Beiträge von Spatz24

    Die Kostenschätzungen sind alle wohl reine Schätzungen von Leuten, die keinen gebrauchten Dachs an einem neuen Standort wirklich neu angeschlossen haben!
    Frag den nächsten Dachs-Partner, was es wirklich kostet und mit gebrauchten Teilen wirst Du kaum je einen Dauerbetrieb bewerkstelligen.
    Im EFH wird sich der Dachs nie lohnen! Ich betreibe nun mehrere Dachse in Mehrfamilienhäusern und dort werfen sie etwas Gewinn ab, aber nur weil wir selbst alles warten können!


    Jede eingespeiste kWh ins Netz ohne die Förderung in den ersten 10 Jahren, bzw. jetzt den ersten 60000kWh ist ein Verlust von mind. 2 Cent gegenüber dem Ölpreis, den Du ja erst mal einkaufen musst.


    Deshalb rüste ich je ein Stromspeicher nach, wenn der Förderzeitraum vorbei ist, was wiederum reichlich Geld kostet........

    Das Problem kenne ich auch, allerdings liegt es daran, dass es jahrelang nicht berechnet wurde, obwohl es schon seit Jahren nachzulesen war.
    Nun sollten wir es auch mal so sehen: Dei 20 Euro sind gut angelegtes Geld! Die Alternative ist den Internetzugang zu kündigen, dann bezahlst Du schon bei der nächsten Störung viel mehr, wenn Dein Dachs-Kundendienst erst mal gucken kommt, den Fehler ausliest und dann erst mal beim nächsten Besuch das entsprechende Teil wechselt, das er hätte mit dem Online-Zuglang schon auslesen könnte oder per Dachs-Web entstören könnte.

    offenbar haben hier einige Anlagen gebaut, die entweder gar nicht am öffentlichen Netz hängen und schon mal bei Stromausfall wirklich weiter gearbeitet haben, oder es wird von Dingen geschrieben, die nie funktionieren können.
    Der Dachs braucht ein Stabiles Netz mit einer Frequenz von 49,8 bis 50,2 Hz, in das er einspeist, sonst schaltet er sofort ab und das schafft nun mal keine einfache Anlage aus 3 Wechselrichtern und nachgeschalteten Batterien.

    Wenn ich deine Rechnung richtig verstehe würdest du also zu ca. 5kw raten? Welchen Batteriewechselrichter sollte man da nehmen SI 4,4? Oder lieber gleich den 8er damit das ganze erweiterbar ist? Andererseits könnte ich mit 3x 4,4 sogar bei Stromausfall den Dachs noch zum laufen bringen oder?


    Nein ! Der Dachs läuft bei Stromausfall nicht mit dem SMA-Wechselrichter!
    Dazu brauchst Du eine wesentlich aufwendigere Anlage, um ein Inselnetz zu erzeugen, dass den Dachs starten lassen kann. Selbst mit E3DC klappt das nicht, mit 3 Victron ist das machbar, aber da bewegen wir uns in der Preisklasse von ca. 20.000 Euro inclusive Batteriespeicher.

    Hallo Altmärker,
    wie sind inzwischen Deine Erfahrungen mit E3DC und der Zusammenschaltung mit dem Dachs?
    Ich bin gerade dabei es ähnlich aufzubauen, habe aber bei fast allen Anbietern das Problem, dass die Anlage nicht off-grid, also bei Stromausfall funktioniert, weil alle ( E3DC und auch SMA) im Inselbetrieb nicht den Dachs betreiben können.
    In allen anderen Punkten schein E3DC das beste Konzept zu bieten- zumindest mit dem ganz neuen S10 Hauskraftwerk E PRO AI 13.
    Mir erscheint es auch sinnvoll, nach auslaufen der Einspeisevergütung nach 10 Jahren überhaupt nichts mehr vom Dachs ins Netz einzuspeisen, sondern lieber alles in eine Heizpatrone zu schicken, was nicht im Haus, im Speicher und der Wallbox- wenn vorhanden, verbraucht wir.


    Gruß Uli

    Ich habe hier im Anhang mal einen aktuellen Wert des Stromeinkaufs und Stromverkaufs eines meiner Mietshäuser dargestellt. Mit dem 2- Richtungszähler von Discovergy wird das sehr gut dargestellt.
    Ich habe also seit Inbetriebnahme im März 2017 also 5485 kWh Strom zugekauft und 4227 kWh ins Netz eingespeist, weil meine 14 Mieterfamilien diesen Strom in der jeweiligen Laufzeit nicht abgenommen habe.
    Den im Haus verbrauchten / verkauften Strom sieht man auf diesem Zähler natürlich nicht.
    Im 2. Anhang habe ich die Laufzeiten des Dachses , die ich ab Mai so begrenzt habe, dass er möglichst dann läuft, wenn die Mieter viel Strom brauchen.


    Man sieht dabei, dass alle Mieter zusammen ganztägig 1-2 kw ständig abnehmen und die Spitzen nur selten über 4kW liegen.
    Wenn also der Dachs läuft, könnte fast immer ca. 2-3kW in eine Batterie gespeist werden und bei den Laufzeiten jetzt im Sommer sind das schon mal 6 bis 7 Stunden und in den restlichen Stunden nehmen die Mieter dann den Strom wieder ab.
    Bei einer sinnvollen Laufzeitverteilung sind das offenbar cirka 6 bis 14 kW, die ich sinnvoll speichern könnte. Sehe ich das richtig, oder habe ich da einen Denkfehler?

    Gibt es jemand, der dieses Zitat mal auf Deutsch mir erklären kann?


    Obwohl ich mehrere Dachs in Betrieb habe und mich mit dem Thema Speicher seit einiger Zeit beschäftige, kann ich damit soviel anfangen, wie mit einer höchstrichterlichen Urteilsbegründung ................


    Ich habe eine ganz einfache Frage: Kann ich mit dem Dachs eine E3DC nutzen, oder sind andere Hersteller, wie Tesla oder Hans von EES Breitenbrunn besser geeignet?

    Ich habe einen Speicher von E3DC und es funktioniert gut, nur leider ist E3Dc nicht in der Lage MK 6 umzusetzen.

    Hallo Menger,
    bitte sag mir, was ist MK 6?
    Was genau macht Dein E3DC und welchen "Gewinn" bringt er ?
    Klappt die Einbindung des BHKW , denn vorrangig haben die Hersteller doch das Gerät für die Fotovoltaik hergestellt - oder sehe ich das falsch?

    Wer hat ein "EES Hans" als Stromregelgerät hinter sein BHKW geschaltet, um überschüssigen Strom in eine Heizpatrone oder in Batterien zu schicken, statt das ins öffentliche Netz einzuspeisen?
    Welche Erfahrungen habt ihr damit?

    Hat jemand schon sein BHKW mit einem Stromspeicher ausgerüstet? Die letzten Infos zu dem Thema finde ich von 2014 und inzwischen gibt es ja einige Weiterentwicklungen.
    Da die staatliche Förderung nach 10 Jahren ausgelaufen ist, wird die Einspeisung völlig unwirtschaftlich und ich habe bisher die Anlage von e3dc als wohl beste Technik mir erlesen, würde aber gern wissen, was in der Praxis wirklich funktioniert.
    Kann jemand seine Erfahrungen uns mitteilen?

    Wir beschäftigen uns mit der Laufzeitoptimierung BHKW für Anlagen bei denen die Förderung ausgelaufen ist.


    Das Problem haben doch inzwischen viele, deren Dachs oder auch andere BHKW nach 10 Jahren mit staatlicher Förderung nun unwirtschaftlich werden. Viele davon landen bei e-bay und Bastler und Fans versuchen diese wieder zum Laufen zu bringen.
    Hat schon jemand sich damit beschäftigt und Ergebnisse erzielt?


    Ich möchte nicht das Rad neu erfinden und würde gern schon vorhandene sinnvolle Lösungen aufbauen und vielleicht können wir hier viele gute Ideen einbringen?


    Ich würde mich über Eure Mithilfe freuen!

    Nun ist die Anlage endlich im richtigen Betrieb, der 2-Richtungszähler von Discovergy kam nach einiger Wartezeit auch und zählt nun alles. Den Erzeugerzähler habe ich von Mitnetz genommen, da dafür der Tarif wirklich akzeptabel ist und damit zweifeln die nicht erst die Eichung an, wie es mir auch schon passiert ist.
    Alle Mieter sind nun meine Abnehmer und leider geht immer noch einiges ins Netz, wofür ich die Einspeisevergütung von 8 Cent erst mal für 60 000 Bh bekomme.
    Die Laufzeit des BHKW habe ich auf 5Uhr 30 bis 23 Uhr begrenzt und in der Zeit werden die 2 Pufferspeicher mit ges. 1600 Liter warm gehalten.
    Die Zuheizung übernimmt eines der 2 alten Brennwertgeräte mit 60kW.
    Mal sehen, wie ich noch eine Optimierung schaffe, sobald ich die Stromverbrauchskurve aller Abnehmer in der Summe am 2-Richtungszähler feststellen kann.


    Kennt jemand dafür eine sinnvolle Software für solche Auswertung und Optimierung?

    Hier nun mal die Antwort zur Ausgangsfrage:
    Austauschkit für den Umbau eines
    Dachs HR von MSR1 auf MSR2.
    VDE-AR-N 4105 konform
    bestehend aus:
    - 1 x Regler MSR2
    - 1 x Kabelbaum HR S2 und div. Adapter
    - 1 x Kraftstoffpumpe HE für MSR2
    - 1 x Temperaturfühler für Schallkapsel,
    Motor-, und Anlagenaustritt
    - 1 x Befestigungsmaterial u. Dichtungen


    Das ganze kostet bei uns 3500 Euro zzgl. Mwst.
    Die Zusatzplatine kommt auch noch hinzu, wenn Du damit 2 getrennte Heizkriese steuern, willst und die Anlage wahlweise strom- oder wärmegeführt betreiben willst.


    Eine externe Regelung von TA funktioniert natürlich auch gut, Honeywell werden wir aber nie einbauen, die verstehen die wenigsten und bereiten Dir später nicht wirklich Freude- zumindest nach unseren Erfahrungen. Wenn Dir jemand aus Deiner Nähe garantieren kann, dass er was funktionsfähiges zusammenbaut, dann kannst Du natürlich auch das versuchen.

    Frage doch Deinen Dachs-Kundendienst, ob er Dir mit dem Hebegeschirr weiterhilft. Du brauchst den sowieso bald mal, wenn das Gerät bei Dir laufen soll.
    Wenn Du in meiner Nähe wohnst, können wir auch drüber reden.