Beiträge von bluwi

    Wenn Du jetzt versuchst die WP mittags auf Vorrat für den Heizbedarf laufen zu lassen und den Pufferspeicher auch nur auf 60°C auflädst, verbrauchst Du pro kWh Wärme mindestens ein Drittel mehr Strom

    Das ist sachlich durchaus richtig, aber das Argument "Eigenverbrauch am Mittag" ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Wenn Du 1/3 mehr brauchst, aber Dein Strom nur die Hälfte kostet, dann ist die Bilanz immer noch positiv. Klar macht es Sinn, die Temperatur nicht zu hoch zu treiben, aber Mittags ist halt auch dei Ausentemperatur höher. Das ist quasi jeden Tag ein Balanceakt zwischen Temperatur und Sonnenschein(Prognose), aber 2.000l einfacher Puffer kostet jetzt auch nicht die Welt. Da kann man mit einem Temperaturgang von 20° ca. 40kWh Heizleistung speichern.

    Man tut sich natürlich leichter, wenn man selber Software dazu bauen kann.

    Keiner hat gesagt, dass es billig wird.

    Die Kostenfrage ist das eine, das Resultat das andere.

    Imho muss es zuerst mal ökologisch Sinn machen.


    Die ganze Diskussion um den hausgemachten Wasserstoff entspringt doch der ignoranten Gesetzgebung, die dazu führt, dass bestimmte Strommengen finanziell praktisch nichts mehr wert sind. Abgesehen davon, dass es keine gute Idee ist, auf irgendeine Konstanz in der Gesetzgebung zu bauen (auch nicht darauf, dass die Ignoranz ewig dauert) macht es doch keinen Sinn, zusätzliches Geld zum Fenster rauszuschmeisen um den Strom zu speichern und später besonders teuer wieder zu produzieren.


    Ganz abgesehen davon hat alle Maschinerie einen ökologischen Fußabdruck, auch das Equipement, das man braucht, um Wasserstoff umzusetzen.


    Imho stehen bei einem solchen Ansatz sowohl die ökologischen, als auch die finanziellen Parameter auf Minus, warum sollte man das dann tun? Für mich macht es jedenfalls keinen Sinn, auch wenn die Technik faszinierend ist.

    Wasserstoff kann ich zur Stromerzeugung zu Hause oder im Auto verwenden

    Ich bin wirklich ein Fan der Wasserstofftechnologie und beschäftige micht gerne damit, dennoch (oder eher deshalb) halte ich es für illusorisch, zuhause ein bisschen Wasserstoff zu produzieren und zu speichern. Zum einen ist das Zeug nicht ungefährlich, was den Umgang damit sehr teuer macht, zum anderen läßt es sich auch nicht leicht einsperren. Die Vorstellung, man nehme eine Taucherflasche und fülle sie mit Wasserstoff, ist reine Illusion.

    Falls es jemanden interessiert:

    bei NKON (Holland) gibt es aktuell den Akku

    Samsung INR18650-13P 1300mAh

    für einen Spottpreis. Die Akkus sind neu, aber aus dem Jahr 2016.

    Zunächst habe ich mir 50Stk zum Testen gekauft und keinerlei Beeinträchtigung feststellen können.

    (Bei Lieferung hatten sie noch eine Spannung von 3,52V)

    Dann habe ich noch 1000 nachgekauft.

    Kostenpunkt knapp €100 / kWh (ohne Mwst)

    Klar mit viel Arbeit und BMS Marke Eigenbau, aber damit läßt sich rentabel wirtschaften.


    https://www.nkon.nl/de/recharg…samsung-inr18650-13p.html

    Heute wird aus die BSZ gesetzt, das funktioniert bei Pellets aber nicht. Denn das geht mit Erdgas - welches für die Bsz aufgespalten wird um Wasserstoff zu gewinnen.

    Man sollte aber nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Pellets sind nachwachsende Rohstoffe, Erdgas eher nicht.

    Eine BSZ kann auf heutigem technischen Stand nur mit massiven Subventionen (die wieder auf den Strompreis anderer umgelegt werden) für den Anwender kostendeckend werden. Ihren großen Auftritt wird sie imho dann bekommen, wenn überschüssiger Strom in großen Mengen zu Wasserstoff umgesetzt wird und dann wieder zu Strom werden soll.

    (Dass in dieser Zeit PV-Strom eingespeist wird, hat mit dem Thema nichts zu tun.)

    Das sehe ich anders. Für die Abrechnung ist das ein eigenständiges Thema, klar, aber dem Strom, der "ins Haus fließ" oder von diesem "abgegeben" wird, ist das egal. Wenn im Haus mehr verbraucht wird, als erzeugt, dann fließt Strom rein und umgekehrt, ganz egal, welche Zähler da was zusammenreimen. Der Aufwand, um dabei das Netz stabil zu halten, ist von der Abrechnugnsart völlig unabhängig.


    Das Problem ist jetzt einfach, dass der NB das nicht weiß.

    imho interessieren den Netzbetreiber unter dem Strich nicht die einzelnen Haushalte, sonden die Netzabschnitte, die ausgeregelt werden. Alles andere ist ein reines Abrechnungsthema und da versuchen die, möglichst viel abzugreifen was sie bekommen können. Ob das reale oder "alternative" Fakten sind, spielt keine Rolle.

    Nur wird damit halt nicht das von der BNA angesprochene Problem mit den Standardlastprofilen und den daraus resultierenden "vagabundierenden Strommengen" adressiert.

    Zunächst ist es doch dem Strom egal, durch welche Zähler er läuft und wie er abgerechnet wird. Im Netz "außerhalb" der Zäler ist das doch ohne Auswirkung.

    Lediglich kleine Verschiebungen durch bewusste Verbrauchsverlagerung bestimmter Verbraucher führen zu gewissen Verschiebungen, aber die schlagen sich doch genauso in den statistischen Lastprofilen nieder. Da sind Einflüsse wie die Halbzeit bei Länderspielen viel Tiefgreifender.


    oder ob dieses Thema womöglich zum jetzigen Zeitpunkt an den Haaren herbeigezogen wurde, um ganz andere Interessen durchzusetzen

    imho ist genau das der Punkt!


    Ich frage mich jeweils nur, ob es mir das Wert ist, diesen Aufwand und Energie zu investieren, wenn am Ende doch wieder alles unterdrückt wird


    Sorry, wenn ich das offen sage, aber genau diese Haltung führt dazu, dass man mit der breiten Masse Schindluder treiben kann und es überhaupt wagt, so hirnrissige Gesetze zu verbrechen. Nur wenn viele aufbegehren und das immer wieder tun, kann das wirken. Ansonsten ist das wie bei den Schafen in der Warteschlange am Schlachthof.

    dem Stromanteil (zu 27%) und dem Wärmeanteil (73%) zuzurechnen,

    Ganz unabhängige Frage: Wie ist das mit der Aufteilung nach % wenn die Summe keine 100% ergibt. Wenn z. B. der Gesamtwirkungsgrad 94% beträgt, weil der Rest durch den Schornstein / Auspuff geht, dann müssten vermutlich die Werte um den Faktor 94/100 bzw 100/94 korrigiert werden. Oder nicht?

    Tatsächlich macht es einen großen Unterschied, ob jemand behauptet er sei umweltbewusst oder sich tatsächlich auch so verhält wenn er konkrete Optionen erhält in denen dann doch andere Merkmale (wie der Preis) überwiegen.

    Ja, das ist klar und es ist sicher sinnvoll, das durch konkrete Fragen bzw. Entscheidungen auf den Prüfstand zu stellen. Nur werden oft mehrere Entscheidungen mit einer Antwort abgefragt. Wenn die Frage "vertraue ich mehr auf Diesen oder auf Jenen" verknüpft ist mit der Frage "nehme ich billig mit viel CO2 oder teurer mit wenig CO2", dann ist halt gegebenenfalls mindestens eine Aussage falsch (evtl. auch beide).

    Auf die Frage "Schlagen Sie Ihre Frau immer noch" kann ich nicht korrekt mit ja oder nein antworten.

    Im ersten Teil der Umfrage sollten Mehrfachnennungen möglich sein.

    Aus meiner Sicht gibt es ein viel größeres Problem mit der Tatsache, dass ich gezwungen bin, Entscheidungen anzukreuzen, die ich nie so machen würde. Vermutlich geht es den allermeisten hier so, dass eigene Recherche und Beurteilung der Sachlage die oberste Priorität bei einer Entscheidungsfindung haben. Ratschläge von Nacharn, Handwerkern und Energieberatern können da nur Bausteine sein, die wie alle anderen Informationsquellen auf Sachlichkeit, Interessenslage und Qualifikation überprüft und dann gewichtet werden.

    Da sind die dazugehörigen Zahlen, für die ich mich hier entscheiden muss, völlig nebensächlich. Wenn ich mich entscheiden muss, ob ich dem Rat des Energieberaters, Installateurs oder dem Nachbarn folge, dann spielen die Zahlen keine Rolle, weil ich keinem einfach folgen würde.

    @Vorstandschaft bhkw-forum

    Die Petition liegt gerade bei knapp 99.000 und könnte zum Endspurt noch etwas Rückenwind aus dem Forum gebrauchen. Wie wäre es denn, wenn die Vorstandschaft hier Flagge zeigen würde? Ich denke, auch wenn KWK hier nicht extra erwähnt wird, trifft es zum einen doch viele hier über PV und ich denke, dass das in einem Aufwasch passiert, wenn was passiert.


    Imho ist es für alle hier sinnvoll, wenn der Politik klar wird, dass das Thema in nur 2 Monaten 100.000 Unterschriften mobilisiert. Die wollen ja noch für Stimmen werben.

    Ich denke nicht, dass wir da Off Topic sind. Meines Erachtens kann die Eigenverbrauchsumlage nicht vom Rest des EEG getrennt werden.

    Imho ist es OT, weil man nicht sinnvoll alle abstrakten Fehlentwicklungen einer komplexen Gesetzgebung in einen konkreten Thread bringen kann. Hier geht es darum, dass die KWK durch die Umlage und die damit verbundene Bürokratie erdrosselt wird. Ich hab ja selbst kein BHKW und werde voraussichtlich nie eines haben, d.h. ich bin gar nicht direkt betroffen weil ich auf einem anderen Feld spiele. Aber ich halte die KWK für eine Schlüsselfunktion der Energiewende.


    Was die EEG-Geschichte bzw. Eigenverbrauchsabgabe angeht bist du tatsächlich eine arme Sau.

    Wenn ich beurteile, was richtig und was falsch ist, dann mache ich das nicht primär an meinen persönlichen Befindlichkeiten fest. Das Beispiel soll nur zeigen, dass der Zusammenhang" mehr Eigenverbrauch = mehr Umlage" eine völlig idiotische Schlussfolgerung ist. Das gleiche Problem hat jeder, der in einen Speicher investiert. Der schmeißt dann weniger Müll auf die Halde und darf als "Belohnung", dass er weniger wegkippt mehr "Müllgebühren" bezahlen. Auf der einen Seite werden Speicher subventioniert, um den Eigenverbrauch zu erhöen, auf der anderen wird man dafür dann wieder abgezockt.


    Man kann auch mit Vollgas den Berg rauf bremsen. Was kann man denn daran gut finden?;(