Online-Seminar: Strompreis-, Gaspreis- und Wärmepreisbremse - Was ist zu beachten?

Die schnelle finanzielle Entlastung für Gas- und Wärmekunden führt derzeit zu vielen neuen Gesetze, die unverzüglich umzusetzen sind. Diese teilweise unausgereiften und komplexen Regelungen betreffen alle Energieversorgungsunternehmen (Strom und Gas) sowie alle Wärmelieferanten (u. a. Contractoren).


Die Regelungen des Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG), welche auch als Dezemberhilfe bezeichnet werden, sind bereits am 19. November 2022 in Kraft getreten und umfassen die staatliche Übernahme von Wärme- und Gaslieferkosten für den Dezember 2022.


Die Erstattung an die Letztverbraucher ist seitens der Erdgas- bzw. Wärmelieferanten bis zum 31. Dezember 2022 in Form einer Aussetzung der Abschlagszahlungen für den Dezember oder einer Überweisung der Voraus- oder Abschlagszahlung zu erbringen. Diese muss fristgerecht, in richtiger Höhe und gemäß den gesetzlichen Regularien erfolgen. Ansonsten droht dem Energieversorger ein Verlust der Erstattungsmöglichkeit.


Zum 01. Januar 2023 soll die sogenannte Wärme- und Strompreisbremse in Kraft treten. Das so genannte Erdgas-Wärme-Preisbremsengesetz (EWPBG) sieht dabei u. a. vor, dass der Wärmepreis für das Jahr 2023 für die Wärmekunden zu 80% bzw. 70% gedeckelt werden soll. Lediglich die restlichen Anteile sind zum vertraglich vereinbarten Wärmepreis weiter vom Wärmekunden zu zahlen. Auch hier muss der Lieferant in finanzielle Vorleistung gehen und erhält einen Erstattungsanspruch gegen den Staat – sofern er die im Gesetz genannten und vorgesehenen Regularien einhält.


Durch das so genannte Strompreisbremsegesetz (StromPBG) soll im Jahre 2023 eine Deckelung des Strompreises erfolgen. Außerdem sollen die so genannten kriegs- und krisenbedingten Überschusserlöse derjenigen Stromerzeuger, deren Strom über das Netz geliefert wird, „abgeschöpft“ werden. Dies betrifft auch Betreiber dezentraler Stromerzeugungs-Anlagen.


Die oben genannten Gesetze haben erhebliche Auswirkungen auf die Liquidität, die Verwaltung und die Abrechnung von Strom, Gas und Wärme.

Die Kenntnis der gesetzlichen Vorgaben ist erforderlich, um finanzielle Schäden z. B. durch den Wegfall eines Erstattungsanspruchs zu vermeiden. Hinzu kommt die Problematik des extrem kurzen Umsetzungs-Zeitrahmens.


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