Beiträge von reinhard

    Zur Klarstellung, wenn ich einen Dachs kaufe, ist das kein
    öffentlicher (!) Auftrag.
    Im Übrigen hat man bei einer "beschränkten Ausschreibung" es
    doch in der Hand, wen man auffordert ein Angebot abzugeben.....


    2002 hatte noch Regionalstelle Senertec mir 6 Handwerker benannt, die einen Dachs ordentlich liefern und einbauen können.
    2006 wurde gesagt, das machen wir nicht mehr: wir haben ein
    neues Konzept. Wir machen Ihnen ein Angebot...........
    @:-

    Hallo Ihr TechnikFreaks!
    complimenti........


    aber wenn Ihr so gut seid, findet Ihr sicherlich einen bezahlbaren
    Leistungsmesser /1/4 h), der die Bedingungen der Bundesnetzagentur
    für Zähler erfüllt.


    Bezahlbar = unter 2.000,- soviel kostet, das mir vorliegende
    Angebot (ohne Einbau)
    P.S. Stadtwerke weigern sich die Leistungsmessung vorzunehmen,
    das sie für sie(!) unwirtschaftlich sei. ?(

    Läßt sich eben so nicht aufdröseln
    - bei der Ausschreibung hatte ich Einheitspreise für Leistungen
    inkl. Material


    aber das ist es wohl nicht; denn 2002 hatte ich ja schon extreme
    Unterschiede in meiner Ausschreibung. Manchmal wollen Handwerker auf
    den Markt - oder sie kalkulieren mit niedrigeren Arbeits- und Gemeinkosten.


    Nur: Monopole sind immer schlecht.

    Gut das mal jemand das heiße Eisen anspricht!


    Bei den ersten 2 Dachsen (1998 bzw. 2002) habe ich noch ausschreiben können und erhebliche Preisunterschiede bekommen. Allerdings war jeweils der Elektrikerteil ein Problem.


    Für meinen 3. Dachs gab es keine Möglichkeit zur Ausschreibung. Der Regionalfürst von Senertec unterbreitete mir ein Angebot
    (was ich nicht ablehnen konnte - da gab`s mal einen schönen Film)


    Da ich in einem Mietshaus , indem ich nicht wohne, mit einem mir bekannten Produkt arbeiten wollte, blieb mir nichts anderes übrig.


    Preisdiffferenz ca. 5.000 Euro von 2002 bis 2006.
    Honi soit qui mal y pense.......also steckt Euch den Hosenbandorden an.
    @:-

    Richtig- das habe ich ja weiter oben schon dargestellt: die Verordnung ist ja (fast überraschend) eindeutig.


    Übrigens warte ich immer noch auf die Antwort aus Schweinfurt.
    Leider sind dort mehr Techniker und Marketinger als Leute, die die
    wirtschaftlichen Voraussetzungen für das Betreiben einer Anlage
    ineressiert.


    Wer hat denn einen Draht zu Schweinfurt??
    Vielleicht merken die Marketinger, dass ihr Image Probleme bekommt, wenn sie nichts tun! Vielleicht sagen das die Marketinger ihren Oberen mal so, dass die das verstehen.


    Ich habe wegen der Stromsteuer-Frage bei Senertec angefragt, ob sie
    sich damit auseinandersetzen , eine Leistungsmessung als Sonder- Ausstattng
    anzhttp://www.bhkw-forum.de/forum/images/smilies/meinung.gif
    http://www.bhkw-forum.de/forum…ilies/meinung.gifubieten. Vielleicht kriege ich ja mal eine Eingangsbestätigung...........

    Zitat

    Original von mofaklaus
    Hallo reinhard,


    das mag ja so sein, aber was soll ich den meinem EVU noch vor bringen wenn ich von der Bundesnetzagentur eine Anwort bekomme wo drinn steh das so alles richtig ist.


    Mofklaus


    Es wäre schön zu wissen, was denn die BNetzA wirklich geschrieben hat.
    Noch wichtiger - wer in diesem "Laden" (siehe oben: meine Erfahrungen mit den "Praktiikanten" bei der Öffentlichkeitsarbeit sind in anderen fällen
    auch schlecht gewesen.)


    Im Übrigen: bei einem Amtsgericht - Verfahren gibt es keinen
    Anwaltszwang. Eine Klageschrift bekommt man auch alleine hin.
    Wer einen Vertrag mit seinem Netzbetreiber hat, der muss dort
    reinschauen (bei mir steht eben drin : VNNE gemäß VV II plus).
    Wenn nichts drinsteht oder es garkeinen Vertrag gibt, dann einfach mal
    ne Rechnung schreiben. Wenn diese nicht bezahlt wird, Klage beim
    zuständigen Amtsgericht. Kosten bei Streitwert 50,-€ peanuts.

    Laßt Euch nicht ver-kohlen (auch nicht vermerkeln):
    1. § 18 StromNEV Abs. 3. u.4 gelten nicht für KWK-anlagen unserer Art! das steht schon in Abs.1 des § 18
    2. Mindestens (!) ist eine Vergütung nach VV II plus zu zahlen
    wohl ca. 0,4-0,5 ct/kwh


    P.S.
    Aber selbst nach § 18(3)ff würde es falsch sein, nur den AP der
    Umspann-Ebene zu zahlen.


    Beispiel:
    an 1 Usp hängen 2 Entnehmer: 1 Niederspannungsnetz(NS) mit
    Jahreshöchstlast 29,1 kw( angenommen 600.000 kwh) und 1 Klein-Entnehmer mit 0,9 kw Jahreshöchstlast. Dann wäre g=0,97.
    Folge: die Kosten der Usp mit 10.000 € würden sich verteilen auf
    LP (10.000 * 0,97/29,1)= 333,33 €/kw und Rest AP= 0,5 ct/kwh.


    Wenn jetzt eine 1 Kw-Anlage 6.000 h einspeist, erhielte sie nach
    Meinung der "Netzfritzen" nur 6.000*0,5 ct/kwh= 30,-€. Die 333,33 € aus dem Leistungspreis würde sich das Netz unter den Nagel reißen.
    Das ist weder "sachgerecht"(Gesetz) noch entspricht es § 18(4):
    die Differenz ist nämlich zumindest im nächsten jahr zu verteilen.
    Dann müßten die 333,33 durch die 6.000 kwh des Einspeiser
    erneut geteilt werden!!
    Nur so macht das Gesetz insgesamt Sinn . Man kann sich m.E. nicht
    einzelne Sätze herauspicken( aber die Öffentlichkeitsabteilung der
    BundesNetzagentur ist eine mittlere Katastrophe)

    Also das Journalisten suchen, war wohl nichts...... ?( ?(


    Wenn ich unsere Umfrage zu den VNNE richtig gelesen habe:
    unter 0,1 ct/kwh = 9
    0,1-0,4 = 15
    0,4-1,o = 20
    über 1,o = 2
    Summe 46 Teilnehmer


    Jetzt meine BItte:- nachfragen (mdl. oder schriftlich) beim jeweiligen Netzbetreiber,
    wie er denn auf seine Zahl kam (wohl kaum gewürfelt)
    - hier die Antwort reinstellen


    Ich fange gleich mal an: "mein" Netzbetreiber (Stadtwerke)
    1. eigentlich gilt § 18 StromNEV derart, dass lediglich der Arbeitspreis
    der Umspannebene (0,o38 ct/kwh) vergütet werden muss
    2. weil "wir" aber so gnädig sind, geben wir Dir einen Leistungsteil
    errechnet aus der Formel der VV II plus (aber auf der Basis Umspannung) d.h. ca. 0,38 ct/kwh



    (Zu den "Seltsamkeiten" der Netzkosten MS- Umspann- NS habe ich eine lange Stellungnahme "meiner" Regierung in Ansbach erhalten.
    Wenn ich durchgestiegen bin, hier eine Kurzfassung)

    Nachdem, was ich in den letzten Tagen von einem Bundestagsabgeordneten (Grüne), div. Ministerien an Antworten
    erhalten habe, gilt:
    wir wissen nichts, wir tun nichts, geht zum Gericht.......


    Da wird im KWKG und im § 18 StromNEV lediglich ein Begriff
    hingeworfen (Netzentgelte) aber niemand der Gesetzesmacher
    äußerst sich darüber, was sie sich dabei überhaupt gedacht haben.


    Da hilft nur "etwas" Mobilisierung:
    (in einer Demokratie ist das so)
    - Schreiben an die Zuständigen
    - möglichst jedoch Öffentlichkeitsarbeit
    haben wir nicht irgendwo einen Journalisten oder einen
    der einen kennt
    ? (Wenn einer schreibt oder sendet, machen
    es nämlich alle nach- das habe ich bei dem Gas - Thema
    "belustigt" gesehen.

    Das Schreiben ist beim Anklicken noch "leer" - richtig.


    Ansonsten zur Diskussion:
    Warum muß man sachlich einen Widerspruch emotionalisieren
    (Flucht) und überhaupt herstellen, der m.E. keine ist:


    1. Alle Schreiben 3 Sätze an den zuständigen Bearbeitern im
    iMin, dass es notwendig ist, dass gem. § 4(7) KWKG der Bund
    Klarheit zu den VNNE schafft


    2. Anschließend sich in einem Prozess auf ein vernünftiges
    Vergütungsssystem zu einigen und das der Bundesregierung /WiMin
    vorzuschlagen.


    Das eine sollte man jetzt !!!tun, das andere jetzt beginnen und viellicht
    im Herbst/Winter gut abschließen.


    Es droht auch kein Autoritätsverlust für nobody.......

    Halten wir mal fest , was geklärt ist:


    1. § 18 Strom NEV gilt formal nicht für KWK-Anlagen, die bereits einen
    leistungsabhängigen Anteil nach KWKG bekommen.
    2. im Jahr 2002 war letzter Stand der Technik die VV II plus
    mit ihrer Berechnungsmethode (Formel auf Basis Mittelspannungsebne)
    3. nun gilt der grundsätzliche Ansatz des § 18 StromNEV als STand der Technik. Völlig offen ist jedoch , wie die Überwälzung der Kosten "logisch" bzw.
    verordnungskonform erfolgen mss (N-ergie,Nürnberg hat z.B eine logische Überwälzung und kommt deshalb zu einem um den Faktor 10
    höheren Arbeitspreis für die Umspannung) und wie das auf die Klein-BHKW - anlagen angemessen (!) umzusetzen ist.
    4. d.h. es ist also Klärungsbedarf. Dazu hat § 4(7) KWKG geradezu die
    Bundesregierung /Wirtschaftsministerium aufgefordert.
    5. Deshalb meine fast flehentlich Bitte: vermittelt dem Zuständigen
    im WiMin(Berlin), dass Handlungsbedarf besteht (email-Adresse siehe
    oben) Diese Aktion kosten jeden 2 -3 Minuten.

    Ist wohl die Luft `raus?? Freunde der Kampf geht weiter...... @:-


    Noch ne Neuigkeit und mein Vorschlag, dass alle mal eine email an das Wirtschaftsministerim schreiben.


    Ein Herr Lutz Kalkutschy vom WiMinist. hat mir heute geschrieben:
    - alles sei irgendwie in § 18 StromNEV geregelt(was Quatsch ist)
    - ein Bedarf für eine im KWKG vorgesehene Regelung durch den
    Verordnungsgeber gebe es nicht (siehe § 4(7) KWKG , weil weder
    die (!) Betreiber noch die Netze einen Bedarf geäußert hätten.


    Mein Vorschlag: Schreibt doch alle mal an
    Lutz.kalkutschky@bmwi.bund.de
    "es gibt laufend Probleme zwischen Betreibern KWK und Netzen,
    Bedarf an Regelung nach § 4(7) KWKG groß." usw.

    noch einen Nachtrag:
    es gibt eine "VKU_umsetzungshilfe-VNNe" der kommunalen
    Energieversorger/Netzbetreiber aus 2005. Sie wird von dem b.KWK
    unterstützt.
    Vorteil: Dazu haben sich die Stadt-Werke selsbtverpflichtet
    Nachteil: es gibt keine "einfache" Formel, wie bei den VV II plus
    und man kann selbst nicht rechnen, da die Daten nicht öffentlich sind.
    D.h. der Netzbetreiber kann folgenlos jede Zahl "produzieren".


    Und (!) nach eigener Feststellung: diese VKU-Umsetzungshilfe gilt nicht
    für Klein-BHKW, die eine Vergütung nach KWKG erhalten.

    Liebe Freunde
    macht die Sache doch nicht so kompliziert.
    Wenn Senertec bestätigt, dass die
    "durchschnittlich zu erwartende Stromaufnahme des
    BHKW einschließlich Ölpumpe usw. im Jahr 300 kwh beträgt
    (die Zahl habe ich mal so "gegriffen") dann ist doch alles
    palletti. Dem HZA langt doch so eine "Bestägtigung".


    Wie gesagt, ich habe Senertec Mittefranken (bisher telefonisch ) gebeten, eine solche Bestätigung auszustellen. Mal sehen, ob was
    kommt.