Beiträge von Alfons B.

    Hallo !


    Es müssen sicherlich 100 KWh für Allg.-Strom und Hausmeistertätigkeiten gedacht werden. Bei der Heizungsumstellung musste ja auch sehr viel in der Elektro-Anlage umgebaut werden.
    Es laufen noch eine Spitzenlastkessel und ca. 4 neuwärtige Heizungspumpen (Mieterpumpen auf eig. Unterverteilung) seit einem Jahr mehr auf Allgemein.


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo !


    Meinen Gas-Dachs betreibe ich in einem Mehrfamilienhaus seit knapp über einem Jahr. Jetzt steht die erste volle Abrechnung mit den Mietern an.
    Beim Ablesen des Allg.-Stromzählers stelle ich jetzt viel zu hohe Werte (in KWh) fest. Normal wären Werte von 50-100 KW ! Aber ich lese 785 KWh ab.


    Kann es sein, dass der Dachs zum Starten etc... "solche Spuren" auf dem Allgemeinzähler hinterläßt ?
    Wenn Ja ! Wie werden diese Stromkosten mit den Mietern abgerechnet ?


    Vorstellen kann ich mir auch, dass ein Mieter Strom für private Zwecke abzapft !


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo Sailer !


    Zitat von mir:
    Wie hier schon mal geschrieben: Wir haben im Eigentumsbereich (und im Mieter-Bereich auch nur selten) kein Schimmelproblem !!


    Ich habe in meinem Berufsleben weit über 1000 WE in Einfamilien-Doppel- und Mehrfamilienhäusern gebaut. Im Eigentumsbereich habe ich gar keine Schimmelprobleme und wenige im Mieterbereich.
    Du kannst mir glauben: Die Bauherren rufen noch nach über 20 Jahren an, wenn Sie Probleme mit Ihren Häusern haben !!


    In Deinem genannten Fall hat der Fensterbauer verantwortungslos gehandelt ! Er muss als Meisterbetrieb einfach wissen, dass Er sich ohne Bestandüberprüfung in die Gefahr begibt, dass Seine Fenster einen besseren U-Wert haben, wie die Außenwände !
    Wenn dann die Nutzer/Mieter nicht sensibilisiert (anderes Lüftungsverhalten) werden, kommt es zwangläufig zu so einem schlimmen Schaden !


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo !


    Beim Thema "Richtige/Beste Wohnungslüftung" gehen die Meinungen z.Z. weit auseinander.


    Hinweis an sailor773 : Kein Fensterbauer wird bereit sein, Dir bei einer Fenstererneuerung "ein Bisschen undichte" Fenster einzubauen. Er wird viel zu viel Angst vor Reklamationen haben. Vom Grundgedanken bin ich aber hier auch Deiner Meinung.


    Wie hier schon mal geschrieben: Wir haben im Eigentumsbereich (und im Mieter-Bereich auch nur selten) kein Schimmelproblem !!
    Somit kann in diesem Bereich eigentlich so Jeder Lüften, wie Er es für richtig hält.


    Ich habe mir im Sommerer ein CO2-Controllgerät angeschaft. Bislang war es noch kein Problem, den gewünschten Wert von 800-1000 ppm über Fensterlüftung, einzuhalten. Über den Winter, wird es sicherlich schwieriger.


    Vor einigen Monaten habe ich mir (im Zuge von Energetischer Weiterbildung) 2 Tage Vorträge zu jeder Art von Lüftung angehört.
    Am Ende der Vortäge haben wir in einer kleinen Gruppe, den Dozenten gefragt, wie Er es denn in Seinem Haus gemacht hat ?
    Klare Aussage: "... aus wirtschaftlichen und hygienischen Gründen lehnte Er in Seinem Haus eine KWL mit Rückgewinnung ab. Aber Er hatte bei sich eine CO2-gesteuerte Anlage installiert die nur im Unterdruck-Verfahren schlechte Luft herausdrückt.
    Für mich war der überzeugenste Grund für die diese Art Lüftung der Umstand, daß durch evt. Leckagen nur Luft von Außen nach Innen wandern kann !! Folglich ist eine Verschimmelung im Innern von Bauteilen, insbesondere im Leichtbau dann nicht mehr möglich, weil es kein Tauwasser mehr in der Konstruktion gibt. Einfach ausgedrückt: es passiert nichts wenn eine Steckdose oder ein Balkenanschluß mal nicht richtig abgedichtet sind.
    An dieser Stelle kommen eigentlich wieder die von Sailer propagierten


    "leicht undichten Fenster" oder etwas undichten Bauteile wieder ins Spiel !


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo Jochen !


    Zitat von Dir: "... den Artikel von Prof. Meier durchgesehen. Dabei fällt halt auf, dass er mit vielem einfach unrecht hat."


    Du hast im Profil nur stehen, dass Du selbständig bist. Was bist Du von Beruf, dass Dur Dir zutraust, festzustellen, dass Er Unrecht hat ?
    Ich kann bei der Baupysik der Strahlenheizung, die auf Berechnung-Grundsätzen von (teilweise) Nobelpreisträger, besteht, nicht mithalten.


    Ich hänge nochmal ein paar Seiten aus Seinem Buch "Phänomen Strahlenheizung" an.


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo Jochen (JayM) !
    Bei Deinen ganzen Argumenten bekommt man den Eindruck, dass es Dir nur darum geht Prof.Claus Meier, bei Energie- und Heizungslaien, ins Lächerliche zu ziehen ? ( könnte ein zu großer Happen für Dich werden !)
    Ich nehme mal zu zwei Punkten von Dir Stellung die das deutlich zeigen :


    Erst mal was Claus Meier zum Lüften wirklich sagt !(Zitat)
    Das Lüften
    Zur Vermeidung von Schimmelpilz muß gelüftet werden. Dabei haben
    sich unterschiedliche Lüftungsgewohnheiten herausgebildet. Welche Lüftungsart
    ist zu empfehlen?

    • Ursprünglich wurde das Kippfenster zur Lüftung herangezogen.
      Dies wurde verworfen, weil damit die aufsteigende Wärme des unter dem
      Fenster montierten Heizkörpers direkt ins Freie gelangte - Energieverschwendung.
    • Nun hieß die Empfehlung ”Stoßlüftung”. Aber
      auch diese ist nicht zu empfehlen, da mit steigender relativer Feuchte auch
      der Wärmeinhalt der Raumluft ansteigt. Wer feuchte Luft hinauslüftet,
      tauscht damit leider auch sehr energiereiche Luft aus, ist damit ebenfalls
      ein Energieverschwender.
    • Das Lüften muß deshalb in einer Art erfolgen, die
      ein Ansteigen der relativen Feuchte grundsätzlich in normalen Grenzen
      hält – dies ist das permanente Lüften.
    • Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: die Lüftungsanlage und das undichte Fenster.
    • Eine Lüftungsanlage ist teuer, sie muß aus hygienischen
      Gründen stets gewartet werden (Verschmutzung und Verkeimung der Kanäle)
      und verbraucht Antriebsenergie. Es muß deshalb ernsthaft davon abgeraten
      werden.
    • Das ”undichte Fenster” ist die einzige kostengünstige und
      überschaubare Konstruktion, um einen Feuchtestau der Raumluft zu vermeiden
      – eine uralte Lüftungsvariante.
    • Sogar die ”Industrie” hat sich darauf eingestellt: Sie bietet
      ”undichte” Dichtungen an (Noppen auf dem Dichtungsband), empfiehlt Lüftungsschlitze
      im Rahmen (auch mit Staudruckbremse) oder entfernt lapidar nur wieder die
      Lippendichtung. Gegenüber dem in den Verordnungen geforderten ”Fugendurchlaßgrad”
      bedeutet dies ein Salto Mortale rückwärts – Schizophrenie im konstruktiven
      Denken.
    • Warum eigentlich kann man zum Lüften nicht einfach das Fenster
      aufmachen – frische Luft und die Verbundenheit zur Außennatur läßt
      dies am wünschenswerten erscheinen

    1) Wenn Claus Meier von einem Nebeneffekt (keine Staubaufwirbelung bei Strahlenheizung) spricht, machst Du daraus Deinen Hauptkritikpunkt, der nichts damit zu tun hat !


    2) Schon "nicht mehr lustig" ist es, Ihn mit "Wahrsagen" in Verbindung zu bringen ! Wenn die Zeitung "raum u. zeit" in einer ganz anderen Ausgabe
    über dieses Thema berichtiet, hat das doch wirklich nichts mit Ihm zu tun !!


    Gruß
    Alfons B.



    Hallo JayM !
    Vieileicht bist Du ja bereit die Kurzform zu prüfen !?
    (Siehe PDF Anhang )


    Hallo sailor773 !
    Die Aussage von "Fuchs" : "In beiden Vorlauftemperaturen (35+50Grad), haben die Heizkörper die gleiche Leistung für gleiche Raumtemperatur !" ist nachvollziehbar und ist aus meiner Sicht richtig. Mein Energieverbrauch hat sich, nach Abschaffung der Nachtabsenkung, eigentlich nicht verändert. Aber der fühlbare Heizkomfort, ist durch die Anhebung des Strahlungsanteils, deutlich Höher geworden.


    Will man durch Strahlungsheizung auch noch Energie sparen, muss eine "Echte Strahlungsheizung" bauen !


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo sailor773 !
    Im Gegensatz zu mir, scheinst Du über einige mathematische (hier Bauphysik) Kenntnisse zu verfügen. Um so interessanter müßten für Dich die beiden Bücher (die ich in meinem letzten Beitrag erwähnt habe) von Carl Meier sein. Link:
    http://www.expertverlag.de/ind…ert%20service&p=service-a
    http://www.expertverlag.de/ind…ert%20service&p=service-a
    Es ist sehr "harte Kost" !ich mußte oft mehrfach lesen.(habe trotzdem vieles nicht verstanden) Aber was Er eigentlich sagen will, kommt trotz der vielen Formeln über ! Er beweist, das die "Innung der Konvektionsheizung" mit falschen Ansätzen arbeitet und bewußt die Strahlenheizung "in den Keller rechnet!"
    Deine Bedenken gegen die Strahlenheizung teile ich nicht ! Die Wände werden gleichmäßig warm !


    Mein Haus besteht aus einem Bauteil von 1959 und einem etwa gleich großem Anbau von 1978. Die Fenster sind, bis auf wenige Neue,von 1978.
    In beiden Bauteilen sind die Heizkörper ca. doppelt so groß, wie sie eigentlich sein müßten (Heizungsbauer - aber heute freue ich mich darüber). Das ist mit ein Grund für meine niedirgen Vorlauftemperaturen. Im Wohnzimmer habe ich FB-Heizung. Die Nachtabsenkung bestand früher wirklich, im Abstellen der Umwälzpumpen per Schaltuhr. Aber auch da, vielen die Raumtempraturen nur um ca.2-4 Grad. (je nach Witterung) Schimmel gab es da auch nicht.


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo sailor773 !
    Hier die erwähnten Hinweise auf die "Oberflächentemp. der Außenwand-Innenseite"
    (siehe die beiden Anhänge in PDF)
    Diese Auswertungen machen zumindest nachdenklich in Bezug auf das staatlichen Vordenken durch die EnEV.



    Zitat von JayM !
    Hallo Alfons,


    der von Dir angehängte Artikel über Strahlenheizung zeigt ein enormes
    Unverständnis physikalischer Zusammenhänge.

    Hallo JayM !


    Den Prof. Meier habe ich nur zitiert. Ich hoffe für Dich, dass Du ein "Verständnis für die Physikalischen Zusammenhänge" hast. Ich nehme das für mich nicht in Anspruch. Aber ich habe im Gegensatz zu Dir die beiden unten erwähnten Bücher über Strahlenheizung gelesen.


    Ich habe Dir mal die Antwort von Prof.Meier auf "Deinen Prof.Bach" unten als PDF angehangen. Er hat nicht mehr geantwortet !


    Unten noch 2 Bücher von Prof. Meier, die ich gelesen habe. Kann ich Dir nur empfehlen !
    Danach noch die "U-Wert-Parabel" die jeder, der sich zu Dämmen, äußert, kennen sollte !


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo sailor773 !
    Ein paar Hinweise zu Deinem vorstehenden Beitrag :
    -Strahlenheizung erwärmt, im Gegensatz zur Konvektion nicht die Luft, sondern die Wände und die Einrichtungen. Strahlungswärme verteilt sich wie beim Billard-Spiel, prallt von den Wänden ab, bis der Wärmestrahl seine Energie verloren hat. Str.-Wärme kommt so in jeden Winkel des Raumes und alle Wände werden warm. (siehe Anhang-Prof.Carl Meier) Und deshalb gibt es dann auch keinen Schimmel mehr.(Oberflächentemperatur)
    -FB-Heizung ist zwar schön, aber auch nur ca. zu 50 % eine Str.-Heizung - Rest auch Konvektion.
    -Die Absenkung der Vorlauftemperatur (ohne Nachtabsenkung) um ca 15 Grad ist realistisch, weil ich selber vor 5 Jahren umgestellt habe. Sicherlich gibt 10-14 Tage im Winter, wo 40 Grad Vorlauf erforlerlich sind. Meine Frau hat mir bestätigt, dass es seit der Umstellung viel wärmer im Haus ist.


    Zu den beiden Quellen, die ich zu den "gleichbleibenden Innentemperaturen an der Außenwand" (mit und ohne Dämmung) gefundene habe, komme ich später zurück, da ich bislang erst Eine wieder gefunden habe.


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo !


    In diesem Thread wurde die Meinung geäußert, dass man ja nach den Vorschriften der EnEV dämmem muss (es ging um Bestand) !
    Das ist eben nicht richtig !
    Nachstehender Auszug aus der EnEV gibt schon viele Freiräume für eigene Entscheidungen !
    Über die darunter stehenden Rechtsvorschriften zum EnEG und EnEV kann man sich in der Regel, die richtigen Maßnahmen zur Energieeinsparung, selber mit Vernunft und Verstand gestalten.
    Ein MUSS gibt es im Bestand eingentlich nicht !


    Anlagen zur EnEV 2014
    3 Anforderungen Baubestand
    ...
    Satz 2 ist nicht auf Außenwände anzuwenden, die unter Einhaltung energiesparrechtlicher Vorschriften nach dem 31. Dezember 1983 errichtet oder erneuert worden sind. Werden Maßnahmen nach den Sätzen 1 oder 2 ausgeführt und ist die Dämmschichtdicke im Rahmen dieser Maßnahmen aus technischen Gründen begrenzt, so gelten die Anforderungen als erfüllt, wenn die nach anerkannten Regeln der Technik höchstmögliche Dämmschichtdicke (bei einem Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit λ = 0,035 W/(m·K)) eingebaut wird. Werden Maßnahmen nach den Sätzen 1 oder 2 ausgeführt und wird hierbei Satz 4 angewendet, ist ein Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit von λ = 0,045 W/(m·K) einzuhalten, soweit Dämm-Materialien in Hohlräume eingeblasen oder Dämm-Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet werden.

    Die EnEV ist an das EnEG-Wirtschaftlichkeitsgebot § 5 gebunden
    Nach wiederholter Rechtssprechung der Oberverwaltungsgerichte muss im Bestand eine Wirschaftlichkeit der Maßnahme nach ca. 10 Jahren gegeben sein !
    Das ist in der EnEG keine Empfehlung sonder ein MUSS. Da sind sich viele Energieberater gar nicht drüber im Klaren !


    EnEV §25 Befreiungen
    Die nach Landesrecht zuständigen Behörden haben auf Antrag von den Anforderungen dieser Verordnung zu befreien, soweit die Anforderungen im Einzelfall wegen besonderer Umstände durch einen unangemessenen Aufwand oder in sonstiger Weise zu einer unbilligen Härte führen. Eine unbillige Härte liegt insbesondere vor, wenn die erforderlichen Aufwendungen innerhalb der üblichen Nutzungsdauer, bei Anforderungen an bestehende Gebäude innerhalb angemessener Frist durch die eintretenden Einsparungen nicht erwirtschaftet werden können.


    Zum Lüften, Heizen und Dämmem :
    Nach meiner Meinung gehört zur Schimmelvermeidung Lüften und Heizen !
    Es wird eigentlich sehr viel falsch geheizt ! Die Nachtabsenkung ist das größte Übel beim Heizen.
    Der Anteil der Strahlungswärme ist bei der übliche Konvektionsheizung viel zu gering(10-20%)
    Läßt man die Heizung durchlaufen, kann man die Vorlauftemperatur, als Beispiel, von erforderlichen 50 Grad auf ca. 35 Grad absenken. Der Effekt ist, dass der Anteil der Strahlungswärme auf ca. 50 % erhöht wird. Die Strahlungswärme hat die Eigenschaft (im Gegensatz zur Konvektion>nur Lufterwärmung) die Oberflächentempereaturen erheblich zu erhöhen. Das Bedeutet, es gibt keinen Schimmel mehr und die Wohlfühl-Raumtemperatur des Menschen liegt als Nebeneffekt um 1-2 Grad tiefer. Schimmel wäre dann ausgestorben !


    Es gibt mehrer Untersuchungen zur Innentemperaturen auf den Außenwänden beim Vergleich mit ungedämmten und gedämmten Fassaden: Rechnerisch kann die Innenwandtemperatur durch Dämmung um bis zu 4 Grad erhöht werden. O.g Untersuchungen haben aber keien Anstieg der inneren Oberflächentemperaturen auf den Außenwänden ergeben. Die Ursache ist derzeit nicht erklärbar !


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo
    wildschuetztirol !

    Ich bin wie Du auch ein Fan von Konrad Fischer und habe auch einen Vortrag angehört und mit Ihm telfoniert.
    Durch Ihn bin ich erst auf das Buch, über "Strahlenheizung" von C.Meier, aufmerksam geworden !
    Er hat mir die Augen geöffnet bzgl. EnEV und CO²-Unsinn.
    Um gehört zu werden, muss Er stark Polemisieren.
    Seine Art kommt deshalb bei den meisten nicht gut an.
    Zum Thema "Dämmen bringt nichts" ist Seine Aussage, nach meiner Meinung, in dieser Form auch nicht korrekt.
    Er nennt immer nur Beispiele von sehr großen Objekten. Da paßt Seine Aussage auch.
    Aber bei kleineren Häusern gibt es schon einen Dämmeffekt. Allerdings am Außenmauerwerk am Wenigsten.
    Entscheident ist das Verhältnis von Außenhaut zur Wohn/Nutzfläche. Je weniger Außenhaut einen m²-Wohnfläche zugeordnet werden kann, desto geringer ist die Dämmwirkung - bei großen Wohntürmen also = Null.
    Gruß
    Alfons B.

    Hallo Gekritzel !


    Ich habe nicht gesagt "Isolieren lohnt sich nicht", sondern, dass es bauphyskalisch bewiesen ist, dass es ab einer bestimmten Stärke (siehe U-Wert-Parabei) nichts mehr bringt !


    Es kann sich nicht jeder den Luxus leisten auf KfW zu verzichten !
    Wenn ich Bauherren berate, die auf Ihren Geldbeutel achten müssen,(und das ist die Masse) weise ich Sie darauf hin, dass die KfW-
    förderung sehr kritisch zu sehen ist. Weit über die Hälfte aller Förder-Maßnahmen verursachen durch die hohen Anforderung, erhebliche Erhöhungen der Gesamtherstellungskosten. Da aber immer die Hausbank der Gläubiger ist, macht die Bank bei einer Überschreitung der Beleihungsgrenze nicht mehr mit, auch wenn es günstige KfW-Mittel sind.


    Das BHKW`s nur bei ausreichendem Wärmebedarf eingesetzt werden sollten, ist allgemein bekannt.


    Natürlich gibt es dampfdiffuisionsoffene (A1-Dämmung mit mineralischem Putz) WDVS. Aus kostengründen werden Diese aber fast gar nicht gebaut. Eigentliche verwenden alle "Styropor und Co". Das Zeug läßt einfach nichts durch !
    Auch bei richtig gebautem WDVS bleibt immer am Außenputz das "Taupunktproblem"!


    Nochmal: Ich keine keinen Fall von Schimmelbildung im Eigentumsbereich (ob Eigentumswohnung,Reihenhaus oder Einfamilienhaus) bei hochgedämmten Häusern ohne "Kontrollierter Wohnraumlüftung" - Fensterlüftung reicht hier bislang !
    Alle reden von Lüftung ! Aber wie wird diese denn in der Realität auf dem Bau umgesetzt ? Der Energieberater bekommt die fertige Bauzeichung und schreibt dann eine Lüftungsanlage vor, um gesteckte Ziele zu erreichen. Zu sicher über 90 % werden die Pläne nicht mehr um die Lüftungsanlage ergänzt. Erst der ausführende Lüftungsbauer stellt dann die Frage, wo soll ich denn die Lüftungsanalge hinbauen ? Dann werden hektisch, hygienisch unkontrolierbare Flachkanäle im Boden und Deckenabkastungen, nach Gutdünken des Handwerkers, verbaut > Asthma läßt grüßen !
    Lüftung muss geplant werden - aber keiner will Geld für die Fachplanung ausgeben.


    Gruß
    Alfons B.

    Hallo JAU !
    Die Ht-Werte(Transmissionswärmeverluste) sind beim KfW-Nachweis in der Regel gut, über den Nachweis der
    Wärmebrücken, in den Griff zu bekommen.
    Schwieriger ist es da mit dem Primärenergiebedarf-Qp.
    Ohne KfW-Förderung
    kommt man, mit einem Wärmebrückennachweis,(beim Bauantrag) für die Anforderungen der EnEV bis Ende 2015 aus.
    Für den derzeitigen Einstieg in die KfW-Förderung(70) reicht, in der Regel, bislang eine zusätzliche Maßnahme:
    -Lüftung mit W.-Rückgewinnung
    oder
    -Solar
    oder
    -Wärmepumpe
    oder
    -Biomasse (Holz)
    oder
    -BHKW


    Was ich damit sagen möchte: Es muß nicht unbedingt die Lüftung sein !


    Gruß
    Alfons B.















    http://www.daemmen-sanieren.de…/primaerenergiebedarf.pdf

    Hallo !


    Ich mabe mal einige Aussagen zu diesem Beitrag herausgeschrieben. Darunter meine Antworten:
    Vorab ein Link zu einem Fach-Ing. bei dem man sich viele bauphysikalischen Gesetze nachlesen kann !


    http://www.ib-rauch.de/bauphysik/energiebeschr.html





    ….dass die
    Dämmung der Fassade bei älteren Objekte nur ca. 14% Einsparung erreicht

    Wenn man die Hälfte schafft, hat man schon glück !
    ...ps. von
    der EnEV kann man sich befreien lassen, wenn "Unwirtschaftlichkeit"
    nachgewiesen werden kann !!

    Absolut richtig ! Beim Altbau kein Problem ! Jedoch beim Neubau kaum durchzusetzen.
    ….aber es
    gibt auch z.B. auch leichte, starke Ziegel die sehr gute Dämmeigenschaften
    haben. Da kann man dann direkt verputzen ohne komplizierte

    Vollsysteme.
    Richtig: Siehe auch oben genannten Link
    ….mich
    erschreckt es entsprechend, wenn mit Tonziegel einschalige Bauten als
    energetisch erstrebenswert beschrieben werden. Die Befestigung der

    Klinker über
    Maueranker ist ein NOGO und ein Relikt der STeinzeit, welches heute noch
    angewendet wird.

    Man sollte solche falsche Bemerkungen nur schreiben, wenn man wenigstesn etwas vom Bauen verstehen würde !

    ….die das
    gesamte im Winter aufgenommene Wasser im Sommer wieder loswerden muss. Da ist
    prinzipiell die Außendämmung die Richtigere.



    FALSCH ! Bauphysik ! Im Sommer nehmen die Häuser Feuchtigkeit auf ! Richtig gebaute Häuser geben diese Feuchtigkeit im Winter wieder
    überwiegend nach außen ab ! Das ist bei WDVS nicht möglich !
    ….echt
    doppelschalig(Mauerwerk) mit mäusefreier Durchlüftung ist meiner Meinung nach
    immer noch der beste Kompromiss

    Es ist das sicherste und Beste Mauerwerk ! Absolut kein Kompromiss ! Aber nicht das Billigste !

    ….Wir habenin 2011 mit 42,5 cm Poroton T7/T8 ein KfW40 Haus gebaut. ...Denk nochmal ueber
    ordentliche Daemmung nach !



    Es ist ein super Mauerwerk. Ein größeren Fehler kann man nicht machen, wenn man über eine Dämmung nachdenken. Siehe U-Wert-Parabel im
    obigen Link ! 1) Verschlechterung der Bauphysik 2) Amortisation in über 100 Jahren nicht erreicht ?
    ….Die
    zentrale Lüftungsanlage ist hervorragend geeignet, Bauschäden durch Feuchte
    unmöglich zu machen.



    Bei eigentümergenutzen Häusern braucht man eigentliche keine Lüftungsanlage (es gibt keine Schäden) Bei Mietern im Geschosswohnungsbau ist
    das anders. Aber wenn die eine Lüftung haben, verstopfen Sie diese in der Regel um Energie zu sparen !Da muss man sich als Vermieter zukünftig
    richtig Gedanken machen. Die hygienischen Probleme bei Lüftungsanlagen werden von vielen Nutzern und Handwerkern verdrängt !


    Gruß