Beiträge von Marcus68

    Bei mir war es so, dass der NB knapp 4 Wochen vor Ablauf der Eichung mit einem Schreiben darauf hingewiesen hat, dass die Eichfrist zum Jahresende abläuft und das ein Betrieb mit einem nicht mehr geeichten Zähler ungesetzlich ist und das er dies dann melden müsse.

    Gleichzeitig wurde mir angeboten, dass man dies umgehen kann, wenn man das beigelegte Formular zurücksende und damit den NB zum Einbau seines Zählers beauftrage.

    Natürlich gegen monatliches Entgelt und mit einem Zähler, der gar nicht in das BHKW gepasst hätte.

    Er sollte extern montiert werden und hätte damit natürlich den Eigenverbrauch des BHKW nicht mehr erfasst.


    Das habe ich abgelehnt und einen baugleichen MID konformen Zähler eingebaut.

    Damit ging das Theater dann los.

    Ich bekam sofort keine Vergütungen mehr und keine Schlussabrechnung für das zu Ende gegangene Jahr.

    Es hat viele Schreiben und Telefonate gebraucht, bis der NB nach 8 Monaten meinen Zähler akzeptiert und die Zahlungen wieder aufgenommen hat.

    Würdest du z. B. beim Herd einfach L1 L2 und L3 brücken, dann würdest du früher oder Später mit Sicherheit den Neutralleiter überlasten was zu einem Brand führen könnte. Sollte im Waschraum Waschmaschine und Trockner z. B. auch mit 5x1,5 verdrahtet sein also sich den N teilen wäre es das gleiche Problem bei zeitgleicher Nutzung. Zumindest bei mir geht auch 5x1,5 für 3 Steckdosenkreise a 16A in die Küche, Wasserkocher, Microwelle und Kaffeemaschine auf die Außenleiter aufgeteilt machen paralell Betrieben dann auch Probleme. Ja schon klar, das kann gut gehen da das nicht immer und Dauerhaft so ist, muss es aber nicht. Und ich möchte dann nicht mit der Brandversicherung verhandeln...

    Bei jedem Elektroherd werden die Brücken für den Betrieb an einer Phase mitgeliefert.

    Da es dann nur eine Vorsicherung gibt, die passend auf den Querschnitt des verlegten Kabels ausgelegt ist, gibt es keine Überlastung des Neutralleiters, weil nur der Stom, der über die verwendete Phase zum Herd fließt, auch wieder über den Neutralleiter zurückfließt.


    Bei der Nutzung von 3 Phasen und einem Neutralleiter, kann es auch nicht zu einer Überlastung des Neutralleiters kommen!

    Durch den Neutralleiter fließt der Summenstrom der 3 Phasen.

    Und da der Strom in den 3 Phasen um 120 Grad verschoben ist ergibt sich bei einer symmetrischen Belastung der 3 Phasen durch ohmsche Verbraucher sogar ein Strom von 0A im Neutralleiter.

    Bei nicht ohmschen Verbrauchern und ungleichmäßiger Belastung der 3 Phasen nimmt der Neutralleiter nur maximal den größten möglichen Strom einer Phase auf und niemals den Strom, der sich ergibt wenn man einfach den Strom aller 3 Phasen addiert!

    Wenn man genau definierte feste Verhältnisse hat, kann man den Querschnitt des Neutralleiters reduzieren oder bei symmetrischer Belastung sogar ganz weglassen!


    Nicht berücksichtigt ist bei dieser Betrachtung die Belastung des Stromnetzes durch Schaltnetzteile, wie sie in Computern, Fernsehern, LED-Lampen, Ladegeräten Verwendung finden. Das ist die sogenannte Blindleistung.

    Schaltnetzteile belasten das Stromnetz kapazitiv und sorgen für Oberschwingungen. Diese sorgen wiederrum für Ströme, welche durch den Neutralleiter fließen.

    Da diese Geräte in Privathaushalten noch eher kleine Leistungen haben, kommt das noch nicht so stark zum tragen.

    In der Zukunft könnte das aber noch zu Problemen führen, da auch die Trafostationen immer weniger belastet werden können, je höher der Anteil an kapazitiven Verbrauchern und damit die Blindleistung wird.

    Es könnte durchaus passieren, das auch Privathaushalte zukünftig eine Blindleistungskompensation betreiben müssen, wie sie bei Großverbrauchern schon üblich ist.

    Die gesetzliche Grundlage für diese Reduzierung der EEG-Umlage ist die „Besondere Ausgleichsregelung“ (BesAR)


    Erfüllt ein Betrieb die Voraussetzungen der BesAR, zahlt er für die erste Gigawattstunde (GWh) die EEG-Umlage in voller Höhe.

    Alles darüber hinaus wird mit einem günstigeren Satz von maximal 15 Prozent abgerechnet.

    Gleichzeitig legt die BesAR eine Untergrenze und Höchstgrenze für die Zahlung der EEG-Umlage fest.

    Zu zahlen sind maximal vier Prozent der Bruttowertschöpfung .

    Liegt die Stromkosten-Intensität des Betriebs über 20 Prozent, beträgt die Umlage maximal 0,5 Prozent.

    Die Untergrenze kann im günstigsten Fall – beispielsweise in der Chemie- oder in der Aluminiumindustrie – bei 0,05 Cent je kWh liegen.


    Die Anzahl der Betriebe, die versuchen in den Genuss der Ausnahmeregelung zu kommen, steigt von Jahr zu Jahr an.

    2010 waren es 521 Betriebe, 2018 schon 2156.

    In der langen Liste der Unternehmen befinden sich z.B. Tierfutterproduzenten, Textilfaserhersteller oder Sägewerke.

    Und mit jedem Unternehmen, das von der Ausnahmeregelung Gebrauch macht, steigt die EEG-Umlage für die Verbraucher.


    Diese Sonderregelung verleitet auch dazu, dass Betriebe Stromsparmaßnahmen nicht einführen, weil Vielverbraucher den Strom günstiger bekommen!

    Hinzu kommen Tricks, die Unternehmen mit ihren Energieanbietern machen.

    Es werden mehr Kilowattstunden abgerechnet, als verbraucht werden.

    Im Gegenzug wird weniger Gas in Rechnung gestellt.

    Die Rechnung zahlt wieder der Verbraucher!

    Mein Vitotwin ist von 2012 und ich habe noch das erste LVV drin.

    Der Vitotwin kann sowohl raumluftunabhängig als auch mit Raumluft betrieben werden.

    Das musste ich damals bei der Bestellung angeben, welches System ich bevorzuge.

    Ich habe mich für raumluftunabhängig entschieden.

    Da ich städtisch an einer Hauptstraße wohne, dürfte die Umgebungsluft keine Kurortqualität haben.

    Hallo,


    bei meinem Vitotwin-300W läuft Ende des Jahres die Eichgültigkeit des in dem Vitotwin eingebauten Erzeugerzählers ab.

    Dieser wurde deshalb nun durch einen baugleichen Zähler mit dem Eichjahr 2019 ausgetauscht und ist, wie der ausgetauschte Zähler, mein Eigentum, da Bestandteil des BHKWs.

    Mein Stromnetzbetreiber behauptet nun, es wäre nicht mehr zulässig diese Messstelle selber zu betreiben.

    Wie ist denn da die aktuelle Rechtslage?


    Es geht nicht um den Zweirichtungszähler, mit dem der ins öffentliche Netz eingespeiste Strom abgerechnet wird!

    Typisch für unsere Politiker!

    Erst werden im Jahr 2009 Nachtspeicherheizungen verboten.

    Im Jahr 2013 wird das Verbot nach der Intervention der Energiekonzerne wieder gekippt.

    Und nun werden diese Energieverschwender auch noch gefördert?

    Da gab es wohl einige Parteispenden!

    Aber Nachtspeicher produzieren ja kein CO2, haben ja schließlich auch keinen Kamin werden die schlauen Politiker anbringen...

    Bei mir waren es die Zündelektroden des Stirlingbrenners.
    Eine hatte sich in der Keramikfassung gelöst und verdreht. So, dass kein Zündfunke mehr überspringen konnte.
    Wenn der Zusatzbrenner in Betrieb ist, einfach mal mehrfach die Fehlermeldung resetten.
    Beim dritten oder vierten Versuch zündet der Brenner des Stirlings dann häufig durch eine Entzündung des ausgeströmten Erdgas am Zusatzbrenner.