Beiträge von bluwi

    Also wenn man das Beispiel Texas ansieht, spielen doch massiv Emotionen die größte Rolle.

    Da stimme ich absolut zu!

    Das ist eine Frage des Sicherheitsgefühls und Emotionen haben bei mir einen hohen Stellenwert, weil sie sich direkt auf mein Befinden auswirken. Auch wenn ich mich im Auto anschnalle mache ich das, weil ich mich dann sicherer fühle und meine Haftpflicht bezahle ich auch, weil ich mich dann sicherer fühle.


    Es muss natürlich jeder für sich bewerten.


    Bleibt nur ein Holzofen etc der ohne Pumpen usw auskommt.

    Da kann ich nicht zustimmen. Ein Insel-Wechselrichter 1kW 230V kostet keine €100, da komme ich mit einer Autobatterie(€80) und einem kleinen Notstromer ( €150) mit jeder Heizung zurecht, inklusive Pumpe(n)


    Wobei nichts gegen einen Holzofen spricht, wenn ein Kamin vorhanden ist.


    Und bei der Wärmepumpe wäre das auf einmal ein Problem ? Das erinnert mich ein bißchen an die E-Auto Diskussion wo auf einmal alles ein Problem wäre (Lithiumabbau z.B., wen hat das bisher interessiert ? Jeder Handy- und Notebook Akku hat es drin. Sogar in Glas und Keramik ist es drin, hat aber noch nie jemand gestört. Genauso daß nur ein relativ kleiner Teil von den Salzwüsten Südamerikas stammt, das meiste Lithium wird in Australien/China im Erzbergbau "geschürft"

    Das ist jetzt in meinen Augen eher unsachlich konstruiert.


    Zum einen sind die Ausführungen an sich fragwürdig, weil sie substantielle Umweltprobleme als vernachlässigbar darstellen wollen, was sie aber |__|:-)nicht sind.


    Zum anderen solltest Du keine Bezüge in meine Aussagen hineininterpretieren, die ich nicht gesagt habe. Meine Ausführungen zur Redundanz von Heizungen war allgemeingültig und nicht auf die WP bezogen. Da steht „. . ist es für mich unvorstellbar, mich auf ein einzelnes Heizsystem zu verlassen.“, das betrifft alle Systeme und es steht als Beispiel für „meine persönliche Bewertung“.


    Ganz nebenbei heize ich seit mehr als 20 Jahren mit WP und habe die Erfahrung gemacht, dass die Ersatzteilbeschaffung durchaus deutlich länger dauert, als beim Öler meiner Schwiegereltern oder der Gasheizung meines Schwagers, weil bei denen der Servicetechniker einfach ins Regal greift. Aber das will ich gar nicht in den Vordergrund stellen, weil es immer gleich kalt wird und es im Ernstfall keine Rolle spielt, welche Heizung da ausgefallen ist.


    Das müssen andere ja nicht so sehen, aber ich denke die Redundanz ist ein schöner Nebeneffekt, wenn jemand zu dem Schluss kommt, dass er/sie in kalter Zeit nicht nur mit Strom heizen will. |__|:-)

    Eine Neuanschaffung einer Brennstoffheizung nur für die genannten 6-8 Wochen ist Overkill.

    Hier sind wir in einem Bereich, wo persönliche Einschätzungen, Bewertungen und Bedürfnisse eine wesentliche Rolle spielen. Z. B. ist es für mich unvorstellbar, mich auf ein einzelnes Heizsystem zu verlassen, das logischerweise mit der größten Wahrscheinlichkeit dann ausfällt, wenn es am kältesten ist, weil alle technischen Systeme bevorzugt dann ausfallen, wenn die Last am größten ist. Dabei ist garantiert, dass jeder Heizungsmensch in diesem Zeitraum mehr als 100% mit ausgefallenen Heizungen und Rohrbrüchen beschäftigt ist, der hat ja schon zu "Normalzeiten" nie Zeit.


    Ich persönlich lege sogar Wert auf eine "Notheizung", die auch geht, wenn es keinen öffentlichen Strom gibt. Wenn ich mir die Nachrichten aus Texas ansehe, wo in den Häusern die Rohrleitungen geplatzt sind, dann mag ich mir das gar nicht vorstellen.


    Auch wenn´s nur 100 Euro im Jahr sind, da kannst du schon 350kwh

    Wie lange man noch für 30ct Strom verheizen kann, sei dahingestellt, aber 350kWh sind bei 5kW Heizlast gerade mal 3 Tage und bei 10kW 1,5 Tage. Wenn es richtig kalt ist, dann tut die WP (Luft-Wasser) halt nicht viel und 10 Tage mit 10kW wären dann schon €750. Da löppert über die Jahre auch einiges zusammen.

    Wenn im Prospekt steht, geeignet bis 100W/qm bis 180qm entspricht das 18KW Leistung,

    Außer bei kleinen Einheiten, die mit <8 kW Heizleistung auskommen, würde ich niemals nur mit WP heizen. Auch eine WP kann nicht beliebig abgeregelt werden, ohne an Wirkungsgrad zu verlieren. Wenn sie zu groß ist, dann taktet die bei geringem Wärmebedarf, d. h. die schaltet andauern ab, was ihr zum einen nicht gut tut und zum andern auch negetiv für den COP ist. Insbesondere bei Luft-Wasser-WP würde ich immer planen, im Winter 6-8 Wochen zuzuheizen oder ganz auf die WP zu verzichten.

    Sehe ich grundsätzlich auch so. In der Regel ist es günstiger die Wärme zu speichern, allerdings – wegen der Speicherverluste – nur wenn maximal ein Tag überbrückt werden muss.

    Das wäre ja der richtige Horror, nachmittag einlagern, in der Nacht wieder auslagern, schwups hast deinen Verlust eingefahren.

    Da hilft es, den Rechenstift anzusetzen. Es geht weniger um die Alternative ob lieber Strom oder Wärem gespeichert werden soll, sondern um die Bilanz des Gesamtablaufs.


    Zunächst gehen die genannten Umwandliungsverluste einer Batterie nicht verloren, die sind als Wärme im Haus, während Abstriche am COP einfach weniger Wärme reinbringen.


    Vor allem kann man mit einer WP nicht einfach den Überschuss an Strom aus einer BSZ oder PV verheizen, weil die WP zum einen eine gewisse Minimallast hat, die oft den Überschuss übersteigt und zum anderen auch nicht sekundengenau rauf und runter fährt, wenn irgendwo ein Verbraucher geschaltet wird. D. h. ich springe zwischen Einspeisung und Verbrauch hin und her.


    Zusätzlich ist zum Zeitpunkt des Überschusses ja nicht klar, ob ich den Strom später im Haushalt brauche und der Strom-Eigenverbrauch im Haushalt ist halt wertvoller als die Gaskosten, die die WP ersetzt.


    Ganz nebenbei unterschätzt Ihr anscheinend nicht nur den Einfluss der Außentemperatur auf den COP, sondern wohl auch den Einfluss der Temperaturschwankung im Wärmespeicher. Durch beides wird der COP deutlich negativ beeinflussen. Wärmespeicher sind toll, wenn ich richtig heißes Wasser habe und einen „Wärmehub“ von 30-50° fahren kann. Bei einer WP muss ich mit jedem Grad geizen und bei 5° Wärmehub ist es mit der Speicherkapazität nicht weit her, obwohl der Einfluss schon deutlich negativ ist. Aus meiner Erfahrung ist es nicht sehr effizient, Wärem aus einer WP zu speichern. (Ein Puffer, um das Takten der WP zu reduzieren ist was anderes als ein Speicher)


    Nach heutigem Stand würde ich (noch) keinen Stromspeicher spezielle für die WP anschaffen, aber die WP ist ein schöner Ansatz, um einen ohnehin vorhandenen Akku zu entlasten, bevor Strom eingespeist wird. Die Kombination Akku-WP ist der maximale Ansatz für einen hohen Eigenverbrauch sowohl bei PV als auch bei BSZ |__|:-)

    Aber wichtig zum Verständnis solcher Angaben ist folgendes: ecoGAS gibt beispielsweise den COP bei A-7/35 mit 3,55 an. Die -7/35 entsprechen einer Temperaturdifferenz von 42 K. Die gleiche Temperaturdifferenz – und somit derselbe COP – würde sich beispielsweise auch bei einer VLT von 45°C und einer AT von +3°C ergeben,

    Ja, für mich machen WP in der Übergangszeit am meisten und eigentlich immer Sinn. Sie rechnen sich sehr-sehr gut, wenn der Strom dann nicht eingespeist werden muss. Da reicht ein COP von 2,x um ins Plus zu kommen. Der Vorlauf sollte immer möglichst niedrig gehalten werden, damit der Rücklauf entsprechend niedrig ausfällt. Der Rücklauf geht dann immer durch die Wärmepumpe. Wer den Strömungswiderstand optimieren will, muss halt umschalten, wenn die WP aus Eigenstrom was beitragen kann. Und diese Zeiten sind deutlich länger, als man vermutet, auch wenn da alte Heizkörper im Spiel sind. Gegebenenfalls kann auch nach der WP noch nachgeheizt werden, wenn die Steuerung das kann.


    Es macht auch ein kleiner Stromspeicher Sinn, um Vormittags bei 0°C den Eigenstrom-Überschuss zu "sammeln" und dann die WP Nachmittags bei 10°C laufen zu lassen. |__|:-)

    das wäre ein weiteres Stück Irrsinn im EEG, denn die Verbrennung von Säge- und Hobelspänen ist ja nun ohne jeden Zweifel klimafreundlicher als das Fällen von Bäumen eigens für die Verbrennung

    Wenn EEG auf klimafreundlich ausgelegt wäre, dann wäre vieles anders. Siehe Sinn und Unsinn der EEG-Umlage.


    Es gab Zeiten, da durfte der Biogasbauer seine Kuhweide mähen und in die Anlage kippen, aber es war ein schweres Vergehen, den Rasenschnitt aus dem Vorgarten oder vom Straßenrand da reinzukippen. Man darf bis heute den „ganzen“ Mais da reingeben, aber nicht den Rest, wenn man die Körner vorher rausgedroschen hat. Das gleiche bei Raps und Sonnenblumen. Es gibt Diskussionen, ob man Käferholz als EEG-Holz verwerten darf, weil der Baum ja nicht wegen dem Holz geerntet wird, sondern weil er entsorgt werden muss.


    Gesunder Menschenverstand hat beim EEG nie eine große Rolle gespielt.

    Nach § 42 EEG gibt es 12,8 ct/kWh auf 20 Jahre

    EEG bedeutet immer den Nachweis, dass der Brennstoff unter EEG fällt. Das darf kein Abfallholz sein und da Pellets meistens aus Säge- oder Hobelspänen gemacht werden, fallen die zunächst mal nicht drunter. Es sei denn, man findet einen zertifizierten EEG-Pelletsproduzenten, der die aus ganzen Bäumen macht. Ob es einen solchen gibt kann vielleicht Ökofen sagen.


    Allerdings haben Pelletsheizungen die Eigenart, dass sie einiges an Strom selber verbrauchen, d. h. der Eigenanteil wird da automatisch recht hoch werden, weil der Stirling ja nicht viel produziert. (1kW max)


    Der Preis für den Ökofen-Stirling dürfte bei 10k liegen.

    Die Außengeräte sind 10db leiser als bei Luft-Wasser-Geräten.

    Zwar hab ich mich damit befasst, aber keine reale Erfahrung.


    Warum die Außengeräte leiser sein sollen als bei Luft-Wasser erschließt sich mir nicht, weil auf dieser Seite eigentlich kein Unterschied in der Technik vorliegt (bei gleicher Leistung)


    Bei Bosch kann man nachlesen, dass Luft-Luft WP nur für Niedrigenergiehäuser taugen.

    https://www.bosch-thermotechno…pe/luft-luft-waermepumpe/


    Ansonsten kenne ich die nur als Klimaanlagen. Für die Klimatisierung taugen weder Fußboden"heizungen" noch "Heizkörper", da ist die Luft-Luft-Technik fast unvermeidlich.

    Aber unter Umweltgesichtspunkten wären Krypto-"Währungen" jedenfalls besser nicht erfunden worden.

    Kryptowährung ist nicht Bitcoin und bei anderen gibt es kein Mining. Kryptowährung an sich hat schon gewisse Vorteile. Ansonsten bin ich da auf deiner Linie.


    Nur die Seifenblase um Bitcoin ist inzwischen abstrus. Alleine, dass E. Musk hier mitzockt würde mich zum Aussteigen veranlassen. Der wird, zusammen mit ein paar anderen Haien irgendwann Kasse machen, eine Menge Milliarden absahnen und die kommen dann von denen, die meinen sie wären der Hecht im Karpfenteich, sie sind aber nur Hechte im Haifischbecken |__|:-)

    EinWW-Speicher ist kein Heizungspuffer und kann auch nicht dafür "missbraucht" werden.

    Die Aussage ist so nicht haltbar.|__|:-)

    Zum einen ist der Begriff „WarmWasser-Speicher“ ein allgemeiner Überbegriff, da fallen alle Arten von Wasserspeichern drunter. Und zum anderen kann man sowohl einen Trinkwasserspeicher als auch einen Brauchwasserspeicher grundsätzlich auch als Heizungspuffer „missbrauchen“. Ob die Anschlüsse dafür optimal sind, das ist eine Ausführungsfrage, da kann man drüber reden.


    Oder kannst Du erklären, was da nicht funktionieren soll?

    das Problem ist nicht der Schall sondern der Luftimpuls. Und den bekommst du nur mit viel Volumen reguliert.

    Naja, wenn man das hört, muss es ja Schall sein und letztlich ist Schall ja nichts anderes als ein Luftimpuls. Die Frequenz ist halt extrem niedrig bzw. kann man das auch als eine Reihe von einzelnen Knallgeräuschen ansehen. Da braucht man in der Tat Volumen. Nur sollte der Impuls das "Volumen" nicht einfach als Welle durchlaufen können. Deshalb machen Dämpfungselemente Sinn, wie auch immer die dann funktionieren.