Beiträge von kramerfreund

    Hallöchen,


    der Brennwerteffekt bei Einbindung im Primärkreislauf ist gleich null......hätte der Senertec mitarbeiter eigentlich wissen und monieren müssen.
    Wenn der HZ- Installateur das so gebaut hat zeugt das von mangelhafter Fachkentnisse in sachen Brennwerttechnik.


    Zum PWT.
    Der ZP 35 müsste zwischen 1,2 und 1,5m² Fläche haben und ist meines erachtens gerade so gross genug. Eine grosse spreizung im Pri.Kreislauf ist damit nicht möglich.
    Hast du einen Oeler oder eine Gas Maschine???.
    Beim Oeler ist die Abgastemperatur niedrieger und die Verluste durch zu hohe Abgastemperatur geringer.


    Ist im Sek- Kreislauf ein Thermoladeventilverbaut welches die Ladetemperatur einstellt? Bei mir ist das ein "Kühlerventil" mit Bohrungen für den Mindestdurchfluss. Wenn das Ventil aufmacht regelt die Pumpe automatisch nach.
    Ohne Regelkreis im Sek-Kreis (mechanisch, elektrisch oder kombiniert) wird das nie Funktionieren!


    Zum Thema Speichertechnik.


    Informiere dich doch bitte mal zu dem Thema Schichtenspeicherung
    Z.B. http://www.youtube.com/watch?v=Ttj-t6q5czk
    Das ist die Grundvoraussetzung für eine vernünftige Brennwertnutzung.
    Dieses Schließt auch den Hydraulischen Abgleich mit ein.....


    Kurz und knapp: Geringer Volumenstrom und grosse Temperaturspreizung anstreben....über dem PWT, Frischwasserspeicher und auch in den Heizkreisen.


    Gruss


    Christian

    Hallöchen
    Bei mir ist der Kondensor vor dem PWT im Sek- Kreis. Als Ladepumpe im Sek- Kreis die Thermostat pumpe von Senertec eingesetzt. Je nach einstellung der Differenzdruck Pumpe erreiche ich eine Ladetemperatur bis 75°C. Um den Abgaswärmetauscher im Dachs effektiv zu nutzen sollte die Eintrittstemperatur nicht zu hoch liegen, sonst steigt die Abgastemperatur (der Kondenser kompensiert das nicht, Abgastemperatur nach Kondenser steigt mit!).
    Wie gross ist deinWT???
    Wie Ist die Ladesteuerung zum Puffer,geregelt oder nicht?


    Gruss


    Christian

    Hallo,


    Nein es ist kein Tippfehler!...je kleiner die Vorlauftemperatur im Verhältnis zur Zapftemperatur wird,desto größer muss die Tauscherfläche bei gleicher Schüttleistung werden. Ich wollte auf jeden Fall immer ne geringe Rücklauftemperatur.....Deswegen ist der Durchfluss im Heizkreislauf immer aufs nötigste herabgeregelt.


    Wie schon gesagt....unter 55° so gut wie keine Kalkablagerungen.... :D


    Grus



    Christian

    Hallöchen,


    ich betreibe eine selbsgebaute Station.
    Der Tauscher hat 6m² Fläche und die Vorlauftemperatur ist auf 55° über Mischventil begrenzt. Damit schaffe ich ca 15L/min bei 45°Grad Wassertemperatur und niedriger Rücklauftemperatur. Bei geringerer Schüttleistung geht die Temperatur auf ca 52° Wassertemperatur rauf.
    So lange du unter 55° Wassertemperatur bleibst,sollte sich das Kalkproblem in Grenzen halten.
    Der Tauscher ist grade so gros genug....


    PS: nimm einen möglichst langen Tauscher, nicht kurz und dick!. Haben intern bessere Strömungsverhältnisse!


    Gruss



    Christian

    Hallo


    Sonnenenergie hat auch ein bestimmten Wert. Es liegt ganz dran wie hoch der eigennutzungsanteil des Stromes ist ob es sich lohnt die KWK Anlage laufen zu lassen. Da der Dachs sich den Stromverbruch nicht anpasst kommt es teilweise zu hohen Rückspeisungen. Bei meinen Werten ist die Sonnenernergie auf jeden Fall Wirtschaftlicher als Stromverkauf an den 4 Grossen. Ich freue mich dann über jede Stunde wo der Dachs dann nicht läuft...*lol*.
    Wie ist die Dachausrichtung? Kommt da nicht noch eine kleine PV- Anlage in betracht?
    Spar dir einen Dachs und nimm Stattdessen ne PV- Anlage im Eigenverbrauch dazu....ergänzen sich wunderbar.


    MFG


    Christian

    Hallöchen.


    2 Dachse wären bei den Stromverbrauch von nur 14000 NICHT wirtschaftlich!


    Warum willst du die Kollektoren entsorgen? Energie vom Dach ist ja quasi umsonst!


    Wie ist die Momentane Frischwasserversorgung aufgebaut (Tank/ Hygienespeicher)?


    Wenn ein Holzofen vorhanden ist gibt es mit Sicherheit auch Pufferspeicher. Warum diese Entsorgen (Speicher gehen selten kaputt) und das Teure Senertec Programm kaufen?
    Ich denke mit einer Teilweisen Sanierung der Altanlage lassen einige Scheinchen sparen.


    Eine KWK- Anlage kann mann in der Regel relativ einfach in ein solches Speicher System intregieren.


    Ein Hydraulikplan der Alten Anlage wäre nicht schlecht.


    MFG


    Christian

    Hallo

    Wenn nun der Dichteunterschied des warmen Wassers im Rohr und des Pufferwassers gleich ist, kann das Wasser durch die Klappe (ist eher eine Art Vorhang) aus dem Laderohr in die richtige Temperaturschicht einströmen

    Die klappen stellen ein mechanisches Bauteil im Speicher dar. Wie Reagieren die auf Ablagerungen? Mann hat mit entschieden von solch einer Lösung abgeraten. Wenn die Klappen defekt sind wird es kompliziert und teuer ;( .
    Andere Hersteller schaffen das auch ohne Klappen.
    Ich empfehle ein selbstgebautes externes Schichtrohr! parallel zum Speicher.


    MFG


    Christian

    Hallo Alikante,


    Der große Vorteil liegt ganz klar daran das der Puffer möglichst von unten nach oben entladen wird. Die höheren Temperatur Schichten bleiben erhalten.
    In der Praxis sieht das bei mir so aus, das ich innerhalb von 20 cm eine Temperaturunterschied im Speicher von >45° erreiche. Dadurch kann ich den Speicher effektiefst nutzen und die Taktzeiten des BHKW`s verringern. Und meine FRIWA Station arbeitet bis zum letztem Tropfen wärme.
    Mein Puffervolumen beträgt mit 2x 700er Speichern ca. 80KW..... :D


    @ Jau: Bei der FBHZ habe ich Kugelhähne vorgeschaltet um nach bedarf in die FBHZ einen höhere Vorlauftemperatur zu erzeugen.
    Der Rücklauf der HZ liegt in der Regel nur bei 27° - 32°....zum Temperieren des Fußboden reicht das aus, aber nicht zum aufheizen des Raumes.
    Hinter den Kugelhähnen ist ein Thermomischventil zur Begrenzung der maximalen Vorlauftemperatur eingesetzt. Die FBHZ liegt im Wintergarten und wird von mir zur erhaltung der Grundtemperatur eingesetzt. (10°C).Kommt dann mit ner Rücklauftemperatur von ca. 14°C zurück :D .



    MFG


    Christian

    Hallo Alikante,

    Weiterhin kann es sinnvoll sein, die VL-Temperatur aus einem Mix von der Anzapfung Oben und Mitte zu mischen. Das ist besser, als beim Heizkreismischer mit dem Rücklauf zu mischen. Jeder Mischvorgang unterschiedlicher Temperaturen ist ein "Entropieverlust". Wenn man 60° Vorlauf braucht, dann sollte man das aus 80° Oben und 50° Mitte mischen, statt 80° Oben und 30° Rücklauf (=Unten).

    Ich verwende diese Technik und kann sie nur weiter empfehlen! Schau mal bei esbe rein:
    http://www.esbe.se/de/produkte/?prodid=4036 .
    Durch diese Technik stellst du immer eine Saubere Schichtung her.


    MFG


    Christian