Beiträge von Bernd der Dachsgebeutelte

    Gibt es einen Lastgang Eingang?
    Dann kann man über einen externen Zeitgeber den Lastgang aktivieren.
    Nachteil das BHKW läuft dann solange bis in den Temperaturabschaltpunkt Puffer voll.
    Wiederstart müss dann verhindert werden können bis Puffer wieder unter Wert X


    Wenn das geht, wäre es ein Weg solange Vailant da nicht behebt.


    So steuere ich ja im Grunde auch meinen Dachs, er läuft nur noch über Lastgang,
    hat den Vorteil das man auch den aktl. Strombedarf aus dem Stromzähler, über ein exernes Modul mit dazu nutzen könnte alle Hochverbrauchszeiten zu erwischen..

    Also noch 3 jahre Förderzeitraum.
    Meine Empfehlung
    - laufen lassen solange bis ein unwirtschaftlicher Schaden eintritt.
    - Leistung auf 3.5 kW-el reduzieren
    - Verbräuche auf die Laufzeiten des Dachs optimieren, also Trockner, Waschmaschine, sonstige Grossverbraucher
    - Laufzeiten Dachs an die Hochverbrauchszeiten im Haus anpassen.


    Nach Ablauf des Förderzeitraums wird sich ohne eine komplette Haussteuerung, evtl. mit Stromspeicher, kein wirtschaftlicher Betrieb darstellen lassen.
    Also hilft ab da nur Stilllegung und/oder Verkauf.
    Restwert ist jetzt bereits unter 5.000€, siehe diverse Verkaufsportale.


    Bernd

    Zitat

    Sonnenbatterie GmbH startet eine Rabattaktion.
    Konkret bietet sie einen Rabatt von bis zu 20 Prozent auf alle Sonnenbatterien der comfort-Reihe mit Kapazitäten zwischen 20 kWh und 60 kWh.
    Die Aktion läuft bis 31. Mai 2014.


    hab mal direkt angerufen.
    Leider sind die nicht in der Lage während eines Stromausfalls weiterhin Energie von PV oder BHKW zu nutzen.
    Also wenn man Pech hat und in der Nacht bei fast leerer Batterie einen Stromausfall zu haben, kann ein Dachs nicht starten obwohl das System3-Phasig ist, um die Batterien nach zu laden.
    Komisches Design für Notstromversorgung......

    Nanana immer diese "bösen" Worte.


    Wartungskosten 2229,84€ / Betriebstunden 15249 / 5,1 kWh Stromerzeugung je Std Dachs = 0,02867€/kWh
    Liegt also innerhalb der vom Hersteller angegeben Wartungslosten je erzeugter elektrischen kWH.


    Es gibt viele so geplanter Anlage die nur mit Dachs und Heizstab auf Knirsch laufen, muss nicht schlecht sein....
    Aber wenn Strom bezogen werden muss um in der Heizzeit die Bude warm zu kriegen, dann läuft etwas ganz falsch!!!!


    Aber wie geschrieben noch stochern wir viel im Dunkeln rum.
    Sprech doch mal den Wartungsbetrieb an, der wird doch auch vieles Beantworten können!!


    Wohnt nicht irgendjemand aus dem Forum bei denen in der Nähe und kann sich das mal mit "fachkundigem" Auge ansehen?
    Ich kann mir das echt nicht vorstellen, das jemand einen Dachs ohne Eigenstromnutzung eingebaut hat.
    Das wär ja völliger Irsinn!


    Also wir hoffen auf mehr Infos.....

    Also die Erzeugungsmenge passt zu der Laufzeit und den Jahren.
    Aber ohne deine Installation zu kennen kann ich dir da momentan nicht weiter helfen!
    Es sieht fast nach Volleinspeisung aus, was der Wahnsinn wäre.
    Aber die Abrechnungen der Netzbetreiber sind auch manchmal etwas undurchsichtig.
    Ich habe auch immer 2 Abrechnungen, alles ziemlich umständlich, aber fürs Finanzamt so korrekt.


    Also sammel die angefragten Fakten zusammen, dann gehts weiter.
    Alles andere ist Glaskugel.

    Im Anfangspost stand was von ca. 500 L Öl/Monat.
    gehe ich im WorstCase davon aus das er einfach den Gesamtjahresverbrauch durch 12 geteilt hat,
    komme ich bei ca 3.000 Std./anno mit ca 15.000 kWh an Strom raus.
    Bei ca. 4.000 kWh Differenz zur Einspeisung würde der Eigenverbrauchsanteil für einen Dachs bei der Laufzeit ungefähr passen.


    Zitat

    Umgekehrt entspricht der KWKG-Bonus der eingespeisten Strommenge... das ist für mich nicht plausibel...
    Nicht, dass die Mühle (wie bereits angedacht) auf Volleinspeisung läuft....


    Genau das ist abzuklären.


    Wenn das geklärt ist, kann man mit der Verbesserung anfangen.
    Dachs auf 3,5 kWh reduzieren
    Stromerfassung einbauen um die Eigennutzungsquote zu verbessern.
    Evtl. Heizstab als Reststromnutzer verwenden, ab Ende des Förderzeitraums auf jeden Fall.


    Je nach Investfreude, Nachrüsten PV + Batterie, oder statt Heizstab Wärmepumpe, oder oder oder.


    Genug spekuliert
    Warten wir auf mehr Infos vom Betreiber.

    @ Hans_Dampf.
    Du gehst davon aus das die genannten Summen die gesamte erzeugte Strommenge ist.
    Ich denke da fehlen noch die Betriebsstunden um genaueres zu sagen.
    Bei dem Ölverbrauch werden einiges mehr an Laufzeit da sein.
    Der Eigenverbrauch an Strom macht das ganze bestimmt rentabler.


    Allerdings hast du Recht, mit dem Alter und der Auslaufenden Förderungszeit.
    Nach deren Ablauf ist ein wirtschaftlicher Betrieb ohnen Nach- oder Umrüstung unwahrscheinlich.
    Aber wie du bei mir siehst kann ein abgelaufendes BHKW mit einer PV+Batt nachrüstung, ein schönes rentables Altenteil bekommen.


    @ der Wolf.
    Versuch bitte mit dem Verkäufer Kontakt auf zu nehmen um mehr Infos zur Elektrik und deren Zählern zu bekommen, weitere Infos sind dann auch leicht zu bekommen.
    Dann schau nach ob Unterlagen zur Abrechnung mit der Zollamt zu finden sind, die werden benötigt um den Steueranteil vom Heizöl erstattet zu bekommen.
    Dann mal Zählerschrank und Verteilung zu den Parteien ansehen und abfotographieren, klärt meist schon viel auf.



    Ich gehe davon aus das die Anlage nicht auf einen Erzeugungszähler erweitert wurde, obwohl das für den Eigenverbrauch die 5,11 Ct/kWh als Einnahme bringen würde.
    Mit dem Heizstab und der besseren Leistunsgreduzierung beim Öldachs, lässt sich mit Hilfe einer kleinen Steuerung, viel mehr aus dem BHKW herrauskitzeln.
    Dazu aber erst später mehr, wir brauchen jetzt vor allen die Infos zur Elektrik und den momentan Betriebsstunden in Relation zu Einspeisung und Bezug.
    Dann kann man eine Grundkalkulation machen, die wir dann gerne Optimieren.

    Ich versuche es mal.


    So wie ich das lese ist das die Einspeisemenge die in das Netz eingespeist wurde.
    Dafür bekommst du e inmal die Grundvergütung EEX Börsenpreis + vermiedenen Netzkosten + BAFA Zuschlag.
    Wenn dafür auf der Rechnung die 1.228,21 Euro stehen, ist das nur für diese Überschusseinspeisung.


    Frage, wie wird der Eigenverbrauch erfasst?
    Erklärung, während der Laufzeit des BHKW's hast du einen Stromerzeugungsanteil der direkt erst im Haus verbraucht wird, nur der Überschuss wird ins Netz gespeist,
    für diesen bekommst du die oben aufgeführte Vergütung.
    Der Stromanteil der direkt im Haus verbraucht wird, verdrängt Bezugsstrom vom Stromanbieter, meist mit einem Wert um die 0,25€/kWh. Einfach mal in die Bezugsrechnung sehen, da stehen die Werte drin. Abschlag 100€/Monat ist nicht sehr aussagekräftig...
    Jetzt gilt es heraus zu finden ob und wie dieser bei Euch erfasst wird.
    Gibt es für jede Wohnung einen eigenen Unterzähler?
    Einen BHKW Erzeugungszähler der den gesamt erzeugten Strom erfasst?
    Ein Stromzählerplan des Hauses als Skizze wäre schön, dran kann man schon viel erkennen.
    Den Verkäufer des Hauses fragen, der wird es wissen, den er hat ja alles eingebaut und bereits früher abgerechnet.


    Minimale Infos die benötigt werden:
    Betriebsstunden des BHKW's
    Erzeugte Strommenge über den BHKW Erzeugungszähler.
    Eingespeiste Strommenge des Einspeisezähler am Netzanschlusspunkt
    Bezug Strommenge des Bezugszähler am Netzanschlusspunkt
    Verbrauch der einzelnen Parteien im Haus, sofern Stromzähler dort vorhanden sind.


    Bernd