Beiträge von S.Malkwin

    War ja klar... Es kann ja auch nicht sein, was nicht sein darf... Die gesamte deutsche Ver*rschungspolitik ist auf das CO2 Thema ausgelegt, so dass jede Kritk auch im öffentlich rechtlichen Fernsehen konsequent, teilweise durch harte Lügen, unterdrückt wird. Das zurückrudern von dem ersten Bericht ist da nur die logische Konsequenz.


    Wenn man zwischen den Zeilen ließt, steht die Begründung für die verlogene Schönrechnerei sogar im Text:

    Zitat

    Die Maßnahmen unterstützten das jährliche Wirtschaftswachstum mit 0,4 Prozentpunkten und sicherten 200 000 bis 300 000 Arbeitsplätze im Jahr vor allem im regionalen Handwerk.


    Auch interessant ist der folgende Abschnitt:

    Zitat

    Die KfW argumentierte weiter, mit Fördermitteln der Bankengruppe amortisiere sich die Sanierung in der Regel deutlich früher als ohne, «meist in weniger als 20 Jahren».


    Interessant ist, dass um "wirtschaftlich" zu sein, per Gesetz eine Amortisation von unter 10 Jahren festgelegt ist. Und spätestens das ist einfach nicht machbar. Davon wissen natürlich die wenigsten...

    Gehts nur mir so, dass ich Bernds Beiträgen nicht folgen kann?!
    Irgendwie fehlt mir da die Linie und die Aussage...


    Zitat

    Der wohl häufigste Fehler den man bei Altbausanierungen zu sehen bekommt.


    Welchen Fehler meinst Du? Das die Fenster nicht in die Dämmebene gebaut werden?

    OK. Da sorgt dann eben die geringe Wärmespeicherkapazität und Saugfähigkeit dafür, dass der Putz halbwegs trocken bleibt. Ich bin aber immernoch der Meinung, dass man lieber auf den Styropor Quatsch verzichten sollte... Alternativen sehe ich z.B. in Holzfaserdämmplatten. Dämmen ausreichend, sind atmungsaktiv und speichern Wärme ein.

    Das andere Problem an der sonst unbedenklichen wasserdampfundurchlässigen Styropordämmung ist der verwendete Billigputz, billig insofern, wenn er Algen- und Mikroorganismenbesiedlung nach wenigen Jahrzehnten möglich macht, die immer zu Bauschäden führt.


    Das hat doch nichts mit "billig" Putz zu tun. Algen und Schimmel entstehen auf Dauer da, wo Feuchtigkeit herrscht. Diese entsteht bei WDV-Systemen eben auf dem Putz. Das ist leider ein physikalischer Fakt und nicht beeinflussbar. Die Qualität des Putzes kann da nichts für... Um Algen und Schimmel zu verhindern könnte man höchstens noch mehr Biozide beimischen, aber ich denke da ist jedem klar welcher Irrweg das ist...


    Was fehlt, wäre noch eine zutreffende Wettervorhersage, bei der man nicht den Eindruck hat, dass sie von Trunkenbolden gemacht wurde, mit den zu erwartenden Physikalischen Daten.


    Ein vernünftiges Bauwerk sollte unabhängig von der Wettervorhersage sein... Deine Aussage ist für mich irgendwie nicht schlüssig.


    Extrem Energie sparen kann man mit reiner, diffusionsdichter Innenisolierung , also einer "Baracke".


    Diffusionsdichtheit ist kein Garant für Energieeinsparung... Auch frage ich mich wie eine Wand noch feuchteregulierend arbeiten soll, wenn Du die Innenisolierung diffusionsdicht gestalten willst.


    Sprich, Verlauf, Temperaturen, Feuchte, "Tendenzen" und Wahrscheinlichkeiten. Ein aufwerndiges Rechenprogramm zu installieren, ist heute ein Kinderspiel, das die Hauslüftung steuert.


    Künstliche Hauslüftung halte ich in normalen Familienhäusern ebenfalls für einen Irrweg... Zuerst wird das Haus dicht gemacht, dann entsteht Schimmel durch zuviel Feuchtigkeit. Dann wird eine Lüftung eingebaut, in der sich der Dreck und Bakterien ansammeln... Dann wird wieder etwas dagegen gemacht usw. Die so angestossene Kette nimmt kein Ende.

    Den Hauptnachteil von Styropor sehe ich gerade darin, dass es eben Diffusionsdicht ist.
    Meiner Meinung nach sollte ein Dämmstoff möglichst atmungsaktiv, d.h. diffusionsoffen sein, damit Feuchtigkeit ausdünsten kann... Oder bin ich da auf einem Holzweg?!

    Kostenträchtig ist allerdings eine Komplettsanierung "vor der Zeit". Die ist ökonomisch allein nur schwer zu rechtfertigen. Hier sind dann abgestimmte Einzelmaßnahmen angebracht mit hohem Nutzen/Aufwand Verhältnis (Dömmung Dachdecke, Einblasen von Dämmmaterial als Kerndämmung in zweischaliges Mauerwerk, ggf. Fensterfront Norden), ohne gleich das Komplettpaket zu buchen.


    Das ist das Problem... Unser Dach war absolut fällig, der über 30 Jahre alte Öl-Heizkessel ebenfalls...
    Die Sanierung war daher eine einfache Konsequenz.


    Anders sieht es bei unseren Fenstern aus. Das Haus ist Baujahr 1976 und hat schon doppelt-verglaste Isolationsfenster aus Kunststoff. Die haben bisher 36 Jahre gehalten, klemmen nur teilweise und sind größtenteils dicht... Ich bin mir sicher, dass die Fenster nochmal 10 Jahre halten würden, aber so lange mit dem Austausch warten...?!


    Amortisieren werden sich die Austausch-Kosten keinesfalls. Das weiss ich jetzt schon.

    OK, da muss ich weiter ausholen... Angeblich sollen Heizung + Dach die größten Einsparpotentiale beherbergen...
    Ich habe Bernd nun so verstanden, dass er nur mit Dämmung von Dach + Fassade + diverse andere Dinge schon 60% erreicht hat. Mit dem Hintergrund etwas merkwürdig...

    Ich schreib es nochmal, Wärme geht nach oben, deshalb ist das Dach der wichtigste Faktor!


    Kann ich bis jetzt nicht bestätigen... Wir haben kürzlich ein neues Dach bekommen... Komplett mit Monster Dämmung um die KFW Vorgaben zu erfüllen (früher: praktisch keine Dämmung, jetzt: uWert = 0,13). Zusätzlich haben wir ein Vitotwin 300 installiert und dadurch die über 30 Jahre alte Ölheizung ersetzt. Früher = 4600l Heizöl pro Jahr.
    Jetzt: Von Juli 2012 (Einbau neue Heizung) bis heute haben wir bereits 3000m³ Gas (Brennwert 9,6) verbraucht. Mit viel Glück kommen wir bis Juli 2013 auf eine Einsparung von gerademal 30%...

    800 Liter Ersparnis / Jahr * 80 Cent/l / 100 = 640€ / Jahr
    20.000€ / 640€ = 31,25 Jahre....


    Den Austausch der Fenster nicht in die Rechnung mit einzubeziehen mit der Begründung "hab ich sowieso gebraucht" ist schon ein bisschen "Milchmädchen" gerechnet...


    Ps. Konrad Fischer ist nach meiner Meinung ein fehlgeleiteter Mensch.
    Seine Versuche mit Dämm- und Mineralstoffen und die daraus resuktierenden "Erkenntnisse" sind Haarsträubende Ignoranz.


    Definitiv... Er sagte ja wortwörtlich: "Dämmung bringt gar nichts" und nur Speichermasse zahle sich aus. Das das Unsinn ist, sieht man an jedem Schlafsack und bei jeder Thermoskanne... Trotzdem halte ich seine kritische Betrachtungsweise grundsätzlich für richtig.


    Zum Thema: Das sich die Kosten von vielerlei Dämmaßnahmen nicht amortisiert war doch noch nie ein Geheimnis... Es ist nur "neu", dass es erstmals offiziell ist. Die Regierung wirds dennoch nicht Jucken, denn diese wollen auf Teufel komm raus jedes Gramm CO2 einsparen. Dazu ist ihnen jedes Mittel recht... Auch auf Kosten der Umwelt wenn es sein muß (Entsorgungsproblematik, Putz versetzt mit Algiziden, usw.).


    Ich empfehle auch diese Beiträge:
    Nummer 1
    Nummer 2

    Die Betrachtung muss man anders anstellen, weil das Vitotwin ziemlich sicher keine 6500 Stunden laufen wird... Ich weiss nicht was Viessmann da berechnet hat, aber ich halte es für unrealistisch. Zwei Gründe zu dem "warum":


    1.) Bei 6500 Stunden würden alleine schon 6500 * 5,7kW = 37050kWh Wärme anfallen... Einen so hohen Wärmebedarf haben wir nichtmal bei 280m² Wohnfläche und schlechter Isolierung...


    2.) Das komplette Jahr hat rechnerisch nur 8470 Stunden. 6500 davon soll der Stirling laufen!? Alleine der Sommer bringt schon mehr Stunden zusammen, so dass das kaum erreichbar ist.


    3.) Die Amortisation nach 7,5 Jahren hängt in erster Linie vom Eigenverbrauch des erzeugten Stroms ab. Pauschal nach Laufzeit lässt sich das nicht rechnen.


    Sag mal paar Worte zum Wärmebedarf, Strombedarf, usw...