Beiträge von S.Malkwin

    Man spart einen Haufen Primärenergie,


    "Ein Haufen" ist relativ... Wir verbrauchen mit einem 3 Personen Haushalt (3 Erwachsene) ca. 1.2m³ Gas / Tag für Warmwasser im Sommer (mit dem Vitotwin... Stromproduktion NICHT abgezogen)... Also um den Pufferspeicher auf Temperatur zu halten. Das sind 36m³ im Monat... Selbst wenn Du das auf 72m³ verdoppelst und auf 5 Monate hochrechnest sind es "nur" 360m³... Mal einen Brennwert von 9.6 und einen Gaspreis von 5.8Cent / Kwh angenommen, macht das ca. 200€ pro Sommer für Warmwasser... Wie lange da die Amortisation dauert weisst Du ja selbst und hängt natürlich vom Anschaffungspreis der Anlage ab.


    Ganz ehrlich: Da habe ich ein besseres Gefühl ohne Solarthermie... Zumal das Ding NICHT ohne Wartung, Strom für die Pumpe und gelegentlichen Austausch der Wärmetransportflüssigkeit auskommt. Ich persönlich halte von Solarthermie rein gar nichts...


    Ich glaube da würde ich noch eher auf Photovoltaik setzen und den Pufferspeicher per elektr. Heizelement aufheizen.

    Wissenschaftlich betrachtet ist höchstens der propagierte Klimawandel unhaltbar, denn sämtlichen Fakten, Beobachtungen und Messungen der letzten Jahrzehnte sprechen dagegen... beim Rest gehe ich allerdings d'accord. Es gibt keinen Beweis, dass sich Erdöl ständig (in signifikanten Mengen) neu bildet... Allerdings auch keinen dagegen.

    Im Endeffekt passt sich die Wärmeerzeugung an und bei 5.7KWth steht dann 1KWel zur Verfügung. Kann aber bis 3,2KWth runter


    Nein, beim Vitotwin 300 wird nix geregelt. Der Stirling läuft immer mit 1kW elektr. und 5,7kW thermisch.


    Das neue Vitotwin kann auch modulieren...


    Das ist ein ganz anderes Gerät, weil "komplett" mit integriertem Puffer.
    Und genau durch den wird die Modulation wieder zunichte gemacht, weil der Puffer viel zu klein ist. Viel schlauer wäre es von Viessmann gewesen einfach für das Vitotwin 300 ein Software-Update zu bringen, welches die Modulation ermöglicht... Mehr ist es technisch nämlich nicht. Aber damit lässt sich ja kein Geld verdienen...


    Ich würde dennoch zum ecoPOWER 1.0 greifen.


    Ansichtssache... Ein solches Gerät wäre mir aufgrund der Wartungskosten und des separat nötigen Abgasstrangs nie ins Haus gekommen.

    Warum soll das nicht möglich sein - Du kennst doch mein Haus nicht? Nein kein FBH, normale Radiatoren.


    Ich bin einfach von einem eher schlecht gedämmten Altbau ausgegangen, weil Du sagtest, dass sogar noch Stahlrohre verbaut sind.


    Ich habe ein Jahr lang den Gasverbrauch der Heizung protokolliert und meist war der Heizbedarf um 2.5-4kW/h. Bei bis zu 7 Grad reicht das BHKW alleine aus (diese Woche). In Spitzen bis 5kW/h (-5 Grad außen).


    Die Spitze liegt bei -5°C aussen? Bei uns in der Gegend hatten wir diesen Winter des öfteren mittlere Temperaturen von -13°C.


    2,5-4kW/h kommt mir auch wenig vor. Wenn Du aber noch mit einem Holzofen zuheizt, dann verzerrt das Deinen errechneten Wärmebedarf natürlich und könnte eine Erklärung dafür sein.

    Zitat

    Warum ein so grosser Puffer (500l hätten für HO mit Wassertasche gereicht): möglichst lange Pufferzeiten falls mal ein paar Tage kalt (längerer Kälteperioden mit HO) oder falls das BHKW mal eine Störung hat die nicht sofort behebbar ist


    Mal ne Frage: Habt ihr Fußbodenheizung?
    Falls nicht ist mir nicht klar wie Du die Bude warm bekommen willst... Nur mit dem BHKW wird das kaum möglich sein.
    Auch ein 1000l Puffer ist bei richtigem Heizbedarf nach einem halben bis ganzen Tag ausgekühlt.

    OK beider Solarthermie ist es so das ich die Installationen selbst durchführe das Material für ne 40 m² Anlage ca. 9000,- € Kostet und die Bafa zahlt bei mir 180.-€ /m² (7200.- €) zurück. Sollte ich eigentlich nutzen oder?


    Grundsätzlich gilt erstmal, dass sich Solarthermie und BHKW gegenseitig torpedieren, weil Du damit die Laufzeit des BHKW minimierst. Des Weiteren sind 40m² Kollektorfläche schon überdimensioniert. Du wirst im Sommer einen massiven Überschuss an Wärme erhalten die Du nicht nutzen kannst und das BHKW am "laufen" hindert.


    Beides zusammen würde ich auf keinen Fall machen... Entweder oder.

    Wenn ein ECO 1.0 ca. 2,5kW th hat so läuft dieser doppelt so lange wie ein Stirling mit 5kW th.


    Die Betrachtung ist nur theoretischer Natur... In der Praxis sieht das alles anders aus.


    Bei uns (Haus, leicht gedämmt, BJ1976) läuft der Stirling unter Aussentemperaturen von ca. 5°C den ganzen Tag durch und wird nur durch die Nachtabsenkung limitiert. Länger könnte auch ein Brennstoffzellengerät nicht laufen. Ein BHKW mit höherem Stromwirkungsgrad (und dementsprechend weniger Wärmeerzeugung) würde lediglich in der Übergangszeit und auch im Sommer länger laufen. Beides macht aber, die Gesamtlaufzeit betrachtet, relativ wenig aus... Zumal man beim EcoPower die Wartungskosten mit einrechnen muss.

    Finde das Gerät irgendwie Sinnlos, zumal die neuartige Steuerung scheinbar nur durch eine andere Software zustande kommt... Das wäre für das Vitotwin 300 genauso via Softwareupdate machbar.


    Was beim 350 an Laufzeitoptimierung durch die Modulation gewonnen werden kann, wird gleichzeitig durch den sehr kleinen Pufferspeicher wieder zunichte gemacht.