Beiträge von S.Malkwin

    Der KfW-Zuschuss wurde inzwischen von 7,5% auf 10% erhöht.


    In der Tat... Habs gerade gesehen. Jetzt komme ich mir mächtig ver*rscht vor! Unsere Anlage ist seit dem 5.7.2012 in Betrieb. Die BAFA hat den KWK Zuschlag mit der August Novelle für Anlagen ab dem 19.7.2012 erhöht... Da fallen wir genau wegen 2 Wochen nicht mehr drunter... und jetzt noch die KFW Story... Lächerlich X(

    Ich hatte mich bzgl. der Förderungen komplett selbst gekümmert und brauchte den Energieberater eigentlich nur dafür, dass er mir seine Unterschrift auf den KFW Unterlagen gibt. Ich hatte seinerzeit BAFA, den EON Zuschuss und das KFW Programm 430 beantragt und mittlerweile auch alle ausgezahlt bekommen.


    Ich bin in der Installationsphase für den ecoPower 1.0.


    Das ist schlecht... Die BAFA verlangt, dass mit der Installation erst begonnen wird, nachdem die Eingangsbestätigung des Förderantrags bei der BAFA vorliegt. Dafür verlangt die BAFA auch einen Nachweis. Wenn mit der Installation also schon begonnen wurde, dann kann man den BAFA Zuschuss schonmal knicken.


    Sie schließen sich ja gegenseitig weitgehend aus und sind nicht additiv.


    Stimmt nicht.


    Die KfW (Programm 430, energieeffizient sanieren) zahlt 10% der Investition und beschränkt
    gleichzeitig die Gesamtförderung auf 10%. Also kann man neben der KfW keine weiteren Mittel beantragen.


    Stimmt auch nicht. Die KFW gewährt nur 7,5% der Invesitionskosten (Einzelmaßnahmen). Es dürfen weiterhin Förderungen 3ter in Anspruch genommen werden. Wenn alle Förderungen von 3ten 10% der Investitionskosten überschreiten, dann wird der KFW Zuschuss Anteilsmässig gekürzt. Das sollte NICHT der Fall sein, wenn nur BAFA (1500€) zusätzlich beantragt wird, da die Installation in der Regel mehr als 15.000€ kostet.
    Beim BAFA Zuschuss sieht es so aus, dass der grundsätzlich gekürzt wird, wenn der KFW Zuschuss in Anspruch genommen wird. Von den 1500€ bleiben dann etwa 1350€ übrig. Man sollte übrigens erst die KFW Förderung beantragen, da man für den BAFA Antrag den Nachweis von der KFW braucht. Zumindest wenn man beide in Anspruch nehmen will. Missachtet man dies und verschweigt der BAFA die KFW Förderung drohen extrem hohe Geldstrafen!


    Zusatzhinweis was die BAFA betrifft... Während des Antragsprozesses wird einem ein Schriftstück zugesandt wo alle Nachweise aufgelistet sind, die die BAFA braucht... Ich warne euch jetzt schon vor: Das sind EXTREM viele Unterlagen. Vom Inbetriebnahme Protokoll bis zum Nachweis, dass Energieeffizente Klasse A Pumpen verbaut sind ist alles dabei... Zum Glück gestattet die BAFA auch PDF Scans die per Mail zugesandt werden... Über den trägen Postweg wäre ich wohl wahnsinnig geworden.

    Früher war Viessmann mal der "Mercedes unter den Kesselbauern".


    Ich denke die Betonung liegt auf "war". Die Geräte waren tatsächlich mal innovativ und Grundsolide. Heute sieht es leider so aus, dass ich niemanden kenne, der mit Viessmann keine Probleme hat. Auch im Verwandten- und Bekanntenkreis nicht.


    Unser alter Buderus Öl-Heizkessel hat nach insgesamt 34Jahren!! Betrieb weniger Probleme gemacht als das neue, innovative, super Vitotwin 300 in 6 Monaten. Das ist nicht das, was ich von der Sanierung erwartet hatte...

    Auch innovativ ist Viessmann nicht mehr. Das BHKW ist doch nur zusammengeschustert.


    Den Eindruck gewinne ich auch... Ich habe nichts dagegen wenn in Kooperation mit Remeha, Brötje und Co gleichteile verwendet werden, aber dann sollten diese Firmen zusammen auch was anständiges auf die Beine stellen.


    Zum aktuellen Zeitpunkt ist das Vitotwin 300 (und/oder dessen Stirling Motor) nicht Markttauglich. Muss man einfach so sagen. Dabei halte ich das Stirling Konzept in Mikro-KWK Anlagen immernoch für besser als den Weg über z.B. den Honda-Motor... Ölwechsel, Zündkerzen, häufige Wartung, 2 getrennte Kästen, getrennte Abgassysteme bevor sie zusammengeführt werden, usw. Das wollte ich mir nicht antun.


    Mein Problem mit dem Gerät ist auch, dass ich das Vertrauen dazu verloren habe... Selbst wenn die Mängel noch vor Ablauf der Garantie behoben werden, heisst das ja nicht, dass sie nicht wiederkommen. Im schlimmsten Fall stehe ich in 3 Jahren mit einem >20.000€ Schrotthaufen da.


    Hätte ich mir doch nur eine stinknormale Gastherme installieren lassen...
    Ich bereue es tatsächlich.

    Warum ist einer der größten Heizungshersteller so träge! Scheinbar haben die Techniker von Viessmann keine Lösung des Problems.


    Meine Meinung: Gerade weil Viessmann so groß ist, sind sie träge. Jede Maßnahme muss erst mit der Abteilung X und dem Vorgesetzten Y geklärt werden. Hinzu kommt, dass Viessmann durch seine Größe nicht mehr auf jeden kleinen Kunden und dessen Zufriedenheit angewiesen ist. Würde ein kleineres Unternehmen eine solche Geschäftspolitik betreiben, wären sie innerhalb von 1 Jahr insolvent...

    Hallo zusammen,


    Ich habe mich hier registriert um auch mal meine Erfahrung mit dem Vitotwin zu berichten.


    Wir haben das Vitotwin 300 seit Juli 2012 in Betrieb und nach nunmehr 6 Monaten problemlosen Betriebs, fangen die ersten Schwierigkeiten an. Das Problem ist das gleiche was die meisten hier haben: Leistungsabfall beim Stirling. Das Gerät ist vom Typ C3HA (3te Generation... Zu erkennen an der Stromanforderungstaste auf der Fernbedienung) und entspricht dem aktuellsten Stand.


    Als das Gerät noch neu war, betrug die elektrische Leistung konstant ~1000Watt.
    Die Stirlingkopf-Solltemperatur von 525°C wurde dabei praktisch immer +-5°C eingehalten.


    Als nach 6 Monaten die elekt. Leistung nur noch 920W betrug und die Stirlingkopf-Temp. nicht mehr über 500°C hinaus kam, rief ich erstmals den Heizungsbauer, welcher sich wiederrum mit Viessmann in Verbindung setzte. Mittlerweile hatte das Gerät 2 mal besuch von den Viessmann Leuten... 1 mal davon wegen eines Totalausfalls des Geräts, weil das Luftumlenktventil, bzw. dessen Stellmotor defekt war. Wegen der elektrischen Leistung wurden bisher 2 Maßnahmen durchgeführt:


    1.) Erhöhung der minimal-Leistung der Kesselpumpe (von 15% auf 50%)
    2.) Erhöhung der max. Gas-Menge des Stirling-Brenners


    Um es kurz zu machen und direkt zu sagen: Beide Maßnahmen halte ich für Schwachsinn!


    Zu 1.) Das einzige was dadurch erreicht wird ist, dass durch die höhere Durchflussgeschwindigkeit, das Wasser insgesamt weniger Energie (in Form von °Kelvin) aufnehmen kann und dadurch die Stirlingkopftemperatur leicht steigt. Das wiederrum erhöhte die elektrische Leistung von 900W auf 930W. Von den 1000W die es sein müssten sind wir aber immernoch weit weg.
    Hinzu kommt, dass dadurch die Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf nur noch 6Kelvin beträgt anstatt 10Kelvin wie es vorher war. Das verschlechtert insgesamt den Brennwert Effekt.


    zu 2.) Nachdem mit der Zeit das Gerät wieder nur 900W elektr. Leistung brachte (trotz Maßnahme Nr. 1), erhöhte man beim 2ten Anlauf die max. Gas-Menge des Stirling Brenners. Auch das erhöhte kurzzeitig die elektr. Leistung von 900W auf 950W... Mittlerweile spuckt das Gerät wieder nur noch 900W aus, verbrennt dabei aber mehr Gas. Die Stirlingkopftemperatur kommt nur noch selten über 490°C. Effizient wird das Gerät mittlerweile wohl nicht mehr arbeiten.


    Würde man diese 2 Maßnahmen rückgängig machen, schätze ich die tatsächliche Leistung auf ca. 820Watt... Das kann nicht normal sein!


    Traurig ist, dass ich das Gerät und dessen Technik mittlerweile besser kenne als die Viessmann Techniker die bei uns gewerkelt haben... Für mich steht ausserdem fest, dass die Microgen Geräte allesamt ein Problem haben... Nämlich den Stirling-Motor. Die einen mehr, die anderen weniger. Alle Maßnahmen die diesbezüglich betrieben werden sind nur Kunden-besänftigungen und beheben keinesfalls das eigentliche Problem.


    Das macht mich sauer, da man den Kunden wohl grundsätzlich für D*mm hält: Pumpendrehzahl zu niedrig, Gas-Menge erhöhen, Rücklauftemperatur zu gering... Alles Quatsch!!! Das einfachste Gegenargument, bzw. die einfachste Gegenfrage: Warum war das alles nicht nötig, als das Gerät neu war und trotzdem 1000W Leistung brachte?! Die Frage konnte mir noch kein Viessmann Mitarbeiter beantworten.


    Nochmal würde ich mir das Gerät nicht mehr installieren lassen und ich kann auch jedem nur davon abraten!! Zumal sich die amortisation bei den derzeitigen Installationskosten so gut wie nie ergibt.