Beiträge von bluwi

    Nach Recherche, wurde mir von einem Solarberater abgeraten, bei nur 40 qm Flachdachfläche PV Module zu installieren. Photovoltaik lohne sich nur, wenn die Dachfläche entsprechend größer ist.

    Da würde ich in jedem Fall noch weitere Meinungen einholen.


    Nach der Bundestagswahl könnten die Förderprogramme schrumpfen... (Spekulation!).

    Die Aussage überrascht mich, wenn ich die Chancen der verschiedenen Parteien abschätze und die lautstarken Bekundungen aller größeren Parteien zur Energiewende höre.

    Das Thema ist zwar hier OT, wäre aber für eine interessante Diskussion in einem anderen Thread gut.

    Man könnte jetzt eine Lage Wissen und drei Schichten (teilweise wilder) Annahmen übereinander legen

    Ich nehme da gern noch eine Schicht Bodennebel und ganz wichtig: kräfig schütteln ^|__|^


    Dass es für diese absolut kaufentscheidenden Fragen keine offiziellen Angaben des Herstellers gibt

    Da müsst der Hersteller am Ende dafür grade stehen. Das war bei den Stirlings teuer.


    In Deiner Rechnung fehlt eine wichtige Komponente,

    Die hatte ich weiter oben mal ohne konkrtete Zahl erwähnt. Ob die dann 5.000 kosten würde, sei mal dahingestellt.



    Unter dem Strich würde ich zusammenfassen:

    Mit einigem Zweckoptimismus kann man sich eine rote oder schwarze Null herrechnen.

    Das steht aber in keinem sinnvollen Verhältnis zum Aufwand, zum Risiko und zu der Tatsache, dass der "Steuerzahler" (das sind am Ende wir alle) eine Menge beisteuern muss, damit nichts dabei rauskommt. |__|:-)

    Definitiv ist das so falsch.


    Hallo GM1967

    Darf ich hier nochmal nachfragen?

    Es geht mir nicht darum, etwas schlecht zu reden, das soll eine konstruktive Diskussion sein. Ich würde einfach gerne verstehen, wie man mit einer BSZ auf ein positives Ergebnis kommen kann.


    Nach meinem Verständnis kostet eine PT2 ca. €30.000 bis sie steht. (Ich lasse mich gerne belehren, wenn das nicht stimmt). Den Betrag muss ich zunächst mal ausgeben.


    Dann bekomme ich „bis zu €11.200“ an KFW-Zuschuss

    (Offen gesagt blicke ich nicht mehr durch, welche Rechnung da gerade dahinter steht, ich hab den Betrag nur wiederholt gelesen und lasse mich gerne belehren, wenn das nicht stimmt)


    Bleiben also €18.800, die ab heute auf meinem Konto fehlen.

    Die will ich im Laufe der Zeit mit Einsparungen an Stromkosten finanzieren. Dafür setze ich 30ct Einsparung für gekauften Strom (die meisten zahlen nur ca. 28ct) und rechne 6ct für das eingesetzte Gas an. Dazu muss ich natürlich annehmen, dass von dem Strom nichts eingespeist wird und ich immer alle Wärme brauche.


    Mit der Angabe von 85.000 Betriebsstunden und einer Leistung von 705 Watt erziele ich nach dieser Rechnung 85.000h mal 0,705kW mal 0,24€/kWh eine Einsparung von €14.382 über die zu erwartende Lebensdauer (wenn man dem Hersteller glauben darf)


    Damit errechne ich zunächst eine Deckungslücke von gut € 4.000


    Dabei ist nicht berücksichtigt, dass:

    - ich nach Angaben des Herstellers im Laufe der Zeit mit einer Reduzierung der Leistung und damit auch des Ertrags (bis zu 20%) rechnen muss.

    - ich min. einmal eine Überarbeitung des Gerätes bezahlen muss, von der ich nicht weiß, was die kosten wird.

    - ich deutliche Abstriche bei der Restwärme hinnehmen muss. (Brennwert wäre viel effektiver)

    - es nicht bei allen Installationen zu einem 100% Eigenverbrauch kommen wird.

    - es nur selten zu einer 100% Nutzung der Wärme kommen wird.

    - per Gesetz schon feststeht, dass Gas deutlich teurer wird, aber Strom billiger werden soll.

    - ich ganz nebenbei zwangsweise zum Gewerbetreibenden mit entsprechender Bürokratie gemacht werde.

    - mir das Geld für lange Zeit auf dem Konto fehlt.


    Vom Risiko, das was schief geht gar nicht zu reden (siehe Diskussionen über Wasserstoff im Gasnetz)


    Vielleicht kannst du mir ja aufzeigen, was an meiner Rechnung nicht passt?


    mit freundlichem Gruß

    bluwi

    Zivilrechtlich müsstest Du Dich von einem Anwalt beraten lassen,

    Die Tücke dabei ist, dass ein Anwalt sein Geld bekommt, ob er gewinnt oder verliert. Deshalb agiert ein Anwalt gerne nach dem Grundsatz: Man kann nicht genug klagen, ganz unabhängig davon, wie gut die Chancen stehen. Und man sollte sich klar machen, dass man auch die Verfahrenskosten der Gegenseite zu tragen hat, wenn man verliert.


    In jedem Fall würde ich zivilrechtlich erst vorgehen, wenn der Staatsanwalt auf Betrug plädiert. Eine Anzeige beim Staatsanwalt kostet nichts, wie oben schon steht. Eine private Klage kostet von Anfang an.


    Allerdings würde ich davon ausgehen, dass mit einer Anzeige das Kulanz-Angebot Seitens des Lieferanten vom Tisch ist. Also auch das ist gut zu überlegen.

    Definitiv ist das so falsch.

    Was genau ist da jetzt falsch?

    Ob und warum nach 20 Jahren zwingend Ende sei muss, dazu kann ich nichts sagen. Aber wenn da 85.000 Std. angegeben werden, dann kann ich ja nicht sinnvoll mit mehr Stunden rechnen. Wenn ich von einem Stack-Tausch und mehr als 85.000 Stunden ausgehe, dann muss ich auch über die Laufzeit einen Leistugsabfall von 20% einrechnen, damit der Stack getauscht wird.


    Nebenbei läßt meine optimistische Rentabilitätsrechnung ja auch noch verschiedene Negativfaktoren außen vor.


    Aber ich lasse mich wirklich gerne belehren:

    Wie komme ich bei 85.000 Std. mit 705W auf eine positive Bilanz?

    Oder alternativ: Wie komme ich mit einem Stack-Tausch und mehr Stunden (wie viele?) auf eine positive Bilanz?


    Es wäre schön, wenn mir mal jemand eine solche Rechnung aufmachen könnte.

    Wenn der Stack tatsächlich innerhalb des VoWa ausgetauscht wird

    Für mich ist schwer vorstellbar, dass die das "einfach so" machen, da würde ich schon vermuten, dass er entsprechend "schlecht" sein muss.


    wäre das der Game Changer

    Naja, dann wäre mein letzter Beitrag nicht mehr so kritisch, aber ich bekomme da auch dann noch keine rote Null hin, geschweige denn irgendwie ein positives Vorzeichen. Den Game Changer würde ich nur sehen, wenn ich eine Chance sähe, da am Ende mit einer schwarzen Null rauszukommen, aber alles was ich bisher sehe bleibt ein Verlustgeschäft. |__|:-)

    Was wird schon passieren?

    Der Stack verliert allmählich an Leistung.

    Ja, genau, das ist zu befürchten!

    Und bedeutet halt unter dem Strich eine weitere Reduzierung des Finanziereungsbeitrags. Wenn ich überschlägig eine lineare Entwicklung von 100% auf 80% über 85000 std ansetze, dann bleiben von den jetzt angegebenen 705W halt im Schnitt nur noch 635W. (Nach hinten raus hab ich noch 564W)

    Wo ich weiter oben noch 64.000 h * €0, 24 = 15.400 angesetzt hatte,

    da stehen jetzt nur noch 54.000*€0,24 = 13.000


    Und da sind die Abstriche durch die schlechte Wärmeverwertung noch gar nicht berücksichtigt.

    (Ist in den 705W jetzt der Eigenverbrauch schon drin?)

    Natürlich wird die Lebensdauer der Stacks streuen: Manche machen vielleicht schon nach 70.000 Stunden die Grätsche, andere erst nach 100.000 Stunden

    Je öfter ich mich mit der BSZ befasse, um so drängender erscheint mir die Frage, was passiert, wenn der Stack "die Grätsche" macht. Bzw. was passiert in den 10.000h davor?

    Ich biete unentgeltlich Dokumente und Informationen für einen R2T.


    Gleich vorweg, für diejenigen, die „wissen“, dass 2T-Motoren keinen guten Wirkungsgrad haben:
    Den Rekord im Wirkungsgrad bei Kolbenmotoren halten 2-Takt Dieselmotoren.


    Was ist das für ein Motor:

    Bei dem Motor handelt es sich um einen regenerativen 2-Takt Motor.


    Ursprung:

    Der Motor wurde in verschiedenen Patentschriften von Daimler nach dem ersten Ölpreisschock beschrieben. z. B. DE000002350075


    Vorteil:

    Der Motor kann schon bei recht kleinen Leistungen (0,5 kW) Wirkungsgrade über 50% erreichen. (Das zeigen praktische Versuche kombiniert mit Computersimulationen)


    Nachteil:

    - Durch die Regeneration kann der Motor nur geringe Leistungsdichten erreichen. D. h. er wird bezogen auf die Leistung groß und schwer.

    - Wegen der Regeneration braucht er auch saubere Treibstoffe wie Erdgas oder Wasserstoff.

    - Die Modulation geht zwar über weite Bereiche, braucht aber Minuten für die Reaktion. (Also Gasgeben wie beim Auto geht nicht)


    Aus diesen Gründen ist der Motor systematisch nicht als Fahrzeugmotor tauglich.

    (Als BHKW natürlich schon)

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    Vor ca. 10 Jahren hatte ich mich mit dem Thema intensiv beschäftigt, bin dann aber gesundheitlich 8 Jahre ausgefallen und hab das bisher liegen lassen. Aber vor dem Hintergrund einer Energiewende, die ohne Wasserstoff nicht auskommen wird, erscheint mir das wieder sehr interessant. (Siehe aktuelle politische "Beschlüsse")


    Von der Mechanik ist nichts mehr da, von der Theorie schon. Die würde ich an Interessierte UNENTGELTLICH abgeben.


    Ein erster, kleiner Prototyp mit 250-500W und 40-45% Wirkungsgrad wurde mit €30.000 kalkuliert. Dafür könnte heute eine kleine Firma unter den passenden Rahmenbedingungen €70.000 Zuschuss bekommen.


    Wenn sich jemand konkret dafür interessiert, gerne per PN.

    . . . würde sich eine Brennstoffzelle bei Dir rechnen

    Mit der Aussage wäre ich aber sehr vorsichtig. Rechnen kann man natürlich immer, aber ob es richtig gerechnet ist und ob was positives dabei rauskommt steht auf einem anderen Blatt.


    Wie im Thread PT2/PA2 vorgerechnet, kommen bei aktuellen Preisen mit einer sehr optimistischen Rechnung auf die gesamte angegebene Lebensdauer der BSZ maximal €15.400 Amortisationsbeitrag raus. Bei realistischer Rechnung eher nur 13-14T€ und mit den geplanten Preissteigerungen für Gas ???


    Nehmen wir eine staatliche Förderung von €11.000 dazu, dann dürfen die Gesamtkosten für Investition und Wartung im optimistischsten Fall €26.500 erreichen, aber wahrscheinlich ist man schon ab €24.000 in den roten Zahlen. (Die enthaltene Gastherme muss man natürlich mit bewerten)


    Und man hat natürlich den ganzen bürokratischen Sch... am Hals. Nicht zu vergessen, dass auch schon Manches schief gegangen ist, was "garantierten Reichtum" bersprochen hatte.


    Der positive Fall setzt selbstverständlich voraus, dass die angegebenen Zahlen richtig sind (ein Schelm, der annimmt, dass die etwas optimistisch angegeben sein könnten), dass über die gesamte angegebene Lebensdauer der maximale el. Wirkungsgrad erhalten bleibt (was passiert eigentlich so in den letzten Tagen der Lebensdauer?) und dass auch sonst nichts schief geht (man könnte hier im Forum ja mal nachlesen, ob schon mal was schief gegangen ist) .


    OK, ich sehe das vielleicht zu primitiv, wenn ich einfach über die angegebene Lebensdauer die Kosten rechne. Wenn man die Lebensdauer in kleinere Häppchen aufteilt, das ganze mit ein wenig Hokus-Pokus mal Pi mal Bodennebel rechnet und dann noch gut schüttelt, dann kann man sich über ne Menge eingespartes Geld freuen. *versuch*

    bei 100% Eigenverbrauch von 64.000 *,24 = €15.400.

    Inzwischen habe ich mir sagen lassen, dass meine Rechnung viel zu optimistisch sei.

    1. Die real abgegebene el. Leistung liegt wohl eher bei 700W

    2. Während der Regeneration wird nicht nur kein Strom produziert, sondern nicht unerheblich Strom verbraucht

    3. Von den bezahlten 100% Gas gehen „bis zu“ 37% in den Strom, aber keine 63% in die Wärme. Je nachdem, welche Zahlen man nimmt (die sind recht unterschiedlich) „verliert“ man gegenüber dem Brennwert in einer Therme 20-25%. Man muss deshalb auf der Ertragsseite wohl eher noch €1500-2000 wegstreichen.

    Im Prospekt wird extra auf eine Laufzeit von 10 Jahren und 45000 Betriebsstunden,wartungsfrei hingewiesen?

    Zum einen sind Prospektangaben noch keine Garantie und zum anderen ist da präzise auf die Formulierung zu achten. Diese Formulierungen werden in der Regel so gewählt, dass sie juristisch nicht tragen.


    bei mir wurde Ende 2012 eine

    Da ist es nicht mehr sehr weit bis 10 Jahre rum sind. Wie viel Strom könntest du den in der Zeit machen und wie viel Geld würde das denn sparen?


    eine neue Anlage auf Wasserstoffbasis im Wert von 30000€. Remeha hat dann eine Rechnung aufgemacht um mir das teure Angebot schmackhaft zu machen: 12500€ würde ich von Remeha bekommen,ca.10000€ würde Vater Staat übernehmen,den Rest müsste ich beisteuern. Und das sehe ich nicht ein! Die erste Anlage noch nicht abbezahlt und neue Schulden für die neue Anlage aufnehmen?

    Was genau Ist das? eine BSZ? für Erdgas? Oder wo käme der Wasserstoff her?

    Ich bin wirklich nicht von der Wirtschaftlicheit einer BSZ überzeugt, aber wenn Du für 30.000 - 12500 - 10000 = €7.500 eine BSZ bekommst, dann könntest Du es vermutlich schlechter treffen. |__|:-) (Selbstverständlich muss man das genau kalkulieren).

    Da erlaube ich mir mal, meine Betrachtungsweise beizusteuern:


    Wenn ich richtig lese, dann kann die PT2 0,75kW und das mal 85.000 Stunden. Das ergibt etwa 64.000 kWh in der angegebenen Lebensdauer. (Ob da Regenerationszeiten dabei sind?) Bei einem Eigenverbrauchseinsparung von 30ct und einem Gaseinsatz von 6ct pro kWh ergibt das einen wirtschaftlichen Brutto-Gesamtnutzen bei 100% Eigenverbrauch von 64.000 *,24 = €15.400. Alles andere muss von irgendjemandem subventioniert werden.