Beiträge von dd4yr

    Hallo Mofaklaus,


    die serielle Schnittstelle war seit 7 Jahren über einen RS232 / RS422 Interface an meinen PC angeschlossen. Durch den Wandler und die damit erfolgte Pegeltrennung ist ein Überspannungsschaden eigentlich auszuschließen. Dass die interne RS232 Schnittstelle parallel zur äußeren geschaltet ist befürchte ich auch.
    Meines Erachtens müsste auf dem Regler ein Chip zur TTL / RS-232 Wandlung sitzen (vgl. MAX-232), den man sicher tauschen könnte. Dazu müsste ich aber den Regler zerlegen, dazu den Dachs abstellen, und das bei den derzeitigen Temperaturen... Ich wart mal ein paar Tage ab, vielleicht hat ja ein Leidensgenosse die Prozedur schon hinter sich gebracht und kann berichten....


    Gruß
    Robert

    Hallo zusammen,
    nachdem nun mein Dachs 2 Jahre seit dem letzten Motorschaden durchläuft hat sich jetzt wohl die serielle Schnittstelle verabschiedet. Sie reagiert nicht mehr, Versuche mit anderen Rechnern und Kabel blieben erfolglos. :(


    Jezt gibt es da ja noch eine interne serielle Schnittstelle. Kennt da jemand die Pinbelegung?
    Oder gibts eine andere hilfreiche Idee zur Wiederbelebung der RS-232 Schnittstelle?


    Viele Grüße aus Oberbayern


    Robert

    Hi Tom,


    nein, das lief über den Heizungsfachbetrieb welcher auch die Wartung für die Geräte macht. Die Rechnung hab ich noch nicht, suggeriert wurde mit für das Austauschkit etwas über 1000 Euro ohne Mehrwehrtsteuer, was es aber sicherlich wert ist.


    Gruß Robert

    Hallo nochmal,
    im Anhang eni paar Bilder vom Kolben und Zylinder, die entsprechenden Kerben bzw. Riefen. Ich denke, dass in erster Linie der gebrochene obere Kolbenring den Kompressionsverlusst verursacht hat, aber so ein Teil mit doch spürbaren Riefen wieder zusammenzubauen hätte wohl keine Sinn mehr gemacht.


    Gruß
    Robert

    Nach längerer Auszeit meines Dachses hab ich nun doch den Zylinder gezogen:
    Oberer Kolbenring gebrochen, Riefen im Kolben, Riefen auf der Zylinderlauffläche. Aber kein Kolbenring festgebacken.
    Austauschzylinder (Ersatzteilkit) geordert und eingebaut.
    Jetzt kommts: Nach dem Neustart des Motors blieb er wegen zu geringer Leistung gleich wieder stehen. Abgasgegendruck zu hoch. Die Kontrolle der Abgasleitung ergab, dass die 2 Meter 1" Rohr vom Motor bis zum Kamin der waagerecht verlaufende Teil mit Abbrandrückständen (gelb/grau) vollkommen zugesetzt war. Offensichtlich war dieses verstopfte Abgasrohr nun auch die Ursache für den Schaden an meinem Zylinder / Kolben. Zu den Wartungsintervallen konnte aber kein Druckanstieg beobachtet werden, der Abgasgegendruck lag immer um knapp 150 mBar. Das Rohr muss wohl innerhalb der letzten 1500 Stunden der vergangenen Wartung und dem Motorausfall entsprechend zugesetzt haben. Vielleicht sollte man daraus schließen, dass auch eine regelmäßige Kontrolle der Abgasleitung durchgeführt werden sollte.


    Robert

    Hallo,
    hab mal grad in meinen Planungs- und Beschaffungsunterlagen gekramt und das technische Datenblatt vom Sommer 2002 (Hochglanzdruck von Senertec) gefunden, welches mir zusammen mit dem Dachs geliefert wurde. Damals war keine Rede von Heizöl schwefelarm, entsprechend wurde die Anlage auch betrieben. Schade, dass Senertec es nicht für nötig empfunden hat seine Kunden über den Kundendienst oder direkt auf die geänderten Voraussetzungen hinzuweisen.
    Das mit dem Motorölverbrauch könnte ein Hinweis sein, zwischen den letzten beiden Wartungen mussten 4l Öl nachgefüllt werden! Das heisst, der Ölstand war bereits zu niedrig bevor das Ende des Wartungsintervalles erreicht wurde.


    Mal sehen wie es weitergeht.....


    Gruß
    Robert

    Hallo nochmal,


    danke für die, wenn auch wenige erfeulichen, schnellen Antworten.
    Als Kraftstoff setze ich normales Heizöl ohne Zusätze ein. Auf die schwefelarme Variante hab ich bisher verzichtet.
    Endoskopisch lässt sich im Moment nichts negatives erkennen. Brennraum, Kolbenboden sowie die Ventile schauen gut aus, im Bereich der Ventile sind auch keine störenden Ablagerungen, soweit einsehbar, zu erkennen.
    Diese Erkenntnisse, zusammen mit dem schmatzenden Geräusch während dem Verdichten aus dem Kurbelgehäuse gehen wohl zu 100% in Richtung Kobenringe.
    Bernd, wurde bei Deiner Nr.4 und Nr.5 die komplette Laufgarnitur, also Kolben mit Ringe und Zylinder getauscht? Üblicherweise wird ja bei derartigen Motorschäden nur der Kolben mit Ringen erneuert und der Zylinder vom Motorenfachbetrieb aufgerieben bzw. nachgearbeitet.
    Nun, wenn keine anderen Diagnosetips mehr anstehen wird wohl nur noch das Ziehen des Zylinders bleiben.


    schöne Grüße derweil


    Robert

    Hallo zusammen!


    Nach knapp 18.000 Betriebsstunden blieb mein Öl-Dachs endgültig stehen. Fehlercode 89. Wechsel des Rußfilters und der Einspritzdüse brachte keinen Erfolg. Bei der anschließenden Kontrolle der Ventilspiele (welche noch im Sollbereich sind) zeigte sich, dass sich das Schwungrad mit nur wenig Widerstand gegen den Totpunkt durchdrehen lässt, und dabei ein "schmatzendes" Geräusch aus dem Kurbelgehäuse zu hören ist. Beim Drehen gegen den Totpunkt verspürt man ansteigende Kompression, welche aber ständig mit dem Geräusch abnimmt und man so problemlos über den Totpunkt drehen kann. Motoröl ist Wasserfrei, ebenso auf der Saug- und Abgasseite nichts ungewöhnliches zu erkennen. Ergo wohl Ventil, Kolbenring oder Kolbenschaden?
    In den letzten Wochen meldete sich der Dachs zeitweise mit zu geringer Leistungserhöhung beim Rußabbrand, was wohl ein Zeichen für einen schleichenden Schaden sein dürfte.
    Hat von Euch jemand ähnliches beobachtet oder gar einen Motorschaden gehabt?
    Nach 18.000 Stunden in 3 Jahren Laufzeit wohl ungewöhnlich denke ich.


    Heute werde ich den Brennraum mit einem Endoskop inspizieren, mal sehen ob da was zu erkennen ist.


    bis auf weiteres....


    Robert