Beiträge von malamute1334

    Hallo Oebuba,
    mein Problem besteht zur Zeit bei der Möglichkeit mit Hilfe von Formelumstellungen und Ausmessen den Wert des Kondensators zu ermitteln. Vor 30 Jahren konnte ich alles aus den ff. Die Zeiten sind vorbei. Ich müsste erst einmal Kurse in der höheren Mathematik besuchen. Dann kommen die alten Fähigkeiten wieder zum Vorschein. Im Netz gibt es fiele Seiten mit Lösungen und meine Formelsammlung enthält auch viel dazu. Nun zu den bekannten Werten. Cos X beträgt 0,88 und kann bis auf 0,95 kompensiert werden. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Blindleistungskompensation. Die Leistung des Generators beträgt 5,5 kw. Die Scheinleistung beträgt 6,2 kVA. Drei mal 400 Volt bei 3045 U/min Stern ohne Nutzung des Sternpunkt. Strom 9 A. Auf dem Typenschild steht 0,88 und in den Unterlagen 0,9. Ich brauche einfach nur den Kapazitiven Wert eines der Kondensatoren. Die Spannungsfestigkeit kann ich mir selbst ausrechnen. Wie komme ich an die Griechischen Buchstaben ran. Der verwendete IBM Tastaturkot stellt alle Buchstaben zur Verfügung.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo Dachsgärtner,
    Es stimmt schon, für die Eingespeiste Energie bekommen wir nur ein Trinkgeld. Ich betreibe noch eine Photovoltaik Anlage. Das bringt wirklich etwas. Der Dachs ist in guter Umgebung gebaut und geprüft worden. Auch die MSR1 hätte sonst keine Abnahme bekommen. Nun wird er in seinem zukünftigen Zuhause eingebaut. Der Netzbetreiber entschließt sich das Stromnetz zu modernisieren. Das ist erst einmal etwas gutes und man denkt sich nichts schlimmes. Statt der alten Netzform wird ein preiswerteres TT Netz aufgebaut. Das kann auch funktionieren. Aber wieder kommt es auf die Geographische Lage an. Kommt man mit der Erdung ins Grundwasser? Das wird oft nicht berücksichtigt. Es können Spannungen zwischen N und PE auftreten. Das kann zu Schäden an der Leistungselektronikplatine führen. Im einfacheren schaltet sie immer wider auf Störung. Ich habe viele Seiten gelesen und eine Analyse des gelesenen gemacht. Außerdem ist der Sternpunkt der Generators nur bis zur Platine geführt. Sie ist nicht angeschlossen. Die benötigten 230 Volt bekomme ich vom Netzbetreiber. Eine Möglichkeit einer kurzfristigen Besserung sehe ich, indem ich den N Leiter mit einem großen Querschnitt zu verbinden. Dieser Potentialausgleich müsste das Schlimmste verhindern. Es gibt noch mehr Fehler, wo man Änderungen machen müsste. Die Firma Senertec müsste auch kooperativer sein und mit der unsinnigen Kulanz aufhören und seine Produkte zu Fähren Preisen abgeben. Das ist besser für alle Beteiligten.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo Dachsgärtner,
    wir alle wollen umwelttechnisch etwas bewirken. Beim Asynchronmotor haben wir eine Phasenverschiebung. Das ist auch bei unseren Leuchtstofflampen so, die mit einer Drossel arbeiten. Wir haben die Möglichkeit mit Hilfe eines Kondensators dieses zu verhindern. Ich betreibe diese mit einem Elektronischen Vorschaltgerät. Indirekt zahlen alle für den Blindstrom. Der Generator eines Energieunternehmens muss mehr Strom zur Verfügung stellen, als benötigt wird. Das kostet aber Energie. Und diese wird in der Stromrechnung mit berücksichtigt. Wenn jetzt alle Dachsbetreiber eine Kompensation durchführen würden, würde der Energieaufwand zurück gehen. Bei einer verhältnissmäßig festen Leistung ist der Aufwand verhältnissmäßig gering. Ich bekomme entsprechende Kondensatoren in Osteuropäischen Staaten preiswerter als bei uns. Wenn sich viele daran halten würden, hätten alle was davon. Hier ist eine geeignette Plattform, um ein solches Umweltbewustsein weiter zu geben. Es geht also nicht darum, ob man den Blindstrom direkt zahlt, oder über den Gesammtpreis. Wenn ich aber zu 100% kompensiere, wird der Generator ohne Einfluss von außen zum Stromerzeuger. Ich habe keine Kontrolle über Ihn. Einen solchen Generator gab es in unrerem Betrieb als Stromerzeuger in einem Partybus. Zum Anlaufen des Generators wurde der Restmagnetissmus benutzt. Die Spannung wurde durch zu und Abschalten von Kondensatoren gemacht. Also ein Inselbetrieb. Das ist aber sehr aufwändig.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo an alle Elektriker die den Dachs kennen,
    es gibt ein ein Nachrüstsatz der Blindstromkompensation für die MSR2 Regelung. Es gab auch eine für die MSR1 Regeleinheit. Leider unterscheiden sich die Generatorwerte. Beim MSR1 liegt sie bei cos ? 0,88 und beim MSR2 bei cos ? 0,9. Die Kompensation sollte aber einen Wert von cos ? von 0,96 nicht übersteigen um eine Selbsterregung auszuschließen. Ich finde den Griechen Buchstaben nicht auf meiner Tastatur. Um den Wert des Kondensaturs pro Phase ausrechnen zu können müssen noch viele werte ausgemessen werden. Der Aufwand ist erheblich, weil nicht alle Mittel in einem normalen Haushalt vorhanden sind. Hat jemand schon einmal die Werte der Kondensatoren beim MSR1 gesehen und kann sie bekannt geben? Wie groß sind diese beim MSR2? Um so besser die Kompensation ist, um so weniger Blindstrom wird zum Erregen benötigt und die Leitungen werden weniger belastet. Die Angaben zum Generator reichen für eine Berechnung nicht aus. Ich bin zwar Energieelektroniker, aber eine :glaskugel: besitze ich leider nicht. Ich besitze auch zahlreich Messgeräte, aber nicht alle. Über eine Antwort würde ich mich freuen.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo Tom,
    ich habe die beiden Stecker der Wassertemperatursensoren Generator und Motor mit den Richtigen Gehäusestecker versehen. Die Flachstecker schnitt ich ab. Das Abmanteln war genau so wie beschrieben. Die Isolierung riss einfach ab. Die Kunststoffe können 230°C kurzzeitig aushalten. Die Isolierung ist gummiartig. Es ist ein Hybridkunststoff. Siehe unter Silikon bei Wikipedia. Ich arbeite als Elektriker viel mit diesem Material bei den Leitungen. Meine erst kürzlich erworbenen PT500 Fühler haben eine Zuleitung aus Silikon. Unsere Abgasgegendrucksensoren waren früher mit normalen Kunststoff angeschlossen. Der Kunststoff härtete aus und die Leitungen brachen. Seit dem wir Silikonleitungen verwenden, gab es keine Probleme mehr. Der Abgasgegendruck wird vor und hinterm Rußfilter gemessen. Die werte sind übrigens wesentlich niedriger als beim Dachs.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo Jau,
    beim Dachs gibt es ein Temperaturproblem. Das selbe Problem haben auch die Stadtbusse in Berlin. Aus Umweltvorgaben werden die Motoren total eingekapselt. Es entstehen da auch viele Temperaturprobleme. Der Dachs ist auch komplett gekapselt. Die mechanische Belastung ist hier nicht besonders hoch. Die Silikonleitungen werden auch für den Anschluss von Saunen benutzt. Das ist immer noch besser als der alte Kabelbaum. Ich habe hier irgendwo gelesen, dass ein Anderer seinen Dachs ervolkreich mit Silikonleitungen umgebaut hat.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo Bruno,
    mein gebrauchter Dachs ist von 1999. Ich musste ihn zerlegen um ihn in den Keller zu bekommen. Dazu mussten die Stecker auseinander genommen werden. Die Steckerverriegelungen brachen ab. Beim biegen der Leitungen splitterte die Isolierung ab. Der gesamte Kabelbaum und auch der Kabelbaum der Zündung war betroffen. Am Anlasser war auch die Steuerleitung betroffen. Vorher war nichts zu erkennen. Jetzt besteht der Kabelbaum aus Silikon Leitung. Das Zeug ist temperaturbeständig von 180°C und kurzzeitig über 200°C. Ich will nicht erst nachsehen, wie hoch die kurzfristige Temperatur betragen darf. Auch in der Autoindustrie werden diese Leitungen benutzt. Beim Großhandel habe ich noch einmal 100 m 1 m² geordert. Dort waren auch diese Temperaturen angegeben. Der Kabelbaum ist für mich extra bestellt worden. Ich kann nicht sagen, ob es der erste Kabelbaum war, da der Drehzahlsensor ohne Steckverbindung im inneren des Daches war. Die Kabelbäume aus der Zeit, sollen eine Steckverbindung gehabt haben. In den Serviceanleitungen steht auch, dass man den Kabelbaum durch biegen auf Brüchigkeit prüfen soll. Kurzschlüsse können die Steuerplatinen schädigen. Das ist nicht ganz billig.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo Tom,
    ich habe das Glück in Berlin eine Zentrale Niederlassung von Senertec zu haben. Ich habe diesen Silikonkabelbaum direkt dort gekauft. Laut Aussage des Kundendienstmitbarteiters wird dieser seit 4 Jahren vertrieben. Die Isolierung besteht wirklich aus Silikon. Das Zeug hält wesentlich höhere Temperaturen aus und ist besser. Ein Bauteil ist aber doch noch vorhanden das mir Sorgen bereitet. Das sind die verbauten Stecker. Ob der Kunststoff mit einer etwas anderen Färbung wirklich Temperatur beständig ist, wird sich noch herausstellen müssen. Die Gefahr eines Kurzschlusses ist bei den Steckern nicht so groß. Es nervt aber, wenn die Halterungen abbrechen. Darum hoffe ich, das diese auch Temperatur beständig sind. Wenn also wo anders noch die Alten Kabelbäume verkauft werden, ist das alter Lagerbestand. Der neue Kabelbaum ist klasse. Endlich eine gute Weiterentwicklung des Dachses. Gutes dauert manchmal etwas länger.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo an alle, die Probleme mit den Dachs haben,
    eigentlich ist ist das System kein schlechtes System. Ich baue an Stadtbussen. Es sind MAN Mercedes und Solares Busse dabei. Es gibt Busse, die kaum auffällig sind und andere haben laufend Probleme. Ich vergleiche immer die selben Typen mit einander. Es wird auch so bei Senertec so sein. Mit den Kabelbaum hat die Firma auch reagiert. Es wird seit 4 Jahren ein Silikonkabelbaum verkauft. Wenn der Kabelbaum Schäden beim biegen aufweist, sollte man ihn austauschen oder austauschen lassen. Empfohlen wird auch gleichzeitig der Austausch des Kabelbaums der Zündanlage. Die dünne Leitung des Anlassers ist auch betroffen. In meinem gebrauchten Dachs war der Kabelbaum auch schon defekt. Da aber der Kabelbaum schon den neuen Drehzahlsensor hat, gehe ich davon aus, dass er mindestens einmal getauscht wurde. Der Dachs soll 62000 Stunden auf der Uhr haben. Ich würde mich freuen wenn die Firma Senertec auch von anderen Profis Anregungen aufgreifen würden. Ich vermute, dass durch kleine Veränderungen, die auch nachrüstbar sind bessere Standzeiten erreicht werden können. Weshalb erlaubt Senertec nicht die Nutzung eines hochwertigen Synthetischen Öls. Dann könnte auch die Kulanz weitgehend verschwinden, da nicht nötig. Wirkliche Kulanz habe ich nur bei der Firma Miele kennen gelernt. Diese sollte nur die Ausnahme sein, wenn bei bei Herstellung doch mal ein Fehler aufgetreten ist. Wenn eine ordentliche Wartung durchgeführt wurde darf man keine Ansprüche verlieren, egal von wem diese gemacht wurden. Es ist auch im Interesse des Nutzers, das ordentlich gearbeitet wurde. Wenn ich einen Fehler mache, kann ich nur mir die Schuld geben. Anders sieht es aus, wenn diese ein anderer verbockt hat. Es ist dann immer niemand schuld und wie soll sich dann der Hersteller verhalten. Ich hoffe, das mein Dachs von 1999 nicht noch sehr viele Fehler aufweist. Die Inbetriebnahme erfolgt erst nach Abarbeitung aller sichtbaren Fehler. Ich überlege, eine Endoskopkamera zuzulegen, um mir den Brennraum und den Kolben von innen ansehen zu können. Dann kann man schon sehen, ob sich Ölkohle befindet. Das lässt auf hohen Ölverlust schließen. Dann muss man weiter sehen. Leider ist unsere Energiepolitik dran schult, dass der Dachs nach Ablauf der 10 Jahre nur Verluste bringt. Es sind alle BHKWs betroffen. Ein Brennwertkessel ist günstiger und sparsamer. Er produziert eben keinen Strom. Entweder produziert der Dachs zu viel Energie, oder zu wenig Wärme. Deshalb müsste es sich wider rechnen den Strom ins Netz einzuspeisen. Es gibt auf der Strombörse in Leipzig leider keine kostendeckenden Preise. Entweder die Preise für den Strom sind zu niedrig, oder das Gas ist zu teuer. Ich verbleibe erst einmal.
    Gruß
    Burkhard |__|:-)

    Hallo liebe Leidensgenossen,
    ich lese hier im Forum, dass der Dachs oft viel Öl verbraucht. Es entstehen Ablagerungen Am Kolben und an den Ventilen. Absplitternde Teile von der Ölkohle können zerstörerisch sein. Wie kommt das Öl in den Brennraum? Eine Zylinderkopfdichtung gibt es nicht. Die Kolbenringe kann man durch eine Kompressionsprüfung und eine Druckverlustprüfung überprüfen. Diese sind meist in Ordnung. Jetzt fallen mir nur noch die Ventile ein. Der Ventilschaft muss gegen das Eindringen von Öl gesichert werden. Wie geschieht das beim Dachs? Hat jemand schon einmal die Ventile ohne den Ventilteller und Ventilfeder gesehen. Ist dort eine Ventilschaftdichtung verbaut worden? Falls nicht, lässt sich eine solche Dichtung nachrüsten? Aus meiner Vergangenheit gab es einmal etwas ähnliches. MAN und Mercedes verbauten den selben Motor. Unterschiedlich waren aber die Ventilschaftabdichtungen. Mercedes verbaute Ventilschafdichtungen und MAN nicht. Am Anfang war kein Unterschied im Ölverbrauch. Um so älter die Motoren wurden, um so mehr Öl verbraucht der MAN Motor. Wenn ein Mercedes Motor zu viel Öl brauchte, wurde einfach die Ventilschaftdichtung erneuert. Bei Senertec wird in dieser Hinsicht nichts angeboten. Das einzige besondere was ich beim originalen Öl finde, ist die schöne rote Farbe. Das Öl ist besonders teuer, und auch die Zündkerzen. Ich habe den Verdacht, dass damit die Kulanz finanziert wird. Ich kann mich natürlich auch irren, das hoffe ich. |__|:-) Da mein Haustier bereits ca. 62000 Stunden auf den Buckel hat und ich ihn wegen Fehlern und fehlenden Anschlüsse noch nicht im Betrieb habe, kann ich über den Zustand meines Dachses nicht viel sagen. Eine Kamera, mit der ich in den Brennraum sehen kann, habe ich noch nicht im Besitz. Muss ich noch anschaffen. Da die Unbedenklichkeitsbescheinigung vom MSR1 nicht mehr gültig ist, muss ich da auch noch nachrüsten, was die Sache auch noch verteuert. Leider gibt es bei unserer Energiepolitik nur Verluste mit einem BHKW. Der Ausstieg aus dem Atomstrom ist wohl nicht so ganz ernst gemeint, oder irre ich mich wieder? Ich bin über Anregungen gern offen.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo alle beteiligten,
    ich habe einen gebrauchten Erdgasdachs. Er hat ca. 62000 Stunden auf der Uhr. Es sind noch einige Fehler zu beseitigen. Nun zum Ölproblem. Es geht nicht unbedingt beim Öl zu sparen. Wenn ich schon teures Geld fürs Öl bezahlen soll, möchte ich doch ein wirklich gutes Öl bekommen. Bei uns im Betrieb kostet das selbe Öl weniger als die Hälfte, wenn wir es direkt einkaufen, als beim Hersteller der Fahrzeuge. Bei ca. 36 Liter Öl geht das ganz schön ins Geld. Wenn Wartungsarbeiten beim Hersteller gemacht werden, zahlen wir auch sehr hohe Preise. Mir ist da ein Schreiben der Firma Mobil über den Weg gelaufen. Einmal Pegasus 1 und Pegasus 505. Das erste Öl ist ein Vollsynthetisches Öl und das zweite Öl ein Standard Erdgasöl. Hat da jemand Erfahrungen mit den Dachs? Können längere Laufzeiten erreicht werden. Zurzeit macht man mit einem BHKW nur Verluste. Bei 200 Watt Grundlast, wenn die Heizung läuft, ist nur eine Einspeisung ins Netz möglich. Im Sommer arbeitet die Fotovoltaik Anlage. Die bringt mehr und ist auch nicht teurer als ein neuer Dachs. Die verbraucht aber kein Gas und die Wartungskosten sind günstiger. Die Wartungskosten müssen also gesenkt werden. |__|:-)
    Gruß
    Burkhard

    Hallo an alle Interessierte,
    mein Dachs ist gebraucht und von 1999. Er hat ca. 62000 Betriebsstunden runter. Die Anlage ist im Keller unseres Mehrfamilienhauses untergebracht. Da ich nicht darin wohne, habe ich auch keinen Eigenverbrauch. Eine Einspeisung rechnet sich, da die Betriebskosten höher sind als die mögliche Vergütung. Die Photovoltaik Anlage mit 6,25 bringt da mehr. Mit der Inbetriebnahme beeile ich mich nicht. Von der Steuerung ist auch noch die Unbedenklichkeitsbescheinigung abgelaufen und der alte Kondensor findet bei meinem Schornsteinfegermeister noch eine zweite Chance. Es muss noch ein Außenschornstein mit ca. 12 Meter besorgt und angebaut werden. Ein 800 Liter Pufferspeicher ist auch noch vorgesehen. Es ist ein 50 KW Brennwertkessel verbaut. Ich könnte die Verluste des Dachses mit den zukünftigen Gewinnen der Photovoltaikanlage gegenrechnen. Ob das so sinnvoll ist? Eine Speicherung mit Bleiakkus ist auch nicht so sinnvoll. Die Brennstoffzelle muss erst einmal preiswerter werden um eine gute Wirtschaftlichkeit hinzubekommen. Man könnte dann Wasserstoff herstellen und bei Bedarf wieder in Elektrische Energie umwandeln. Außerdem das Benzin betriebene Fahrzeug auf Wasserstoff erweitern lassen. Das ist immer noch sinnvoller als die Stromlobby zu Subventionieren. Der Zusammenschluss vieler kleiner BHKWs mit Pufferspeicher und Fernsteuerbarkeit die die Anlage bei Bedarf zu und abschaltet und eine gemeinsame Vermarktung an Endkunden würde eine Alternative zu allen anderen sein. Jeder der Beteiligten würde profitieren. Aber wer macht das? Im Winter rechnet sich das Ganze nur. Im Sommer ist der Brennwertkessel wirtschaftlicher. Für Spitzen und beim Ausfall des BHKWs wird immer ein Kessel benötigt und dieser kostet nur 10% eines BHKWs. Ich wollte erst eine neue Anlage kaufen, merkte aber dass diese nicht rechnen wird. Für meine gebrauchte Anlage zahlte ich 4700 Taler. Einen Gasanschlusskit zum Motor musste ich noch investieren. Der Kabelbaum ist komplett defekt und die Zündbox ist auch mit defekten Leitungen versehen. Der neue Kabelbaum hat Silikonleitungen. Die in der Zündbox verbauten Leitungen ersetze ich durch Silikonkabel. Die Stecker sind im guten Zustand und die Kontakte sind Standard Power Junior Kontakte. Das Ausdrückwerkzeug haben wir im Betrieb. Falls der Motor zu viel Öl brauchen sollte, werde ich wohl die Ventilschafdichtungen ersetzen müssen. Mit einem Kerzenadapter etwas Pressluft und dem Ausbau der Nockenwelle lässt sich das leicht bewältigen. Mit dem Rest werde ich mich noch später beschäftigen. Ich habe mittlerweile einen dicken A4 Ordner mit Unterlagen. Die muss ich erst einmal durcharbeiten.
    Gruß
    Burkhard

    Hallo Robert,
    das dachte ich mir. Wenn ich genügen Kraft zum Starten haben möchte und auch ein großes Drehmoment benötige, komme ich um eine Drehfeldregulierung nicht herum. Ich bin bei den Berliner Verkehrsbetriebe bei der Verwirklichung eines funktionierenden Hybridantrieb beteiligt gewesen. Nur durch anpassen des Drehfeldes auf nahezu 0 beim Stillstand war es möglich den Bus am Berg anfahren zu lassen. Auch wenn ich an einer Bordsteigkante stand, konnte ich dieses Hindernis überwinden. Zum Bremsen wurde einfach das Drehfeld zurück genommen. So wurde die Bremsenergie in Batterien gespeichert und zum Anfahren wieder genutzt. Außerdem konnte der Bus in Wohngebieten auch rein elektrisch betrieben werden. Die Batteriespannung betrug 650 Volt. Es wurden 50 Ah Bleibatterien auf dem Dach verbaut. Mit den Originalbatterien hatte der Bus eine Reichweite von ca. 80 Km. Diese mussten auf eine Temperatur von 80 °C gehalten werden. Das war nicht praktikabel und waren mit 500 000 DM nicht ganz billig. Die Busse fahren noch immer. Die Technik den Starter einzusparen ist nicht ganz einfach. Bei meinem Dachs geht man andere Wege. Ein Drehstromtrafo erzeugt die Spannung für den Starter und ein Gleichrichter sorgt für den Gleichstrom. Für die 50 zum Anlassrelais ist auch ein zusätzlicher Gleichrichter verbaut. Das funktioniert bei tausenden von Dachsen. Meistens fällt nicht der Anlasser aus, sondern gibt es Probleme mit defekten Isolierungen der Leitungen, was oft nicht erkannt wird. Es ist also keine Batterie vorhanden und beim Fehlen einer Phase startet das Gerät auch nicht, was ja gewollt ist. Ich wünsche viel Erfolg beim experimentieren.
    Gruß
    Burkhard