Beiträge von Kami


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    wieviel verbraucht denn so Dein Haus?


    Gute Frage. Ich habe darin noch nicht gewohnt. Bisher Holzöfen - Seit 6 JAhren Leerstand (Vorbewohnerin ist verstorben). Aussenwand ist Sandstein - somit die "beste" Dämmung wos gibt. Ich habe jetzt mal mit CASAnova rumgespielt - leider gibts da nur nen max U-Wert für die Wände von 1,5 - also mit dem rechnen lassen...
    Fazit etwa 150KWh/m²a, max Heizlast bei ganzem Haus etwa 19,3KW - bei nur einer Etage ca 12KW, max spezifische Heizlast etwa 55W/m² - wie gesagt alles mit falschem U-WErt und gedämmtem (U=0,24) Dach (noch nicht erfolgt).
    Ich habe bereits den Heizungsmenschen meines Misstrauens gefragt - er meint einen 40KW Ölkessel.... (Kommt mir bissel hoch vor). Ob ich innen noch ein kleines bissel Dämme (Lehmvorsatzschale oder so) kommt auf den PReis des Materials an - Heizung muss ja sowieso alles neu (Wandheizung oder so)



    weiterhin...auf der elektrischen Seite sind 8kw auch recht üppig...wohin mit dem Strom? Netzeinspeisung ist nicht sehr lukrativ


    das weiss ich auch noch nicht - bin noch gaaanz weit vorne bei meiner Planung....
    Das Haus ist z.Z. auch nicht bewohnt...


    Für Input Dankbar


    Gruss


    Kami

    hmm - nur ne Idee:
    nen 50 oder 60l Kanister als Tank nehmen - die gibts bei Kfz-Buden, etc für lau. Ist meist Bremsenreiniger oder so drin (Somit auch ne BAM Zulassung für Kraftstoff). Die haben oft auch Skalierstriche. NAch ablauf der Messdauer einfach wieder auffüllen...



    Gruss


    Kami

    Hallo,
    ich habe kürzlich dieses sehr Informative Forum gefunden (das Thema BHKW interessiert mich - brauche für mein Haus eine Wämequelle - Backup ist immer noch Holzofen...)


    Im Moment bin ich noch in der Klau und SChau und Überlegungsphase (alles Ideenmässig)
    Den Thread Volks-BHKW finde ich sehr informativ - vor allem die Steuerungsseite - die Chinaverdampfermotoren sagen mit gefühlsmässig nicht zu (ich habe da bedenken von wegen Lautstärke/Vibrationen).


    Also nehm ich jetzt für meine überlegungen einen PKW-Sieselmotor. Der Einfachhalber (weil sehr günstig) mal nen 1,6D von VW (2er Golf und so) mit 40KW / 100Nm max. Falls das Projekt zur Ausführung kommt nimmt man erstmal nen gebrauchten Motor - wenn alles funktioniert ersetzt man ihn durch nen komplett überholten.


    Als Generator habe ich nen Asynchronmotor angedacht - n-sync (im folgenden wegen allgemein vereinfachter betrachtung einfach Drehzahl genannt) - entweder Drehzahl 1000 oder 1500 1/min. Direkt geflanscht (weil im Netz negative Erfahrungen gelesen mit seitlicher Belastung des PKW-Motors) - wenn die Überlegungen ins Leere gehen dann ahlt mit einer hilfswelle oder so...


    Allgemein:


    Betrachtet man ein Muscheldiagramm eines PKW-Dieselmotors (ich habe leider keines vom o.g. Motor - wenn jemand das hat würde ich mich sehr freuen - genauso über eine Leistungs/Drehmomentenkurve) betrachtet stellt man fest das der geringste Verbrauch scheinbar bei grob 70-80% der maximalen Leistung (im folgenden P80) bezogen auf die Drehzahl auftritt. Sie ist scheints im Bereich des max. Drehmomentes am besten (nur geschätzt - ich hatte leider keine Leistungs/Drehmomentkurven und Muscheldiagramme des selben Motors zur verfügung. Somit ist auch bei optimalen Bedingungen der spezifische Verbrauch bei 1500 1/min besser als bei 1000 1/min. Ich schätze jetzt einfach mal 270gr/KWh bei 1000 1/min und 230gr/KWh bei 1500 1/min (wenn jemand reelle Daten hat...). Somit ist der mechanische Wirkungsgrad bei 1500 1/min unbestritten höher als bei 1000 - aber für mich ist jetzt die Frage - muss mich das wirklich stören? WEnn ich jetzt richtig denke geht der Rest als Wärme verloren - wieviel man davon allerdings thermisch nutzen kann muss mir leider jemand beantworten (Ich gehe jetzt einfach mal von einem gegenproportionalen thermischen Wirkungsgrad aus). Da ich leider keinen Drehmomentenverlauf von dem Motor habe, gehe ich von 60Nm bei 1000 1/min (knapp über Leerlauf) und 85Nm bei 1500 1/min aus. Wirkungsgrad vom Motor/Generator nehm ich mal mit 80% an (Einspeiseleistung PE). Alle Werte sind grob gerundet und bei n-sync gerechnet (Ist ja erstmal ne theoretische Überlegung)


    Szenario 1000 1/min


    Motorleistung (max)
    PMOTca 6,3KW
    P80=5KW
    PE=4KW


    folglich könnte man nen 5,5KW Motor nehmen.


    Szenario 1500 1/min


    PMOT=13KW
    P80=10,4KW
    PE=8,3KW


    also entweder einen 11KW Motor nur mit 8,3KW laufen lassen, oder nen 7,5KW mit etwa 7KW - allerdings mit dem nachteil das man evtl einen höheren Verbrauch pro KWmech in KAuf nimmt. Was ist besser?


    Fragen über Fragen...
    Für Input bin ich dankbar - vorallem über EIGENE pos/neg Erfahrungen mit PKW-Motoren im BHKW . Auch zu den allgemeinen Sachen in meinen Überlegungen. Vorallem wenn cih denkfehler habe - bitte korrogiert mich...


    freu mich über eure Beteiligung (bin auf dem Thema leider noch total unbedarft - erst in den letzten 2-3 tagen an/eingelesen)


    Gruss


    Kami