Beiträge von heizerhermann1

    Hallo Nils,

    klar wollen sowohl die Kesselhersteller als auch die Installateure die Gunst der Stunde durch der Förderung angepasste Preise nutzen! Eine gut funktionierende Anlage, nicht veraltete nur wegen der Förderung erneuern, halte ich für unwirtschaftlich!

    PV wird z.Bsp nicht gefördert, weil sich die schon über die Einspeisevergütung selbst finanziert- Solarthermie wollten nur wenige machen- daher wird sie jetzt mit 30% einzeln oder als Hybridlösung (25% der Heizlast) zusammen mit Erdgas-Brennwert gefördert!

    Pelletkessel sind aufwendiger als ein Gas-oder Ölheizkessel, da in der Pelletzufuhr- und Zündungseinrichtung mehr Technik stecken als in einer millieonenfach gebauten Ölpumpen-Zündtrafokombination!

    Wenn die Heizung fällig ist, dann jetzt erneuern- der Zuschuß gleicht die überhöhten Kosten nahezu aus!

    Hallo Bachl, auch wenn es etwas spät ist:

    Sie meinen wohl das neue BAFA-Förderprogramm, das bei Einbau eines regenerative Energie nutzenden Wärmeerzeugers mit bis zu 35%, bzw. bei Ölkesseltausch mit bis zu 45% bezuschusst wird?

    Leider finden sich keine Angaben über das Gebäude wie Standort, Baualter, Zustand Wände, Fenster Kellerdecke ,Dach- der energetisch Kostenwirksame Sanierungsaufwand für KfW-70 beim Primärenergiebedarf und Ht' ist abhängig vom momentanen Gebäudezustand!

    Eine richtig eingestellte Erdgas-Heizung von 2001 (Gasbrennwert) auszutauschen, bringt ja keine Heizkostenersparnis und schont das Klima nur maximal. wenn auf Holzpellets umgereüstet wird (Primärenergiefaktor Erdgas = 1,1; Primärenergiefaktor BHKW = ca. 0,6; Primärenergiefaktor Wärmepumpe bei JAZ von 3,0 = ca. 0,6; Primärenergiefaktor Holzpellets = 0,2!)

    Man kann "fast" alles schönrechnen- aber meine Erfahrung und die aus meinem Bekanntenkreis ergeben höhere Stromgestehungskosten mit BHKWs jeglicher Ausführung als mit derzeit installierter PV, wobei "die Sonne keine Rechnung schickt", der Gaslieferant und das Wartungsunternehmen sehr wohl!

    MfG heizerhermann

    Hallo, was gibt es da bei der derzeit gewährten Öl-Austauschprämie (10%)zu überlegen?

    Da Sie bei Ihrem Haus schon (umgerechnet incl. JHolz)ca 2300 L Heizöl) verbrauchen und Ihr derzeitige Kesselanlage vermutlich einen Jahresnutzungsgrad von ca.80% aufweist wird Ihr tatsächlicher Endenergiebedarf eher bei ca. 20.000 kWh/a liegen!

    Da Sie vermutlich noch normale Radiatoren haben, ist von einer reinen Wärmepumpenlösung abzuraten- aber deswegen gibt es den Zuschuß von bis zu 30 +10 % auch bei einer Hybrid-Lösung aus Erdgas+ Wärmepumpe für die Kosten der Gesamtanlage incl. der Entsorgung der alten Tanks usw., wenn der regenerative Wärmerzeuger(Wärmepumpe oder Solarthermie) mindestens 25% der Heizlast am Bivalenzpunkt deckt!

    Brennstoffzellen sollten bei Dauerlast betrieben werden und sind trotz der hohen Förderung "teure Stromerzeuger (0,7 kW) mit "begrenzter Lebensdauer"! Da ist doch schon jede PV-Anlage mit Batteriespeicher wirtschaftlicher- die Sonne schickt keine Rechnung- der Gaslieferant schon!

    Die "Stromgestehungskosten" liegen bei PV-Anlagen derzeit schon bei 7-8 ct/kWh-da finanziert sich die Anlage schon über die Einspeisevergütung von 9,8ct/kWh- je höher der Eigenverbrauchanteil- desto höher ist der Gewinn! Deshalb benötigen PV-.Anlagen ausser der garantierten Einspeisevergütung auch keine weitere Förderung mehr!

    Hallo MA,

    generell besteht der Zusammenhang: Leistung = Drehmoment x Drehzahl;

    geht man von gleich bleibend vorhandenem Drehmoment(???) bei niedrigerer Drehzahl aus, dann wäre die Maximalleistung bei halber Drehtahl = halbe Nennleistung! (EinTurbomotor kann bei niedrigen Drehzahlen auch ein geringes Drehmoment haben(Turboloch!)

    Zum Notstrom (insellösung): da braucht man Leistungsreserven um Einschaltströme von Verbtrauchern zu "covern"

    Zum Notstrom-Generator: da kann man nur einen Inselfähigen, evt. Permanentmagnet-erregten Generator nehmen , mit Spannungs- Frequenz(Drehzahl) und Last-Regler, der die Motordrehzahl genau regelt! Damit ist ein Hobby-Elektroniker schnell überfordert!

    Einfachere Lösung: Gleichstromgenerator( Drehstromgenerator mit Gleichrichtern wie beim Auto) mit nachgeschaltetem Sinus-Wechselrichter (so wie es manche BHKW-Hersteller machen!)

    MfG heizerhermann


    Hallo Tom,
    herzlichen Dank für Ihren Beitrag! Welchen "Nullbezugsregler" verwenden Sie?
    MfG heizerhermann

    Hallo Marco
    nochmals herzlichen Dank für Deine wertvollen Informationen- ich sehe halt hier eine Chance, bei vertretbarem Aufwand ein noch funktionierendes BHKW auch ohnen KWK-Vergütung sinnvoll und wirtschaftlich weiter zu nutzen.
    Einen schgönen Abend noch!
    Gruß heizerhermann

    Hallo Maro. nochmal kurz:
    Ein komplettes Heizsystem ist vorhanden, wobei für FBH und HK -Kreis jeweis Dreiwege-Mischer eingebaut sind.
    Ich will nur mit minimalem Änderungsaufwand den Strom des BHKWs sinnvoll selbst nutzen, da sich die Einspeisung ohne KWK-Zuschlag nicht mehr lohnt und deshalb kommt nur eine WP infrage.
    Eine Doktorarbeit will ich nicht daraus machen, sondern das Projekt verwirklichen auf Basis meiner Kalkulation und überschaubaren Kosten, die allenfalls die Chinesen-WP und den Pufferspeicher mit zwei Umschaltventilen sowie Edelstahl-Wellrohrverbindungen beinhalten.
    Auf einen Kondenser verzichte ich- da leite ich lieber das Abgas dem Verdampfer der WP zu- der kondensiert es zu 100 Prozent!
    Bei 1000€/kW für eine deutsche WP plus 70€+MwSt Stundenlohn für den Heizi kann ich das Projekt vergessen!
    Meine Rechnung scheint zu stimmen, da ihr keine gegenteilige Meinung widersprach.
    Für weitere Erfahrungsberichte bin ich dankbar!
    MfG heizerhermann

    Hallo Maro,herzlichen Dank für Deinen Beitrag;
    vor Verwirklichung meines Vorschlags will ich mir noch mehr Klarheit über die optimale hyraulische Verkoppelung beider Wärmelieferanten verschaffen. Klar ist, daß ein entsprechend großer Pufferspeicher vorhanden sein muß, der die Wärmeabnahme über die Mindestlaufzeit beider Geräte(BHKW +Wärmepumpe) sicher stellen muß. Wenn man davon ausgeht, daß maximal 10,5kW Dachswärme bei ca.80°C anfallen, so müssen hierfür dchon bei einer Stunde Laufzeit und einer Tenmperaturnutzdifferenz (Tspmax-Tvorl.) von bspw. 20 K:
    m= Q(c x dT) = 10 kWh/1,16 kWh/kg K x20 K) = 430 Liter erforderlich. Der erforderliche WP-Speicheranteil einer 12 kW-WP wird vermutlich in ähnlicher Größe ausfallen.
    Da jedoch die Schalthysterese meist nur zwischen 5-10 Kelvin liegt, muß ich mindestens von der doppelten erforderlichen Pufferspeichergröße ausgehen, also von ca. 2000 Liter für beide zusammen.
    Wegen der WP-JAZ mache ich mir keine Sorgen, da ich die ca.450m² Fußbodenheizung bei 30-35 grad Vorlauftemperatur beheizen kann.
    Auch bei einer Effektiv-JAZ von ca 2 läge der Wärmebereitstellungspreis der WP-Wärme(Brennstoffbezogen, ohne Abschreibung) derzeit immer noch bei ca 3-3,5 ct/kWh!
    Die Hochtemperaturwärme des BHKWS soll nur die bodeneingelassenen Konvektoren versorgen und das Brauchwasser bereit stellen.
    Deshalb würde ich einen sogen. Hygienespeicher vorsehen, der im unteren Bereich b´von der WP und im oberen Bereich vom BHKW augeheizt wird und die BW-Erwärmung über eine Durchlaufwendel legionellenarm sicherstellt.Selbstverständlich ist dabei die Sicherstellung des Vorrang des FBH-Kreislaufs vor der Puffereinspeisung. So könnte das Ganze doch funktionieren,oder?
    Übrigens: eine Vom Diesel-Motor diekt angetriebene Wärmpumpe gab's schon mal in den 80er Jahren von Klöckner zusammen mit VW, der "Thermodiesel" mit 26 kW Heizleistung!Dei VW-Leute hatten offensichtlich wenig Ahnung von einem wirtschaftlichen BHKW-Betrieb als auch vom Wärmepumpenbetrieb- nahezu derselbe Fehler hat sich wiederholt beim "Zuhausekraftwerk" mit Lichtblick- ein BHKW ist und bleibt ein Grundlast-Wärmeerzeuger! Da lob ich mir den Verstand bei Senertec- die haben daraus gelernt und rechtzeitig umgeschwenkt!
    MfG heizerhermann :)

    Hallo Fliete,herzlichen Dank für Ihre Info!
    Sie machen genau das, was ich anpeile. Ich denke jedoch an eine Luft-Wasser-Wärmeoumpe, die eine JAZvon bestenfalls 3 erreicht.
    Das ist aber trotzdem noch die günstigste aller Lösungen, zumal der Dachs nur noch rumsteht, obwohl er vor drei Jahren ein neues Motoroberteil bekam!
    Als Energieberater wil ich die Lösung einem Freund mit großem Gebäude (500m² Wfl, FBH) und vorhandenem Dachs von 2002 vorschlagen.
    Dabei sind mir Ihre Zahlen eine wichtige Hilfe!
    MfG heizerhermann

    Trotz des alten Beitrags und der vielen,teils unqualifizierten Meinungsbeiträge möchte ich das Thema erneut aufgreifen, weil:
    sich bei vielen noch betriebsbereiten oder teilübeholten Dachs-Heizöl-BHKWs nach auslaufender KWK-Vergütung die Strom-Einspeisung nicht lohnt und mit diesem Strom zum Energie- bzw. Betriebskostenpreis von va 7-9ct./kWh eine Wärmepumpe durchaus wirtschaftlich betreiben lässt, wenn z.Bsp eine Fußbodenheizung installiert ist(erreichbare WP-JAZ von ca. 3,0kWh Wärme/kWh Stromverbrauch)
    Meine Rechnung sieht bei 9ct /kWh BHKW-Stromkosten so aus: Wärmeerzeugungskosten WP = 9ct/kWh /3 = 3 Ct/kWh!,
    Wärmekosten/h insgesamt bei Vollverwertung(abz.1,3 kWh Grundlast) =(1,8Liter Heizöl/h x 0,6€/L = 1,08€/h), daraus Wärmegestehungskosten = 1,08€/h /(10,7kWh BHKW+12kWh WP-Wärme +1,3kW Strom)=24 kWh = 4,5Ct/kWh(ohne Abschreibung WP und Installation)
    Das ist ein unschlagbarer Wärmepreis(Ohne Geräteabschreibung), der mit einer andern Heizung(Stückholzheizung oder Hackschnitzel aus eigenem Wald ausgenommen) erst wieder erreicht werden kann, wenn der Ölpreis unter 40 Ct(Liter fällt!
    Natürlich liegt die Grundbedingung darin, daß die zeitgleich erzeugte Wärme von BHKW+Wärmepumpe auch nutzbringend Verwertung findet;
    das wären hierbei die 10,7 kW des BHKW plus die ca 12-15 kW der Wärmepumpe; was natürlich nur in großen Gebäuden bei ausreichend dimensionierten und vorhandenen Pufferspeichen möglich erscheint!
    Selbstverständlich ist dies keine Lösung fürs Einfamilienhaus-mir geht's um die sinnvolle Weiter-Nutzung vorhandener Ressourcen!
    Hat jemand schon mal so was in der Praxis ausgeführt?
    Für Infos aus eigener Praxis wäre ich sehr dankbar!
    MfG heizerhermann1

    Hallo, bei Erdgasverbrennung liegt die theoretisch vorhandene Differenz zwischen Brennwert und Heizwert bei 11 Prozent und die minimale Kondensationstemperatur des Abgases bei 57 Grad Celsius!
    Bei Heizöl liegt der theotetische Brennwertgewinn nur bei 6 Prozent, die minimale Kondensationstemperatur jedoch bei 57 grad!
    Seriöse BHKW-Hersteller wie Senertec weisen beide Leistungswerte aus(beim Dachs 10,7 und 12,3 kWth)
    Es versteht sich von selbst, daß nur eine möglichst niedrige Rücklauftemperatur des Heizungswassers eine anteilig hohe Brennwertnutzung ermöglicht, wobei im Idealfall bei der Verbrennung von 1 m³ = 10 kWh Erdgas(Heizwert-bezogen) etwa 1,6 kWh Kondensat anfallen würde- bei Heizölverbrennung fallen im Ideaslfall nur etwa 1Liter Kondensat/Liter Heizöl an!
    Somit kann über die Kondensat-Mengenerfassung der reale Brennwert-Nutzungsanteil auf einfache Weise emittelt und das mögliche Verbesserungspotenzial anbeschätzt werden.
    MfG heizerhermann1

    Ich geh davon aus, daß Sie die Lebensdauer von MINI/Mikro-BHKWs meinen;


    vor 12 Jahren hat mein Nachbar(Wohngebäude 500m²Wl. mit Schwimmbad) auf meine Empfehlung hin einen "Heizöl-Dachs" zur Grundlastdeckung einbauen lassen. Ein Zweitausend-Liter-Pufferspeicher war schon vorhanden. Nach der Werbeaussage von Senertec liegt dessen Designlebensdauer bei ca. 60.000-80.000 Bh. Dabei ist die Kombination aus Antriebsmotor und Wasser-gekühltem Generator drehzahlmäßig optimal auf einander abgestimmt und Fichtel und Sachs konnte auf eine Jahrzehnte-lange Erfahrung bei der Entwicklung und Herstellung von Kleinmotoren zurück greifen.


    Obwohl die Einbauvoraussetzungen hier optimal gewesen sind(Lange Laufzeiten-ca. 4000BH/a), die Wartung immer nach Vorschrift vom Senertec-Mann durchgeführt worden war, mußte nach 45.000Bh und 11 Jahren die Zylinder-Kolben-Einheit erneuert werden, da der oberste Kolbenring gebrochen war und dabei Kratzer in der Zylinderlaufbahn verursacht hat.


    Andere Dachse haben teilweise schon nach weniger als 20.000 Bh dieselbe Reparatur hinter sich!


    Ich halte den "Dachs" trotzdem für das durchdachteste Mini-BHKW- leider lohnt er sich halt nach Ablauf der KWK-Vergütung(5,11ct/kWh) bei den hohen Heizölkosten und dem niedrigen Börsenstrompreis bei dem geringen möglichen Eigenverbrauchsanteil im EFH/ZFH-Betrieb nicht mehr!(10kWh/Liter Heizlöl zu 0,8€/Liter ergeben bei einem eta von 90 % schon einen kWh-Selbstkostenpreis von ca 9ct/kWh- wenn selbst einschliesslich KWK-Zuschlag die Vergütung für eingespeisten Strom nur ca.12 ct/KWh beträgt ist da nicht viel "Luft für Wartungs-und Reparaturkosten-geschweige denn Abschreibung-ohne KWK-Zuschlag ist die Stromeinspeisung ein Zuschußgeschäft!




    Bei den neueren Micro-BHKWs mit Honda-Motörchen oder Stirlings vermute ich eine erheblich geringere Lebensdauer- sie sind halt noch nicht solange auf dem Markt und nach Meldungen von Betreibern gibt es gerade bei den "Microgen-Stirlings" schon nach zweijährigem Betrieb Leistungseinbußen, die einen Austausch des hermetisch abgeschlossenen Stirling-Agregats erforderlich machen.


    Mitfreundlichem Gruß


    heizerhermann1

    Hallo Herr Schlüter, nur kurz:


    20 Watt/Meter x 100 Meter ergeben schon 2kW x 8760 Stunden /Jahr ergeben 17520 kWh Verlustwärme pro Jahr.


    In meinen Augen ist das (1750 Liter Heizöl)bei gerade mal 100 Meter Fernwärmeleitung nicht gerade wenig und kann bezogen auf die sommerlich gering erforderliche Wärmetransportleistung prozentual sehr viel sein!


    Agregate, die zur Grundlastversorgung von Wärme und Strom dimensioniert werden, können aufgrund der langen Laufzeit/Jahr und den hohen möglichen Eigenverbrauchsanteil beim Strom durch den vermiedenen Strombezug im Gegensatz zu überdimensionierten Anlagen bei derzeitigen Gaspreisen gerade noch wirtschaftlich sein- eine Vollversorgung sowohl bei Strom als auch bei Wärme erscheint dagegen nur in den seltensten Fällen (hoher sommerlicher Wärmebedarf) wirtschaftlich!


    Nicht von ungefähr haben die beiden bekanntesten Mini-BHKW-Hersteller Senertec und Ecopower ihre Modellp0alette nach Unten ergänzt!


    Parallelen mit der PV-Stomerzeugung scheinen bei inzwischen ähnlichem Strompreisverhältnis Strombezug zu Einspeisevergütung hier gegeben- kleine Anlagen ermöglichen auch dort einen hohen Eigenverbrauchsanteil und sind damit wirtschaftlich! Daher boomen zur Zeit "Einzelmodulanlagen mit Modulwechselrichtern"!


    Mit freundlichem Gruß


    heizerhermann1