Beiträge von BHKW-Infozentrum

    Am 10.-12. Februar 2012 findet in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh zwischen Bielefeld und Hamm) eine Baumesse statt.


    Im Rahmen dieser Messe werden zwei Veranstaltungen zum Themenbereich "BHKW" angeboten:


    - Fortbildung für Fachleute
    am Samstag, 11.02.2012
    von 10:30 Uhr bis 14:15 Uhr
    Planung und Betrieb von kleinen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in Wohn- und Nichtwohngebäuden
    Teilnahmegebühr: 30,- Euro


    - Vorträge für Verbraucher
    am Samstag, 11.02.2012
    von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr
    Kostenlos - aber Messeeintritt ist zu bezahlen


    Terminhinweis mit Flyer zum Download


    :thumbsup:

    Seit wenigen Stunden ist die vom BHKW-Infozentrum erstellte Übersicht der wichtigsten vorgeshenen Neuerungen des KWK-Gesetzes 2012 online.
    Weitere Informationen in der Rubrik "Aktuelle BHKW-Statements - KWK-Gesetz 2012". Derzeit nur verfügbar in der Textversion - also "Text dir deine Meinung"... :rolleyes:


    Die Vorschläge des BHKW-Infozentrums sowie die Kommentare zum ersten Referentenentwurf KWK-Gesetz 2012 werden im Laufe der Woche veröffentlicht.


    Zusammenfassend kann man sagen: bis auf wenige Ausnahmen :thumbdown:

    Aber nur, wenn es ein nachhaltiges Programm wird, also


    • das Geld möglichst bis zum Jahresende 2012 reicht
    • nicht nur geredet wird, sondern noch vor Weihnachten das Programm veröffentlicht wird
    • die Bürokratie sich in Grenzen hält


    Unserer Meinung nach müsste das Programm sehr einfach gestrickt sein -
    also 3.000 Euro für das erste kW
    2.000 Euro zusätzlich für das zweite kW
    1.000 Euro für das dritte kW
    und das war`s.
    Diese maximale Fördersumme gibt es dann zum Beispiel bis 20 kW.
    Contractoren oder Unternehmen, die mit Mini-BHKW Gebäude, die Ihnen NICHT gehören, mit Wärme versorgen, können maximal 5 Anlagen fördern lassen. Sonst gibt´s einen kurzen Lichtblick und das ganze Geld ist weg...
    Eigenversorger müssen bei diesem WIndhundverfahren eine faire Chance erhalten.


    TA Luft als Voraussetzung für die Förderung: JA
    Schnickschnack mit halber TA Luft und Zusatzbonus: NEIN

    Da stellt jemand eine Frage, ob es sinnvoll ist ein BHKW einzusetzen und die Wirtschaftlichkeitsberechnung stimmen kann -


    und nach kurzer Zeit wird hier mehr über den möglichen Hersteller und die Vor- und Nachteile einer Modulation diskutiert...


    Daher zurück zum THEMA:


    JA - bei diesem Versorgungsobjekt wird sich eine BHKW-Anlage lohnen.


    JA - die Abschätzung der Laufzeit der BHKW-Anlage und des Strom-Eigenverbrauchs sind gut dargestellt und scheinen weitgehend plausibel. Ggf. sollte man die angenommen Stromeigennutzungs-Quote um 10-15 Prozentpunkte nach unten korrigieren - aber vollkommen realitätsfremd scheint das nicht zu sein. Denn wo soll denn der Strom nachts im November-Februar im Haus verbraucht werden, wenn die BHKW-Anlage auf vollen Touren heizt? Und wohin mit dem Strom im Sommer, wenn die Hälfte der Bewohner im Urlaub sind?


    Aber stimmt die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung?
    Ich habe jetzt nicht genau nachgerechnet, was für ein Strompreis angenommen wurde -
    aber ich komme da für den intern genutzten Stromanteil auf rund 21 Cent zzgl. der eingesparten Stromsteuer von 2,05 Cent/kWh. Das macht dann 23,05 Cent/kWh. Scheint mir zu hoch angesetzt - aufpassen sollte man insbesondere in Bezug auf die EEG-Umlage, da diese vom Stromerlös beim Verkauf des Stroms an die Mieter abgezogen werden muss.
    Es ist auch nicht gesagt, dass die Mieter den Strom beim BHKW-Betreiber kaufen...
    Interessant wäre auch die Kenntnis über den angenommene Erdgaspreis und den angenommenen Wirkungsgrad des Vergleichskessels.
    Irgendwie scheinen einige Heizungsbauer bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen immer noch das Geheimnis zu lieben... :rolleyes:


    Aber zusammenfassend kann man sagen, dass ein BHKW in diesem Haus,
    unabhängig davon ob jetzt die Refinanzierung nach 6 oder 9 Jahren einsetzt,
    und unabhängig davon, ob das BHKW weiss, rot oder grün angemalt ist,
    auf jeden Fall sinnvoll eingesetzt werden kann (und muss). :P

    Die Vergütung ist im EEG grundsätzlich an die Erstinbetriebnahme der Stromerzeugungs-Anlage gekoppelt und nicht an den Standort -


    8o ABER: das EEG hat keinen technischen Anlagenbegriff. Daher kann zum Beispiel bei einer Biogasanlage der Anschluss eines neuen BHKW an einen bestehenden Fermenter zu unterschiedlichen Meinungen bei der Terminierung des Inbetriebnahmezeitpunktes kommen - was ja dann auch Auswirkungen auf die Vergütungspraxis hat.


    Ich würde mit dem vorgelagerten Netzbetreiber "diskutieren", wie er das sieht und ob eine unterschiedliche Auffassung und damit ein Konfliktpotential existiert.


    Im übrigen sei darauf verwiesen, dass das EEG keinen Modernisierungstatbestand mehr vorsieht - und zwar schon seit mehr als 2 Jahren nicht mehr... :!:

    Vom 15. November bis 17. November 2011 finden in Ettlingen die SWE-BHKW-Tage statt.


    Am 15. November findet um 19 Uhr ein Vortrag über „Strom und Wärme selbst erzeugen“ statt. Dabei geht es um den Einsatz von Mini-BHKW-Technologien im Ein- und Mehrfamilienhaus. Am 16. November werden um 19 Uhr in einem Vortrag zum Thema „BHKW – Energieversorgung der Zukunft“ die Möglichkeiten eines BHKW-Einsatzes zur Energiekosten-Senkung im gewerblichen und kommunalen Bereich behandelt.


    Die Vorträge sind jeweils kostenlos und finden im Tagungszentrum Buhlsche Mühle (Pforzheimer Straße 68, Ettlingen) statt. Aufgrund der begrenzt möglichen Teilnehmeranzahl ist eine telefonische Anmeldung bei den Stadtwerken Ettlingen notwendig (siehe http://www.bhkw-infozentrum.de…werke-ettlingen_2011.html).


    Für Teilnehmer an den Vorträgen besteht die Möglichkeit, am 17.11.2011 die BHKW-Anlage im Albgaubad Ettlingen zu besichtigen. Außerdem findet am 17. November 2011 ein Treffen Ettlinger Mini-BHKW-Betreiber statt.

    Hallo ottostier,
    das EEG ist ein deutlich zu komplex und leider nicht so klar formuliert, wie man es sich als Investor wünschen würde.


    Die Intention des EEG war es aber, Konstrukte, die eine Umgehung der leistungsgestaffelten Vergütung zu vermeiden.


    Festgehalten werden muss, dass die Anzahl der BHKW-Besitzer keinerlei Auswirkungen auf die Frage hat, ob die BHKW-Anlagen zusammen gefasst werden oder nicht (siehe auch EEG-Novelle).
    Die Tatsache, dass diese BHKW-Anlagen
    - zumindest in gewisser Weise in unmittelbarer räumlicher Nähe zueinander stehen,
    - an einem Trafo angeschlossen sind und
    - in ein gemeinsames Wärmenetz einspeisen,
    stellen gewichtige Anhaltspunkte dar, um vor Gericht die Meinung vertreten zu können, dass es sich um EINE Anlage handelt.
    Da wahrscheinlich kein technischer Grund für diese Aufteilung existiert und man ohne die leistungsgestaffelte Vergütung ein derartiges Konstrukt (3 Besitzer, 3 Flurstücke) nicht in Betracht gezogen hätte, spricht ebenfalls für die Gefahr, dass ein Richter diese Anlage eher als eine Anlage betrachten würde.


    Zu Erzstrom:
    Da es sich bei der ANnlage um eine EEG-Anlage handelt, ist dein Kommentar für mich nicht nachvollziehbar.

    bluwi
    Also den Unterschied zwischen 10 und 20 Jahren musst du nicht in der Wirtschaftlichkeit betrachten, da du ja auch nach dem Ende der KWK-Förderung ins EEG wechseln kannst - demnach verlierst du ja nichts, sondern hast nur einen späteren Beginn der EEG-Förderung. Wenn aber die KWK-G-Förderung besser ist - und davon ist in diesem Fall auszugehen - sollte man erst mal im KWK-Gesetz bleiben.
    Man sollte aber den Bioerdgas- und Erdgasmarkt beobachten...


    alikante
    Gebe dir völlig recht, da wird im Vertrieb derzeit viel versprochen und wenig nachgedacht.

    Bei beiden Fällen wird es bezüglich der Wirtschaftlichkeit eng werden -
    aber man muss ja auch schauen, ob man einen Beitrag zur Energiewende selbst bringen möchte, oder?


    Einfach mal den Heizsystemvergleich der Verbraucherzentrale NRWnutzen -
    der hat auch den ecopower 1.0 und die Stirlingmotoren als BHKW-Anlagen im Vergleichsangebot.


    Beim ecopower 1.0 würde dann wahrscheinlich der VC 146 mit rund 14 kW als Spitzenkessel ausreichen. Bei dem gtrößeren eurer beiden Versorgungsobjekte muss man ggf. zum VC 206 (21 kW) greifren.