Beiträge von Hotte

    Fürchte, Deine Worte erschließen sich meiner Froschperspektive nicht.


    6 WE, 4 Sensoren(der Logger nimmt nur 4)
    Die 2 WE mit dem geschätzt niedrigsten Verbrauch (mir liegen alle Stromrechnungen des Hauses vor)
    Wurden als erste geloggt.
    Danach die 4 anderen.
    Das ist aber eigentlich nicht das Thema. Vielmehr irritiert mich das Verhalten der angesprochenen Personen.

    Nachdem ich nun eine ganze Weile mittels Datenlogger und 4 Sensoren die Strom-Verbräuche des Hauses aufgezeichnet habe, steht für mich fest: Das bringt nix.


    4 WE kommen auf eine Dauerlast von sage und schreibe max 104W, 2 auf 130-260W.


    Bei einer Dauerlast von 500-900W komm ich wohl kaum in die Gewinnzone.
    Bei den Spitzenlastzeiten komm ich in Summe auf max. 5-7 Std. am Tag.
    Wie soll ich damit auf einen wirtschaftlichen Betrieb kommen?


    Nun zu den „Kompetenzpartnern“ von Vaillant:


    Einer hat mich von sich aus kontaktiert. Nachdem ich ihm die gewünschten Daten übermittelt habe, wollte er rechnen. Hm, seitdem herrscht Schweigen im Walde.
    Obwohl, nicht ganz. Denn er meldete sich urplötzlich auf meinen Beitrag mit der öffentlichen Frage nach einem Energieberater, per Email bot er mir dann seine Dienste als eben solcher an. Über das BHKW nix.
    Den Zweiten hab ich mir von der Vaillant-HP raus gesucht. Ne halbe Std. nett telefoniert und die Grunddaten durchgegeben. Er werde rechnen und sich die Tage melden. Seitdem Schweigen.


    Auch die Suche nach einem Energieberater gestaltet sich als recht interessant.
    Hab dann auf der Dena-HP einen in meiner Nähe gewählt am 25.03. mal angerufen. Es meldete sich der AB mit dem freundlichen Hinweis, dass der gute Mann bis zum 24.03. nicht erreichbar sei.
    Am 26.03. die selbe Ansage.


    Irgendwie habe ich da ein Déjà-vu.
    Als ich mich vor Jahren für eine PV-Anlage interessierte, haben einige Solarteure ein ähnliches Verhalten an den Tag gelegt.
    Na egal. Aber eines weiß ich sicher:
    Meine kritische Auseinandersetzung mit den Themen und mein Informationshunger haben mich in beiden Fällen jeweils vor einem finanziellen Fiasko bewahrt.


    Interessanterweise bekam ich die einzigen wirklich kompetenten Antworten auf meine Fragen von zwei Mitarbeitern der Stadtwerke Düsseldorf, bei unterschiedlichen Telefonaten.
    Einhelliges Urteil:
    Diese Technik steckt noch in den Kinderschuhen. Solange der erzeugte Strom nicht im Haus verbleibt, lohnt die Sache nicht.
    Bei denen hatte ich das eher nicht erwartet, aber irren ist bekanntermaßen menschlich.


    Hotte

    Danke.
    Dem werde ich mal auf den Zahn fühlen. Ist momentan aber nicht erreichbar.
    Du gibst ihn auf Deiner HP ja als Kooperationspartner an.
    Allein schon aufgrund der geografischen Entfernung Eurer Betätigungsfelder erschließt sich mir die Geschäftsbeziehung noch nicht so richtig.


    Gruß
    Hotte

    Inzwischen rechne ich noch anders:





    6.500 kWh/a Strom / 365
    = 17,81 kWh/Tag /
    24 = 0,74kWh/h





    Nun sollte man nur noch herausfinden, wie die sich
    verteilen.



    Schon hat man einen etwas realistischeren Blick auf die
    Dinge.

    Als „Neuer“ beschäftige ich mich seit einiger Zeit ja auch
    mit dem Thema Mini-BHKW.



    Es scheint ein seltsam geschlossener Markt zu sein. Für
    jedweden Gebrauchsgegenstand findet man unzählige Tests und Erfahrungsberichte,
    zu diesem Thema hingegen kaum was.



    Das kann ja theoretisch nur zweierlei bedeuten:



    1.
    Dieses
    Segment ist so unglaublich lukrativ, dass niemand drüber reden mag.



    2.
    Es ist so unglaublich defizitär, dass niemand drüber reden mag.






    Für mich persönlich erwarte ich von eingesetzter Technik,
    dass sie meine Art zu leben unterstützt, sie quasi mein Büttel ist. Niemals
    lasse ich zu, dass ich der Sklave meiner Technik werde.



    Dazu bin ich definitiv zu alt.



    Beispiel:



    Meine professionelle Canon DSLR Ausrüstung habe ich komplett
    verkauft und bin „nur noch“ mit einer Leica M9 und 3 Festbrennweiten unterwegs.
    Fotografie pur, kein Schnickschnack mehr.






    Zurück zum Thema. Wie finde ich also heraus, ob so ein
    Kraftwerk für mich taugt?



    Als erstes muss ich herausfinden, ob in meiner Liegenschaft
    über einen täglichen Zeitraum von 12 – 16 Std. eine halbwegs konstante elektrische
    Grundlast gegeben ist.



    Verlässliche Aussagen liefert letztlich nur ein längeres
    Monitoring mittels Datenlogger.


    Irgendwelche pauschalen „Erfahrungswerte“ taugen da, allen Unkenrufen zum
    Trotz, gar nicht.






    Das bedeutet, erst mal locker dreistellig zu investieren
    (inkl. unabhängigem Energieberater). Wer dazu nicht bereit ist, sollte sich an
    diesem Punkt von der Idee verabschieden. Es geht schließlich um ein gut fünfstelliges
    Investment. Pardon, ich rede (schreibe) hier von einem MFH.






    Möge mir also niemand sagen, welche Raum - oder
    Wassertemperatur optimal ist.



    Das soll jeder selbst entscheiden, ebenso den Zeitpunkt des
    Duschens oder Wäschewaschens.



    Einige fühlen sich bei 18° wohl, andere bei 22°. Chaqu’un à son goût, so lange er anderen
    damit nicht die Nerven schmirgelt.



    Mit dieser Politik
    habe ich seit gut 10 Jahren keine Fluktuation mehr bei den Mietern und sie
    werden anstandslos bereit sein, bei Bedarf eine 11%ige Mieterhöhung zu zahlen.
    Wohl wissend, dass sie dann auch profitieren.






    Fazit:



    Man möge sich nicht
    von umsatzgeilen „Beratern“ belatschen lassen, sondern selbst im Vorfeld sehr
    genau und unvoreingenommen prüfen, ob das Projekt tauglich ist. Wunschdenken
    hilft da keineswegs weiter.






    Somit werde ich erst
    mal weiter fleißig Daten sammeln und wünsche eine gute Nacht






    Hotte

    Hab den 1000Dl gerade
    im Test mit 2 Sensoren.



    Offensichtlich bin ich zu blöd.



    Stell ich die Sensoren so ein, dass sie jeden Durchlauf der
    Markierung sauber erfassen, schreibt mir der Logger bei jedem 2. bzw. 3. Mal die
    Daten eines Sensors doppelt in die Datei, mit 1sek Abstand.



    Das bringt mich nicht weiter.



    Vielleicht kann mir ja jemand auf die Sprünge helfen.



    Gruß



    Hotte

    Wühle mich auch gerade durch diese Traktate.


    Hiermal ein Auszug und Link:


    Zitat:



    Die Anlagen dürfen
    nicht in einem Gebiet mit einem Anschluss- und Benutzungsgebot für Fernwärme
    liegen
    und müssen sowohl mit einem Wartungsvertrag betreut werden als auch
    anspruchsvolle Effizienzanforderungen erfüllen.






    Sollten bezüglich der KWK-Anlage andere öffentliche



    Zuschüsse beantragt bzw. bereits bewilligt



    worden sein, ist der Zuwendungsbescheid dieser ande



    ren Förderung in Kopie einzureichen. Sollte für



    die KWK-Anlage ein
    Darlehen bzw. ein zinsgünstiger



    Kredit in Anspruch
    genommen werden, muss



    dies nicht angezeigt
    werden.






    http://www.bafa.de/bafa/de/ene…lung_mini_kwk_anlagen.pdf




    Will zwar keinen Invest-Zuschuß, hab mir aber gerade schriftlich vom Versorger bestätigen lassen, dass die Nr. mit der Fernwärme hier nicht zutrifft.
    Ein vertrauensvoller E-Berate sollte aber auf dem neuesten Stand sein. Ansonsten mal einen Blick über den Zaun werfen.