Online-Seminar: Preisanpassung im Contracting

Die Entwicklung wesentlicher Kostenelemente der Kalkulation des Wärmelieferanten, wie z. B. Energiepreise, CO₂-Preis, Lohnkosten und der Ersatzteilkosten, ist bei Vertragsabschluss leider nicht absehbar. Eine funktionierende Preisanpassung ist erfolgsentscheidend für jedes Contracting-Projekt. Die Preisänderungsklausel in Wärmelieferungsverträgen wird in der Regel für zehn und mehr Jahre festgelegt. Sie muss alle nicht vorhersehbaren Kostenänderungen einbeziehen, um langfristig wirtschaftlich zu funktionieren und beide Vertragsparteien vor unangemessenen Preisänderungen zu schützen. Genaue Fachkenntnisse über die Möglichkeit der Preisanpassung durch Preisänderungsklauseln schützen den Contractor und seine Kunden vor einem bösen Erwachen.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und die Anpassung an die konkreten Umstände des Einzelfalles ist notwendig. Um diese Anpassung erfolgreich vorzunehmen ist es wichtig, die einzelnen Bestandteile und Stellschrauben genau zu kennen und korrekt anwenden zu können. Denn nur projektbezogen passende Preisänderungsklauseln sind wirksam und geben die notwendige langfristige Kalkulationssicherheit.

Die Umstellung der Wärmeerzeugung auf erneuerbare Energieträger schafft stark veränderte Kostenzusammenhänge, die in Preisänderungsklauseln berücksichtigt werden müssen. Dabei ergeben sich aus der hergebrachten Logik der gesetzlichen Vorgaben erhebliche Herausforderungen, die bewältigt werden müssen.

Ziel des Seminars ist es, Sicherheit sowohl bei der Gestaltung von Preisänderungsklauseln als auch bei ihrer Anwendung im laufenden Vertragsverhältnis zu vermitteln.


Kosten: ab 116,00 € zzgl. 19 % MwSt.


Referent: Martin Hack, Rechtsanwälte Günther


Anmeldung: https://vedec.org/veranstaltun…anpassung-im-contracting/

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