Beiträge von marcust

    Es ist soweit. Nach 7 Jahren und 28500 Beriebsstunden hat er nun den Geist aufgegeben.

    Allerdings sind die Herren von Remeha bisher so selbstherrlich und finden eine Heizung für ca. 15.000€

    darf nach 7 Jahren unwiederbringlich den Geist aufgeben.

    Hat jemand bereits Erfahrung wie es jetzt weitergeht und etwas Kulanz erfahren ?

    Wäre für Infos Dankbar...

    • So ein Erfahrungsbericht lebt ja davon, dass er über einen längeren Zeitraum geführt wird. Habe ja lange nichts mehr geschrieben, aber es ist eine ganze Menge passiert.
      Ich versuche das mal zeitlich in Ablauf zu bringen und fange mit dem ersten Problem an.
      Im August 2015 fiel mir auf, dass der Striling nicht mehr > 900 Watt leistete. Es war zwar keine Heizperiode, aber selbst beim "Wasser machen" kam er nicht mehr an die 900 Watt. Habe mir aber nichts dabei gedacht, zumal über den Zusatzbrenner ja immer die Leistung (Wärme) geliefert wurde. Erst Ende September Anfang Oktober war es dann eindeutig, der Stirling kam nicht mehr über 850 Watt. Ich habe dann über meinen Heizi eine Störmaldung bei Remeha aufmachen lassen. Der Service Techniker hat mir dann Recht gegeben und ein "Protokoll" mit PC gefahren und dieses zum Werk geschickt.
      Meine Befürchtung war, dass der Stirling schon schrott ist, immerhin waren schon gut 10.000 Betriebstunden auf der Uhr. Aber das Werk war sich sicher, dass der Wärmetauscher defekt war. Hat zwar fast eine Woche gedauert bis sich dann der Servicemitarbeiter gemeldet hatte, aber ich hatte ja auch noch Wärme. Der Wärmetauscher ist dann ausgetauscht worden (wie der Name schon sagt ) und der Brummer lief danach besser als je zuvor....
      Kosten: 0€


      Fortsetzung folgt ...

    So ein Erfahrungsbericht lebt ja davon, dass er über einen längeren Zeitraum geführt wird. Habe ja lange nichts mehr geschrieben, aber es ist eine ganze Menge passiert.
    Ich versuche das mal zeitlich in Ablauf zu bringen und fange mit dem ersten Problem an.
    Im August 2015 fiel mir auf, dass der Striling nicht mehr > 900 Watt leistete. Es war zwar keine Heizperiode, aber selbst beim "Wasser machen" kam er nicht mehr an die 900 Watt. Habe mir aber nichts dabei gedacht, zumal über den Zusatzbrenner ja immer die Leistung (Wärme) geliefert wurde. Erst Ende September Anfang Oktober war es dann eindeutig, der Stirling kam nicht mehr über 850 Watt. Ich habe dann über meinen Heizi eine Störmaldung bei Remeha aufmachen lassen. Der Service Techniker hat mir dann Recht gegeben und ein "Protokoll" mit PC gefahren und dieses zum Werk geschickt.
    Meine Befürchtung war, dass der Stirling schon schrott ist, immerhin waren schon gut 10.000 Betriebstunden auf der Uhr. Aber das Werk war sich sicher, dass der Wärmetauscher defekt war. Hat zwar fast eine Woche gedauert bis sich dann der Servicemitarbeiter gemeldet hatte, aber ich hatte ja auch noch Wärme. Der Wärmetauscher ist dann ausgetauscht worden (wie der Name schon sagt :) ) und der Brummer lief danach besser als je zuvor....
    Kosten: 0€


    Fortsetzung folgt ...


    Sorry, sollte in den alten Thread !!!!

    Hallo!


    Habe mir gedacht ich schreib mal wieder was:
    Mein kleiner Stirling, der zwar von den meisten hier nicht für ernst genommen wird, läuft immer noch einwandfrei!
    Erzeugte Leistung seit Installation 5980kWh bei 6890 Betriebsstunden. Wartung bisher: KEINE!
    Lediglich der Brenner würde mal gereinigt. Hatte ich aber bereits geschrieben. Da sich der zweite Winter jetzt
    dem Ende neigt, traue ich mich das zu schreiben. Ich habe beim Strom einen EV von über 80%. Liegt sicher daran,dass
    er auch nur knapp 950 Watt erzeugt. Kurz gesagt, er passt halt auf unser Haus! :)
    Ich hoffe es bleibt so, werde aber auch wenn nicht darüber informieren


    Gruß
    marcust

    Ich dachte das mit dem Fernwärmepreis für die Umsatzsteuer wäre klar gewesen. Aber dann haut der geschätzte Herr Quermann den folgenden Text raus:


    Umsatzsteueranwendungserlass zu günstig?
    Verwaltungsintern wird diskutiert, wann bei der Wärmenutzung statt der Selbstkosten der niedrigere bundeseinheitliche Fernwärmepreis Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer ist.


    Der aktuelle Umsatzsteuer-Anwendungserlass ist nach Auffassung einiger Finanzämter unklar und sprachlich verunglückt. Nach dieser Ansicht soll der bundeseinheitliche Fernwärmepreis nur alternativ zum lokalen Fernwärmepreis ansetzbar sein. Dies erfordert die tatsächliche Möglichkeit des Fernwärmebezugs. Der Fernwärmepreis soll gerade keine allgemein zugelassene Alternative zu den Selbstkosten sein.




    Da krisch isch Plack! Ja was denn nun? Ich hatte im Laufe des Jahres auf den Fernwärmepreis umgestellt. Hat das noch wer gemacht?
    Ich glaube ich Versuch mal mein Glück. Aber warum das jetzt alles wieder strittig ist, ist mir nicht klar...

    Ich habe Deine Kalkulation nicht ganz nachvollziehen können:

    40.000 kWh bedeuten rund 4.000 m3 Erdgas, analog rd. 4.000 euro im Einkauf, incl. Grundgebühren.

    40.000kWh Gas * 5,0 ct/kWh = 2000€ bei mir.
    Ich bin auch nie davon ausgegangen Gas sparen zu können, sondern ich wollte bei gleichem Verbrauch Strom erzeugen und selbst verbrauchen.
    Selbst verbrauchter Strom(Einsparung): 2200kWh * 23,03ct/kWh = 507€ !!!


    In wie weit es sich rechnet kann und will ich hier nicht mehr diskutieren. Dafür müsste ich neben den ganzen Werten auch meinen aktuellen Steuersatz kundtun. Nur so nebenbei, ich habe knapp 5000€ an Förderungen dafür bekommen....


    Wer will, der will. Wer nicht will, soll es sein lassen.....
    Ich bekomme keine Provision ....

    Ich antworte mal mit einem Zitat aus diesem Thread:

    So, da bin ich wieder. Das erste Jahr ist vollbracht und mein Brummer hat nicht einmal Probleme gemacht.
    Er hat 2800 kWh erzeugt, wovon ich nur 600 kWh eingespeist habe. Es bleiben also noch 2200 kWh an Eigenverbrauch. Ist nicht soviel, aber war auch ein milder Winter.
    Da der Schalter, für das Unterdrücken des Zusatzbrenners, mittlerweile funktioniert, bin ich dieses Jahr sehr gespannt wie lange wir mit den 5,5 kW Wärme auskommen. Auch die Abrechnung ist fast schon Routine und geht eigentlich mit überschaubarem Aufwand.

    Mein Gasvernrauch ist auf 32000 kWh runter gegangen, war aber auch ein warmer Winter.

    Dieses Thema könnte ich auch in einen anderen Thread eintragen, aber ich finde es gehört auch in meinen Erfahrungsbericht.
    Beim Thema Steuern und Finanzamt hält sich das ganze Forum sehr bedeckt wie ich finde. Ich bin auch im photovoltaikforum angemeldet und da geht man mit dem Thema wesentlich offener um. Man diskutiert und streitet sich um diverse Auffassungen, bekommt aber auch viele Informationen und Tipps wie man in welcher Situation verfahren kann. Deswegen versuche ich dieses Thema jetzt mal anzufangen. Vielleicht machen ja ein paar mit.


    Ich betreibe mein BHKW als Unternehmer (aus steuerlicher Sicht) und optiere nicht zur Kleinunternehmer Regelung. Ich habe mich dabei nicht von der möglichen Umsatzsteuer Rückerstattung blenden lassen, sondern vorher schon kalkuliert und denke ich fahre mit dieser Variante ein klein wenig besser. Nicht viel, aber ein bischen. Zudem kommt das ich zusätzlich noch eine PV habe und deshalb sowieso schon ein Unternehmerische Tätigkeit zu verwalten habe.


    Bisher melde ich meine Zählerstände per Rechnung quartalsweise meinem EVU und dieser stellt mir eine Gutschrift für die gesamten geleisteten BHKW-kWh's aus mit Zahlung auf mein Konto (inklusive dem KWK-Bonus) und für den selbst verbrauchten Strom stellt mir mein EVU eine Rechnung aus, die ich zu bezahlen habe.


    Zuerst der erzeugte Strom
    1.USt
    Die vom EVU bezahlten Rechnungen werden incl. Umsatzsteuer überwiesen und auch in der Umsatzsteuervoranmeldung angegeben.
    Der vom EVU mir in Rechnung gestellte Eigenverbrauch (EV) wird nicht berücksichtigt, da privat.
    2. ESt
    Die vom EVU bezahlten Rechnungen werden incl. Umsatzsteuer als Einnahme angesetzt



    dann die Wärme
    1. USt
    Bisher ermittel ich die erzeugten kWh multipliziere sie mit 5,5 (spezifischer Wärmefaktor der eVita) und erhalte die erzeugte Wärme.
    Erzeugter Strom + erzeugte Wärme = gesamt erzeugte Energie (ich weiß dass das Quatsch ist!!)
    Durch das Verhältnis gesamte Energie zu erzeugte Wärme bekomme ich ein Verhältnis bzw. einen Prozentsatz was an Wärme (privat) und was an
    Strom (Unternehmen) abzurechnen ist. Jetzt muss ich die Selbstkosten ermittel. Afa + Betriebskosten (Gas) + Reparaturen/Wartung = Betriebskosten
    Von diesen berechne ich nur den Wärme Anteil und darauf die 19% Steuer die ich abführen muss.


    2. Est
    Dort berücksichtige ich bisher das was auch die USt schon ergeben hat.


    Aber wie sailor773 schon beschrieben hat gibt es jetzt einen neuen Erlass der für mich günstiger ist:


    BMF-Schreiben


    Wie macht Ihr das bisher ?

    Hallo sailor773!


    Leider meldet sich keiner auf Deinen Post, obwohl das schon ein ganz wichtiger Punkt für die zukünftige Abrechnung unserer BHKW ist.
    Mir geht es wie Dir. Ich habe die Meldung auf der Photovoltaik Seite ebenfalls gelesen und bin dort wie Du auch über den Passus:

    Zitat
    nach dem bundesweit einheitlichen durchschnittlichen Fernwärmepreis des jeweiligen Vorjahres auf Basis der jährlichen Veröffentlichungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (sog. Energiedaten)

    gestolpert. Ich habe mir aber leider nicht wie Du die Mühe gemacht und den Fernwärmepreis rausgesucht. Auch unter der Annahme das "steuerliche Schätzwerte" fast immer schlechter sind als reelle Abrechnung. Aber ich habe Deine Berechnungen nachvollzogen und bin Deiner Meinung, dass für die Umsatzsteuerliche Abrechnung die 7,745 ct/kWh heran gezogen werden können. Das ist für mich eine große Ersparnis und Vereinfachung. Ich bin aber kein Steuerberater und wollte Dich eigentlich nur in Deinen Ansichten bestätigen, weil das sonst keiner macht.
    Sieht irgendjemand das hier anders ?



    fragt
    marcust

    Hi alikante !


    Habe diesen Thread leider erst jetzt gesehen. Ich habe als Abgrenzungzähler einen eigenen geeichten Rücklaufgesperrten Ferrari Zähler "verplombt" bekommen.
    Mein EVU bestand lediglich darauf den "Hauptzähler" (also einen Zweiwegezähler) zu stellen. Alles was dahinter ist gehört mir und es wurde auch so akzeptiert. Nur wenn ich den Zweiwegezähler selbst betreiben wollte, hätte ich einen anderen/eigenen Meßstellenbetreiber beauftragen müssen.
    Ich konnte dieser Argumentation gut folgen....


    Viel Glück! :D


    marcust

    So, da bin ich wieder. Das erste Jahr ist vollbracht und mein Brummer hat nicht einmal Probleme gemacht.
    Er hat 2800 kWh erzeugt, wovon ich nur 600 kWh eingespeist habe. Es bleiben also noch 2200 kWh an Eigenverbrauch. Ist nicht soviel, aber war auch ein milder Winter.
    Da der Schalter, für das Unterdrücken des Zusatzbrenners, mittlerweile funktioniert, bin ich dieses Jahr sehr gespannt wie lange wir mit den 5,5 kW Wärme auskommen. Auch die Abrechnung ist fast schon Routine und geht eigentlich mit überschaubarem Aufwand. Habe mir wegen der Problematik BHKW und PV leider eigene Excel Abrechnungen basteln müssen. Da ich bei der Anschaffung die Vorsteuer zurück bekommen habe (Unternehmerische Tätigkeit) muss ich auch die entnommene Wärme versteuern. Habe alles gemacht und auch eine EÜR erstellt. Bisher steht allerdings der Segen vom Finanzamt noch aus. Die Jahresvorsteuererklärung ist aber schon durch.
    Auch die erste Wartung war in 1h erledigt, da nur die Brenner gewartet werden mussten. Natürlich auch noch Abscheider gereinigt und Abgase gemessen,...
    Bisher bin ich sehr zufrieden!