl.

    Andere Anlagen arbeiten mit einem 3-Phasen-Wechselstromgenerator der meist direkt mit der Kurbelwelle des Antriebsmotors verbunden ist. Hier ändert sich lediglich das Drehmoment (entspricht der Kraft) mit der der Motor gegen das Netz drückt.
    Größere Anlagen arbeiten generell nach diesem Prinzip.

    Ich habe noch diverse Teile für das Kirsch L 4.12:


    Haube komplett mit Display

    Generator

    Steuerung CAD B komplett mit Gehäuse

    Schauchsatz Stahlflex komplett

    diverse Fühler

    Plattenwärmetauscher

    Abgasanlage mit Kat


    Anfragen gerne auch per Tel. 08803 1550

    2007 gab es von Senertec nur den Dachs mit 5,5 kw/h der würde überall eingebaut ob er passt oder nicht spielte keine Rolle.

    Genau so ist bzw. war es! Das Marketing von Senertec ist bzw. war seinerzeit nahezu unschlagbar und mehr oder weniger ein Musterbeispiel gelungenen Marketings. Ich erhielt als Unternehmen einer sog. Zielbranche seinerzeit auch eine Prospektmappe mit den bekannten Argumenten. Ein ortsansässiger Heizungsbauer und Senertec Fachpartner hätte mir auch jederzeit so eine Anlage eingebaut. Auch ohne aufwändigeres Nachrechnen erschien mir das ganz Projekt auf den ersten Blick eher überdimensioniert. Heute bin ich froh, es nicht gemacht zu haben. Leider war meine erste Anlage, das Kirsch 4.12 auch eher ein Griff ins Klo, aber die Auslegung immer noch vernünftiger als der Dachs.

    Allein schon die Aussage "den zuviel erzeugten Strom verkaufen Sie an Ihren Energieversorger und verdienen damit Geld" ist schon mehr oder weniger eine Frechheit. Ohne die 8 Cent KWK-Vergütung, die es damals gab, ist die Stromeinspeisung ein absolutes Draufzahlgeschäft. Wenn der großteil des erzeugten Stroms nicht selbst verbraucht wird, ist kein BHKW wirtschaftlich sinnvoll zu betreiben.
    Und 5,5 kW sind auch bei deinen 6 Wohneinheiten eine Hausnummer zu groß. Denn die Grundlast liegt bedeutend niedriger!
    In meinem Fall beträgt der Stromverbrauch ca. 40.000 kWh/p.a. und der Eigenverbrauch bei den 2,6 kW des Living bei 90%.

    Ich möchte mich jetzt hier auch mal zu Wort melden.
    Bei meinem Living 2.6 musste nach knapp 2 Jahren und knapp 10.000 Bh der Motor ausgetauscht werden. Das ganze musste von RMB noch als Garantiefall abgewickelt werden. Der Motor war zwar nicht definitiv hinüber, erreichte aber seine maximale Leistung nur noch mit sehr schlechten Abgaswerten.
    Es kam mir dabei sehr zu Gute dass ich eigentlich immer ein wachsames Auge auf die Anlage werfe und jedes Monat Betriebsstd., Gasverbrauch und Stromerzeugung in einer Excel-Tabelle festhalte. Somit lässt sich leicht der tatsächliche aktuelle Gesamtwirkungsgrad der Anlage berechnen. (Die erzeugte Wärmeenergie wird aufgrund des angegebenen thermischen Wirkungsgrades berechnet).
    Spätestens bei der nächsten fälligen Abgasmessung durch den Schorni im Frühjahr 2020 wäre die Anlage durchgefallen und ich hätte den Motoraustausch selber zahlen müssen.

    Ansonsten gab's bisher eigentlich keine schwerwiegenden Probleme mit der Anlage.

    Hallo Dachsparren,
    erst mal herzlich willkommen in diesem Forum hier. (Da das noch keiner der Kollegen und Admins gemacht hat, erlaube ich mir diese Begrüßung zu übernehmen :) )


    Schön dass du bereits den Fragebogen beantwortet hast.


    Also bei deinem jährlichen Stromverbrauch und der bereits installierten PV-Anlage ist ein BHKW in deinem Fall wirklich sinnlos, bzw. völlig unrentabel.
    Fang mit deinem Geld und deiner Zeit lieber was schöneres an.

    Soviel mir bekannt ist, ist künftig beim Eigenverbrauch bis 10.000kWh keine EEG-Umlage fällig. Das ganze ist natürlich auch abhängig vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme der Anlage. So trifft diese Regelung auch für meinen Neotower zu, der dieses Jahr im September in Betrieb ging. Für alles was darüber ist, wird eine um 40% verringerte EEG-Umlage fällig, die vom Netzbetreiber berechnet und erhoben wird. Bin mal gespannt, ob meine Anlage die 10.000kWh/p.a. knackt. Vom Eingenverbrauch her wäre das auch durchaus möglich.
    Die Mitarbeiter unserer Gemeindewerke sind von dieser Neuregelung nicht begeistert, da dies auch PV-Anlagen abhängig von Größe und dem Jahr der Errichtung betrifft. Es muss also der Gesamt Anlagenbestand nach entsprechenden Anlagen durchsucht werden.

    Ja vermutlich sollen mit der Live-Datenauslesung schöne Grafiken und eine Visualisierung des gesamten hauseigenen Energieflusses generiert werden. _()_


    Das setzt dann auch Strom- und Wärmemengenzähler mit entsprechenden Abgriffsmöglichkeiten voraus, die ein frei programmierbarer Regler braucht. Ein Nullpunktregler zur Optimierung des Eigenstromverbrauchs wird die Leistungsdaten des BHKWs auch benötigen. Obwohl: Für eine solche Regelung ist meines Wissens die Steuerung des NeoTower bereits vorbereitet und muss nur mit einem entsprechenden Modul im Steuerschrank ausgerüstet werden.

    Eine Netzwerkschnittstelle mit ModBus-Protokoll ist aber vorhanden. Für diese Zwecke müsste man dann aber direkt die Softwarespezialisten von RMB kontaktieren. Die Datenerfassung erfolgt ja schließlich immer direkt in der Steuerung vor Ort und wird alle 15 Min. an den Server von RMB übermittelt. Die Daten müssten sich also jederzeit vor Ort abgreifen lassen.
    Ich denke möglich wär's sicher.

    Man kann die Daten über das Online-Portal der RMB-Websseite runter laden. Dort kann man sich nach entsprechender Freischaltung unter Eingabe der Anlagennummer und eines Passwortes Einloggen. Dann hat man Zugriff auf die Anlagendaten und kann sehen, was die Anlage gerade macht.

    Für alle, die Ihr Kirsch weiter am Laufen halten müssen, wollen, oder können:




    Ich habe bis auf den Motor sämtliche Teile für das Kirsch 4.12!
    Hier eine Auflistung


    Abgassystem mit KAT und Plattenwärmetauscher: funktionsfähig
    Haube: funktioniert
    Generator: funktioniert
    Speicherladepumpe: funktioniert
    Gasdruckwächter und Gleichdruckregler: funktioniert
    Gasmischer mit Lambdargelventil:funktioniert
    Lambdaregelbox für CAD B/C: funktioniert
    Flexschläuche für Gas- und Pufferspeicheranschluss sowie 2 Absperrhähne: funktioniert
    Ölwärmetauscher mit Temperaturfühler: funktioniert
    Luftwärmetauscher: funktioniert
    Drehzahlsensor: funktioniert
    Drosselklappenstellmotor: funktioniert
    Schaltkasten mit Steuerplatine: funktioniert
    Motorträgerplatte: ???
    Ölnachfüllpumpe: funktioniert
    Stahlflexschläuche (Schlauchsatz komplett)
    2,5m LAS-Rohr mit 2 Winkeln
    20L. Edelstahl-Öltank
    interner Schalldämpfer mit Temperaturfühler: funktioniert
    Temperaturfühler für Vorlauftemperatur: funktioniert
    3 St. Temperaturfühler für Pufferspeicher
    20L. Addinol Gasmotorenöl



    Wer also Teile für sein Ersatzteillager sucht, der Melde sich bitte!

    Nachdem das Kirsch den letzten Winter noch ganz gut "überlebt" hat, stellte sich Ende April - Anfang Mai ein Motorproblem ein.
    Da ich jeden Monat meine Zähler ablese und sich über die Steuerung des Kirsch auch die erzeugte Wärmemenge ablesen lässt, kann daraus der Wirkungsgrad mehr oder weniger exakt berechnet werden. Dieser war im Januar noch sehr gut und verschlechterte sich in den Folgemonaten kontinuierlich. Zum Schluss startete die Anlage nicht mehr. Nach einigen Versuchen lief die Kiste zwar wieder mit fetterer Einstellung, brachte jedoch bei der vorgesehenen Starteinstellung nur 0,9kW Leistung anstatt ca. 3kW Leistung. Nach ca. 2 bis 3 Min. Betrieb fing der Motor an zu Schießen. An beiden Zylinderkopfdichtungen ließ Undichte feststellen.


    Kurz und gut: Auch ich hatte jetzt die Nase voll . :cursing: Also seit Anfang Mai Ende mit Kirsch.


    Seit 13. September verrichtet jetzt ein RMB Neotower Lving 2.6 seine Arbeit im Keller.

    Da mir die Messprotokolle des Gutachters etwas merkwürdig und in der Aussagekraft ohnehin etwas unbrauchbar vorkamen, habe ich mir mal die kostenlose Smartphone App der Firma Kutzner+Weber auf's Handy installiert und mir das damit mal angesehen, bzw angehört. Ich habe bei laufendem BHKW und laufenden Kühlaggregaten eine Messung direkt in Bodennähe über dem Kellerschacht gemacht. (ob das Kellerfenster dabei offen oder geschlossen war, weiß ich jetzt nicht mehr so genau). Das Messprotokoll ich als pdf hier hochgeladen.
    Die 200Hz. die Frankie oben erwähnt hat, stammen garantiert vom Betrieb der Kühlanlagen. Die sind aber auch schon seit 1960 vorhanden und haben bis jetzt keinen Nachbarn gestört.


    Ich gehe mal davon aus, dass die SchallmessApp im Prinzip ganz ok ist. Ist halt nur die Frage, wie gut oder schlecht das Micro eines Samrtphones ist. Aber zumindest reicht diese Messung aus, um mal einen Anhaltspunkt zu bekommen und man sehen kann, was wirklich los ist.
    Also meiner Meinung nach ist da dann an unserer Grundstücksgrenze wirklich nicht mehr viel übrig, was einen stören könnte. Zumindest was den hörbaren Schallbereich betrifft. Vibrationen des Bodens bzw des Kellerschachtes konnte ich jedenfalls noch nie irgendwelche wahrnehmen. Und wenn das in 120m Entfernung noch der Fall sein sollte, müsste man es in direkter Nähe mit Sicherheit wahrnehmen können.

    Dateien

    • Messreihe_3.pdf

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