Beiträge von marcust

    Ich habe mal gerade so überschlagen wie hoch mein Eigenverbrauch ist:
    Von 1823kWh habe ich nur 369kWh eingespeist.
    Das entspricht 20%, also verbrauche ich zu 80% den Strom selber. :D
    Meine Erwartungen sind damit übertroffen worden. Man darf ja nicht vergessen das ich auch noch eine PV habe.

    OK!
    Wenn Du schon die eVita ansprichst fühl ich mich ja gefordert. Ich habe hier im Forum meinen Erfahrungsbericht bisher gepostet und pflege den auch noch weiter. Wie Du dort lesen kannst haben wir 290qm mit 5 Personen und die eVita reicht von der Heizleistung vollkommen. Der Zusatzbrenner leistet 22kW.


    Der Stirlingbrenner und auch der Zusatzbrenner funktionieren mit Brennwert-Technologie. Wenn man diesen Effekt richtig nutzen möchte benötigt man einen möglichst "kalten" Rücklauf, was bei einem Niedertemperatursystem eben eher gegeben ist. Also ist dann der Wirkungsgrad höher, aber warm wird es auch ohne... (Ich hoffe ich habe das alles technisch korrekt wieder gegeben).

    Ich kläre auf, was falsch läuft in Richtung weg von der Energiewende. Du willst doch wohl nicht behaupten, dass hier jeder den nicht sinnvoll selbst verbrauchten Strom für 3,5 Cent einspeist? Selbst die Wartungskosten der Anlagen liegen höher.
    Ich habe langsam den Eindruck, Du bist Vertreter der Energieindustrie und hast etwas dagegen, dass jemand aufklärt.

    Hm, erst zu einem Stirling raten und dann von Wartungskosten reden. Der Stirling arbeitet "wartungsfrei" ...
    So manche hier im Forum sollten mal woanders Ihre Philosophien propagieren und nicht die neuen hier verwirren!

    Da bin ich mal wieder.
    Bisher läuft er immer noch ;) und hat jetzt 1400h hinter sich. Allerdings schaltet es sich fast täglich einmal ab, weil es Probleme mit der "Netzsynchronisation" hat. Aber nach 15 Minuten (re-)startet es dann wieder. Gefällt mir nicht wirklich, aber ist in der Gesamtheit eigentlich
    nur ein Schönheitsfehler. Ich schaffe beim Strom auch einen sagenhaften Selbstverbrauch von fast 80% !!!
    Gruß
    marcust

    Ich verstehe das ursprüngliche Problem überhaupt nicht.
    Wenn ich Nachts Wärmebedarf habe, warum sollte ich auf den Stirling verzichten? Der Zusatzbrenner moduliert zwar "sauberer" als der Stirlingbrenner aber er verbraucht auch Gas. ^^
    Durch den Stirlingmotor erhöhe ich doch nur den Wirkungsgrad, ich bekomme also für mein eingesetztes Gas nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Auch wenn ich diesen Strom nicht angemessen vergütet bekomme, verschenke ich doch den guten Wirkungsgrad den mir die KWK bringt? ?(
    Außerdem bekomme ich auch für eingespeisten Strom meine KWK-Zulage, ist nicht viel, aber besser als nichts.
    Also ich verstehe das Problem nicht!
    Aber es muss auch nicht jeder alles verstehen .....


    Gruß
    marcust

    Hallo!


    Der Puffer hat 630l und ist der zugehörige von Remeha. Es kommt ja drauf an
    was man alles damit erwärmt. Ich benutze ihn für die Warmwasserversorgung
    und zum Puffern der Heizung. Für das Warmwasser ist er für 5 Personen ideal, aber
    für die Heizung, könnte er ein wenig größer sein. Da taktet er mir in der Übergangzeit
    zu viel.
    Ich hoffe die Infos helfen....
    Grüße
    marcust

    So, mein Heizi hat mir jetzt meinen Remeha Qualitätspass gebracht. Für einem Preis von 350€ habe ich jetzt 5 Jahre Garantie auf meine eVita, also auch auf den Stirling. Aber nur wenn ich auch artig einmal im Jahr eine Wartung machen lasse. Aber das hatte ich sowieso vor. Ansonsten brummt er immer noch ... :D

    Bei der Überschrift soll keiner einen falschen Gedanken bekommen. Sie läuft ....
    Aber nachdem es nun doch kälter geworden ist habe ich festgestellt dass der Fussbodenheizungs Strang irgendwie nicht so richtig funktionierte. Der bestellte Kundendienst stellte fest, dass der Mischer kaputt war. Also Mischer ausgetauscht aber keine Besserung. Der Mischer justierte sich nie neu. Habe dann zum Vergleich den normalen Strang beobachtet, dort funktionierte alles. Ich habe mir dann die ganzen elktr. Anschlusspläne genommen und den Anschluss kontrolliert. So wie es aussieht war er falsch "verdrahtet". Nachdem ich die Belegung geändert hatte funktionierte alles reibungslos. Lediglich die Kennlinie ist von mir noch ein wenig angepasst worden, aber das gehört auch dazu.
    Der Kundendienst hat mir jetzt auch einen Schalter konfiguriert, mit dem ich den Zusatzbrenner de-/aktivieren kann.
    Ansonsten läuft sie jetzt von morgens 6:00 Uhr bis Abends 22:30 Uhr durch. Das hatte ich auch vermutet, da unser Haus doch einen großen Wärmebedarf hat. Da ich auch mit dem ecopower1.0 geliebäugelt hatte bestärkt mich dieser Wärmebedarf darin, doch mit dem Stirling richtig zu liegen.
    Was ich aber an der eVita kritisieren muss ist die komplizierte Konfiguration. Das Gerät lässt sich nur über das hier schon beschriebene Interface richtig konfigurieren. Ich weiss aber nicht, wie das mit der Gewährleistung ist, wenn man dieses privat nutzt und Parameter verändert. Also muss man für jede Änderung kostenpflichtig den Kundendienst bestellen.

    lässt sich der Zusatzkessel generell abschalten, bei welchen Modellen (am besten erst gar nicht kaufen, meine max. Heizleistung liegt zwischen 3,0 und 3,5kW)

    Ich habe bei der eVita von Remeha einen Schalter angebracht, der über eine Schnittstelle am Gerät (muss man so konfigurieren) den Zusatzbrenner aktivieren bzw. ausschalten kann. Aber da der Zusatzbrenner integriert ist, gibt es keine ohne....

    Ich sage ja nicht, dass Du nicht weißt worüber Du schreibst, aber ich bleibe dabei: ES KOMMT DRAUF AN!


    Wenn ich es so überschlage bekomme ich für den "vermiedenen Bezug" so ungefähr meinen Brennstoff (Gas) bezahlt:
    Für 1kw/e, also 23ct Strom benötige ich 6kwh Gas x 5,2ct = 31,2 ct Gaskosten
    31,2 ct Gas
    ./. 23 ct vermiedener Stromeinkauf
    ./. 5,41 ct KWK Zuschlag
    ./. 0,6 ct vNNE
    = 2,19 ct für 5,5 kwh thermische Wärme


    Die Mehrkosten würde ich auf 4500€ beziffern, bei einem Jahresverbrauch von 40000kwh Gas/a.


    40000 * 5,2 ct = 2080€ "Normale Energiekosten"
    40000 * 2,19 ct = 876€, also 1204€ Differenz


    4500€ : 1204€ = 3,73 Jahre Armortisationszeit


    Sind aber noch alles keine gesicherten Zahlen. Frag mich in ein paar Jahren ....

    Hallo Bernigo !


    Also ich sehe das anders und finde Deine Aussagen zu pauschal. Ich denke die Wirtschaflichkeit hängt stark von den jeweiligen Parametern ab, also insbesondere von dem Verbrauch, dem Gerät und vom Verhalten der im Haushalt lebenden Personen.
    Eine Einspeisung lohnt sich, (auch hier: in den meisten Fällen) nicht. Ich verbrauche allerdings fast 90% meines Stroms selber. Ich bin schon froh wenn ich noch auf 10% Einspeisung komme.


    Wenn ich mit der Einstellung daran gehe mein BHKW wie eine Heizung zu behandeln, also einmal installiert 20 Jahre Ruhe und alle 2-3 Jahre eine Wartung: Dann sollte ich die Finger davon lassen !!!!!


    Wenn man aber ein wenig Technik affin ist und es sportlich sieht, dann ist sehr viel Potenzial darin. Ich sehe es als Investment. Betreibe es "Unternehmerisch" und investiere auch viel Zeit darin, es steuerlich abzurechnen. Ob es sich rechnet kann ich erst in ein paar Jahren sagen. Aber wenn Du das schon alles weißt, OK !

    Ohne Speichermöglichkeit hat das BHKW in der privaten Wohnungswirtschaft keine Zukunft.

    Was nutzt ein Speicher, wenn ich keinen Strom zum speichern über habe.....
    Alles pauschaler Blödsinn!!!


    Gruß
    Marcus


    P.S.:
    Alle die interessiert sind, nicht verwirren lassen. Kommt auf Eure eigene "Nase" an. Lasst Euch ein seriöses Angebot unterbreiten und denkt daran:
    1. Man kann es Unternehemerisch Nutzen (Erstattung der Vorsteuer), aber viel Arbeit und die Wärme muss versteuert werden!
    2. Bafa (bei Nanos 1500€)
    3. In NRW progress.nrw (bei nanos 1500€)
    4. KfW Förderzuschuss (bis zu 10% der Fördersumme)
    5. Schaut bei Eurem EVU, die haben meist auch Fördergrogramme